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	<title>Landgericht Bremen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:09:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landgericht_Bremen&amp;diff=652165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: Stil</title>
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		<updated>2026-02-15T05:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HB 2016-0607 photo07 Landgericht.jpg|mini|Gesamtansicht (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LandgerichtBremen.jpg|mini|Haupteingang des Gerichtshauses (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landgericht Bremen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Landgericht]] und gehört zur [[Ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|ordentlichen Gerichtsbarkeit]]. Es ist das einzige Landgericht in der [[Freie Hansestadt Bremen|Freien Hansestadt Bremen]] und im Bezirk des [[Hanseatisches Oberlandesgericht Bremen|Hanseatischen Oberlandesgerichtes Bremen]] diesem als nächster Instanz untergeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht seit 1992 unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0317|Denkmaldatenbank des LfD}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerichtsgebaeude Bremen 1900.jpg|mini|rechts|Gerichtshaus Bremen um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in das 19. Jahrhundert galt in Bremen mit dem [[Bremer Stadtrecht]] die mittelalterliche Verfassung, nach der Verwaltung und Justiz nicht getrennt waren. Beide waren vielmehr in der Hand des [[Senat]]es der freien Stadt Bremen. Erst in der Folge der [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution von 1848/49]] kam es in Bremen zur [[Verfassung]] von 1849. In dieser wurde ein „Richtercollegium“ aus zwölf gewählten [[Berufsrichter]]n vorgesehen. Aus Rücksicht auf die vorherige Einheit von Verwaltung von Justiz und Verwaltung wurde es den [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senatoren]] freigestellt, aus dem Senat auszuscheiden und Mitglieder dieses Richtergremiums zu werden. Sechs Senatoren und ein Senatssyndikus, die promovierte Juristen waren, nahmen die Möglichkeit wahr, dem Richterkollegium beizutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Richterkollegium war eine weitgehende Selbständigkeit eingeräumt worden. Es wählte selbst seinen Präsidenten, der damit Vorsitzender des bremischen [[Oberes Gericht des Landes|Obergerichtes]] und später [[Landgerichtspräsident]] wurde. Ebenso wählte das Kollegium die Direktoren der Gerichte und die Wahlmänner für die [[Richterwahl]]. Hintergrund dieser großen Selbständigkeit war das Hervorgehen des Richterkollegiums aus dem Senat. An dieser Ordnung änderte sich auch nichts durch die spätere reaktionäre Verfassung von 1854. Zweiter Präsident des Kollegiums war in der Zeit von 1850 bis 1864 der vormalige Senator [[Gerhard Caesar]]. Als Berufungsgericht war nach der Verfassung des Deutschen Bundes das [[Oberappellationsgericht der vier Freien Städte]] mit dem Sitz in [[Lübeck]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1879 traten die sogenannten [[Reichsjustizgesetze]] ([[Gerichtsverfassungsgesetz]], [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|Zivilprozessordnung]], [[Strafprozessordnung (Deutschland)|Strafprozessordnung]], [[Insolvenzordnung (Deutschland)|Konkursordnung]] und [[Rechtsanwaltsordnung]]) in Kraft, es traten an die Stelle der bisherigen historischen bremischen Gerichte das Landgericht und die [[Amtsgericht]]e [[Amtsgericht Bremen|Bremen]] und [[Amtsgericht Bremerhaven|Bremerhaven]]. Etliche Aufgaben des Richterkollegiums gingen auf die nun zu bildende Justizverwaltung über. Das Kollegium bestimmte bei der Richterwahl aber noch immer entscheidend mit. Neue Richterstellen wurden durch einen zu gleichen Teilen von dem Richterkollegium, dem Senat und der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] (dem bremischen Landesparlament) zu besetzenden Wahlausschuss vergeben. Weiterhin wählte das Kollegium seinen Landgerichtspräsidenten und die Gerichtsdirektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Der Nationalsozialismus führte zur Vereinheitlichung der Justiz. Für Bremen führte dies dazu, dass die bisher praktizierte Selbstverwaltung der Richterschaft beendet wurde. Am 31. März 1936 trat mit Adolf Meyer der letzte nach bremischen Brauch durch das Vertrauen seiner Mitrichter in sein Amt gewählte Landgerichtspräsident in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde durch [[Roland Freisler]] persönlich in sein Amt eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bremen tagte am Landgericht auch ein [[Sondergericht]]. Vor dem bremischen Sondergericht wurden zwischen 1940 und 1945 403 Verfahren wegen politischer Straftaten und 159 Verfahren wegen nichtpolitischer Straftaten durchgeführt. Besondere Bekanntheit erlangte hierbei der Fall des jungen polnischen Zwangsarbeiters [[Walerian Wróbel]], der in der Hoffnung, nach Polen zurückgeschickt zu werden, eine Strohwand anzündete, ohne großen Schaden anzurichten. Er wurde hierzu vor dem Sondergericht zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1945 beauftragten die amerikanischen Besatzungsbehörden den Rechtsanwalt Diedrich Lahusen&amp;lt;!-- [[Diedrich Lahusen]] ist bereits 1927 gestorben --&amp;gt; mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines Landgerichtspräsidenten. Aus diesem Amt schied er erst am 14. Februar 1951 aus. Er blieb während dieser Zeit weiter als Rechtsanwalt tätig. Am 2. August 1945 wurde durch eine Verordnung betreffend die Wiedereröffnung der Gerichte im Staatsgebiet der Freien Hansestadt Bremen das Landgericht wiedereröffnet. Allerdings konnte der Umfang der früheren weitgehenden Selbstverwaltung der bremischen Gerichte nicht mehr erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Börse - Bremen - 1822.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Alte Börse&amp;#039;&amp;#039;, 1879–1895 Sitz des Landgerichts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landgericht Bremen Riss.jpg|mini|Grundriss aus dem Jahr 1896]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landgericht - Flurfenster mit Justitia.jpg|mini|Glasbild der Justitia im Treppenhaus zum Schwurgerichtssaal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landgericht - Schwurgerichtssaal - Richtertisch jh.jpg|mini|Richtertisch im Schwurgerichtssaal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz des Landgerichtes war ab 1879 zunächst das Gebäude der alten [[Bremer Börse#Alte Börse|Börse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Larisch: &amp;#039;&amp;#039;Gerichtshaus Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild Verlag, Bremen 1985, Seite 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1891 wurde feierlich der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] für ein neues Gerichtsgebäude zwischen Buchtstraße, [[Violenstraße]] und Ostertorstraße in der [[Mitte (Bremen)#Altstadt|Altstadt Bremens]] gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Grundstück war bis dahin weitgehend unbebaut geblieben. Obwohl es innerhalb der alten Stadtbefestigung lag, gehörte es ursprünglich nicht der Stadt, sondern dem [[Bistum Bremen]]. Eigentum der Stadt Bremen war es erst mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute als &amp;#039;&amp;#039;Altes Gerichtshaus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Gebäude wurde nach dem aus einem [[Architektenwettbewerb]] hervorgegangenen Entwurf der bis dahin in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] ansässigen Architekten [[Ludwig Klingenberg]] und [[Hugo Weber (Architekt)|Hugo Weber]] im Stil des [[Historismus]] errichtet. Das Gebäude wurde am 30. September 1895 seiner Bestimmung übergeben. In ihm waren ursprünglich die gesamten bremischen Gerichte ([[Amtsgericht]] und Landgericht, Handelsgericht), die [[Staatsanwaltschaft]] und ein [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungsgefängnis]] untergebracht. Es blieb trotz der schweren Bombenschäden in der bremischen Innenstadt im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitgehend unbeschädigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1906 bis 1908 entstand östlich davon das [[Polizeihaus]]. Das Alte Gerichtshaus ist seit dem 2. September 1975 mit dem Neubau des [[Amtsgericht Bremen|Amtsgerichts]] über eine gläserne Brücke verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Justiz hat jetzt mehr Platz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Weser-Kurier]], 2. September 1975, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Untersuchungsgefängnis befindet sich heute in der [[Justizvollzugsanstalt Oslebshausen]]. Im ehemaligen Gebäude des Untersuchungsgefängnisses ist nach einem Umbau seit dem 3. März 1994 die Staatsanwaltschaft untergebracht. Die Anschrift des Landgerichtes lautet &amp;#039;&amp;#039;Domsheide 16, 28195 Bremen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Die Fassade des Gerichtsgebäudes ist entsprechend der Entstehung in der Epoche des Historismus reich mit dekorativem Schmuck und [[Allegorie]]n versehen. An der Portalfront zur Domsheide ist der Gestaltungsaufwand am höchsten. Auf den Hauptsockeln der [[Balustrade]] über den Eingangsbögen befinden sich Skulpturen von Kaiser [[Otto der Große|Otto dem Großen]] als Verleiher der Marktrechte Bremens und von Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] als Oberhaupt des zweiten Kaiserreichs, geschaffen vom Bildhauer [[Karl Gundelach]] in Hannover. Zwischen ihnen stehen die vier für die Kodifizierung des Bremer Rechts bedeutenden Bürgermeister von Büren, [[Heinrich Krefting]], Heinrich Meyer und [[Johann Smidt]], geschaffen von der Werkstatt &amp;#039;&amp;#039;Gebr. Everding&amp;#039;&amp;#039; ([[Wilhelm Everding]] und [[Friedrich Everding]]) in Bremen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirsch&amp;quot;&amp;gt;Rolf Kirsch: &amp;#039;&amp;#039;Drei Verwaltungsbauten des Historismus. Posthaus, Gerichtsgebäude und Polizeihaus. Geschichte und denkmalpflegerische Maßnahmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 14 (2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Reliefs der Fensterbögen der zwischen den Standbildern liegenden gekuppelten Fenster werden die Themen (von links nach rechts) Spiel, Totschlag, Verhaftung, Verurteilung und Begnadigung von puttenartig dargestellten Kindern symbolisiert. Diese Reliefs fertigte Rudolf Lauer an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirsch&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde für den Bauschmuck vor allem auf christliche Überlieferungen zurückgegriffen, z. B. die [[Zehn Gebote]], die sich in den Brüstungen der Fenster des Schwurgerichtssaals befinden. Diese wurden während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verdeckt, da nach Ansicht der Nationalsozialisten die Gesetzestafeln des jüdischen [[Moses]] nicht an ein Gerichtsgebäude gehörten. Am 26. Februar 1936, so schreibt [[Fritz Peters (Archivar)|Fritz Peters]] in seiner „Bremer Chronik“, sollten die Tafeln „auf höhere Anordnung hin“ entfernt werden. Ursprünglich war ihre Zerstörung geplant, was auf Eigeninitiative von zwei Beteiligten verhindert wurde. Es wurde stattdessen der Auftrag erteilt, die Tafeln mit leichten Betonplatten abzudecken. Bald nach Kriegsende wurde Bürgermeister [[Wilhelm Kaisen]] am 17. September 1945 auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht und aufgefordert, durch die Entfernung der Abdeckung zu symbolisieren, dass nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft Recht und Gesetz wiederhergestellt würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Thies: &amp;#039;&amp;#039;Sieh mal an. Die zehn Gebote am Gerichtsgebäude.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Kurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 2. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Gebäudes ist im Treppenhaus ein großes, farbig verglastes Fenster mit einer Darstellung der [[Justitia]] zu sehen. Auch dieses war in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft entfernt worden. Grund hierfür waren die verbundenen Augen der Justitia, womit symbolisiert wird, dass die Gerechtigkeit ohne Ansehen der Person urteilt. Nach dem Krieg konnte auch dieses Glasbild wieder eingesetzt werden. Weiter hervorzuheben ist der Schwurgerichtssaal mit seinem reichen Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauschmuck wurde bewusst in aufwändiger Handwerksarbeit ausgeführt, da den bremischen Handwerkern die Gelegenheit gegeben werden sollte, ihr Können darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
Im Treppenhaus an den Seitenwänden des Podestes zwischen dem ersten und dem zweiten Obergeschoss befinden sich zwei Gedenktafeln für die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen Justizangehörigen aus dem Landgerichtsbezirk Bremen. Bemerkenswert ist, dass auf diesen Tafeln nicht die Richter, sondern die Gerichtsschreiber zuerst genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Obergeschoss befindet sich über dem Eingang des Anwaltzimmers eine Gedenkplakette des bremischen Anwaltsvereins für die während der Nazizeit ausgeschlossenen jüdischen Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang zum Strafkammersaal ist eine Tafel mit folgendem Wortlaut angebracht:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden in diesem Gebäude 54 Menschen von dem Sondergericht Bremen zum Tode verurteilt. Schnell wurden sie vergessen – einer von ihnen war der erst 17 Jahre alte Pole Walerjan Wrobel. Ihr Leiden mahnt uns.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Das Gerichtsgebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Haltestelle Domsheide. Die Domsheide stellt einen Knotenpunkt des öffentlichen Personennahverkehrs dar. Dementsprechend ist es Haltestelle vieler Bus- und Straßenbahnlinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsbezirk und Zuständigkeit ==&lt;br /&gt;
Der Gerichtsbezirk umfasst das gesamte Bundesland Bremen mit seinen Städten Bremen und Bremerhaven. Der Gerichtsbezirk umfasst damit 419&amp;amp;nbsp;km², in ihm leben mehr als 663.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landgericht ist sachlich zuständig für alle gesetzlich den Landgerichten zugewiesenen Angelegenheiten. Dies sind Straf- und Zivilsachen. Intern richtet sich die Zuständigkeit nach dem Geschäftsverteilungsplan, der auf der Webseite des Gerichtes veröffentlicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2015 waren 97 Mitarbeiter beim Landgericht Bremen beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Helwig: &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Volkes.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Weser-Kurier]] vom 28. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergeordnete / nachgeordnete Gerichte ==&lt;br /&gt;
Dem Landgericht Bremen übergeordnet ist als zuständiges [[Oberlandesgericht]] das [[Hanseatisches Oberlandesgericht Bremen|Hanseatische Oberlandesgericht Bremen]], nachgeordnet sind die [[Amtsgericht]]e [[Amtsgericht Bremen|Bremen]], [[Amtsgericht Bremen-Blumenthal|Bremen-Blumenthal]] und [[Amtsgericht Bremerhaven|Bremerhaven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutsame Urteile ==&lt;br /&gt;
* Vor dem Landgericht Bremen fand am 25. Oktober 1999 ein Strafprozess um 1997 wieder aufgeteilte Bestandteile des [[Bernsteinzimmer]]s (ein Mosaik und eine Kommode) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;tagesspiegel.de: [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/versuchter-schwerer-betrug-im-auftrag-eines-unbekannten/100856.html Versuchter schwerer Betrug im Auftrag eines Unbekannten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Strafprozess zum [[Bremer Bunkermord]] wurde zweimal (2001 und 2002/2003) am LG Bremen verhandelt.&lt;br /&gt;
* Im Zivilrecht fiel das LG Bremen durch ein Urteil vom 24. Mai 2006 zu Gaspreiserhöhungen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/download/energie/Urteil-Gaspreise_swb.pdf |wayback=20071006233502 |text=Az. 8 O 1065/05 |archiv-bot=2018-08-28 06:28:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. Das Urteil erlangte überörtliche Beachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/bremen-gericht-kippt-gaspreiserhoehung-a-417980.html &amp;#039;&amp;#039;Gericht kippt Gaspreiserhöhung&amp;#039;&amp;#039; Spiegel Online vom 24. Mai 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bremen-gericht-vereitelt-gaspreiserhoehung-1.902643 &amp;#039;&amp;#039;Gericht vereitelt Gaspreiserhöhung&amp;#039;&amp;#039;, Sueddeutsche Zeitung vom 24. Mai 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor dem LG Bremen fand 2007/2008 ein [[Mord]]prozess wegen der Vernachlässigung eines Kindes („Kevin-Prozess“) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kevin-prozess-es-gab-viel-problematischere-faelle-a-540218.html Katrin Schmiedekampf, &amp;#039;&amp;#039;Kevin-Prozess - „Es gab viel problematischere Fälle“&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online vom 7. März 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://de.statista.com/statistik/daten/studie/278/umfrage/penislaenge-der-deutschen-maenner/ | wayback=20120404093803 | text=Berichte von Radio Bremen über den Fall}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Gerichte]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gerichte der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Die lateinischen Inschriften des Landgerichtsgebäudes in Bremen&amp;#039;&amp;#039;, in: Schriften der Wittheit zu Bremen, Bd. 28, 1984, S. 39–53.&lt;br /&gt;
* Norbert Larisch: &amp;#039;&amp;#039;Gerichtshaus Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild Verlag, Bremen 1985, ISBN 3-920699-69-6.&lt;br /&gt;
* Walter Richter: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Gerichtshaus in Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Der Senator für Justiz und Verfassung der Freien Hansestadt Bremen (Hrsg.), WMIT-Druck-u.-Verlag-GmbH, 1998, ISBN 3-929542-11-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Gerichtsgebäude in Bremen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 30, Nr. 28 (4. April 1896), S. 173–175 (Erster Teil), Nr. 30 (11. April 1896), S. 185–189 (Zweiter Teil). ([http://www-docs.tu-cottbus.de/bibliothek/public/katalog/380650.PDF PDF] des Jahresbandes, 132 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gerichtsgebäude, Bremen|Gerichtsgebäude Bremen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landgericht.bremen.de/ Offizielle Website des Landgerichtes Bremen]&lt;br /&gt;
* [http://dejure.org/dienste/rechtsprechung?gericht=LG%20Bremen Übersicht der Rechtsprechung des Landgerichtes Bremen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2107738-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gerichte der Freien Hansestadt Bremen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.07432 |EW=8.81042 |type=landmark |region=DE-HB|dim=150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht Bremen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gericht (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht (Deutschland)|Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizgebäude in Deutschland|Bremen, Landgericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Rundbogenstils in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren|Bremen, Landgericht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsgründung 1879]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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