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	<title>Landdrostei Stade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landdrostei_Stade&amp;diff=2419653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Amt Harsefeld */ lf</title>
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		<updated>2026-03-15T18:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Amt Harsefeld: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DEFFAD&amp;quot;| Landdrostei Stade&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sitz|| [[Stade]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bestandszeitraum||1823–1885&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fläche ||6.694 [[Quadratkilometer|km²]]&amp;lt;small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(1880)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner||322.249 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(1880)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Volkszählung 1880&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bevölkerungsdichte]] || 48 Einw./km² &amp;lt;small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;(1880)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Amtsfreie Städte || 5 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(1885)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ämter || 18 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(1885)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:LD Stade.jpg|240px|Lage der Landdrostei Stade]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Koeniglich Preussische Landrostei - Stade W0235984.jpg|mini|Siegelmarke „Koeniglich Preussische Landrostei Stade“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landdrostei Stade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war im 19. Jahrhundert ein Verwaltungsbezirk des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] und nach dessen Annexion durch Preußen nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Hannover]]. Sie war der direkte Vorgänger des wenige Jahre nach der preußischen Annexion gegründeten [[Regierungsbezirk Stade|Regierungsbezirks Stade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1816 wurden zur Verwaltung des Königreichs Hannover Mittelbehörden gebildet, die zunächst &amp;#039;&amp;#039;Provinzialregierung&amp;#039;&amp;#039; und ab 1823 &amp;#039;&amp;#039;[[Landdrostei]]&amp;#039;&amp;#039; hießen. Die Landdrostei Stade wurde am 18. April 1823 aus der Provinzialregierung Stade gebildet und umfasste drei historischen Territorien, das [[Herzogtum Bremen]], das [[Herzogtum Verden]] und das [[Land Hadeln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1824&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://hgisg.i3mainz.hs-mainz.de/multi4/startTempl.php?gliederung=41&amp;amp;gebiet=139 |titel=Multimedia-Beschreibungen zu Landdrostei Stade aus HGIS Germany (Historisches GIS Deutschland 1820–1914) |werk=hgisg.i3mainz.hs-mainz.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160727103212/http://hgisg.i3mainz.hs-mainz.de/multi4/startTempl.php?gliederung=41&amp;amp;gebiet=139 |archiv-datum=2016-07-27 |abruf=2016-07-27 |offline=1 |archiv-bot=2019-09-17 01:43:01 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Königreich Hannover 1867 zur preußischen [[Provinz Hannover]] geworden war, blieb die Landdrostei Stade zunächst bestehen. 1885 wurde aus ihr gemäß der preußischen Verwaltungsstruktur der [[Regierungsbezirk Stade]] gebildet. Gleichzeitig wurden die alten hannoverschen Ämter von preußischen [[Landkreis]]en abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ProHan1884&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außengrenzen der Landdrostei Stade änderten sich 1827, als Bremen ein Gebiet an der [[Geeste]]mündung zum Bau von [[Bremerhaven]] erwarb und 1859, als das Amt Verden um Gebiete vergrößert wurde, die bis dahin zur [[Landdrostei Hannover]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landdroste ==&lt;br /&gt;
Der [[Landdrost]] war der höchste Beamte der Landdrostei. Sein Amt war mit dem eines [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1823–1841: [[Engelbert Johann von Marschalck]] &amp;lt;small&amp;gt;(1766–1845)&amp;lt;/small&amp;gt;, die Brem-Verdenschen Stände hatten ihn 1813 in der Übergangszeit nach dem französischen Abzug zum Vorsitzenden der brem-verdenschen Regierungskommission der [[Bremen-Verden|Herzogtümer Bremen und Verden]] gewählt. Nach deren Auflösung leitete er die Landdrostei Stade, die Bremen-Verdens Gebiet umfasste.&lt;br /&gt;
* 1841–1855: Ernst von Bülow (1801–1861), zuletzt Generaldirektor des Wasserbaues, Vater des späteren preußischen Generals Ernst von Bülow&lt;br /&gt;
* 1856–1858: [[Otto Alexander von Marschalck]] &amp;lt;small&amp;gt;(1798–1858)&amp;lt;/small&amp;gt;, auch königlich hannoverscher Landdrost in Osnabrück, Bruder von Landdrost zu Aurich (1843–1857) Carl Detlev Freiherr v. Marschalck von Bachtenbrock (1802–1862)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ostfriesischelandschaft.de/side.php?news_id=1234&amp;amp;part_id=0&amp;amp;navi=11 |wayback=20170917171545 |text=Deeters, Walter; Tielke, Martin, Carl Detlev Freiherr Marschalck von Bachtenbrock |archiv-bot=2026-02-18 10:45:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1858–1862: [[Friedrich Wilhelm Heise (Politiker)|Friedrich Wilhelm Heise]] &amp;lt;small&amp;gt;(1791–1862)&amp;lt;/small&amp;gt;, Geheimer Rat&lt;br /&gt;
* 1863–1872: [[August Theodor Braun]] &amp;lt;small&amp;gt;(1802–1887)&amp;lt;/small&amp;gt;, 1848–1850 Kultusminister des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1872–1885: Heinrich Küster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung (1814–1852) ==&lt;br /&gt;
Die Landdrostei war bis Anfang der 1850er-Jahre in Städte, Ämter, [[Gohgericht]]e, [[Gogericht|Gräfengerichte]], Vogteigerichte, [[Klosteramt|Klosterämter]], Stiftsgerichte und [[Patrimonialgericht]]e gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1825&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHan1848&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung (1852–1885) ==&lt;br /&gt;
Nach einer umfassenden Verwaltungs- und Justizreform am Anfang der 1850er-Jahre bestanden 1852 in der Landdrostei Stade insgesamt fünf selbstständige Städte und 26 Ämter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Han1852&amp;quot; /&amp;gt; 1859 wurde die Zahl der Ämter auf 18 reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHan1860&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Bremen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des alten Herzogtums Bremen existierten die drei selbstständigen Städte [[Bremervörde]], [[Buxtehude]] und [[Stade]]. Daneben bestanden 22 (seit 1852) und 15 Ämter (ab 1859):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Achim ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Achim]] lag südöstlich von Bremen. Zum Amt gehörten unter anderem [[Achim (Landkreis Verden)|Achim]], [[Oyten]], [[Hemelingen]], [[Mahndorf (Bremen)|Mahndorf]] und [[Arbergen (Bremen)|Arbergen]]. 1859 kam der Süden des aufgelösten Amtes Ottersberg zum Amt Achim hinzu. 1885 wurde aus dem Amt Achim der [[Kreis Achim]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Bederkesa ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Bederkesa]] umfasste weitestgehend die Orte [[Bad Bederkesa]], [[Drangstedt]], [[Elmlohe]], [[Flögeln]], [[Köhlen (Geestland)|Köhlen]], [[Kührstedt]], [[Lintig]] und [[Ringstedt]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und in das Amt Lehe eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Beverstedt ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Beverstedt]] umfasste ungefähr das Gebiet der heutigen Gemeinde [[Beverstedt]] und große Teile der heutigen Gemeinde [[Loxstedt]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und auf die Ämter Bremervörde, Lehe und Osterholz aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Blumenthal ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Blumenthal]] gehörten unter anderem [[Schwanewede]] sowie der heutige Bremer Stadtteil [[Blumenthal (Bremen)|Blumenthal]]. 1859 wurde das aufgelöste Amt Lesum eingegliedert. Aus dem Amt Blumenthal wurde 1885 der [[Kreis Blumenthal]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Bremervörde ====&lt;br /&gt;
Zum Amt gehörten 1852 die Nachbarorte der Stadt Bremervörde sowie [[Gnarrenburg]] und das Gebiet der heutigen Samtgemeinden [[Samtgemeinde Geestequelle|Geestequelle]] und [[Samtgemeinde Börde Lamstedt|Börde Lamstedt]]. Die Stadt Bremervörde blieb amtsfrei. 1859 gab das Amt den Raum [[Lamstedt]] an das Amt Osten ab und erhielt Teile des aufgelösten Amtes Beverstedt sowie einige Gemeinden des Amtes Zeven. 1885 ging das Amt Bremervörde im neuen [[Landkreis Bremervörde|Kreis Bremervörde]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Dorum ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Dorum]] entspricht dem Gebiet der heutigen Einheitsgemeinde [[Wurster Nordseeküste]]. 1885 ging das Amt im neuen [[Kreis Lehe]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Freiburg ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Freiburg]] gehörte 1852 das Gebiet der heutigen Gemeinden [[Freiburg/Elbe]], [[Balje]], [[Krummendeich]] und [[Oederquart]]. 1859 traten die Gemeinden des aufgelösten Amtes Wischhafen hinzu. 1885 wurde aus dem Amt Freiburg der [[Kreis Kehdingen]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Hagen ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Hagen]] umfasste im Wesentlichen das Gebiet der heutigen Einheitsgemeinde [[Hagen im Bremischen]] im [[Landkreis Cuxhaven]]. 1885 ging der größte Teil des Amtes im neuen [[Kreis Geestemünde]] auf; lediglich die Gemeinden [[Aschwarden|Aschwarden-Bruch]] und [[Schwanewede#Geographie|Hinnebeck]] kamen zum [[Kreis Blumenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Harsefeld ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Harsefeld]] umfasste anfangs ungefähr das Gebiet der heutigen [[Samtgemeinde Harsefeld]]. 1859 kamen die Gemeinden des aufgelösten Amtes Horneburg hinzu. 1885 ging das Amt Harsefeld fast vollständig im neuen [[Kreis Stade]] auf; lediglich die Gemeinde [[Neuland (Buxtehude)|Neuland]] kam zum [[Kreis Jork]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Himmelpforten ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Himmelpforten]] umfasste im Wesentlichen das Gebiet der heutigen [[Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten]]. 1859 traten die Gemeinden des aufgelösten Amtes Stade hinzu; gleichzeitig wurde das Gebiet links der [[Oste]] an das Amt Osten abgegeben. 1885 ging der größte Teil des Amtes im neuen [[Kreis Stade]] auf; lediglich die Gemeinde [[Elm (Bremervörde)|Elm]] kam zum [[Landkreis Bremervörde|Kreis Bremervörde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Horneburg ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Horneburg]] gehörte im Wesentlichen das Gebiet der heutigen Gemeinden [[Horneburg]], [[Bliedersdorf]], [[Dollern]] und [[Nottensdorf]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und in das Amt Harsefeld eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Jork ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Jork]] gehörte das Gebiet der heutigen [[Samtgemeinde Lühe]], das Gebiet der heutigen Gemeinde [[Jork]] sowie die heutigen [[Hamburg]]er Ortsteile [[Hamburg-Cranz|Cranz]], [[Hamburg-Neuenfelde|Neuenfelde]] und [[Hamburg-Francop|Francop]].&lt;br /&gt;
1885 ging das Amt Jork im neuen [[Kreis Jork]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Lehe ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Lehe]] gehörten 1852 die größten Teile der heutigen Stadt [[Bremerhaven]], der ehemaligen Gemeinde [[Langen (Geestland)|Langen]] (seit 1. Januar 2015 Ortsteil der Stadt [[Geestland]]) und [[Schiffdorf]]. 1859 kamen die Gemeinden des aufgelösten Amtes Bederkesa und ein großer Teil des aufgelösten Amtes Beverstedt hinzu. 1885 wurde das Amt Lehe geteilt. Aus dem Gebiet nördlich der [[Geeste]] wurde der [[Kreis Lehe]] und aus dem Gebiet südlich der Geeste der [[Kreis Geestemünde]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Lesum ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Lesum]] gehörten große Teile der heutigen [[Bremen|Bremer]] Stadtteile [[Burglesum]] und [[Vegesack]]. Das Amt wurde 1859 aufgelöst und in das Amt Blumenthal eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Lilienthal ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Lilienthal]] erstreckte sich über das Gebiet der heutigen Gemeinden [[Lilienthal]], [[Worpswede]] und [[Grasberg]]. 1885 ging das Amt im neuen [[Landkreis Osterholz|Kreis Osterholz]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Neuhaus an der Oste ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Neuhaus an der Oste]] umfasste im Wesentlichen das östliche Gebiet der [[Samtgemeinde Land Hadeln]]. 1885 ging das Amt im neuen [[Kreis Neuhaus an der Oste]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Osten ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Osten]] gehörten unter anderem die Gemeinden [[Hemmoor]] und [[Osten]]. 1859 kamen das Kirchspiel [[Lamstedt]] aus dem Amt Bremervörde und ein Teil des Amtes Himmelpforten dazu. 1885 ging das Amt im neuen [[Kreis Neuhaus an der Oste]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Osterholz ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Osterholz]] gehörten unter anderem [[Osterholz-Scharmbeck|Osterholz]], [[Osterholz-Scharmbeck|Scharmbeck]], [[Hambergen]] und [[Vollersode]]. 1859 traten einige Gemeinden des aufgelösten Amtes Beverstedt dazu. 1885 ging das Amt im neuen [[Landkreis Osterholz|Kreis Osterholz]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Ottersberg ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Ottersberg]] gehörten unter anderem das Gebiet der heutigen [[Samtgemeinde Tarmstedt]] sowie [[Ottersberg]], [[Horstedt (Niedersachsen)|Horstedt]] und [[Reeßum]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und auf die Ämter Achim, Rotenburg und Zeven aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Stade ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Stade]] gehörten unter anderem [[Agathenburg]], [[Fredenbeck]] und [[Kutenholz]]. Die Stadt Stade war amtsfrei. 1859 wurde das Amt aufgelöst und in das Amt Himmelpforten eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Wischhafen ====&lt;br /&gt;
Das [[Amt Wischhafen]] erstreckte sich im Gebiet der heutigen Gemeinden [[Wischhafen]] und [[Drochtersen]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und in das Amt Freiburg eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Zeven ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Zeven]] gehörte im Wesentlichen das Gebiet der heutigen Samtgemeinden [[Samtgemeinde Zeven|Zeven]], [[Samtgemeinde Selsingen|Selsingen]] und [[Samtgemeinde Sittensen|Sittensen]]. 1859 gab das Amt einige Gemeinden an das Amt Bremervörde ab und erhielt einige Gemeinden aus dem aufgelösten Amt Ottersberg hinzu. 1885 wurde aus dem Amt Zeven der [[Kreis Zeven]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Verden ===&lt;br /&gt;
Im Territorium des alten Herzogtums Verden war [[Verden]] die einzige selbstständige Stadt. Daneben waren 1852 drei und seit 1859 noch zwei Ämter eingerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Rotenburg ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Rotenburg (Landdrostei Stade)]] gehörten unter anderem [[Rotenburg (Wümme)]], [[Scheeßel]], das Gebiet der heutigen [[Samtgemeinde Bothel]] und [[Visselhövede]]. 1859 kamen einige Gemeinden des aufgelösten Amtes Ottersberg dazu. 1885 ging das Amt im neuen [[Landkreis Rotenburg (Wümme) (1885–1977)|Kreis Rotenburg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Schneverdingen ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Schneverdingen]] gehörte das Gebiet der heutigen Gemeinden [[Neuenkirchen (Lüneburger Heide)|Neuenkirchen]] und [[Schneverdingen]] im [[Heidekreis]]. 1859 wurde das Amt aufgelöst und in das [[Landdrostei Lüneburg#Amt Soltau|Amt Soltau]] der [[Landdrostei Lüneburg]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amt Verden ====&lt;br /&gt;
Zum [[Amt Verden]] gehörten unter anderem [[Kirchlinteln]] und [[Langwedel (Weser)|Langwedel]]. 1859 kamen aus der [[Landdrostei Hannover]] das aufgelöste [[Landdrostei Hannover#Amt Westen|Amt Westen]] und Teile des aufgelösten [[Landdrostei Hannover#Amt Schwarme|Amtes Schwarme]] dazu. 1885 wurde aus Amt und Stadt Verden der [[Landkreis Verden|Kreis Verden]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Land Hadeln ===&lt;br /&gt;
Das Land Hadeln, das im Wesentlichen die heutige [[Samtgemeinde Land Hadeln]] umfasste, war in die selbständige Stadt [[Otterndorf]] und das Amt Otterndorf gegliedert. 1885 wurde aus Amt und Stadt Otterndorf der [[Kreis Hadeln]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spuren in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Bis heute existiert der [[Landschaftsverband Stade]], der sich um kulturelle Belange im Gebiet der ehemaligen Landdrostei Stade kümmert. Viele regionale Institutionen wie die Industrie- und Handelskammer, die Landwirtschaftskammer oder der Sprengel Stade der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover umfassen noch heute das Gebiet, das sich von der früheren Landdrostei ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1824&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Curt Heinrich Conrad Friedrich Jansen&lt;br /&gt;
 |Titel=Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover&lt;br /&gt;
 |Verlag=Helwig&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1824&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Einleitung oder topographische Uebersicht von den einzelnen Bestandtheilen des Königreichs Hannover&lt;br /&gt;
 |Seiten=4&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=tG0AAAAAcAAJ |Seite=4 |Hervorhebung=Landdrostei Stade |Land=DE}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;s1825&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Curt Heinrich Conrad Friedrich Jansen&lt;br /&gt;
 |Titel=Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover&lt;br /&gt;
 |Verlag=Helwig&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1824&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Einleitung oder topographische Uebersicht von den einzelnen Bestandtheilen des Königreichs Hannover&lt;br /&gt;
 |Seiten=103&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=tG0AAAAAcAAJ |Seite=103 |Hervorhebung=Landdrostei Stade |Land=DE}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHan1848&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Friedrich W. Harseim, C. Schlüter&lt;br /&gt;
 |Titel=Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover&lt;br /&gt;
 |Verlag=Schlüter&lt;br /&gt;
 |Datum=1848&lt;br /&gt;
 |Seiten=131&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=eOI-AAAAcAAJ |Seite=131 |Hervorhebung=Landdrosteibezirk Stade |Land=DE}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Han1852&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hannoversche Gesetzgebung über Staats- und Gemeinde-Verwaltung&lt;br /&gt;
 |Verlag=Helwig&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1852&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Verordnung zur Neueinteilung der Ämter 1852&lt;br /&gt;
 |Seiten=64&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=8ihGAAAAcAAJ |Seite=64 |Hervorhebung=Landdrosteibezirk Stade |Land=DE}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHan1860&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Christian Hermann Ebhardt&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Staatsverfassung des Königreichs Hannover&lt;br /&gt;
 |Verlag=Carl Rümpler&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1860&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Verordnung zur Neuordnung der Verwaltungsämter 1859&lt;br /&gt;
 |Seiten=673&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=phFGAAAAcAAJ |Seite=673 |Hervorhebung=Landdrostei Stade |Land=DE}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ProHan1884&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Selbstverwaltungsgesetze für die Provinz Hannover. Kreis- und Provinzial-Ordnung vom 6./7. Mai 1884&lt;br /&gt;
 |Verlag=Hermanns&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1887&lt;br /&gt;
 |Kapitel=Kreisordnung für die Provinz Hannover&lt;br /&gt;
 |Seiten=48&lt;br /&gt;
 |Online=[http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/dms/werkansicht/?PPN=PPN635969076&amp;amp;PHYSID=PHYS_0048 Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsbezirke im Königreich Hannover}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4766288-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbe-Weser-Dreieck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niedersachsen)|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung des Königreichs Hannover|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbezirk (Preußen)|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Stade)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landdrostei Stade| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landdrostei (Deutschland)|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1823|Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1885]]&lt;/div&gt;</summary>
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