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	<title>Landesverteidigung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landesverteidigung&amp;diff=2580699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-22T18:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landesverteidigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man alle nationalen Verteidigungsanstrengungen eines Landes in Abgrenzung zur [[Kollektive Verteidigung|Bündnisverteidigung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ViB&amp;quot;&amp;gt;[[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Verteidigung im Bündnis - Planung, Aufbau und Bewährung der Bundeswehr 1950 – 1972&amp;#039;&amp;#039;. München 1975. ISBN 3-7637-5137-8, S. 101 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== 1956–1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrRes.png|miniatur|Organisation des für die militärische Landesverteidigung zuständigen Kommandos für Territoriale Verteidigung 1957–1969]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrH 1.png|miniatur|Gliederung des Territorialheeres der Bundeswehr 1969–1992]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrH 2.png|miniatur|Gliederung des Territorialheeres der Bundeswehr 1992–2001]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Territoriale Gliederung Wehrbereichskommandos.png|miniatur|Aufteilung der Wehrbereiche 2001–2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Landesverteidigung wurde sowohl in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ViB&amp;quot;/&amp;gt; wie in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv. &amp;#039;&amp;#039;Zeittafel zur Militärgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik 1949–1984&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1985. Best.-Nr. 746 748 4&amp;lt;/ref&amp;gt; verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verständnis der [[NATO]] bestand die [[Gesamtverteidigung]] aus der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsamen Verteidigung&amp;#039;&amp;#039; unter Führung und Verantwortung der NATO-Befehlshaber und der &amp;#039;&amp;#039;Landesverteidigung&amp;#039;&amp;#039; in nationaler Verantwortung. Die Landesverteidigung teilte sich wiederum auf in die &amp;#039;&amp;#039;Militärische Landesverteidigung&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Zivilverteidigung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben der Zivilverteidigung waren die Aufrechterhaltung der Regierungsgewalt, Schutz und Versorgung der Bevölkerung, Erschließung und Erhaltung nationaler Hilfsquellen und die Unterstützung der Streitkräfte. Dafür bediente sie sich der Verwaltungsbehörden, des [[Bundesgrenzschutz]]es, der [[Polizei (Deutschland)|Polizei]] und ziviler Hilfsorganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die militärische Landesverteidigung diente der Aufstellung, Ausbildung und Erhaltung der Streitkräfte, ihrer Logistik und ihrer Sicherheit. Dafür verfügte die [[Bundeswehr]] über die Territoriale Verteidigungsorganisation, die Basislogistik, die Ersatzkräfte und die [[Bundeswehrverwaltung]]. Die territorialen Kräfte waren zunächst in sechs [[Wehrbereichskommando]]s unter dem [[Kommando Territoriale Verteidigung|Kommando für Territoriale Verteidigung]] zusammengefasst, das wiederum dem Bundesministerium direkt unterstand. 1969 wurden sie unter der Bezeichnung [[Territorialheer]] dem Heer zugeteilt, wobei als weitere Führungsebene drei [[Territorialkommando]]s aufgestellt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ViB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1990 ===&lt;br /&gt;
Nach 1990 gerieten Aspekte der Landesverteidigung Deutschlands insofern in den Hintergrund, als sich die direkte Bedrohung des deutschen Territoriums merklich verringerte. 1992 wurden die territorialen Kräfte unter Fortfall der Territorialkommandos teilweise mit dem [[Feldheer]] verschmolzen. Bereits die [[Verteidigungspolitische Richtlinien|Verteidigungspolitischen Richtlinien]] von 1992 verzichteten auf den Begriff Landesverteidigung und sprachen stattdessen vom &amp;#039;&amp;#039;Schutz Deutschlands und seiner Staatsbürger vor äußerer Gefahr und politischer Erpressung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VPR 1992&amp;quot;&amp;gt;Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung Berlin. {{Webarchiv|url=http://www.asfrab.de/vpr-1992-verteidigungspolitische-richtlinien-1992.html |wayback=20110928054756 |text=Verteidigungspolitische Richtlinien 1992 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteidigungspolitischen Richtlinien von 2003 stellen fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ausschließlich für die herkömmliche Landesverteidigung gegen einen konventionellen Angreifer dienende Fähigkeiten werden angesichts des neuen internationalen Umfelds nicht mehr benötigt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Aufgabe der herkömmlichen Landesverteidigung wird durch den umfassenderen Begriff des Schutzes Deutschlands und seiner Bürger ersetzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VPR 2003&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY3NmE2ODMyNzE3MTc1NjUyMDIwMjAyMDIw/VPR_BROSCHUERE.PDF Verteidigungspolitische Richtlinien 2003] (PDF; 326&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 bis höchstens 2022 oblagen die territorialen Aufgaben der [[Streitkräftebasis]], innerhalb derer das [[Streitkräfteunterstützungskommando]] vier Wehrbereichskommandos bis zu seiner Auflösung im Jahr 2013 führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Verteidigungspolitischen Richtlinien von 2011 wurde die Landesverteidigung in einer neuen Form angesprochen. So wurde unter den Aufgaben der Bundeswehr an erster Stelle angeführt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Landesverteidigung als Bündnisverteidigung im Rahmen der [[NATO|Nordatlantischen Allianz]].&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesverteidigung wurde stattdessen im klassischen Sinne als Teil der gesamtstaatlichen Aufgabe [[Heimat#Heimatschutz|Heimatschutz]] betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VPR 2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/!ut/p/c4/LYsxEoAgDATf4gdIb-cv1MYBzcQbMDgQ8ftSONtssUsrddQ3iDdk9YlmWnaM4XXhauIq9pPLybB65wRDdF6FQzZ2R47PxdqtcTHGAXlU_q72byv9tgQFK91xGj6tRgx1/ Verteidigungspolitische Richtlinien 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Neuausrichtung der Bundeswehr]] wurde im Laufe des Jahres 2012 ein dem Inspekteur der Streitkräftebasis direkt unterstehendes [[Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr|Kommando Territoriale Aufgaben]] aufgestellt, das bis zu seiner Auflösung im Jahr 2022 für die Aufgaben der Landesverteidigung zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://augengeradeaus.net/2011/09/die-grobstruktur-steht/ Gliederungsbild] bei augengeradeaus.net, abgerufen am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zuständigkeiten gingen auf das im Jahr 2022 aufgestellte [[Territoriales Führungskommando der Bundeswehr|Territoriale Führungskommando der Bundeswehr]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2024 ist mit dem [[Operationsplan Deutschland]] (OPLAN) der Schutz verteidigungswichtiger [[Kritische Infrastruktur|kritischer Infrastruktur]] im [[Verteidigungsfall (Deutschland)|Verteidigungsfall]] geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Österreich ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Bitte ggfs. ergänzen}}&lt;br /&gt;
In Österreich als bündnisfreiem Staat entfällt die Unterscheidung zwischen gemeinsamer und nationaler Verteidigung. Insofern sind alle Verteidigungsmaßnahmen der Landesverteidigung zuzurechnen. Der Aufgabenstellung der militärischen Landesverteidigung entspricht die Bezeichnung des österreichischen Verteidigungsministeriums als [[Bundesministerium für Landesverteidigung]]. Die Landesverteidigung ist als [[Umfassende Landesverteidigung]] im [[Bundes-Verfassungsgesetz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Art.|79|B-VG|RIS-B}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verankert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
Die Schweiz ist seit dem [[Wiener Kongress]] von 1815 völkerrechtlich verpflichtet, die [[Neutralität der Schweiz|Neutralität]] zu wahren. Das Neutralitätsrecht ist völkerrechtlich anerkannt und seit 1907 im [[Haager Abkommen|Haager Neutralitätsabkommen]] kodifiziert. Die zurückhaltende Außenpolitik, das heißt die Nichteinmischung in sogenannte &amp;#039;&amp;#039;fremde Händel&amp;#039;&amp;#039; (das sind kriegerische Auseinandersetzungen unter ausländischen Staaten), gilt als Grundlage für den geschichtlichen Erfolg des Kleinstaates Schweiz seit dem [[Stanser Verkommnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweizerische Landesverteidigung umfasst gemäß Bundesrecht&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/5.html Die Landesverteidigung im Schweizerischen Bundesrecht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Militärische Verteidigung&lt;br /&gt;
* [[Zivilschutz (Schweiz)|Bevölkerungs- und Zivilschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftliche Landesversorgung]] mit [[Pflichtlager]]n und weiteren Vorkehrungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweizer Armee]] hat gemäß [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] Artikel 58 folgende Aufgaben:&lt;br /&gt;
* sie dient der &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverhinderung&amp;#039;&amp;#039; und trägt zur &amp;#039;&amp;#039;Erhaltung des Friedens&amp;#039;&amp;#039; bei.&lt;br /&gt;
* sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung.&lt;br /&gt;
* sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer außerordentlicher Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armee ist nach dem [[Milizsystem (Schweiz)|Milizprinzip]] organisiert. Der Einsatz der Armee ist Sache des Bundes. Raumsicherung und &amp;#039;&amp;#039;Landesverteidigung&amp;#039;&amp;#039; ist der Kernauftrag der Armee. Die Armee soll das &amp;#039;&amp;#039;Territorium der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; sichern und verteidigen. Dazu setzt die Schweiz auf die abschreckende Wirkung (in der Schweiz mit dem französischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Dissuasion&amp;#039;&amp;#039; benannt) der ständigen Kampfbereitschaft der Schweizer Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geistige Landesverteidigung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Verteidigung im Bündnis – Planung, Aufbau und Bewährung der Bundeswehr 1950 – 1972&amp;#039;&amp;#039;. München 1975. ISBN 3-7637-5137-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166581-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungspolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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