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	<title>Landherrnamt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:04:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landherrnamt&amp;diff=1217292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Romwriter: Inhalt des Artikels Mahnmal für die Opfer der Novemberpogrome 1938 (Bremen) steht dort, gehört nicht hierher</title>
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		<updated>2024-01-15T19:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Inhalt des Artikels &lt;a href=&quot;/index.php?title=Mahnmal_f%C3%BCr_die_Opfer_der_Novemberpogrome_1938_(Bremen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Mahnmal für die Opfer der Novemberpogrome 1938 (Bremen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Mahnmal für die Opfer der Novemberpogrome 1938 (Bremen)&lt;/a&gt; steht dort, gehört nicht hierher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Landherrn-Amt 2014 (01).jpg|mini|Landherrn-Amt (2014)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landherrnamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Behörde der [[Bremen|bremischen]] [[Kommunalverwaltung]] von Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis 1945. Der ehemalige Dienstsitz, das Haus &amp;#039;&amp;#039;Landherrn-Amt&amp;#039;&amp;#039;, das im [[Schnoor]]viertel im Ortsteil [[Mitte (Bremen)#Altstadt|Altstadt]] des Bremer Stadtteils [[Mitte (Bremen)|Mitte]] gelegen ist, wird heute von der [[St.-Johannis-Schule]] genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht seit 1973 unter [[Bremer Denkmale|Bremer Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0292|Denkmaldatenbank des LfD Bremen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landherren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung des bremischen Landgebiets links und rechts der [[Weser]] wurden am 15. Juni 1817 zwei Landherren aus dem [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senat]] eingesetzt, denen die Polizei- und Verwaltungsangelegenheiten sowie das [[Geschichte des Bremer Deichwesens|Deichwesen]] unterstanden. Sie traten an die Stelle der [[Gohe (Bremen)#Gohgräfe|Gohgräfen]] der alten Gohverfassung, hatten aber nicht die niedere und hohe Gerichtsbarkeit, die fortan in der Hand des Senats lag. Erhalten blieben zunächst die Bauernschaften mit ihren Geschworenen, deren Aufgaben 1879 durch Gemeindeversammlungen, Gemeindeausschüsse und Gemeindevertreter wahrgenommen wurden. Seit 1874 gab es nur noch einen Landherren mit Vorsitz im 1879 geschaffenen [[Kreistag]]. 1926 wurde das bremische Landgebiet in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Bremen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;terri&amp;quot;&amp;gt;[http://www.territorial.de/bremen/landkrs.htm Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945]&amp;lt;/ref&amp;gt; Endgültig erlosch das Amt des Landherren 1945 mit der Auflösung des Landkreises Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landkreis Bremen ==&lt;br /&gt;
Im [[Landkreis]] Bremen wurden die ländlichen Gemeinden des Landes Bremen verwaltet, die nicht zur Stadtgemeinde gehörten. 1926 gehörten 14 Gemeinden zum Landkreis Bremen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_bremen.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Obervieland#Arsten|Arsten]]&lt;br /&gt;
* [[Blockland]]&lt;br /&gt;
* [[Borgfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Büren (Bremen)|Büren]]&lt;br /&gt;
* [[Burglesum|Grambkermoor]]&lt;br /&gt;
* [[Habenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Huchting (Bremen)|Huchting]]&lt;br /&gt;
* [[Niedervieland|Lankenau]]&lt;br /&gt;
* [[Horn-Lehe#Lehesterdeich|Lehesterdeich]]&lt;br /&gt;
* [[Burglesum#Werderland|Lesumbrok]]&lt;br /&gt;
* [[Oberneuland|Oberneuland-Rockwinkel]]&lt;br /&gt;
* [[Osterholz (Bremen)|Osterholz]]&lt;br /&gt;
* [[Seehausen (Bremen)|Seehausen]]&lt;br /&gt;
* [[Strom (Bremen)|Strom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938 wurde die bis dahin nicht zum Landkreis gehörende Stadt [[Vegesack]] in den Landkreis eingegliedert. Am 1.&amp;amp;nbsp;November 1939 wurden Vegesack, Büren, Grambkermoor und Lesumbrok in die Stadt Bremen eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;terri&amp;quot; /&amp;gt; Die übrigen Gemeinden wurden am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1945 eingemeindet; gleichzeitig wurde der Landkreis aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstsitz und Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude &amp;#039;&amp;#039;Landherrn-Amt&amp;#039;&amp;#039; in der Dechanatstraße/Ecke Am Landherrnamt im [[Schnoor]]viertel wurde 1856/57 nach Plänen des Baudirektors [[Alexander Schröder]] erbaut. Der im Rundbogenstil klassizistisch gehaltene Baukörper mit prägnantem Portal[[risalit]] wurde Sitz der Behörde und blieb es bis zu deren Wegfall 1945. Danach wurden hier die Hauptfürsorgestelle für Schwerbeschädigte und die Verwaltung des [[Bremischer Deichverband am linken Weserufer|bremischen Deichverbandes]] untergebracht, später wurden Wohnungen eingerichtet. Seit dem 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1964 gehört das Haus der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Gemeinde [[St. Johann (Bremen)|St. Johann]], die es als Entschädigung für einen abgerissenen Gebäudeteil in der Dechanatstraße erhielt. Zunächst war es Schwesternhaus, ab 1980 wurde es von der katholischen [[Privatschule]] &amp;#039;&amp;#039;St.-Johannis-Schule&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Gebäude steht seit 1982 das &amp;#039;&amp;#039;[[Mahnmal für die Opfer der Novemberpogrome 1938 (Bremen)|Mahnmal für die Opfer der Novemberpogrome 1938]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BremenLandherrn-Amt-1a.jpg|Portal des Hauses &amp;#039;&amp;#039;Landherrn-Amt&amp;#039;&amp;#039;, mit Inschrift „Landherrn-Amt“ über dem Eingang&lt;br /&gt;
Datei:Bremen-Mahnmal-Reichspogromnacht-01-MJ.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mahnmal für die Opfer der „Reichskristallnacht“&amp;#039;&amp;#039;, vor dem Haus &amp;#039;&amp;#039;Landherrn-Amt&amp;#039;&amp;#039; (Gebäude rechts)&lt;br /&gt;
Datei:Bremen-Mahnmal-Reichspogromnacht-02-MJ2.jpg|Schrifttafel an dem &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal für die Opfer der „Reichskristallnacht“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Tacke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das ehemalige Postamt 1, der Kaisersaal und das Landherrnamt&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbuch des Vereins für Niedersächsisches Volkstum, 80, 2018, Heft 145, S. 46–47.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Stein]]: &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus und Romantik in der Baukunst Bremens&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1964, S. 138–140.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gogericht]]&lt;br /&gt;
* [[Gohe (Bremen)]]&lt;br /&gt;
* [[Landherrenschaft]] (Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landherrnamt, Bremen|Landherrnamt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/4/25.9/N|EW=8/48/32.3/E|type=landmark|dim=50|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Behörde (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Romwriter</name></author>
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