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	<title>Landerzhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf im Landkreis Roth umbenannt in Kategorie:Ort im Landkreis Roth: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-23T07:09:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_im_Landkreis_Roth&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf im Landkreis Roth (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf im Landkreis Roth&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Roth&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Roth&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Roth&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Greding&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/3/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/23/25/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 525&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 218&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgn.de/media/nahverkehrsplan-lk-roth.pdf |titel=Nahverkehrsplan Landkreis Roth |hrsg=Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH |seiten=66 |format=PDF; 9,8 MB |abruf=2024-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91171&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08463&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Landerzhofen, Lk. Roth (2).JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Landerzhofen auf der Jurahochfläche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (14).JPG|mini|Landerzhofen, Fachwerkstadel bei der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (11).JPG|mini|Landerzhofen, Kriegerdenkmal im Friedhofsturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landerzhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Greding]] und eine [[Gemarkung]] im [[Landkreis Roth]] ([[Regierungsbezirk Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=14109029449 |objekt=Gemeinde Greding |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Landerzhofen hat eine Fläche von 7,398&amp;amp;nbsp;km² und ist in 674 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 10976,04&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093858 |titel= Gemarkung Landerzhofen (093858) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Attenhofen (Greding)|Attenhofen]] und [[Birkhof (Greding)|Birkhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/W4Py4 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt auf der Hochfläche der südlichen [[Frankenalb]] im [[Naturpark Altmühltal]] nordöstlich des Gemeindesitzes Greding. Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2336|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2336]] führt nach Greding bzw. nach [[Litterzhofen]]. Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Attenhofen (Greding)|Attenhofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/MMKYq |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-13|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter scheint das Dorf wenigstens in Teilen zum fränkischen [[Reichsgut]] Greding gehört zu haben. „Landoltshoven“ (= die Höfe des Lantold) wird 1289 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar in einem Rechtsstreit des Bischofs von Eichstätt mit dem Kloster Seligenporten um dessen Dorfbesitz. Im Vertrag über die [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Hirschberger]] Erbschaft zwischen Eichstätt und Bayern von 1305 wird der Ort zwar nicht genannt, aber von Eichstätt beansprucht; dies zeigt der Eichstätter Schiedsspruch von 1306, der das Dorfgericht der Reichslandvogtei [[Nürnberg]] zuwies. Dieses Recht setzte sich aber nicht durch und fiel wahrscheinlich durch eine Schenkung des Königs [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich]] im Jahr 1311 mit Greding dem [[Hochstift]] zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchner I, S. 393&amp;quot;&amp;gt;Buchner I, S. 393&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortan unterstand das Dorf der hochgerichtlichen [[Vogtei (HRR)|Vogtei]] des Oberamtes [[Schloss Hirschberg (Bayern)|Hirschberg]]-[[Beilngries]]. 1490 versuchte der Neumarkter [[Pfalzgraf]] [[Otto II. (Pfalz-Mosbach)|Otto II.]], die Rechtsverhältnisse noch einmal zu ändern, jedoch ohne Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 205&amp;quot;&amp;gt;Mader, Geschichte, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundherren im Dorf waren außer dem Bischof die Herren von [[Stein von Hilpoltstein|(Hilpolt-)Stain]], noch 1741 die [[Wolfstein (Adelsgeschlecht)|Wolfsteiner]] zu [[Sulzbürg]], seit 1289 mit einem halben Hof aus dem Besitz der Herren von [[Stauf (Neumarkt in der Oberpfalz)|Stauf]] und seit 1403 zusätzlich mit einer Wiese im Brunntal das [[Kloster Seligenporten]], das Heiligkreuzkloster der [[Dominikanerinnenkloster Regensburg|Dominikanerinnen]] in [[Regensburg]], die 1440 gestiftete und mit ehemaligen Wolfsteinschen Gütern ausgestattete Frühmesse im Dorf (ab 1600 der [[Kaplan]]ei Greding zugeschlagen),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchner I, S. 394&amp;quot;&amp;gt;Buchner I, S. 394&amp;lt;/ref&amp;gt; 1644 die Hofmark Erasbach mit einem Feldbesitz sowie mehrere Eigenbesitz-Bauern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 207&amp;quot;&amp;gt;Mader, Geschichte, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bischöfe gaben ihren Besitz zu Lehen an die [[Emmendorfer (Adelsgeschlecht)|Emmendorfer]] und in deren Nachfolge an die [[Absberg (Adelsgeschlecht)|Absberger]] zu [[Burg Rumburg|Rumburg]] und an die [[Schenk von Geyern|Schenken von Geyern]] zu [[Burg Rundeck|Stossenberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 205&amp;quot; /&amp;gt; 1383 verglich sich die aus dem Geschlecht der Gundelfinger stammende Berta von Stein mit dem Eichstätter [[Domkapitel]] wegen des [[Zehnt|Zehents]] in Landerzhofen, [[Attenhofen]] und [[Herrnsberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchner I, S. 393&amp;quot; /&amp;gt; Der bischöfliche Besitz mehrte sich, als Bischof Friedrich IV. ([[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|von Öttingen]]) 1398 von Sweiker (Schweiger) dem Jüngeren von [[Gundelfingen (Adelsgeschlecht)|Gundelfingen]] zwölf Hofstätten und Hofreiten in Landerzhofen aus dem ehemaligen Besitz der [[Toerring]]er bzw. des Hilpolts II. von Stein sowie den großen und kleinen Zehent von Landerzhofen erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 29; Buchner I, S. 393&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hirschberger [[Salbuch]] von 1447 verzeichnet 16 vogtbare Landerzhofer Anwesen. Der Besitz der Regensburger Dominikanerinnen kam 1585 mit der Erbschaft der [[Hürnheim (Adelsgeschlecht)|Hirnheimer]], die 1560 die beiden Anwesen gekauft hatten, an den Bischof. Sie unterstanden nunmehr ebenfalls der Hirschberger Pflege, zinsten aber weiterhin dem Kastenamt Jettenhofen. Die bischöflichen Adelslehen waren bis 1644 an das [[Hochstift Eichstätt|Hochstift]] zurückgefallen. Dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fielen einige der Anwesen zum Opfer. Ende des 18. Jahrhunderts hatte das bischöfliche [[Pflegamt]] Hirschberg 18 Haushalte in Landerzhofen unter sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 206&amp;quot;&amp;gt;Mader, Geschichte, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802 unterstand Landerzhofen zusammen mit dem Nachbarort Attenhofen und fünf weiteren Orten der [[Ehaft|Ehehaft]] Hirschberg, deren Abhaltung mit Landerzhofen, [[Haunstetten (Kinding)|Haunstetten]] und [[Badanhausen]] alternierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezüglich der [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] zusammen mit Attenhofen als eine [[Realgemeinde]] dem [[Kastenamt]] Beilngries des Oberamtes Beilngries-Hirschberg; Letzteres übte die Hochgerichtsbarkeit aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 21 Anwesen in Landerzhofen selber – Attenhofen bestand aus 16 Anwesen –&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstanden grundherrschaftlich 18 kleinere Güter diesem Amt, während je ein Anwesen dem Richteramt Greding und dem Kastanmat Sulzbürg gehörten; das Hirtenhaus war gemeindlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 121; [[Johann Kaspar Bundschuh]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Sp. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Säkularisation kam das untere Hochstift, zu dem das Oberamt Beilngries-Hirschberg und damit auch die Gemeinde Landerzhofen/Attenhofen gehörte, 1802 an Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]] und 1806 an das [[Königreich Bayern]] und dort in das [[Landgericht Beilngries]]. 1809 wurde aus Landerzhofen, Attenhofen und dem ehemals Plankstetter [[Birkhof (Greding)|Birkhof]] der [[Steuerdistrikt]] Landerzhofen gebildet (ab 1811 [[Ruralgemeinde]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 228&amp;quot;&amp;gt;Hirschmann, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt; 1839 erfolgte eine Schulhausbau durch die Gemeinde; 1919 wurde der Schuldienst und der Mesnerdienst getrennt, die Mesnerwiesen fielen an die Kirchenstiftung zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 399&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1857 wurde die Gemeinde Landerzhofen dem [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Landgericht Greding|Landgericht]] und Rentamt Greding einverleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 182, 228&amp;lt;/ref&amp;gt; 1875 wurden im Dorf Landerzhofen 14 Pferde und 100 Stück Rindvieh gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl 1876&amp;quot;&amp;gt;Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München 1876, Spalte 1163&amp;lt;/ref&amp;gt; 1900 hatte Landerzhofen als Gemeinde von einer Gesamtflur von 739 [[Hektar]] 242 Einwohner und damit einen Einwohner mehr als 25 Jahre zuvor; in ihren drei Ortschaften wurden insgesamt 35 Pferde, 284 Stück Rindvieh, 192 Schafe, 276 Schweine und 20 Ziegen gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsregister 1904&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern mit alphabetischem Ortsregister&amp;#039;&amp;#039;, München 1904, Sp. 1224&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 wohnten in der Gemeinde 206 Personen, davon 106 in Landerzhofen selber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayern 1964&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961&amp;#039;&amp;#039;, München 1964, Spalte 796&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] schloss sich Landerzhofen am 1. Januar 1972 der Gemeinde Greding an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung von Landerzhofen (nur das Kirchdorf) ===&lt;br /&gt;
* 1830: 115 (21 Anwesen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 228&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 127 (64 Gebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl 1876&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: 108 (21 Wohngebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsregister 1904&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: 107&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 128 (22 Anwesen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 228&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 106 (22 Wohngebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayern 1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: {{0}}88 (23 Wohngebäude, 24 Wohnungen)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987&amp;#039;&amp;#039;, München 1991, S. 347&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: 198&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (16).JPG|mini|Filialkirche St. Thomas mit Friedhofsturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (5).JPG|mini|hochkant|Filialkirche St. Thomas, Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (6).JPG|mini|hochkant|Filialkirche St. Thomas, Sitzgruppe „Begegnung Christi mit Thomas“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landerzhofen, Lk. Roth (12).JPG|mini|hochkant|Filialkirche St. Thomas, Arma Christi-Kreuz an der Südwand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Filialkirche St. Thomas ===&lt;br /&gt;
Spätestens seit der [[Romanik]] (12./13. Jahrhundert) gibt es hier eine Ortskirche St. [[Thomas (Apostel)|Thomas]] als Filiale der [[Urpfarrei]] [[Martinskirche (Greding)|St. Martin]] in Greding. 1308 fand eine Kirchweihe statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 207&amp;quot; /&amp;gt; 1355 wurde der Kirche ein [[Ablass]] an 36 Festen gewährt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchner I, S. 393&amp;quot; /&amp;gt; 1417 erfolgte eine Messstiftung durch Georg und Katharina von Landerzhofen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchner I, S. 394&amp;quot; /&amp;gt; 1440 bestätigte Bischof [[Albrecht II. von Hohenrechberg|Albrecht]] die Stiftung einer Frühmesse durch die Bewohner von Landerzhofen und Attenhofen. Bis 1495 besaßen die Wolfsteiner das Präsentationsrecht auf die Frühmesse, dann vertauschten sie es mit Bischof [[Wilhelm von Reichenau]] gegen Rechte in Ebenried.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 207&amp;quot; /&amp;gt; 1600 wurde das [[Wittum|Widum]] zur [[Kaplan]]ei in Greding gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader, Geschichte, S. 206&amp;quot; /&amp;gt; Für 1602 erfährt man, dass das reparaturbedürftige Haus des Frühmessers an einen Taglöhner vermietet wurde und der Frühmesser nunmehr zugleich der (in Greding wohnende) Provisor der Spitalkirche zum Hl. Grab (St. Magdalena) in Greding ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 394, 396&amp;lt;/ref&amp;gt; 1680 brannte der Kirchturm durch Blitzschlag ab; das Obergeschoss wurde daraufhin erneuert. 1700 wurde er der Straße von Greding nach Landerzhofen eine Wegkapelle „Krönung Mariens“ errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 396&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Region übliche [[Chorturmkirche]] wurde 1702 von [[Johann Baptist Camesino]] nach Westen auf 17 × 6 Meter erweitert und 1708 eine neue [[Sakristei]] angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinsam unterwegs. Kirchen und Pfarreien im Landkreis Roth und in der Stadt Schwabach&amp;#039;&amp;#039;, Schwabach/Roth o. J. [2000], S. 71; Buchner I, S. 396&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein ungewöhnliches Aussehen („malerische Baugruppe“, Mader, Geschichte, S. 207) hat die Kirche dadurch erhalten, dass an der Südseite des Langhauses zwischen einem spätgotischen zweigeschossigen Friedhofsturm mit [[Treppengiebel]]n und [[Satteldach]] ein Treppenhaus zur Empore angebaut wurde, so dass sich eine nach Süden verbreitere (außer einem Hochkreuz schmucklose) Westfassade ergibt. Die Friedhofsmauer der [[Wehrkirche]] ist nicht mehr in ihrer ursprünglichen Höhe erhalten und hat im Westen der [[barock]]en Erweiterung der Kirche Platz machen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mader, Kunstdenkmäler, S. 220&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chorturm (mit Spitzhelm) steht unter dem barocken [[Kreuzgewölbe]] ein zweisäuliger Hochaltar vom Beginn des 18. Jahrhunderts, dessen Altarblatt 1790 von [[Sebastian Prem]] in Greding gemalt wurde. Im gleichen Jahr erhielt die Kirche eine Weißdecke. Die ebenfalls zweisäuligen Seitenaltäre sind [[Klassizismus|klassizistisch]] mit [[Rokoko]]-Nachklängen und zeigen ebenfalls Bilder von Sebastian Prem. Die barocke [[Kanzel]] vom Ende des 17. Jahrhunderts weist alte [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelistenbilder]] auf. Von der Ausstattung ist insbesondere eine Holzfigurengruppe „Begegnung Christi mit Thomas“ von 1330 bis 1350 zu erwähnen, eine „sehr seltene, [[Ikonographie|ikonographisch]] interessante Darstellung mit Sitzfiguren“ (Mader, Kunstdenkmäler, S. 218; eine Nachbildung des Eichstätter Bildhauers Wieland Graf befindet sich in der Pfarrkirche von [[Möning]]). Weiterhin birgt die Kirche eine Madonna, eine hl. [[Margareta von Antiochia|Margareta]] und einen hl. [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], alle [[Gotik|spätgotisch]] um 1510–1520, ein [[Kruzifix]] mit der [[Schmerzensmutter]] (um 1720) und einen St. [[Wendelin]] (klassizistisch, frühes 19. Jahrhundert). 1923 kam eine Orgel der Firma [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmayer]] in [[Oettingen in Bayern|Oettingen]] in die Kirche. Vom Geläute sind zwei jeweils mit einem Fries geschmückte Glocken beachtenswert: eine von 1706 von Wolfgang Wilhelm Schelchshorn, eine von 1801 von Joseph Stapf in Eichstätt gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 398–402&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ölberggruppe]] in einer Kapelle an der südlichen Außenwand des Langhauses zeigt holzgeschnitzte Figuren aus dem Ende des 15. Jahrhunderts; darunter befindet sich ein [[Karner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landerzhofen gehört seit deren Gründung zur [[Urpfarrei]] Greding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Außer der Kirche gelten als Baudenkmäler eine Wegkapelle und eine Fachwerkscheune von 1874.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Greding#Landerzhofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Landerzhofen/Attenhofen&lt;br /&gt;
* FSV Landerzhofen/Attenhofen&lt;br /&gt;
* Katholische Landjugend-Bewegung Landerzhofen/Attenhofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Buchner: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; I. Band: Eichstätt 1937&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Stichwort=Landertshofen|Band=3 |Sp=261}}&lt;br /&gt;
* {{Hirschmann Eichstätt 1959}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Lantershofen|SEITE = 209}}&lt;br /&gt;
* {{Mader Bezirksamt Hilpoltstein|SEITE = 216 |SEITE_BIS = 220}}&lt;br /&gt;
* Felix Mader: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt: Brönner &amp;amp; Daentler 1940, S. 205–207.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.greding.de/landerzhofen/ |titel= Landerzhofen |werk= greding.de |abruf=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00002239 |objekt= Landerzhofen |abruf=2021-09-15}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Landerzhofen |Gemeinde=Greding Stadt |Landkreis=Roth |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|zugriff=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Landerzhofen |val=LANFEN_W8541 |abruf=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
* [http://jurahaus.tilius.de/ Foto eines Jurastadels in Landerzhofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Greding}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Greding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Roth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Roth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1289]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Roth]]&lt;br /&gt;
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