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	<title>Landgrafschaft Hessen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgrafschaft_Hessen&amp;diff=246975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Teilungen */</title>
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		<updated>2026-04-24T16:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Teilungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gft. Solms Lgft. Hessen Gft. Ziegenhain.png|mini|Landgrafschaft Hessen um 1400 (hellblau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LandgrafschaftHessen siebmacher bl-008.png|mini|Das Wappen der Landgrafschaft Hessen aus [[Johann Siebmacher]]s &amp;#039;&amp;#039;New Wappenbuch&amp;#039;&amp;#039; (erschienen 1605)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landgrafschaft Hessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Fürstentum]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Ihr historisches Kerngebiet befand sich im Norden und in der Mitte des heutigen deutschen Bundeslandes [[Hessen]]. Die [[Residenzstadt|Residenz]] der Landgrafen war zunächst kurzfristig in [[Gudensberg]] und [[Marburg]], ab 1277 in [[Kassel]]. Schon vor 1500 war die Landgrafschaft Hessen territorial bis an den [[Rhein]] und ins heutige Südhessen um [[Darmstadt]] gewachsen. Regiert wurde das Fürstentum durch das [[Haus Hessen]]. Nach der [[Homberger Synode]] von 1526 erfolgte schrittweise der Übertritt Hessens zum [[lutherisch]]en Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Name Hessen geht auf den germanischen Stamm der [[Chatten]] (sprich [{{IPA|ˈxatən}}] mit &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;ach&amp;#039;&amp;#039;) zurück, der sich etwa zur [[v. Chr.|Zeitenwende]] im Bereich der Flüsse [[Fulda (Fluss)|Fulda]] und [[Eder]] sowie zwischen den Oberläufen von [[Lahn]] und [[Werra]] ansiedelte. [[Etymologie|Etymologisch]] entwickelte sich das Wort im Verlauf der [[zweite Lautverschiebung|zweiten Lautverschiebung]] von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Chatti&amp;#039;&amp;#039; über Hatti, Hazzi, Hassi (um 700) zu Hessi (738). Hessen und [[Friesen]] sind die einzigen [[Germanen|germanischen Stämme]], die sowohl ihren Namen als auch ihr Siedlungsgebiet bis in die Gegenwart beibehalten haben, wobei eine direkte stammesgeschichtliche Nachkommenschaft von Chatten und heutigen Hessen nicht belegbar ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Vorherrschaft der [[Konradiner]] bis 918 in Hessen entstand auf der Basis von Amtsgrafschaften eine Reihe von gräflichen Territorialherrschaften. Unter ihnen erlangten im nördlichen und mittleren Hessen die der Grafen [[Werner (Adelsgeschlecht)|Werner]] im fränkischen [[Hessengau]] ([[Grafschaft Maden]]), der [[Gisonen]] an der oberen und mittleren Lahn, der [[Grafschaft Ziegenhain|Grafen von Ziegenhain]], der Grafen von [[Waldeck]], und der [[Herrschaft Bilstein|Bilsteiner]] an der mittleren Werra herausragende Bedeutung. Durch Erbschaft und Heirat fielen diese Grafschaften, mit Ausnahme der von Ziegenhain und Waldeck, zwischen 1122 und 1247 unter die Herrschaft der [[Ludowinger]] Grafen von Thüringen, die 1131 zu [[Landgrafschaft Thüringen|Landgrafen von Thüringen]] erhoben wurden. Während dieser Periode wurden die hessischen Gebiete meist direkt von jüngeren Brüdern der Landgrafen (als Grafen von [[Gudensberg]] oder Grafen in/von Hessen) regiert, ohne jedoch eigentliche Selbständigkeit zu haben. Namhafte Grafen von Gudensberg-Hessen aus dem Hause der Ludowinger waren [[Heinrich Raspe I.]], [[Heinrich Raspe II.]], [[Heinrich Raspe III.]] und [[Konrad von Thüringen|Konrad Raspe]], der spätere [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Ludowinger erstritt im [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]] (1247–1264) die Landgrafentochter [[Sophie von Brabant|Sophie]], verheiratete Herzogin von [[Herzogtum Brabant|Brabant]], den hessischen Besitz der Ludowinger für ihren Sohn [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I. von Hessen]] („Heinrich das Kind“) und sicherte damit erneut die Unabhängigkeit Hessens vom an die sächsischen [[Wettiner]] gefallenen thüringischen Erbe der Ludowinger. Heinrich wurde 1247 auf der [[Mader Heide]] zum Landgrafen von Hessen ausgerufen. Am 12. Mai 1292 trug Heinrich die Stadt [[Eschwege]] dem König [[Adolf von Nassau|Adolf]] zu [[Lehnswesen|Lehen]] auf und erhielt sie, zusammen mit der Burg [[Boyneburg]], von diesem als erbliches Reichslehen zurück. Damit wurden die hessischen Landgrafen Reichsfürsten. Heinrich verlegte seine Residenz 1277 von [[Marburg]] und [[Gudensberg]] nach [[Kassel]] und begründete das [[Haus Hessen|Hessische Fürstenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp&amp;amp;nbsp;I.]] wurde die Landgrafschaft Hessen 1526 infolge der [[Homberger Synode]] protestantisch. Hessen gehörte neben Sachsen und Württemberg zu den mächtigen Vorkämpfern der [[Reformation]] im [[HRR|Deutschen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilungen ===&lt;br /&gt;
Die hessischen Landgrafen teilten ihr Gebiet wiederholt innerhalb der Familie auf; diese Teilungen hatten jedoch keinen dauerhaften Bestand. Die erste Teilung erfolgte bereits nach dem Tod des ersten Landgrafen 1308, als Heinrichs Söhne [[Otto I. (Hessen)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Johann (Hessen)|Johann]] Landgrafen im „[[Oberhessen (Region)|Land an der Lahn]]“ (Marburg) bzw. [[Niederhessen]] (Kassel) wurden. Da Johann jedoch schon 1311 starb, wurden beide Landesteile wieder unter Otto vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1458 bis 1500 war die Landgrafschaft erneut geteilt, mit [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]] und seinem Sohn [[Wilhelm II. (Hessen)|Wilhelm II.]] in Niederhessen und [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich III.]] und dessen Sohn [[Wilhelm III. (Hessen)|Wilhelm III.]] († 1500) in [[Oberhessen (Region)|Oberhessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Erbteilung durch Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp den Großmütigen]], der 1567 die Landgrafschaft unter seine vier ehelichen Söhne aufteilte, verursachte schließlich die beinahe vierhundert Jahre anhaltende dauerhafte Trennung in die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] (deren Regent 1803 zum [[Kurfürst]]en erhoben wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Daher bürgerte sich in der Folge die [[Verfassungsrecht|staatsrechtlich]] falsche Bezeichnung [[Kurfürstentum Hessen]] ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] (das spätere [[Großherzogtum Hessen]]). Die bei der Erbteilung geschaffenen Landgrafschaften [[Hessen-Marburg]] und [[Hessen-Rheinfels]] fielen schon bald wieder durch Aussterben der regierenden Häuser und Erbschaft an Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt. Der bis zu dieser Teilung von 1567 starke Einfluss Hessens auf die Reichspolitik nahm in der Folgezeit deutlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Durch den [[Laudemium|Anfall]] der [[Grafschaft Ziegenhain]] im Jahre 1450 wurde die Verbindung der beiden großen Landesteile [[Oberhessen (Region)|Ober-]] und [[Niederhessen]], die bis dahin voneinander getrennt waren, erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erbe der [[Grafschaft Katzenelnbogen]] 1479 erreichte das Territorium der Landgrafschaft den [[Mittelrhein]] mit der linksrheinischen Stadt [[Sankt Goar|St.&amp;amp;nbsp;Goar]] und der oberhalb liegenden [[Burg Rheinfels]] sowie ferner das heutige Südhessen um [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher {{Anker|Regenten}} ==&lt;br /&gt;
* 1247–1308 [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] (* 24. Juni 1244; † 21. Dezember 1308)&lt;br /&gt;
* 1308–1311 [[Johann (Hessen)|Johann I.]], von Niederhessen († 1311)&lt;br /&gt;
* 1308–1328 [[Otto I. (Hessen)|Otto I.]], von Oberhessen ab 1308, von Ober- und Niederhessen ab 1311 (* um 1272; † 1328)&lt;br /&gt;
* 1328–1376 [[Heinrich II. (Hessen)|Heinrich II.]] (* vor 1302; † 3. Juni 1376)&lt;br /&gt;
* 1376–1413 [[Hermann II. (Hessen)|Hermann II.]] (* um 1341; † 10. Juni 1413)&lt;br /&gt;
* 1413–1458 [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] (* 6. Februar 1402; † 17. Januar 1458)&lt;br /&gt;
* 1458–1471 [[Ludwig II. (Hessen)|Ludwig II.]], von Niederhessen (* 7. September 1438; † 8. November 1471)&lt;br /&gt;
* 1458–1483 [[Heinrich III. (Hessen)|Heinrich III.]], von Oberhessen (* 15. Oktober 1440 oder 1441; † 13. Januar 1483)&lt;br /&gt;
* 1471–1493 [[Wilhelm I. (Hessen)|Wilhelm I.]], von Niederhessen (* 4. Juli 1466; † 8. Februar 1515)&lt;br /&gt;
* 1493–1509 [[Wilhelm II. (Hessen)|Wilhelm II.]], von Niederhessen ab 1493, von Ober- und Niederhessen ab 1500 (* 29. März 1469; † 11. Juli 1509)&lt;br /&gt;
* 1483–1500 [[Wilhelm III. (Hessen)|Wilhelm III.]], von Oberhessen (* 8. September 1471; † 17. Februar 1500)&lt;br /&gt;
* 1509–1567 [[Philipp I. (Hessen)|Philipp der Großmütige]] (* 13. November 1504; † 31. März 1567)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Hessen]] für die komplette Stammliste der Landgrafen und ihrer Nachkommen&lt;br /&gt;
* [[Landstände der Landgrafschaft Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=GA|ID=23|titel=Hessen 1247–1567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4240073-9|LCCN=n82032283|VIAF=129023674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgrafschaft Hessen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)|Hessen, Landgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1567]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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