<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Landgericht_Kling</id>
	<title>Landgericht Kling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Landgericht_Kling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgericht_Kling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T07:48:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgericht_Kling&amp;diff=378191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: bessere Auflösung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgericht_Kling&amp;diff=378191&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-17T13:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wening B008 Kling, Schloss.jpg|mini|Schloss Kling auf einem Stich von [[Michael Wening]]|300x300px]]&lt;br /&gt;
Das kurfürstliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land- und Pflegegericht Kling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im 13. Jahrhundert aus der Grafschaft Kling, der Grafschaft [[Wasserburg am Inn]] und der Herrschaft [[Schloss Hartmannsberg|Hartmannsberg]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Kling, auch &amp;#039;&amp;#039;Klingenberg&amp;#039;&amp;#039;, ist schon vor dem 11. Jahrhundert belegt, da ein Graf Walther als Schirmvogt der Salzburger Erzbischöfe fungierte und im 11. Jahrhundert ein weiterer Graf Walther von Kling Schirmvogt des [[Kloster Ebersberg|Klosters Ebersberg]] war. Dennoch bleibt ihre Entstehung und Gestalt im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafen von Wasserburg bemächtigten sich jedenfalls nach dem Tod des Falkensteiners Siboto IV.  im Jahre 1272 des Besitzes [[Schloss Hartmannsberg|Hartmannsberg]]. 1247 standen Die Wasserburger Grafen auf Seite von [[Heinrich Raspe IV.]], [[Gegenkönig]] zu Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] Wasserburg wurde nach 17-wöchiger Belagerung durch Herzog Ludwig (später [[Ludwig der Strenge|Ludwig II., der Strenge]]) erobert. Die Besitzungen des Grafen von Wasserburg gingen in herzoglichen Besitz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1265 besaß Kling eine stattliche herzogliche [[Schloss Kling|Burg]], die als Sitz eines Landrichters und Pflegers diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1321 hatten Thomas I. von Freundsberg und Heinrich von [[Preysing (Adelsgeschlecht)|Preysing]] das Gericht Kling von Kaiser [[Ludwig der Bayer|Ludwig dem Bayern]] erhalten. 1327 ist von einem Richter &amp;#039;&amp;#039;Chiminger von Kling&amp;#039;&amp;#039; die Rede. 1329, nach der Teilung Bayerns, berichtet das drittälteste [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] vom Pfleger zu Kling, dessen Turm- und einfachen Wächtern. Von 1334 bis 1341 wird &amp;#039;&amp;#039;Heinrich d.J. von Obing&amp;#039;&amp;#039; als Landrichter von Kling und Stadtrichter von Wasserburg bezeichnet. 1341 ist Zacharias von Hohenrain als Pfleger des Gerichts Kling belegt. 1352 wird &amp;#039;&amp;#039;Ulrich von Obing&amp;#039;&amp;#039; als Landrichter von Kling aufgeführt.  Weitere Landrichter waren Konrad Türndl (1356), Konrad Brand (1363) und Peter Schreiber (1373).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1392 fiel Kling gemeinsam mit [[Wasserburg am Inn]] an Herzog [[Stephan III. (Bayern)|Stephan von Ingolstadt]]. 1395 verpfändete er Burg und Gericht Kling an Wernhart den [[Seiboldsdorf (Adelsgeschlecht)|Seiboldsdorfer]], Pfleger zu [[Landshut]]. Die Rücklösung erfolgte noch vor 1400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kling kam 1445 aus dem Erbe [[Ludwig der Gebartete|Ludwig des Gebarteten]] an die [[Bayern-Landshut|Landshuter Linie]]. Es existiert unter anderem noch ein Steuerregister des Gerichts Kling von 1537.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm IV. (Bayern)|Herzog Wilhelm von Bayern]] überschrieb 1540 die Pflege und das Gericht zu Wasserburg und Kling auf Lebenszeit seinem Schwager, Wolf Graf zu [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Oettingen]]. 1718 war Gräfin Ursula von [[Toerring|Törring-Jettenbach]] Inhaberin der Pflege von Kling, 1799 Theresia Gräfin von [[Lodron]]. 1729 wurde die Pflege zwischenzeitlich von einer [[Kommende|Commenda]] des [[Georgsorden (Bayern)|St. Georg Ritterordens]] und jeweils von einem Ordensritter wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, und zwar 1543 unter [[Wilhelm IV. (Bayern)|Herzog Wilhelm IV.]], wurde die Burg Kling auch zu einem landesherrlichen Jagdschloss umgebaut. Graf Wolf zu Oettingen, der das Schloss und die Pflege innehatte, entfaltete hier eine reiche Bautätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land- und Pfleggericht Kling wurde 1803/1808 aufgelöst und größtenteils dem [[Landgericht Trostberg]] zugeschlagen, das Schloss 1804 an den Meistbietenden verkauft und zwischen 1804 und 1834 abgebrochen. Heute sind daher nur noch einige Mauerreste zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alleburgen.de/pics/by/u54.jpg Externes Bild]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Pflegschaftsgebiets kam später zum Landgericht [[Prien am Chiemsee|Prien]]. 1862 wurde dann aus den Landgerichtsbezirken Trostberg und Traunstein das [[Bezirksamt Traunstein]] gegründet, in dem sich fast das gesamte ursprüngliche Gebiet wiederfand. Aus der näheren Umgebung entstand die Gemeinde [[Kling (Babensham)|Kling]], der später die Gemeinde Loibersdorf zugeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Landgericht Kling.jpg|mini|400x400px|[[Philipp Apian]]: Bairische Landtafeln von 1568 – Ausschnitt mit dem Landgericht Kling und angrenzenden Gebieten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebiet ==&lt;br /&gt;
Seit 1568 existiert dank [[Philipp Apian]]s Kartographie eine Darstellung des Gebietes des Landgerichts Kling.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://zoom.bib-bvb.de/StyleServer/calcrgn?cat=bsb_kb&amp;amp;item=%2FHbks_F_15_Bavar.50_19.sid&amp;amp;style=bsb%2Fbsb_kb.xsl&amp;amp;wid=500&amp;amp;hei=400&amp;amp;oif=jpeg&amp;amp;props=item%28Name%2CDescription%2CText%29%2Ccat%28Name%29&amp;amp;plugin=false&amp;amp;browser=gen&amp;amp;rgn=-0.0350000000%2C0.2496000000%2C0.2427777778%2C0.5696000000&amp;amp;cmd=pan&amp;amp;x=500 |text=Philipp Apian: Darstellung des Gebietes des Landgerichts Kling |wayback=20070927230803 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundsätzliche Beschreibung des Pflegschaftsgebietes ergibt: „Alles Land am rechten Innufer unterhalb Rosenheims bis hinauf nach Mittergars, östlich bis Waldhausen, Schnaitsee, Obing, Seeon, Chiemsee, Wildenwart, Sachrang, Hub, Hohenaschau, Frasdorf und Bernau.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sigfrid Hofmann |Titel=Stadt und Landkreis Wasserburg am Inn: Vergangenheit und Gegenwart : Heimatbuch |Verlag=R.A. Hoeppner |Datum=1962 |Online=https://books.google.com/books?id=YF6g4vlPjlwC&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Alles+Land+am+rechten+Innufer+unterhalb+Rosenheims+bis+hinauf+nach+Mittergars,+%C3%B6stlich+bis+Waldhausen,+Schnaitsee,+Obing,+Seeon,+Chiemsee,+Wildenwart,+Sachrang,+Hub,+Hohenaschau,+Frasdorf+und+Bernau&amp;amp;q=Alles+Land+am+rechten+Innufer+unterhalb+Rosenheims+bis+hinauf+nach+Mittergars,+%C3%B6stlich+bis+Waldhausen,+Schnaitsee,+Obing,+Seeon,+Chiemsee,+Wildenwart,+Sachrang,+Hub,+Hohenaschau,+Frasdorf+und+Bernau&amp;amp;hl=de |Abruf=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab folgende [[Schergenamt|Schergenämter]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amt Schnaitsee&lt;br /&gt;
* Amt Grünthal&lt;br /&gt;
* Amt Obing&lt;br /&gt;
* Amt Prutting&lt;br /&gt;
* Amt Babensham&lt;br /&gt;
* Amt Eiselfing&lt;br /&gt;
* Amt Eggstätt&lt;br /&gt;
* Amt Höslwang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1760 20 mittelbare Gerichtsbezirke, also Herrschaften, Hofmarken und Edelsitze, die 13 verschiedenen Herren unterstanden (6 weltliche, 7 geistliche Herren). Dazu zählten die Hofmarken des [[Kloster Seeon|Klosters Seeon]], [[Kloster Frauenchiemsee|Klosters Frauenchiemsee]] und des [[Kloster Herrenchiemsee|Klosters Herrenchiemsee]], die [[Erzstift Salzburg|erzstiftische]] Hofmark Mittergars (1803 bis 1809 unter der Grundherrschaft des [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentums Salzburg]]) sowie die [[Kloster St. Emmeram|reichsstiftische]] Hofmark Vogtareuth, die noch 1786 Reichsunmittelbarkeit erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tertulina Burkard |url=https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/kapitel/bsb00007644_chapter_29 |titel=Landgerichte Wasserburg und Kling |werk=Historischer Atlas von Bayern. Altbayern Reihe I Heft 15. |hrsg=Komm. für Bayerische Landesgeschichte |datum=1965 |seiten=210 |abruf=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gefreite Herrschaft [[Herrschaft Hohenaschau|Hohenaschau]]-[[Herrschaft Wildenwart|Wildenwart]] im Süden des Landgerichts war selbst mit [[Blutgerichtsbarkeit|Hoch- und Blutgerichtsbarkeit]] ausgestattet, die Grenze zum Landgericht Kling nicht klar definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Pflegschaft Kling gehörten folgende Ortschaften (Liste nicht vollständig):&lt;br /&gt;
* [[Amerang]]&lt;br /&gt;
* [[Babensham]]&lt;br /&gt;
* [[Bernau am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
* [[Breitbrunn am Chiemsee|Breitbrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Chiemsee]]&lt;br /&gt;
* [[Eggstätt]]&lt;br /&gt;
* [[Eiselfing]]&lt;br /&gt;
* [[Frasdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Halfing]] mit Guntersberg&lt;br /&gt;
* [[Hub]]&lt;br /&gt;
* [[Aschau im Chiemgau|Hohenaschau]]&lt;br /&gt;
* [[Höslwang]]&lt;br /&gt;
* [[Mittergars]]&lt;br /&gt;
* [[Oberbrunn (Gauting)|Oberbrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Obing]]&lt;br /&gt;
* [[Pittenhart]]&lt;br /&gt;
* [[Prutting]]&lt;br /&gt;
* [[Sachrang]]&lt;br /&gt;
* [[Schnaitsee]]&lt;br /&gt;
* [[Schonstett]]&lt;br /&gt;
* [[Seeon (Seeon-Seebruck)|Seeon]]&lt;br /&gt;
* Söchtenau&lt;br /&gt;
* [[Stephanskirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Schnaitsee|Waldhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Wildenwart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3406096697|Seite=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/band/bsb00007644 Die Landgerichte Wasserburg und Kling - Historischer Atlas Bayern online]&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/change-resolution/bsb00007644_00416?resolution=2 Karte mit Landgericht Kling am Ende des 18. Jahrhunderts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Chiemgaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht (bayerische Verwaltungseinheit)|Kling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Rosenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babensham]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
	</entry>
</feed>