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	<title>Landgrafschaft Nellenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:03:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgrafschaft_Nellenburg&amp;diff=744275&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zieglhar: /* Literatur */ Links präz</title>
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		<updated>2025-10-21T18:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Links präz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1790-Nellenburg.png|rechts|500px|Grafschaft Nellenburg in 1790]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landgrafschaft Nellenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberamt Nellenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine Verwaltungsgliederung von [[Vorderösterreich]]. Im 14. Jahrhundert aus den Grafschaften [[Hegau]] und Nellenburg gebildet, gehörte sie ab 1465 zur [[Habsburgermonarchie]]. 1805 kam sie mit ihren rund 25.000 Einwohnern an [[Württemberg]] und 1810 an [[Baden (Land)|Baden]], das schließlich 1951/1952 im [[Land (Deutschland)|Land]] [[Baden-Württemberg]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft erstreckte sich vom [[Bodensee]] bis zur [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], ihr Gebiet war aber durch mehrere Enklaven und die dazwischenliegenden [[Hohenzollernsche Lande|hohenzollerischen Gebiete]] stark zergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reilly 153 HAAB.jpg|mini|hochkant=1.5|Karte der Grafschaft Nellenburg (u. a. Gebiete), 1792/1793. Kartenausschnitt etwa 130 × 90 km.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der [[Staufer]] mit dem Tode [[Konradin von Hohenstaufen|Konradins von Hohenstaufen]] 1268 wurden die Grafen des dritten [[Grafen von Nellenburg|Hauses von Nellenburg]] von König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] (1273–1291) mit dem Amt des [[Landgraf]]en [[Lehnswesen|belehnt]]. Hierbei ist umstritten, ob die alte [[Hegau]]grafschaft bereits im Jahre 1275 mit der Erwähnung [[Mangold von Nellenburg|Mangolds von Nellenburg]] als Landgraf im Hegau in eine Landgrafschaft umgewandelt wurde, oder ob dies erst 1401 erfolgte, als Graf Eberhard von Nellenburg von [[Ruprecht (HRR)|König Ruprecht]] mit der Landgrafschaft im Hegau und [[Madach (Landschaft)|Madach]] belehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „neurechtliche Landgrafschaft“, die schließlich den Namen Landgrafschaft Nellenburg erhielt, wurde gebildet aus der alten Amtsgrafschaft im Hegau mit [[Hochgerichtsbarkeit|hoher Gerichtsbarkeit]] und der Grafschaft Nellenburg und schloss das Gebiet des Madach als gesonderten Rechtsbezirk ausdrücklich mit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Fredy Meyer: Adel und Herrschaft am Bodensee, 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Landgrafschaft Nellenburg gehörten die drei Städte [[Tengen]], [[Radolfzell]] und [[Stockach]], 6 [[Marktfleck]]en, 83 [[Pfarrdorf|Pfarrdörfer]], 69 Dörfer ohne Pfarrer, 14 [[Weiler]], 135 einzelne Häuser, 25 bestehende und 31 zerfallene Burgen oder Schlösser, 6 Mönchs- und 3 Nonnenklöster, 4 Poststationen sowie 97 Mühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stockach.de/index.php?id=302 Die Landgrafschaft Nellenburg] auf www.stockach.de; abgerufen am 5. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den gräflichen Hoheitsrechten gehörte die Hohe Gerichtsbarkeit, die seit dem 14. Jahrhundert in Stockach tagte. Im Stockacher Oberamt befanden sich auch die gesamten nellenburgischen Behörden. Insgesamt waren dort 80 Personen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Stockacher Rathaus in der Hauptstraße war von circa 1600 bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] 1805 das [[Landvogtei]]gebäude der Landgrafschaft Nellenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verwaltungsgliederung 1790 wurde die Landgrafschaft Nellenburg zum &amp;#039;&amp;#039;Oberamt Nellenburg&amp;#039;&amp;#039;, das Gebiet erstreckte sich vom Nordwesten des [[Bodensee]]s ([[Stockach]], [[Radolfzell]]) und dem [[Hegau]] ([[Aach (Hegau)|Aach]]) bis zur [[Donau]] ([[Mengen]], [[Gutenstein (Sigmaringen)|Herrschaft Gutenstein]]), [[Bad Saulgau|Saulgau]], Gebiete in der Umgebung von [[Riedlingen]]. Im [[Grenzvertrag zwischen Württemberg und Baden]] wurde das Gebiet dem [[Großherzogtum Baden]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Hohen Gerichtsbarkeit gab es die [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niedergerichtsbarkeit]], die sich aber vorwiegend in den Händen der zahlreichen [[Ritterschaft]] befand. Diese widersetzte sich energisch den Expansionsbestrebungen der Landgrafschaft. Die Folge war ein permanenter Streit mit dem Hause Österreich. So entstanden die Hegauer Verträge 1487 und 1583, in denen die Kompetenzen des Landgerichts und der Niedergerichtsherren festgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen der Grafschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenbuch Rösch csg-1084 228.jpg|thumb|Wappen mit Helm]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Größe           = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Gold drei blaue, übereinander querliegende vierzinkige [[Hirschstange]]n. Auf dem ungekrönten [[Helm]] ein achtendiges blaues Hirschgeweih. [[Helmdecke]]n blau-golden&lt;br /&gt;
|Zusatz          = &lt;br /&gt;
|Quelle          =&lt;br /&gt;
|ref             = &lt;br /&gt;
|Quelle_2        = &lt;br /&gt;
|ref_2           = &lt;br /&gt;
|Begründung      =Im Feld 50 des [[Titulatur und Wappen der Deutschen Kaiser nach 1873|Großen Wappens der deutschen Kaiser als Könige von Preußen]] sollte eigentlich das Wappen der [[Grafschaft Veringen]] sein. Es gehören dort auf Gold rote Hirschhörner der Grafschaft Veringen ins Feld. Durch Beamtenfehler ist jedoch in dieses Feld das Wappen der Grafen von Nellenburg gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landes- und Wappenkunde der brandenburgisch-preußischen Monarchie, Maximilian Gritzner, Berlin, 1894.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Geschlechter hatten den Wappenunterschied: [[Wappen Württembergs|Württemberg]] schwarze, Veringen rote Hirschstangen und Nellenburg im goldenen Feld drei blaue.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Baum: &amp;#039;&amp;#039;Die Habsburger und die Grafschaft Nellenburg bis zu deren Übergang an Österreich (1275–1465)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]]&amp;#039;&amp;#039;, 110. Jg. 1992, S. 73–94 ([https://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1992/102/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Georg Tumbült]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Landgrafschaft Nellenburg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 24. Jg. 1895, S. 13–18 ([https://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1895/20/LOG_0012/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Nellenburg]]&lt;br /&gt;
*[[Grafen von Nellenburg]]&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nellenburg, Landgrafschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Baden-Württemberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zieglhar</name></author>
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