<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Landfriedensbruch</id>
	<title>Landfriedensbruch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Landfriedensbruch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landfriedensbruch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T23:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landfriedensbruch&amp;diff=66242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: Aussage des Fotos ist nicht belegt; unter Besetzung und Räumung von Lützerath wird &quot;Landfriedensbruch&quot; nicht erwähnt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landfriedensbruch&amp;diff=66242&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-28T21:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aussage des Fotos ist nicht belegt; unter &lt;a href=&quot;/index.php?title=Besetzung_und_R%C3%A4umung_von_L%C3%BCtzerath&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Besetzung und Räumung von Lützerath (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Besetzung und Räumung von Lützerath&lt;/a&gt; wird &amp;quot;Landfriedensbruch&amp;quot; nicht erwähnt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landfriedensbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Straftat (Deutschland)|Straftat]] gegen die [[öffentliche Ordnung]] oder den [[öffentlicher Friede|öffentlichen Frieden]] und wird durch [[gewalt]]tätige Ausschreitungen oder durch Beteiligung an diesen begangen. Bereits die Androhung von Gewalttaten kann den Straftatsbestand erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die friedliche Versammlung und der Aufenthalt anderer Menschen auf öffentlichen Plätzen wird dadurch erschwert oder gar unmöglich gemacht. Grundstücke werden (auf Dauer) durch Besetzung von aggressiv agierenden Gruppierungen unbenutzbar. Im Allgemeinen zeichnet sich Landfriedensbruch durch das Ergreifen gezielter Maßnahmen aus, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden systematisch zu stören und auf Dauer zu behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodifizierung ==&lt;br /&gt;
Dem deutschen [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|Strafgesetzbuch]] gemäß {{§|125|stgb|juris}} und dem [[Strafgesetzbuch (Schweiz)|Strafgesetzbuch der Schweiz]] in Art. 260&amp;lt;ref name=&amp;quot;Art. 260&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a260|titel=Art. 260 Landfriedensbruch|werk=Schweizerisches Strafgesetzbuch|hrsg=[[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]]|zugriff=2016-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist gemein, dass sie unter Landfriedensbruch fassen, wenn aus einer Menschenmenge die [[öffentliche Sicherheit]] gefährdend oder an einer öffentlichen Zusammenrottung teilnehmend Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen mit vereinten Kräften begangen werden. Beide Gesetzbücher verlangen für Angehörige solcher Menschenmengen oder Zusammenrottungen eine [[Geldstrafe]] oder eine [[Freiheitsstrafe]] bis zu drei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland stehen in solchem Zusammenhang sowohl Bedrohungen von Menschen mit Gewalttätigkeit als auch Förderung der Gewalttätigkeiten von außen unter gleicher Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz bleibt straffrei, wer weder zu den Gewalttätigkeiten aufgerufen, noch selbst solche begangen hat und auf behördliche Weisung weicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Art. 260&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Strafgesetzbuch (Österreich)|Strafgesetzbuch Österreichs]] steht statt Landfriedensbruch nunmehr &amp;#039;&amp;#039;schwere gemeinschaftliche Gewalt&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Zusammenrottung einer Menschenmenge&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zusammenkunft vieler Menschen&amp;#039;&amp;#039; zwecks [[Mord (Österreich)|Mordes]], [[Totschlag (Österreich)|Totschlags]], [[Körperverletzung (Österreich)|Körperverletzung]] oder schwerer [[Sachbeschädigung]] mittels vereinter Kräfte, deren Erfolg wissentlichen Mitläufern mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vergolten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10002296&amp;amp;FassungVom=2015-12-31&amp;amp;Paragraf=274|titel=§ 274, Fassung vom 31.12.2015|werk=Strafgesetzbuch|hrsg=[[Bundeskanzleramt (Österreich)|Bundeskanzleramt Österreich]]|zugriff=2016-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10002296&amp;amp;Artikel=&amp;amp;Paragraf=274|titel=§ 274, tagesaktuelle Fassung|werk=Strafgesetzbuch|hrsg=Bundeskanzleramt Österreich|zugriff=2016-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittätern und Anführern droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist Landfriedensbruch mit Plünderung, schwerer Sachbeschädigung, schwerer Gesundheits- oder Lebensgefährdung oder mitgeführten Waffen einschließlich gefährlichen Werkzeugs in der Regel ein besonders schwerer Fall nach {{§|125a|stgb|juris}} StGB, auf den [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] von sechs Monaten bis zu zehn Jahren steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Herleitung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der [[Landfrieden]] im Mittelalter ab dem 11. Jahrhundert das zeitlich und räumlich beschränkte [[Verbot]], eine [[Fehde]] durchzuführen. Der König sprach den Landfrieden aus, der von den Mitgliedern des Reichsadels beschworen werden musste. Ab der Zeit der [[Staufer]] konnten ihn auch die Landesherren ausrufen. Im [[Spätmittelalter]] erhielt der Landfrieden eine immer weitergehende Erweiterung durch [[Öffentliches Recht|öffentlich-rechtliche]] Vorschriften, die den Charakter des Landfriedens und seiner Erweiterungen hin zu Strafrechten änderten (siehe: [[Ewiger Landfrieden]], [[Gottesfrieden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Landfriedensbruch&amp;#039;&amp;#039; war der Bruch eines solchen Landfriedens. Ein Landfriedensbruch entsprach gewissermaßen einer Missachtung des [[Gewaltmonopol des Staates|Gewaltmonopols des Staates]]: des Königs, des Landesherrn, der Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng hiermit verwandt ist der Begriff des [[Landzwang]]es im österreichischen Strafrecht, der sich frei als &amp;#039;&amp;#039;Androhung des Landfriedensbruches&amp;#039;&amp;#039; beschreiben lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes Zeitdokument für die als letzter Landfriedensbruch geltenden [[Wilhelm von Grumbach#Die Grumbachschen Händel|Grumbachschen Händel]] ist der [[Taler auf die Einnahme von Gotha (1567)|Taler auf die Einnahme von Gotha]], der mit Text und Bild Kurfürst [[August (Sachsen)|Augusts]] erfolgreiche Reichsexekution propagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Belästigung der Allgemeinheit]]&lt;br /&gt;
* [[Ordnungsstörung]]&lt;br /&gt;
* [[Aufruhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166594-6|LCCN=sh/85/016644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Besondere Strafrechtslehre (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
	</entry>
</feed>