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	<title>Landenge von Perekop - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-13T21:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Isthmus of Perekop map.png|mini|hochkant=1.2|Karte der Landenge von Perekop]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landenge von Perekop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS| Перекопський перешийок}}, {{ruS|Переко́пский переше́ек}}, {{crhS-Latn|Or boynu}}) verbindet die Halbinsel [[Krim]] mit dem [[Ukraine|ukrainischen]] Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Sie ist an der engsten Stelle knapp neun Kilometer breit und trennt das [[Schwarzes Meer|Schwarze]] vom [[Asowsches Meer|Asowschen Meer]] und dem [[Sywasch]]. Südlich von [[Perekop (Armjansk)|Perekop]] ist der Sywasch, eine Reihe von Seen mit reichen [[Speisesalz|Salzvorkommen]], die stets von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region waren.&lt;br /&gt;
Über die Landenge verläuft der [[Nord-Krim-Kanal]], der die Krim bis 2014 mit Süßwasser versorgte. Die Fernstraße [[M 17 (Ukraine)|M 17]] und die Eisenbahnlinie waren nach der [[Annexion der Krim 2014]] unterbrochen. Lediglich ein [[kleiner Grenzverkehr]] für Fußgänger war noch möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Kusznir: [https://www.bpb.de/269568/analyse-russische-infrastrukturprojekte-auf-der-krim-eine-bestandsaufnahme Analyse: Russische Infrastrukturprojekte auf der Krim – eine Bestandsaufnahme], [[Bundeszentrale für politische Bildung|bpb]], 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch die strategisch und ökonomisch wichtige Lage war die Landenge mehrfach Schauplatz blutiger Kämpfe um die Krim. Bereits [[Griechenland|Griechen]] und [[Tataren]] befestigten das Gebiet; bis zum 15. Jahrhundert gab es hier eine [[Genueser Kolonien|Genueser Kolonie]].&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Krimfeldzüge]] erreichten 1689 russische Truppen die an der Landenge gelegene Festung. Die große Zahl osmanischer und krimtatarischer Soldaten machte einen Angriff aussichtslos.&lt;br /&gt;
Im [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1736–1739)|5. Russischen Türkenkrieg]] erstürmte 1737 die russische Hauptarmee unter dem Oberbefehlshaber Feldmarschall [[Burkhard Christoph von Münnich]] die an der Landenge errichteten Verteidigungslinien der [[Krimtataren]]. Seit 1783 gehörte die Landenge zu [[Russisches Kaiserreich|Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Russischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] zwischen [[Rote Armee|Roter]] und [[Weiße Armee|Weißer Armee]] nach der [[Oktoberrevolution]] fand 1920 eine entscheidende Schlacht mit dem Sieg der Roten Armee über [[Pjotr Nikolajewitsch Wrangel|Generalleutnant Wrangel]] statt, woraufhin rund 140.000 Menschen über das Schwarze Meer Richtung [[Istanbul]] flohen und die Krim eine [[Autonome Sozialistische Sowjetrepublik]] innerhalb Russlands wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg spielte die Landenge eine wichtige Rolle bei der Einnahme der Krim durch die deutsche [[Wehrmacht]] und die mit ihr verbündete [[Armata Română#Geschichte|rumänische Armee]]. Die von der Roten Armee stark abgeriegelte Halbinsel wurde vom 24.&amp;amp;nbsp;September bis zum 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1941 von der 11.&amp;amp;nbsp;Armee unter [[Erich von Manstein|General Manstein]] in einer blutigen Schlacht an der Landenge erobert. Bis auf [[Sewastopol]], das erst 1942 nach einer verlustreichen [[Schlacht um Sewastopol 1941–1942|Belagerung]] eingenommen wurde, wurden danach in schneller Folge [[Simferopol]], [[Feodossija]] und [[Kertsch]] von der Wehrmacht erobert. Ab November 1943 begann die Rote Armee mit der Rückeroberung der Halbinsel; am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1944 war sie wieder vollständig in sowjetischer Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde die Landenge zusammen mit der Krim der [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainischen Sowjetrepublik]] übertragen, wodurch sie ab 1992 zur unabhängigen Ukraine gehörte.&lt;br /&gt;
Seit 2014 verläuft hier die Grenze zwischen der Ukraine und der von Russland annektierten Krim entlang der südlichen Verwaltungsgrenze des [[Oblast Cherson]]. Im Dezember 2018 hat Russland die Landverbindungen durch einen ca. 50&amp;amp;nbsp;km langen, soliden Metallzaum von 2,10&amp;amp;nbsp;m Höhe mit Stacheldrahtkrone und Sicherungssensorik getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-konflikt-russland-weist-forderungen-von-merkel-und-macron-zurueck-a-1245819.html Auch an Land wird die Grenze zunehmend abgeriegelt], [[SPIEGEL online]], 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/video-261766.html |wayback=20181231143954 |text=Russland zieht auf Krim 60 km langen Zaun }}, mdr, 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018, [https://www.ukrinform.de/rubric-other_news/2609912-neu-gebauter-zaun-trennt-krim-vom-ukrainischen-festland.html Neu gebauter Zaun trennt Krim von ukrainischem Festland], UKRINFORM, 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategische und wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Über die Landenge lief die [[Verkehrsanbindung]] und Versorgung der Krim:&lt;br /&gt;
* Fernstraße M&amp;amp;nbsp;17&lt;br /&gt;
* Eisenbahnstrecken [[Bahnstrecke Sewastopol–Charkiw|Charkiw–Sewastopol]] und [[Bahnstrecke Cherson–Kertsch|Cherson–Kertsch]]&amp;lt;!-- (ab [[Sywasch (Ort)]] via Brücke über Siwasch-Bucht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nord-Krim-Kanal zur Wasserversorgung der Krim&lt;br /&gt;
* Elektrizitätsversorgung der Krim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Im Krimtatarischen heißt Perekop „Or boynu“, im Türkischen „Orkapı“, was „Graben“ (&amp;#039;&amp;#039;or&amp;#039;&amp;#039;) und „Tor“ (&amp;#039;&amp;#039;qapı&amp;#039;&amp;#039;) bedeuten soll. Perekop bedeutet in slawischen Sprachen „Aushub“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
Ein 1930 gedrehter Film des ukrainisch-sowjetischen Filmemachers [[Iwan Kawaleridse]] und ein 1952 geschriebener Bürgerkriegsroman des ukrainischen Schriftstellers und Philosophen [[Oles Hontschar]] tragen jeweils den Titel &amp;#039;&amp;#039;Perekop&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Isthmus of Perekop|Landenge von Perekop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/8/58/N |EW=33/40/20/E |type=landmark |elevation=0 |region=UA-43|dim=10000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ukraine)|Perekop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isthmus|Perekop]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-38963-0</name></author>
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