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	<title>Landenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-18T11:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Landenberg-Wappen ZW.png|mini|hochkant|Wappen der Landenberg in der [[Zürcher Wappenrolle]] (ca. 1340)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landenberg-Scheibler129ps.jpg|mini|hochkant|Wappen der Landenberg im Scheibler’schen [[Wappenbuch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen Landenberg.jpg|mini|hochkant|Wappen der Landenberg auf einem Brunnen bei der Ruine Breitenlandenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rapperwil - Breny-Turm - Westmauer.jpg|mini|Burganlage der Landenberger in Rapperswil (Breny-Turm), Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greifensee ZH - Schloss IMG 2472.JPG|mini|hochkant|Schloss Greifensee, Ansicht von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greifensee ZH - Landenberghaus IMG 2449.JPG|mini|hochkant|Das Landenberghaus in Greifensee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greifensee ZH - Gallus-Kapelle IMG 2437.jpg|mini|hochkant|Die von Hermann IV. um 1330 gestiftete Gallus-Kapelle in Greifensee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greifensee ZH - IMG 2490.JPG|mini|hochkant|Landenberg-Gasse und Gedenkplatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herren von Landenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein [[mittelalter]]liches [[Adel]]sgeschlecht mit Stammsitz auf [[Ruine Alt-Landenberg|Burg Alt-Landenberg]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Zürich]] und seit dem späteren 13. Jahrhundert mit Nebensitzen auf [[Ruine Breitenlandenberg|Burg Breitenlandenberg]], [[Ruine Hohenlandenberg|Burg Hohenlandenberg]], auf [[Schloss Greifensee]] und in [[Rapperswil SG|Rapperswil]]. Als letzter männlicher Vertreter der Familien in der Schweiz starb 1885 Hartmann Friedrich von Breitenlandenberg; in der Bundesrepublik Deutschland leben noch heute Angehörige des Geschlechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|20289|Landenberg, von|Autor=Martin Leonhard}} (2007).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, S. 251&amp;amp;nbsp;ff., 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landenberger spielten eine wichtige Rolle in der Geschichte des Kantons Zürich sowie von Teilen der heutigen Kantone [[Thurgau]], [[Kanton St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] und [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]] im 14. und 15. Jahrhundert. Mit der Erstarkung der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] verloren sie viele ihrer angestammten Besitztümer, konnten aber im Thurgau und am [[Bodensee]] einigen Einfluss bewahren. Sie stellten in dieser Zeit auch zwei [[Bischof von Konstanz|Bischöfe von Konstanz]], [[Hermann III. von Breitenlandenberg|Hermann von Breitenlandenberg]] (1466–1474) und [[Hugo von Hohenlandenberg]] (1496–1529).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] erwarben einige Landenberger Besitz im Elsass und in Südbaden, aber mit der [[Landenbergische Fehde|Landenbergischen Fehde]] verloren sie bereits 1542 wieder die 1526 erworbene [[Herrschaft Schramberg]]. In der Schweiz erhielten sie bis 1551 die [[Klingen (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Altenklingen]] sowie bis zum Franzoseneinfall 1798 einzelne Schlösser und regionale [[Gerichtsbarkeit]]en. Im [[Elsass]] verloren die Landenberger ihre verbleibenden Besitztümer in der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und frühe Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere historische Forschung ([[Hans Kläui]]) vermutete eine Abstammung der Landenberger von den zwischen 1177 und 1193 belegten Meier von Turbenthal zurückführen. Vor 1300 allerdings kaum genealogische Daten fassbar. Leonhard (2007) spricht von einem «über den gemeinsamen Besitz bzw. die Funktion innerhalb des sankt-gallischen Hofverbands von Turbenthal gebildeten Adelsverband».&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Roger Sablonier  vermutete weiter einen Zusammenhang mit den von [[Bichelsee]] oder den Ministerialen von [[Ruine Liebenberg (Tösstal)|Liebenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste bekannte Träger des Namens, Beringer, ist 1209 erwähnt. Der Name Landenberg ist der des Stammsitzes des Geschlechts, die [[Ruine Alt-Landenberg|Burg (Alt-)Landenberg]] (die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Alt&amp;#039;&amp;#039;-Landenberg taucht erstmals 1298 auf, zur Zeit der Gründung der Landenberger Nebenburgen [[Ruine Hohenlandenberg|Hohenlandenberg]] und [[Ruine Breitenlandenberg|Breitenlandenberg]]).&lt;br /&gt;
Der Name der Burg selbst ist vermutlich herzuleiten von einem althochdeutschen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Lando&amp;#039;&amp;#039;, Kurzform eines Namens mit Vorderglied &amp;#039;&amp;#039;Land-&amp;#039;&amp;#039;, wie etwa  &amp;#039;&amp;#039;Landwalt/[[Landolt (Familienname)|Landolt]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Landbert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- dt. Personennamen in Land- werden im 7. Jh. recht häufig, und die Kurzform &amp;#039;Lando&amp;#039; ist seit dem 8. Jh. belegt. http://www.archive.org/stream/altdeutschesnam00frgoog#page/n436/mode/2up --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Burg Landenberg in [[Sarnen#Sehenswürdigkeiten|Sarnen]], Obwalden, ist kein Bezug nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich belegt sind die Landenberger seit 1229 als Gefolgsleute der [[Rapperswiler]] ([[Herrschaft Rapperswil]]): In einer Schenkungsurkunde an das [[Kloster Rüti]] werden &amp;#039;&amp;#039;cives de Rathprehtswiler&amp;#039;&amp;#039; («Bürger von Rapperswil») als Zeugen genannt, darunter ein Ulrich von Landenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Schenkungsurkunde an das [[Kloster Rüti]] aus dem Jahr 1229&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- «Vogt Rudolf von Rapperswil schenkt wegen Unbotmässigkeit seines nächsten Verwandten die Kirche Bollingen samt [[Zehnt]]en und Zugehörden dem Kloster Rüti. Damit diese Schenkung von seinen Erben auch in Zukunft nicht angefochten werden kann, wird die vorliegende Urkunde aufgesetzt und mit dem Siegel Rudolfs versehen» (freie Übersetzung, Wikipedia).&lt;br /&gt;
Unter den Zeugen erscheinen zahlreiche Ritter, beispielsweise Diethelm [[Toggenburger|von Toggenburg]], Ulrich von Landenberg sowie beinahe alle [[Bürger]] und [[Patrizier (Schweiz)|Patrizier]] von Rapperswil, öffentlich aufgesetzt im Haus des [[Amtmann]]s Peter. Mit dieser Urkunde wurde 1229 als &amp;#039;offizielles&amp;#039; Gründungsdatum der Stadt Rapperswil datiert. --&amp;gt; Quelle: Stadtmuseum Rapperswil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren 13. Jahrhundert breitet sich der Landenberger Besitz rasch aus, u.&amp;amp;nbsp;a. durch geschickte Heiratspolitik mit kleinen Adelsgeschlechtern in der Region.&lt;br /&gt;
Hermann II. von Landenberg war bis 1306 Marschall von [[Albrecht I. (HRR)|Herzog Albrecht von Habsburg]]. Nach 1300 erwarb er die [[Herrschaft Greifensee]].&lt;br /&gt;
Von dieser Zeit an teilen sich die Landenberger in die Nebenzweige Landenberg-Greifensee, Breitenlandenberg und Hohenlandenberg (neben der nur noch kurzfristig weiterbestehenden Hauptlinie Alt-Landenberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Hauptlinie Alt-Landenberg 1315 (Tod von Rudolf von (Alt-)Landenberg und seinem Sohn Pantaleon in der [[Schlacht bei Morgarten]])&lt;br /&gt;
setzte sich Landenberg-Greifensee als neue Hauptlinie fest, unter Hermann IV. (starb 1361, vermutlich ein Sohn von Hermann II.).&lt;br /&gt;
Die Burg Alt-Landenberg fiel an das Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen zurück (gelangte später im 14. Jahrhundert allerdings wieder in den Besitz der Linie Breitenlandenberg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Landenberger und Rätien ==&lt;br /&gt;
Vor seinem Tod am 5. September 1349 schenkte Johann von Rietberg (Domleschg) seinen [[Oheim|Oehen]] Hermann und Beringer von Landenberg seine eigene Feste Rietberg und die Feste Hochjuvalt, welche vor 1337 von Eglolf I. von Juvalt den Herren von Rietberg verkauft oder verpfändet wurde ([[Bündner Urkundenbuch|BUB]] V Nr 2914). Im Jahr 1352 verkauften «Hermann und Beringer Ritter von Landenberg von Griffense und Pfaf Herrmann von Landenberg von Griffense Gebrüder, herrn Hermanns von Landenberg von Griffense des eltern ritters sune» beide Festen dem Fürstbischof Ulrich von Chur für 3500 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Urkundenbuch]],&amp;#039;&amp;#039; Bd. VI, Nr 3049.&amp;lt;/ref&amp;gt; Syfrid Thumb von Neuburg (ein Sohn des Friedrichs II. und der Gräfin Sophia von Montfort) war mit einer Schwester von Beringer IV. von Landenberg von Griffense (–1346–1349–) verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Landenberger im Spätmittelalter ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Territoriale Entwicklung Zürichs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsgebiet ===&lt;br /&gt;
Der Zweig der Breitenlandenberger wurde im 15. Jahrhundert zu einem führenden Geschlecht im Raum Zürich, die Breitenlandenberger kamen auch in den Besitz von [[Schloss Altenklingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|8178|Altenklingen|Autor=[[Gregor Spuhler]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hohenlandenberger besassen bis 1434 die Herrschaft [[Andelfingen ZH|Andelfingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burgen der verschiedenen Seitenlinien der Landenberger waren u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Bauma]] [[Ruine Alt-Landenberg|Alt-Landenberg]], [[Ruine Hohenlandenberg|Hohenlandenberg]] bei [[Wila]] und [[Ruine Breitenlandenberg|Breitenlandenberg]], Stammburg der Breitenlandenberger in [[Turbenthal]], allesamt im heutigen Zürcher Oberländer [[Tösstal]], sowie unweit von Turbenthal die [[Ruine Alt-Bichelsee|Burg Alt-Bichelsee]].&lt;br /&gt;
Die [[Herrschaft Greifensee]] it Burg und Städtchen Greifensee samt See und dazugehörigen Gütern im [[Zürcher Oberland]]. Zeitweise gehörten zu den weiteren Besitzungen u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Ruine Altburg|Burg Altburg]] – Stammburg der [[Freiherren von Regensberg]] – sowie eine grössere Zahl, von anderen Adelsgeschlechtern erworbene Güter in der Umgebung von [[Dällikon]], in der [[Herrschaft Grüningen]], in [[Winterthur#Im Spannungsfeld zwischen Habsburg und Eidgenossenschaft (1264–1467)|Winterthur]] und einige mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 14. Jahrhundert gerieten die Landenberger durch ihre einseitige Ausrichtung auf die Habsburger, die ihre Gebietsansprüche gegen die erstarkende Eidgenossenschaft nur begrenzt durchsetzen konnte, in wirtschaftliche Bedrängnis. Nach dem Tod von Hermann IV. 1361 mussten seine Söhne Teile seiner Besitze verkaufen, darunter die Herrschaften Greifensee und Regensdorf. Diese Krise wurde dadurch überwunden, dass sich die Landenberger neu nach Zürich ausrichteten. Die Linien Hohenlandenberg und Breitenlandenberg konnten so im 15. Jahrhundert einerseits vom Aufstieg der Stadt Zürich profitieren, andererseits mussten sie den Schwerpunkt ihrer Besitztümer nach Osten verlagern, im Gebiet des heutigen Kanton Thurgau und am Bodensee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Landenberg waren durch die Heirat zwischen Hans von Landenberg († 1540) und Blancheflor von Rechberg mit den [[Grafen von Rechberg|Herren von Rechberg]] verschwägert. Nach gescheiterten Verhandlungen mit anderen Interessenten ging die Herrschaft Schramberg 1526 an einen Hans von Landenberg, möglicherweise derselbe, der sich 1476 bei der [[Schlacht bei Grandson]] ausgezeichnet hatte und zum Ritter geschlagen wurde, die [[Herrschaft Schramberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. B. Rüth: &amp;#039;&amp;#039;Die freie Herrschaft Schramberg (1526–1583) – Territorialisierung und Konfessionalisierung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schramberg. Herrschaft – Markflecken – Industriestadt,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Museums- und Geschichtsverein Schramberg u.d. Großen Kreisstadt Schramberg, Schramberg 2004, S. 115–136; O. Dambach: &amp;#039;&amp;#039;Schramberg. Ort und Herrschaft. Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart,&amp;#039;&amp;#039; Schramberg 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landenberg-Greifensee ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Landenberg-Greifensee}}&lt;br /&gt;
Mehrfach urkundlich belegt ist, dass das Geschlecht der Landenberger grossen Einfluss in der [[Herrschaft Greifensee]] und weit darüber hinaus hatte: Am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1300 verpfändete [[Rapperswiler|Gräfin Elisabeth von Rapperswil]] die damalige [[Schloss Greifensee|Burg]], das [[Greifensee ZH|Städtli]], den [[Greifensee (Gewässer)|Greifensee]] und weitere Güter an Ritter Hermann II. von Landenberg. Der neue Besitzer nannte sich fortan von Landenberg-Greifensee und erlebte in den Diensten von [[Albrecht I. (HRR)|König Albrecht&amp;amp;nbsp;I.]] als Secretarius (Verwaltungssekretär) und [[Marschall]] einen bemerkenswerten gesellschaftlichen und politischen Aufstieg. Urkundlich erwähnt wird sein Name in Herzog Albrechts Diensten gegen die [[Herren von Güns|Güssinger Grafen]] im Zuge der [[Güssinger Fehde]] um 1281. Er diente als treuer [[Lehnswesen|Gefolgsmann]] von Habsburg-Österreich meist ausserhalb seiner Heimat und verstarb 1306 in [[Böhmen]].&lt;br /&gt;
Um 1330 bis 1340 liess sein Sohn, Hermann von Landenberg&amp;amp;nbsp;IV. (oder&amp;amp;nbsp;III.), der jüngere Marschall, die [[Befestigung]] von Burg und Städtchen Greifensee errichten und stiftete die Gallus-Kapelle. Eine Agnes heiratete – wohl um 1375&amp;lt;!--damit der Johann * um 1355 zumindest 18 ist--&amp;gt; – den [[Johann IV. (Habsburg-Laufenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;IV. von Habsburg zu Laufenburg]], den letzten der Laufenburger Linie.&lt;br /&gt;
1369 verkauften die Landenberger die [[Herrschaft Greifensee]] aus Geldnot an die [[Toggenburger]], die es wiederum 1402 an Zürich verpfändeten. Das als Landenberghaus bekannte Gemeindezentrum von Greifensee, das um 1250 vermutlich für die Burgherrschaft erbaut wurde, erinnert auch heute noch an diese Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1424 wurde die [[Grafschaft Kyburg]] stückweise an die Stadt Zürich verpfändet. Die Herrschaft Wülflingen wurde von Ulrich von Landenberg-Greifensee, dem Schwiegersohn von Hartmann [[Sehaim (Adelsgeschlecht)|von Sehaim]], übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkommen des Zweigs Landenberg-Greifensee bewohnten die Burg Sonnenberg in [[Stettfurt]], nach 1483 in [[Herblingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Breitenlandenberg ===&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Vertreter der Landenberger im [[Zürichgau]] waren wohl drei Söhne des [[Ministeriale]]n Junker Hermann&amp;amp;nbsp;IV. (oder&amp;amp;nbsp;V.) – Schöch von Breitenlandenberg genannt – und der Ursula [[Truchsessen von Diessenhofen|Truchsess von Diessenhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wildhans von Breitenlandenberg]] (* um 1410 in [[Turbenthal]], † 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1444 in [[Nänikon]]) wurde zusammen mit 61 überlebenden Verteidigern nach der [[Belagerung von Greifensee]] ([[Alter Zürichkrieg]]) von den Innerschweizern Belagerern im sogenannten [[Mord von Greifensee]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|46021|Landenberg &amp;amp;#x5B;Breitenlandenberg&amp;amp;#x5D;, Wildhans|Autor=Martin Leonhard}}&lt;br /&gt;
[[Hans Fründ]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Alten Zürichkriegs&amp;#039;&amp;#039;, Druck 1875.&lt;br /&gt;
[[Werner Schodoler]]: &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössische Chronik&amp;#039;&amp;#039;, 1510–1535.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann III. von Breitenlandenberg]] (* 1410, † 1474) war von 1466 bis 1474 [[Bistum Konstanz|Bischof von Konstanz]] (die Zählung III. bezieht sich auf das Bischofsamt, er war der dritte Bischof von Konstanz dieses Namens), zudem ein wichtiger Vermittler zwischen der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] und [[Habsburg]] – er starb kurz vor Abschluss der von ihm mitbeeinflussten «[[Ewige Richtung|Ewigen Richtung]]».&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|12526|Landenberg &amp;amp;#x5B;Breitenlandenberg&amp;amp;#x5D;, Hermann von|Autor=Veronika Feller-Vest}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kaspar von Breitenlandenberg]] († 1463) war seit 1442 Abt der [[Fürstabtei St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]. Er galt als sehr gebildeter Mann und war unter dem Adel hoch angesehen. So wurde er zu einem Präsidenten des [[Provinzkapitel]]s des [[Benediktinerorden]]s in [[Mainz]] und [[Bamberg]]. Die Stadt [[St.&amp;amp;nbsp;Gallen]], deren [[Lehnsherr]] er war, verweigerte ihm jedoch die Huldigung. Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]], die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] und verschiedene Adlige wurden im darauffolgenden langwierigen Streit um die Unabhängigkeitsrechte der Stadt abwechselnd von beiden Parteien angerufen. Am 17. August des Jahres 1451 schloss der Abt ein [[Burgrecht|ewiges Landrecht]] mit den eidgenössischen Städten [[Zürich]], [[Luzern]], [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]] und [[Glarus]]. Der Rechtsstreit wurde jedoch erst 1457 durch Vermittlung von [[Bern]] beigelegt. Im November 1457 wurde dem Abt die Verwaltung des Klosters definitiv entzogen, die Finanzverwaltung hatte schon seit längerer Zeit sein späterer Nachfolger [[Ulrich Rösch]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|12527|Landenberg &amp;amp;#x5B;Breitenlandenberg&amp;amp;#x5D;, Kaspar von|Autor=Magdalen Bless-Grabher}} &amp;#039;&amp;#039;Kaspar von Breitenlandenberg&amp;#039;&amp;#039;, in: Helvetia Sacra III/1/2 (1986), S. 1317–1319.&lt;br /&gt;
[http://www.wilnet.ch/default.aspx?Command=PrdtDetail&amp;amp;prdtName=7434998b-bf35-4a40-8967-c6033a95ecfe &amp;#039;&amp;#039;Abt Kaspar von Breitenlandenberg(1442–1463)&amp;#039;&amp;#039;] im Stadtlexikon der Stadt Wil.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Sohn des Hermann IV. war Johann Rudolf von Breitenlandenberg († um 1460), verheiratet mit Agathe Muntprat. Deren Sohn Frischhans von Breitenlandenberg († 1516) war 1476 einer der Anführer der Eidgenossen in der [[Schlacht bei Grandson]].&lt;br /&gt;
Frischhans war 1468 mit der Burg Breitenlandenberg belehnt, 1489 kaufte er dazu noch die Burg Liebenberg.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Frischhans wurde die Burg Breitenlandenberg bis 1558 von Vögten verwaltet. &amp;lt;!--Sein Urenkel Hans Rudolf von Breitenlandenberg († 1606) war danach der letzte Landenberger mit Sitz auf der Stammburg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohenlandenberg ===&lt;br /&gt;
Im Besitz der Hohenlandenberg waren zeitweise die Herrschaft Wellenberg mit dem [[Schloss Wellenberg (Frauenfeld)|Schloss Wellenberg]] und die Herrschaft Sonnenberg mit dem [[Schloss Sonnenberg]]. Sie besaßen auch das [[Schloss Frauenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweig Hohenlandenberg zog 1385 auf die Burg Wellenberg ([[Felben-Wellhausen]]), ab 1463 auf die Neuburg am Bodensee ([[Mammern]]), und nach 1522 weiter ins [[Breisgau]] und [[Elsass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo von Hohenlandenberg]] (1460–1532), Sohn des Hans Jakob von Hohenlandenberg und der Barbara von Hegi, ist der Vertreter dieser Linie auf dem Höhepunkt ihres Einflusses. Er erhielt durch päpstliche Provisionen Pfründen in Friesach (Kärnten), Chur, Basel, Trient, Erfurt und vor 1487 ein Kanonikat in Konstanz. 1496 wurde er Bischof von Konstanz.&lt;br /&gt;
Als sich Konstanz der Reformation zuneigte, verlegte er seine Residenz 1526 nach [[Meersburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang nach der Reformation ==&lt;br /&gt;
Nach der Reformation verloren die Landenberger weitgehend ihre einflussreiche Stellung. Der Zweig Landenberg-Greifensee hatte die Herrschaft Greifensee bereits 1369 verloren und lebten auf der Burg Sonnenberg bei [[Stettfurt]]. Nach 1483 und bis zum Aussterben der Linie 1572 lebten sie in Herblingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landenberger bewohnten in [[Rapperswil SG|Rapperswil]] eine in ihrer heutigen Form als [[Stadtmuseum Rapperswil]] genutzte Burganlage, welche Ritter Hans von Landenberg um das Jahr 1492 anstelle des früheren Sitzes der Russinger erbaut hat. Die Landenberger amteten in Rapperswil bis 1530 als [[Schultheiss (Amt)|Schultheissen]] und [[Rathaus (Rapperswil)|Räte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Teile der Burganlage mit dem 28 Meter hohen [[Breny-Haus und Breny-Turm|Breny-Turm]] sind immer noch Bestandteil der südwärts führenden Reste der einstigen [[Stadtmauer]]. [http://www.kulturbaukasten.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Kulturbaukasten Rapperswil-Jona&amp;#039;&amp;#039;], 36 Museen ohne Dach: Diese und weitere historische Informationen entstammen u.&amp;amp;nbsp;a. auch den 36 Schaukästen in der [[Altstadt von Rapperswil|Altstadt]]. Die Historie ist den Informationstafeln im Stadtmuseum Rapperswil entnommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landenbergische Fehde]] stürzte 1538 bis 1542 die landenbergische [[Herrschaft Schramberg]] in ein politisches und wirtschaftliches Chaos.&lt;br /&gt;
So blieb den Erben des Christoph von Landenberg (1540–1546), dessen Brüder Rudolf und Hermann (1546–1547), im Jahr 1547 nur noch der Verkauf der Herrschaft an [[Rochus Merz von Staffelfelden]]. Die Landenberger Hans und Christoph ließen sich in der [[Villingen-Schwenningen|Villinger]] Franziskanerkirche beisetzen, die als Grablege somit für den katholischen Glauben dieser Adelsfamilie im Zeitalter der [[Reformation]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie Hohenlandenberg hatte bereits vor der Reformation ihren Besitzschwerpunkt an den Bodensee verlegt und zog sich nach der Reformation ins Breisgau und Elsass zurück.&lt;br /&gt;
Ein Hugo Gerwig von Hohenlandenberg herrschte 1580–1588 über das sankt-gallische Lehen [[Ebringen]] im Breisgau, von dessen Sohn Hans Dietrich von Hohenlandenberg die Fürstabtei dann 1621 das Lehen zurückkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hugo Dietrich von Hohenlandenberg war von 1578 bis 1600 [[Liste der Landkomture der Ballei Elsass-Burgund|Landkomtur]] der [[Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elsässer Besitztümer der Linie Breitenlandenberg gingen in der Französischen Revolution verloren. Darauf siedelten diese Landenberger nach [[Südbaden (Region)|Südbaden]]. Die südbadische Linie sowie eine Linie an der [[Mosel]], die bereits im späteren 17. Jahrhundert durch Heirat entstand, bestehen noch in der Gegenwart. Zudem fanden Hochzeiten von Töchtern der Linie der Breitenlandenberg statt, die vermögende, allerdings nicht adlige Unternehmer heirateten und dadurch Teile der Familiengüter erhalten konnten. Daraus entstandene Familien blieben entweder an der Mosel oder zogen nach Köln, da man sich von der Lage am Rhein logistische Vorteile versprach. Eines dieser Ehepaare gründete dort eine Tuchfabrik, die viele Jahre erfolgreich betrieben und erst durch eine Bürgschaft zugunsten eines Geschäftspartners wieder verloren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Baden (Land)|südbadische]] Linie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die von Landenberg aufgrund der Reformation ins habsburgische [[Elsass|Ober-Elsass]] ausgewandert waren, kamen dort der Dreißigjährige Krieg, die Herrschaft des Sonnenkönigs und schließlich die Französische Revolution. Dies veranlasste die Nachfahren zum nochmaligen Auswandern – diesmal in den [[Breisgau|südbadischen Breisgau]]. Am 11. Oktober 1826 heiraten dort Baptist &amp;#039;&amp;#039;Maximilian Eusebius von Landenberg&amp;#039;&amp;#039; die adlige [[Andlau (Adelsgeschlecht)|Beatrix von Andlau]], eine Tochter des damaligen badischen Staatsministers [[Andlau (Adelsgeschlecht)|Freiherr Konrad von Andlau]], der seit 1808 Eigentümer des zwei Jahre zuvor säkularisierten [[Kloster St. Trudpert|Benediktinerklosters St. Trudpert]] in [[Münstertal/Schwarzwald|Münstertal]] war.  [[Datei:20160801-00838-St-Trudpert.jpg|mini|Kloster St.Trudpert-Antonia v.L.]] Während Erbtochter &amp;#039;&amp;#039;Antonia&amp;#039;&amp;#039; in den Besitz des Klosters gelangt, erhält Tochter &amp;#039;&amp;#039;Beatrix von Landenberg&amp;#039;&amp;#039; unter anderem den &amp;#039;&amp;#039;Laisackerhof&amp;#039;&amp;#039; im Münstertal, der zuvor Meierhof des Klosters war, und der nun für die nächsten 160 Jahre Familienbesitz und Stammsitz wird für das Geschlecht derer von Landenberg. Auf der Freitreppe des Laisackerhofs entstand im September 1921 diese Fotoaufnahme anlässlich der Hochzeit von &amp;#039;&amp;#039;Freiherr Hanns von Landenberg&amp;#039;&amp;#039; mit Baronin Antonie [[Schönebeck (Adelsgeschlecht)|von Schoenebeck]].[[Datei:Von Landenberg.jpg|mini|Von Landenberg Münstertal 1921]] Unter den Festgästen war auch der adlige [[Mentzingen (Adelsgeschlecht)|Freiherr Friedrich von Mentzingen]] (ganz rechts), ein nachfolgender und der letzte Besitzer des Klosters St. Trudpert, der 1920 die gesamte Anlage an die Schwestern vom hl. Josef aus dem Elsass verkaufte. [[Baron|Baron Hanns Freiherr von Landenberg]] wurde am 19. Dezember 1893 in Untermünstertal geboren. Nach dem Tode seines Vaters Max im Jahre 1932 übernahm er als ältester Sohn den Laisackerhof. Von 1933 bis 1945 war Hanns von Landenberg [[Bürgermeister]] seiner Heimat-gemeinde Untermünstertal und hat sich in besonderem Maße um die Förderung des Gästewesens verdient gemacht. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er mit großem Vertrauensvotum der Bürgerschaft für mehrere Amtsperioden in den Gemeinderat und in den Kreistag gewählt. An seinem 75. Geburtstag wurde er zum [[Ehrenbürger]] der Gemeinde Untermünstertal ernannt. Hanns von Landenberg verstarb am 16. Februar 1974 und wurde auf dem Friedhof von St. Trudpert beigesetzt. Im Jahre 1979 widmete ihm der Gemeinderat einen Straßenzug im Wohngebiet Laisacker. Die Straße wurde in den 2010er Jahren allerdings wieder umbenannt, aufgrund seiner Nähe zum Nationalsozialismus.[[Datei:Hanns von Landenberg.jpg|mini|80x80px|Hanns von Landenberg]] Unter seinem Sohn &amp;#039;&amp;#039;Baron Dr. Hubertus Freiherr von Landenberg&amp;#039;&amp;#039; (1922–2016), der ebenfalls ehrenamtlich für die Tourismusentwicklung der Gemeinde engagiert war und Ehrenmitglied der CDU war, konnte der große Familiensitz Laisackerhof finanziell nicht mehr gehalten werden und wurde 1986 an die Gemeinde verkauft.[[Datei:Laisackerhof.jpg|mini|Laisackerhof]] Er zog dann nach [[Bad Krozingen]]. Es gibt weitere Nachkommen, die verstreut ein bürgerliches Leben führen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marie von Landenberg |url=https://bztrauer.de/traueranzeige/79449/hubertus-freiherr-von-landenburg |titel=Hubertus Freiherr von Landenburg {{!}} Traueranzeigen, Nachrufe &amp;amp; Danksagungen auf BZtrauer.de |sprache=de |abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hubertus von Landenberg |url=https://www.badische-zeitung.de/zur-person-xluchy7ax |titel=ZUR PERSON - Kreis Breisgau |datum=2002-11-18 |sprache=de |abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laisacker |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/TWUMJNYOAMZ7D2SU327U7FP7SD4WZEZT |titel=Münstertal: Laisackerhof - Deutsche Digitale Bibliothek |sprache=de |abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Lange |Titel=Das Münstertal in alten Bildern |Hrsg=Manfred Lange |Verlag=Schillinger |Ort=Freiburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Eidgenossenschaft konnten sich die von Breitenlandenberg am längsten behaupten. Nach der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen 1460 verloren sie zwar an Einfluss, hatten aber bis 1551 die [[Klingen (Adelsgeschlecht)|Herrschaft Altenklingen]] bei [[Wigoltingen]] inne, und bis im 18. Jahrhundert behielten sie die Schlösser Hardt und [[Schloss Salenstein|Salenstein]] am [[Untersee (Bodensee)|Untersee]].&lt;br /&gt;
Die Breitenlandenberger Herren von Salenstein waren:&lt;br /&gt;
Hans Dietrich (1571–1620), Hartmann Friedrich (1617–1677),&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich I. (1655–1733) und&lt;br /&gt;
Hartmann Friedrich (IV.).&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich (II.) (1712–1796), ein jüngerer Bruder von Hartmann Friedrich (IV.), war Herr auf dem [[Schloss Hubberg|Hubberg]]. Sein Sohn, Hans Kaspar, blieb bis zu seinem Tod 1798 auf dem Hubberg. Sein einziger Sohn, Felix von Breitenlandenberg, wurde Pfarrer in Greifensee, Dynhard und Weisslingen.&lt;br /&gt;
Felix von Breitenlandenberg hatte drei Töchter, aber keinen Sohn, so dass mit seinem Tod 1838 dieser Stamm der Breitenlandenberger ausstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Hugentobler, &amp;quot;Die Burg Salenstein und ihre Besitzer&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 16 (1940), {{doi|10.5169/seals-699002}}, 19–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls behielten die Breitenlandenberger die [[Kollatur]]rechte an den Kirchen [[Turbenthal]], [[Wila]], [[Weisslingen]], [[Bäretswil]] und [[Pfäffikon ZH|Pfäffikon]] in ihrem ehemaligen Kerngebiet, die sie erst in den 1830er bis 1840er Jahren an den Kanton Zürich abtraten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leonhard (HLS, 2007); Staatsarchiv Zürich, {{Webarchiv|url=http://suche.staatsarchiv.djiktzh.ch/detail.aspx?ID=1217149 |wayback=20150211131425 |text=MM 1.83 RRB 1823/0275 |archiv-bot=2026-02-18 11:04:35 InternetArchiveBot }}, (5. April 1823) «Herr Hartmann Friedrich von Breitenlandenberg, Gutsherr in Gottlieben, macht der hohen Regierung mit Schreiben d.d. 2ten hujus die Anzeige, daß er, zufolge der durch hiesige Standes-Kanzley erhaltenen Anzeige von dem sel[igen] Ableben des Herrn Pfarrer Meyer in Weißlingen, und in Kraft des ihm zustehenden Collatur-Rechtes, zu einem neuen Pfarrer für diese Gemeinde ernennt habe, seinen Vetter, den Herrn Felix von Breitenlandenberg [1783–1838], bisherigen Pfarrer zu Dynhard, welche Wahl er nunmehr Landesherrlicher Bestätigung unterwerfe und empfehle.»&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte männliche Vertreter der Landenberger in der Schweiz war Hartmann Friedrich von Breitenlandenberg zu [[Gottlieben]] (1802–1885).&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Kindler von Knobloch, Othmar Freiherr von Stotzingen, &amp;#039;&amp;#039;Oberbadisches Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039; (Heidelberg: Badische Historische Kommission, 1898, 1905, 1919), Bd. 2, [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd2/0445/image?sid=eab43d25ce6c17b42e693b3416e3e231 S. 443].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Hartmann Friedrich war wegen Trunksucht und leichtsinnigen Lebenswandels obrigkeitlich bevormundet.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters 1846 ging die Vormundschaft an die Munizipalgemeinde&lt;br /&gt;
Wäldi über. Später übernahm sein Vetter, Friedrich Ammann, die Vormundschaft, und nach dessen Tod 1873 sein Sohn Theodor. Hartmann Friedrich starb 1885 ohne Nachkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Meyer, &amp;quot;Das Schicksal des Landenbergarchives nach dem Tode des letzten Junkers Hartmann Friedrich von Breitenlandenberg im Jahre 1885&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 127 (1990), {{doi|10.5169/seals-585387}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen 1594 BSB cod icon 326 030 crop.jpg|mini|Das Wappen von Hugo Dietrich von Hohenlandenberg, Landkomtur der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund (1594) zeigt die beiden Landenberger Wappen geviertet mit dem Wappen Deutschritterordens.]]&lt;br /&gt;
Das älteste Wappen der Landenberger zeigte drei weisse Kugeln auf rotem Feld.&lt;br /&gt;
Die Linie Breitenlandenberg führte dann ab dem späten 13. Jahrhundert die drei weissen Ringe, erhalten in der [[Zürcher Wappenrolle]] mit einem Hut und einer weissen Kugel als Helmzier.&lt;br /&gt;
Hohenlandenberg führte einen gevierteten Schild, mit den Landenberger Ringen in zwei Quartieren, und dem Wappen von Greifensee, einem schwarz und gelb gevierteten Schild, in den anderen beiden Quartieren. Diese frühe Aufnahme eines Herrschaftswappens in den Familienschild ist für niederen Adel ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
Teilweise führten die Hohenlandenberger aber auch nur das Wappen von Greifensee, also einen in schwarz und gelb gevierteten Schild.&amp;lt;ref&amp;gt;F. von Wyss: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Ursprung und Bedeutung der Wappen mit Bezug auf eine alte Wappenrolle der Zürcherischen Stadtbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich&amp;#039;&amp;#039;, 6. Band (1849), [https://books.google.ch/books?id=wUwMAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA33 S. 33].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzelne Hohenlandenberger in der Renaissance führten die Landenberger Ringe und das Wappen von Greifensee geviertet mit weiteren Wappen, so [[Hugo von Hohenlandenberg]], der [[Bischof von Konstanz]] von 1496 bis 1529/31, mit dem Wappen des [[Bistum Konstanz|Bistums Konstanz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Brechtel in seinem &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Heiligen Römischen Reiches&amp;#039;&amp;#039; (BSB Cod.icon. 390, Nürnberg, um 1554–1568, [http://codicon.digitale-sammlungen.de//Blatt_bsb00020447,00875.html S. 793]) reiht noch das alte Landenberger Wappen unter die «Familienwappen des Turnieradels».&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der Breitenlandenberger wurde 1926 als Gemeindewappen von [[Wila]] übernommen. Das schwarz-gelbe Wappen von Landenberg-Greifensee bildet die Grundlage des Gemeindewappens von [[Wetzikon]] (1927), während die Gemeinde [[Greifensee ZH|Greifensee]] das im späten 15. Jahrhundert aufgekommene [[redendes Wappen|redende Wappen]] der Herrschaft Greifensee führt (Gemeindewappen seit 1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann III. von Breitenlandenberg]] (1410–1474), Fürstbischof von Konstanz&lt;br /&gt;
* [[Wildhans von Breitenlandenberg]] (* um 1410; † 28. Mai 1444), Verteidiger von [[Greifensee ZH|Greifensee]] im Alten Zürichkrieg&lt;br /&gt;
* [[Kaspar von Breitenlandenberg]] (vor 1439–1463), Fürstabt von [[Fürstabtei St. Gallen|St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Hohenlandenberg]] (1457–1532), Fürstbischof von Konstanz&lt;br /&gt;
* [[Maria von Hohenlandenberg]] (1542–1567), Fürstäbtissin von [[Reichsabtei Gutenzell|Gutenzell]]&lt;br /&gt;
* [[Sibilla von Breitenlandenberg]] (1575–1609), Äbtissin von [[Kloster Edelstetten|Edelstetten]]&lt;br /&gt;
* [[Barbara von Breiten-Landenberg]] (1578–1614), Fürstäbtissin von [[Kanonissenstift Lindau|Lindau]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Salome von Breitenlandenberg]] (1657–1715), 1684–1715 Äbtissin des [[Kloster Frauenalb|Klosters Frauenalb]]&lt;br /&gt;
* [[Marie-Béatrice-Eusébie Freiin von Breiten-Landenberg]] (* 10. Mai 1697; † 7. Oktober 1774), Fürstäbtissin von [[Abtei Andlau|Andlau]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Eusebius Freiherr von Breiten-Landenberg]] (* 8. Dezember 1753; † 20. Dezember 1821), Deputierter des Adels bei den Generalständen 1789 und Deputierter der verfassungsgebenden Nationalversammlung Frankreichs&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Handbuch, Band 5, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Tobias Franz von Breiten-Landenberg]] (* 1603; † nach 1665), kaiserlicher Gesandter&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Handbuch, Band 5, S. 261&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Karl Freiherr von Breiten-Landenberg]] (* 29. Dezember 1741; † 24. August 1812), Kurfstl.-trierischer Kammerherr und Obrist der Leibgarde zu Pferd, Amtmann zu Grimburg und Ritterrat beim Kanton Niederrhein der rheinischen Reichsritterschaft, Hofmarschall und Obriststallmeister des Kurfürsten von Trier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Diener: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Landenberg im Mittelalter, mit besonderer Berücksichtigung des 14. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Schulthess, Zürich 1898 {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-478497}}&lt;br /&gt;
* Hans Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Herren von Landenberg: zu Ende des 15. und in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 53. 1933. S. 12–48 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1933%3A53#25 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Kläui]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues zur ältesten Genealogie und Geschichte der Herren von Landenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 78. 1958. S. 24–61 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1958%3A78#35 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|20289|Landenberg, von|Autor=Martin Leonhard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landenberg (Adelsgeschlecht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürcher Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rapperswil-Jona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schramberg)|*]]&lt;/div&gt;</summary>
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