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	<title>Landkölsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landk%C3%B6lsch&amp;diff=1720992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landk%C3%B6lsch&amp;diff=1720992&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-14T09:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landkölsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder dem älteren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landkölnisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Anzahl [[Dialekt]]varianten des [[Ripuarische Dialektgruppe|Zentralripuarischen]] bezeichnet, welche im näheren und teilweise weiteren Umland der Stadt [[Köln]] gesprochen werden. Im Kontrast dazu werden unter [[Kölsch (Sprache)|Stadtkölsch]] die kaum noch unterscheidbaren Dialektvarianten im Stadtgebiet zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen benutzen die Sprecher für die eigene Sprache einen Namen, der sich aus dem Ort herleitet, an dem sie zuhause sind. Dieser wird als [[possessiv]]es [[Adjektiv]] vor „[[Platt]]“ gesetzt, so beispielsweise das {{lang|ksh|&amp;#039;&amp;#039;Pulemer Platt&amp;#039;&amp;#039;}} von [[Pulheim]] oder {{lang|ksh|et &amp;#039;&amp;#039;Nüßer Platt&amp;#039;&amp;#039;}} von [[Neuss]]. In Einzelfällen glaubt man auch keinen Unterschied zu sehen und nennt den eigenen landkölnischen Dialekt „Kölsch“, eine Sicht, die von den Städtern meist nicht geteilt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen ==&lt;br /&gt;
Dadurch, dass die Stadt zu verschiedenen Zeiten erweitert wurde, sind einige vormals landkölsche Dialekte im Stadtdialekt aufgegangen, so zum Beispiel im Süden in [[Köln-Raderthal|Raderthal]] und [[Köln-Raderberg|Raderberg]] oder in den gesamten vormals [[Grafschaft Berg|bergischen]] Ostgebieten Kölns, die etwa [[Köln-Mülheim|Mülheim]], [[Köln-Kalk|Kalk]], [[Köln-Porz|Porz]] und die angrenzenden Stadtteile umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen landkölschen Dialekte unterscheiden sich trotz vieler Übereinstimmungen mit dem Stadtkölschen durch den inzwischen großen Abstand, den die Stadt ausmacht, dann recht deutlich, wenn die Stadt zwischen ihnen liegt. Zwischen räumlich benachbarten Dialekten hingegen gibt es erheblich weniger Unterschiede. Das ist typisch für das [[Dialektkontinuum]] des [[Rheinland]]s und der [[Westmitteldeutsche Sprache|westmitteldeutschen Sprachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede zwischen ihnen kann man [[Phonologie|phonologisch]] unter anderem meist als allmähliche, graduelle Lautverschiebungen bei [[Vokal]]en ausmachen, öfters an unterschiedlich realisierten Konsonanten oder bestimmten vorhandenen oder fehlenden Varianten bei [[Allophon]]en.&lt;br /&gt;
[[Lexik|Lexische]] Unterscheidungen sind meist weniger augenfällig als die [[Semantik|semantischen]] Unterscheidungen, die bei bestimmten Wörtern auftreten und manchmal zu stark voneinander abweichenden [[Konnotation#Konnotation im Sinne von Nebenbedeutung|Konnotationen]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südlich und südwestlich Kölns ===&lt;br /&gt;
Im Südwesten und Westen Kölns verläuft eine gut erkennbare Sprachgrenze praktisch auf der Stadtgrenze. Sie markiert den ersten Übergang zum Westripuarischen des westlichen Rheinlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chl33&amp;quot; /&amp;gt; Durch den Zuzug Kölner Einwohner ins Umland und den allgemeinen Übergang vom Dialekt zum [[Rheinischer Regiolekt|Regiolekt]] als [[Umgangssprache]] scheint sie allmählich zu verblassen. Es gibt klare phonologische Unterscheidungen. In [[Hürth]] und den umliegenden Dörfern wird das „R“ sehr häufig und in vielen Positionen mit einem Zungenschlag als [[stimmhafter alveolarer Vibrant]] gesprochen, also als {{IPA-Phon|r}}. Im Stadtkölschen gibt es dagegen nur das [[Stimmhafter uvularer Vibrant|geriebene „R“]] {{IPA-Phon|ʀ}}, zudem werden „R“ in manchen Positionen im Stadtkölschen eher nicht, im Hürther Platt dagegen häufig von einem sehr kurzen [[Schwa|unbetonten Murmel-e]] {{IPA-Phon|ə}} gefolgt, etwa in &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Kirrsch / Kirresch}}&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkɘʀˑʃ}}] / [{{IPA|ˈkɘrə˘ʃ}}] (Kirche), dafür ist dann das Stadtkölsche „R“ vergleichsweise länger. Einige [[Schwa|unbetonte „E“]] des Stadtkölschen erscheinen im Hürther Dialekt bereits in Richtung „Ö“ verschoben, was weiter im Süden und im Westen bis in die [[Eifel]] hinein immer stärker wird. Es gibt etliche semantische Unterschiede zwischen der Stadtsprache und den Dialekten der Hürther Orte. Die meisten zeigen einen älteren Sprachstand im Umland im Vergleich zur Stadt. So redet man auf dem Land um Hürth normalerweise lieber vom &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Köngk}}&amp;#039;&amp;#039; (Kind), weil das in der Stadt heute bevorzugte &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Panz}}&amp;#039;&amp;#039; (Kind) noch mit etlichen negativen Assoziationen, wie dreckig, ungezogen und Ähnlichem behaftet ist, die es in der Stadt nicht mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Bereich dieses Gebietes sind die Übergänge zum [[Vorgebirgsplatt]] der [[Ville (Rheinland)|Ville]] zu finden, das sich durch eine extrem harte und artikulierte Aussprache und – passend dazu – den Fortfall der „weichen“ und [[stimmhaft]]en Allophone der (stadt)kölschen Sprechweise auszeichnet. Sagt man in der Stadt noch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|övver der Bärsch erövver, övver der Bärj_erövver}}&amp;#039;&amp;#039; (über den Berg hinüber) – „Berg“ endet mit einem der drei positionsbedingten [[Allophon]]e [{{IPA|ʃ, ʒ, ʝ}}] – ändert sich dies etwa an der Stadtgrenze zu &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|övver der Bärresch erövver}}&amp;#039;&amp;#039; – „Berg“ endet mit einem der zwei Allophone [{{IPA|ʃ, ʒ}}] – und am vorderen Vorgebirge, zum Beispiel in [[Walberberg]], bereits eher &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|övver der Pârresch erövver}}&amp;#039;&amp;#039; – es steht nur noch {{IPA-Phon|ʃ}} als Auslaut zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rodenkirchen (Köln)|Rodenkirchen]], in Teilen des [[Rhein-Erft-Kreis]]es und in [[Bonn]] wird das Kölsche [{{IPA|o}}] als [{{IPA|ʊ}}] realisiert, in diesen Gebieten heißt es also &amp;#039;&amp;#039;hä sult&amp;#039;&amp;#039; (er sollte) statt &amp;#039;&amp;#039;hä sollt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westlich Kölns ===&lt;br /&gt;
Die Industriestadt [[Frechen]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Wrääjschem}}&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Wraischem}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;chl33&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Cornelissen]], [[Peter Honnen]], [[Fritz Langensiepen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Platt: Eine Bestandsaufnahme (Rheinische Mundarten).&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7927-0689-X, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;) beginnt unmittelbar westlich der südwestlichen Kölner Stadtgrenze bei [[Horbell]] und hat eine sehr eigene Art der Aussprache ihres Dialekts. In den angrenzenden Hürther Dörfern und Kölner Stadtteilen sagen die Dialektsprecher spöttisch und ein wenig übertrieben den Frechener Dialekt imitierend: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|En Vrääijsche, wou se met de Määijze schtääijsche}}&amp;#039;&amp;#039; (In Frechen, wo sie mit den Messern stechen&amp;lt;ref&amp;gt;in der Doppelbedeutung einer wenig ernsthaften Warnung vor möglichen Messerstechereien wie auch der Aussage, dass dort ungeschickterweise mit Messern zwar gestochen, aber nicht geschnitten werde&amp;lt;/ref&amp;gt;), was sich im Stadtkölschen: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|En Freche, wo se met de Metze steche}}&amp;#039;&amp;#039; anhört. Viele einfache [[Vokal]]e des Stadtkölschen sind im Frechener Platt [[diphthong]]iert und gedehnt, ihr Artikulationsverlauf überstreicht einen weit größeren Bereich als im Kölschen. Auch im Frechener Dialekt benutzt man das Ein-Zungenschlag-„R“ des südwestlichen Kölner Umlandes. Die im Kölschen vergleichsweise gut hörbaren, und unterscheidbaren, Endungen „-en“ und „-er“ klingen hier meist mehr wie [ə], eine Tendenz, die sich bis in [[Bönnsch]]e und ins [[Eifelplatt]] fortsetzt, allerdings hat das Frechener Platt eine Ausnahme von dieser Regel zu bieten: einige auslautende „-en“ sind nach „-em“ verschoben, zum Beispiel im eigenen Ortsnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile des Kölner Westens sind heute unbesiedeltes Braunkohlentagebaugebiet. Die Dialekte der Dörfer dort weichen vom Kölschen einmal deutlich ab, indem fast alle Vokale grundsätzlich in Richtung des Zentrums verschoben sind, sie klingen dem „Ö“ und dem [[Schwa|unbetonte „E“]] ähnlicher als im Kölschen. Das auslautende „-er“ ist im Kölschen meist als gemurmeltes, kurzes, [[Schwa]]-ähnliches [{{IPA|ɔ˘}}] oder [{{IPA|ɐ̯}}] realisiert. Es klingt im Westen Kölns, wie im angrenzenden westlichen Hürth, als klares [{{IPA|ə˘}}]. Dazu kommen im Vergleich zum Stadtkölschen zusätzliche Vokallängungen. Kölsch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Türelür}}&amp;#039;&amp;#039; (alltägliches Einerlei)&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Bhatt, Alice Herrwegen: &amp;#039;&amp;#039;Das Kölsche Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage Bachem-Verlag, Köln 2005, ISBN 3-7616-1942-1, S. 544.&amp;lt;/ref&amp;gt; klingt in [[Niederaußem]] bereits &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Tüürelüüe}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[#erft-sps|Erftländer Sprachschatz]].&amp;#039;&amp;#039; S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das alles setzt sich im Westen und Südwesten in die gesamte Voreifel und in die nordwestliche Eifel hinein fort. Auch ein anderes Merkmal ist schon westripuarisch: Sagt der Kölner &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|jemaat}}&amp;#039;&amp;#039; (gemacht), so heißt es vom Kölner [[Erft|Vorerftland]] bis nach [[Aachen]] und in Teilen der Nordwesteifel &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|jemäät}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[#erft-sps|Erftländer Sprachschatz]].&amp;#039;&amp;#039; S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kölner Stadtteile [[Weiden (Köln)|Weiden]] und [[Lövenich (Köln)|Lövenich]], welche 1975 eingemeindet worden waren, weisen einige der obigen Merkmale auf. Während es im Stadtkölschen &amp;#039;&amp;#039;jlöijve&amp;#039;&amp;#039; (glauben) heißt, ist in diesen Stadtteilen und im Rhein-Erft-Kreis schon von &amp;#039;&amp;#039;jlööve&amp;#039;&amp;#039; die Rede. Auch werden im Westen Kölns werden die Vokale [{{IPA|ɛː}}] und [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[Gerundeter halbgeschlossener Hinterzungenvokal|o]]] länger gesprochen; so werden die Wörter &amp;#039;&amp;#039;do häs&amp;#039;&amp;#039; (du hast) und &amp;#039;&amp;#039;Oma&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;do hääs&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ooma&amp;#039;&amp;#039;. Auch der Kölsche Diphthong  {{IPA-Phon|eɪ̯}} wird zu [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[Ungerundeter halbgeschlossener Vorderzungenvokal|e:]]] (&amp;#039;&amp;#039;steiht&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;steht&amp;#039;&amp;#039;) (er steht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christina Bhatt, Alice Herrwegen, Caroline Reher |Hrsg=Akademie för uns kölsche Sproch / SK Stiftung Kultur |Titel=Op Kölsch gesaht |Auflage=1 |Verlag=Dabbelju-Verlag |Ort=Köln |Datum=2018 |ISBN=978-3-939666-36-3 |Seiten=158–169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Beispielhafte Unterschiede zwischen Stadtkölsch und den Varianten westlich Kölns&lt;br /&gt;
!Stadtkölsch&lt;br /&gt;
!Weiden u. Lövenich&lt;br /&gt;
!Rhein-Erft-Kreis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jewöhnlich&amp;#039;&amp;#039; (gewöhnlich; offenes Ö)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jewöhnlich&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jewöhnlich&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;müsse&amp;#039;&amp;#039; (müssen; kurzes Ü)&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;mösse&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jlöijve&amp;#039;&amp;#039; (glauben)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jlööve&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;jlööve&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;irjendwann&amp;#039;&amp;#039; (irgendwann), &amp;#039;&amp;#039;met&amp;#039;&amp;#039; (mit)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;örjendwann&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö), &amp;#039;&amp;#039;möt&amp;#039;&amp;#039; (geschlossenes Ö)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;häs&amp;#039;&amp;#039; ((du) hast)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;hääs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;ich&amp;#039;&amp;#039; (ich)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;ech&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Schwa]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;ëimol&amp;#039;&amp;#039; (einmal)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;eemol&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;eemol&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;ëine&amp;#039;&amp;#039; (einer)&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;ääne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Finster&amp;#039;&amp;#039; (Fenster)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Winster&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linksrheinisch nördlich Kölns ===&lt;br /&gt;
Im Kölner Norden, wo die vormaligen Dörfer [[Köln-Roggendorf/Thenhoven|Roggendorf und Thenhoven]] und einige weitere kleine sowie die vormalige Bürgermeisterei [[Köln-Worringen|Worringen]] 1922 der Stadt zugeschlagen wurden, reichen die als Landkölsch bezeichneten Dialekte bis etwa in die Mitte der Stadt [[Neuss]]. Dort verläuft mit der [[Benrather Linie]] (&amp;#039;&amp;#039;maken/machen&amp;#039;&amp;#039;-Linie) die [[Sprachgrenze|Dialektgrenze]] zum [[Niederfränkisch|niederfränkischen Sprachraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden Kölns tendieren die besonders langen Langvokale des Kölschen dazu, etwas kürzer zu werden. Sie nähern sich damit dem nördlich angrenzenden [[Südniederfränkisch]]en zwischen den oben genannten [[Isoglosse]]n an. Einige wenige werden bereits zu Diphthongen, was ebenfalls zu diesem Übergang passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsrheinisch nördlich Kölns ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Op de [[schäl Sick]]}}&amp;#039;&amp;#039;, auf der rechten, [[Grafschaft Berg|bergischen]], Rheinseite reicht Köln bei weitem nicht so weit nach Norden, wie auf der linken. Hier liegt die Nachbarstadt [[Leverkusen]] vollständig gegenüber Kölner Stadtgebiet. Die vom [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtag]] ursprünglich gewollte und 1974 [[Köln-Gesetz|politisch gescheiterte Eingemeindung]] des damaligen Leverkusens nach Köln wäre aus sprachlicher Sicht unproblematisch gewesen. Das Leverkusener Platt ist vom Kölsch im angrenzenden [[Köln-Mülheim|Mülheim]], das nur gut 60 Jahre zuvor nach Köln gekommen war, praktisch nicht zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Östlich Kölns ===&lt;br /&gt;
Schon das Stadtkölnische östlich des Rheins unterscheidet sich vom linksrheinischen ein wenig, indem die [[Gerundeter Vokal|gerundeten Vokal]]-[[Phonem]]e {{IPA-Phonem|o}} und {{IPA-Phonem|ø}} dort ein wenig [[Geschlossener Vokal|geschlossener]] ausgesprochen werden. Je weiter man sich vom Rhein entfernt, besonders am südlichen Ende der Stadt, etwa in [[Rösrath]], desto näher kommen sie den [[Phon (Linguistik)|Phonen]] {{IPA-Phon|u}} und {{IPA-Phon|y}}, bis sie diese im südwestlichen [[Bergisches Land|Bergischen Land]] etwas weiter oben in den Tälern der [[Agger]], [[Bröl]] und [[Sülz (Fluss)|Sülz]] auch erreichen. Sagt und schreibt man im Westen und Zentrum der Domstadt noch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|op Jöck}}&amp;#039;&amp;#039; (unterwegs, verreist) mit [[Geschlossener Vokal|geschlossenem]] „O“ und „Ö“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adam Wrede]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuer kölnischer Sprachschatz.&amp;#039;&amp;#039; Greven-Verlag, Köln 1956–1958. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–J.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7743-0155-7, S. 390 und Band 2: &amp;#039;&amp;#039;K–R.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7743-0156-5, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; so heißt es in der Umgebung von [[Waldbröl]] ganz klar: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|up Jück}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dies war beispielsweise in der gleichnamigen Sendung im [[Westdeutscher Rundfunk|WDR]]-Fernsehen auf den dortigen Plakaten zu sehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südöstlich Kölns ===&lt;br /&gt;
Eine ähnliche allmähliche Verschiebung des offenen „O“-„Ö“-Paares beobachtet man auch von den südöstlichen Vororten Kölns in Richtung auf [[Sieg (Fluss)|Siegmündung]] und bis zur dahinter liegenden Dialektgrenze. Hier geht damit oft ein Wechsel der Vokallänge einher. Das kölsche &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|wood, (je)woode}}&amp;#039;&amp;#039; (wurde, geworden) mit langem geschlossenem „O“ wird etwa im [[Troisdorf]]er oder [[Siegburg]]er Platt &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|wudd, (je)wudde}}&amp;#039;&amp;#039; geschrieben und gesprochen. Das im kölschen nicht sehr häufige klare „I“ verschiebt sich im Süden oft zum „E“, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|wigger, widder}}&amp;#039;&amp;#039; (weiter, wieder) heißen dann &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|wegger, wedder}}&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[#w-u-s|Wörterbuch der unteren Sieg]].&amp;#039;&amp;#039; S. 423 und 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; letzteres ähnlich wie im Hürther Raum auf der anderen Rheinseite. Einige stadtkölsche [[Diphthong]]e werden im südöstlichen Landkölschen zu langen [[Monophthong]]en. Beispielsweise die dem [[Niederländische Sprache|Niederländischen]] ähnlich klingenden Wörter &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Deil, Deich}}&amp;#039;&amp;#039; (Teil, Teig) heißt an der unteren Sieg &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Deel, Deech}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[#w-u-s|Wörterbuch der unteren Sieg]].&amp;#039;&amp;#039; S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele kölsche Wörter bekommen im Vergleich zum Stadtinneren zusätzliche, oft emotionsbezogene Nebenbedeutungen. Das ist so ähnlich wie auf der gegenüberliegenden Rheinseite Richtung [[Vorgebirge (Rheinland)|Vorgebirge]] oder bei den [[Hürth]]er Ortsdialekten. Beispielsweise bedeutet in Köln &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|hibbelich}}&amp;#039;&amp;#039; meist lediglich „unruhig, zappelig“, vielleicht einmal „aufdringlich“, während bereits nördlich der unteren Sieg „unangenehm, unsympathisch“ hinzukommen, die weiter südlich schließlich sogar überwiegen. Der Stadtkölsche versteht unter &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Huddel}}&amp;#039;&amp;#039; nur Unordnung, bestenfalls Misswirtschaft aus Schusseligkeit, im [[Hennef]]er Umland ist die Bedeutung von dort &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ksh|Hóddel}}&amp;#039;&amp;#039; bereits eher „Schwindel“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[#w-u-s|Wörterbuch der unteren Sieg]].&amp;#039;&amp;#039; S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Wörterbuch]].&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|preußischen Akademie der Wissenschaften]], der [[Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde]] und des [[Provinzialverband der Rheinprovinz|Provinzialverbandes]] der [[Rheinprovinz]].&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–D.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1928.&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band II: &amp;#039;&amp;#039;E–G.&amp;#039;&amp;#039;  Berlin 1931.&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band III: &amp;#039;&amp;#039;H–J.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1935.&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band IV: &amp;#039;&amp;#039;K.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1938.&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band V: &amp;#039;&amp;#039;L–M.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1941.&lt;br /&gt;
** Josef Müller (Hrsg.): Band VI: &amp;#039;&amp;#039;N–Q.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1944.&lt;br /&gt;
** Karl Meisen (Hrsg.): Band VII: &amp;#039;&amp;#039;R-Sch.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1948–1958.&lt;br /&gt;
** Karl Meisen (Hrsg.):  Band VIII: &amp;#039;&amp;#039;Se-T.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1958–1964.&lt;br /&gt;
** Band IX: &amp;#039;&amp;#039;U–Z.&amp;#039;&amp;#039; Nach den Vorarbeiten von Josef Müller, Berlin 1964–1971.&lt;br /&gt;
* [[Georg Cornelissen]], [[Peter Honnen]], [[Fritz Langensiepen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Platt: Eine Bestandsaufnahme (Rheinische Mundarten).&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7927-0689-X.&lt;br /&gt;
* {{Anker|erft-sps}}Anton Frambach, Norbert Esser: &amp;#039;&amp;#039;Erftländer Sprachschatz, Wörter, Ausdrücke, Begriffe, Redensarten in der ripuarischen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Verein der Heimatfreunde von [[Niederaußem]] und [[Auenheim (Bergheim)|Auenheim]] e.V. (Hrsg.) 2 Bände, Bergheim, 1991.&lt;br /&gt;
* Hans Bruchhausen, Heinz Feldhoff: &amp;#039;&amp;#039;Us Platt kalle un verstonn – Mundartwörterbuch Lützenkirchen-Quettingen.&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach, 2005, ISBN 3-87314-410-7.&lt;br /&gt;
* {{Anker|w-u-s}}Helmut Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der unteren Sieg. Rheinische Mundarten – Beiträge zur Volkssprache aus den rheinischen Landschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Bergisch Gladbach 1985, ISBN 3-7927-0783-7.&lt;br /&gt;
* Martin Fuß: &amp;#039;&amp;#039;Bachemer Platt – eine akustische Dokumentation der Mundart von Nieder- und Oberbachem.&amp;#039;&amp;#039; Mit 24 Sprachaufnahmen auf einer CD. Verlag Franz Schmitt, Siegburg 2001, ISBN 3-87710-320-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landkolsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kölsch (Sprache)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ripuarischer Dialekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonsprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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