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	<title>Landasseln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landasseln&amp;diff=226037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: /* Physiologische Anpassungen an die terrestrische Lebensweise */ Art ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-28T09:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Physiologische Anpassungen an die terrestrische Lebensweise: &lt;/span&gt; Art ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Landasseln&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Oniscidea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1802&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Asseln&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Isopoda&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ranzenkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Peracarida&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Eumalacostraca&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Höhere Krebse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Malacostraca&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Krebstiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Crustacea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = Oniscus_asellus_-_female_side_2_(aka).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Mauerassel]] (&amp;#039;&amp;#039;Oniscus asellus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oniscus asellus - male top 1 (aka).jpg|mini|280px|Mauerassel von oben]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landasseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Oniscidea) sind eine an Land lebende [[Ordnung (Biologie)|Unterordnung]] der [[Asseln]] (Isopoda). Sie gehören zu den wenigen Krebstieren, die nicht nur dauerhaft an Land leben, sondern sich dort auch fortpflanzen können. Weltweit gibt es mehr als 3700 bekannte Landasselarten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Artenzahl&amp;quot;/&amp;gt; die sich auf mehrere Familien verteilen. In Deutschland sind rund 50 [[Art (Biologie)|Arten]] heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
Die Landasseln entsprechen in ihrem Habitus den anderen Gruppen innerhalb der Asseln, die charakteristischen anatomischen Merkmale der Landasseln sind eher unauffällig. Hierzu gehören vor allem die zu kleinen Stummeln reduzierten 1. Antennen sowie die fehlenden [[Palpus|Palpen]] an den [[Mandibel]]n. Die ersten beiden Beinpaare des Hinterleibes ([[Pleopod]]en) sind bei den Männchen zu stempelartigen Begattungsorganen umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Landasseln werden zwischen zwei und 20 Millimeter lang und sind [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Anatomische Hauptrichtungen|dorsoventral]] abgeflacht und langoval. Der Körper besteht aus deutlich erkennbaren Einzelsegmenten, die jeweils einen breiten Rückenschild tragen. Als Körperabschnitte lassen sich vor allem von unten ein Kopfbrust-Abschnitt ([[Cephalothorax]]), ein Brustabschnitt ([[Peraeon]]) sowie ein Hinterleib ([[Abdomen]]) erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Porcellio scaber (Kellerassel); dorsale Sicht auf das Abdomen mit Telson und Uropoden.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Porcellio scaber&amp;#039;&amp;#039; ([[Kellerassel]]); dorsale Sicht auf das Abdomen mit Telson und Uropoden. Bildbreite ca. 6,0&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopf ist mit dem ersten Brustabschnitt verschmolzen und trägt neben den [[Facettenauge]]n auch zwei Antennenpaare, von denen das erste Paar sehr klein und das zweite meist sehr groß ist. Auf der Unterseite des Kopfes liegen die [[Mundwerkzeuge]], die wie bei allen [[Höhere Krebse|Höheren Krebsen]] aus den [[Mandibel]]n sowie zwei Paar [[Maxille]]n bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Peraeon trägt die sieben [[Schreitbein|Laufbeinpaare]] der Tiere (Peraeopoden), die jeweils stabartig und alle gleich gebaut sind. Die einzelnen Brustsegmente sind im Gegensatz zu denen des Cephalothorax frei gegeneinander beweglich. Als letzter Abschnitt folgt der Hinterleib, der ebenfalls Extremitäten trägt ([[Pleopod]]en). Diese sind allerdings nicht mehr als Beinpaare ausgebildet, sondern bilden flache Platten, die an der Unterseite der Tiere anliegen und die Kiemen bzw., bei weiter entwickelten Arten, die [[Respiration]]sflächen abdecken (siehe unten). Das letzte Segment läuft in einem so genannten [[Telson]] aus, welches beidseitig von [[Uropode]]n flankiert wird, die gemeinsam mit dem Telson einen Schwanzfächer bilden und als Tastorgane dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologische Anpassungen an die terrestrische Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Bei Landasseln gibt es verschiedene Grade der Anpassung an das Landleben. Ursprüngliche Arten wie die [[Sumpfassel]] führen noch ein fast amphibisches Leben und sind [[Kiemen]]atmer. Höher entwickelte Arten haben schon [[Trachee (Wirbellose)|Trachealorgane]] entwickelt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Oniscus asellus - female bottom 2 (aka).jpg|mini|240px|links|Mauerassel mit deutlich erkennbaren, abgeflachten Pleopoden als „Kiemenbeine“]]&lt;br /&gt;
Diese Arten besitzen verzweigte Einstülpungen an den [[Exopodit]]en der [[Pleopode]]n, wo Luft eindringen und Sauerstoff vom Blut aufgenommen werden kann. Diese Organe lassen sich sehr gut daran erkennen, dass sie sich durch die enthaltene Luft weiß färben (Weißkörper). Trotzdem ist bei diesen schon spezialisierten Arten auch die Kiemenatmung noch erhalten, und zwar an den Pleopoden, die Mauerassel besitzt nur die Kiemenatmung. Deshalb mögen Asseln feuchten Lebensraum, denn die Kiemen müssen immer von einem dünnen Wasserfilm überzogen sein. Dazu dient ihnen ein Wasserleitsystem aus offenen Längsrinnen am gesamten Körper, vor allem am Bauch. Zur Trinkwasseraufnahme ist dieses Leitsystem jedoch nicht geeignet, Landasseln trinken Wasser also oral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserleitsystem dient bei ihnen gleichzeitig der [[Exkretion]] und dem Feuchthalten der Kiemen. Die in dem System zirkulierende Flüssigkeit ist das [[Sekret]] der Maxillendrüsen, das als Exkretionsprodukt [[Ammoniak]] enthält, der so durch [[Verdunstung]] an die Luft abgegeben werden kann. Die ammoniakfreie Flüssigkeit gelangt dann zu den Kiemen, und der Überschuss kann wieder durch den After aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist das Phänomen, dass sich in den Kiemenkammern der Landasseln, die vollständig gegenüber der Außenwelt abgeschlossen sind, eine spezielle Kiemenfauna entwickelt hat. Mikroskopisch kleine, wasserbewohnende Lebewesen können dieses [[Zootelma]] als Lebensraum nutzen. Die [[Biozönose]] besteht beispielsweise aus [[Fadenwürmer]]n (Nematoda) der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Matthesonema]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Rotatorien]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Mniobia]]&amp;#039;&amp;#039; und verschiedenen freischwimmenden oder festsitzenden [[Wimpertierchen]], z.&amp;amp;nbsp;B. der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Ballodora]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Ahnenformen dieser Tiere stammen teilweise aus dem Meer und teilweise aus dem Boden terrestrischer Lebensräume. Um die neue [[Exoskelett|Cuticula]] nach der Häutung sowie die Jungtiere zu besiedeln, schwimmen die Tiere bei der Häutung aktiv aus der alten Cuticula heraus, die [[sessil]]en Wimpertierchen bilden Schwärmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Woodlice in tree bark.jpg|mini|260px|Landasseln im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
Die Cuticula der Landasseln enthält [[Chitin]], besitzt aber keine Wachsschicht. In trockener Atmosphäre sind die Wasserverluste durch Verdunstung daher extrem groß. Deshalb sind die Tiere vor allem im Sommer nachtaktiv und verbergen sich tagsüber unter Steinen, Rinde oder in der Vegetation. Im Frühjahr und Spätherbst nimmt die Aktivität am Tage wieder deutlich zu. Dabei bilden sich häufig große Ansammlungen von Tieren ([[Aggregation (Verhaltensforschung)|Aggregationen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem [[Rollasseln]] und in noch größeren Ausmaß Arten wie die [[Wüstenassel]] (&amp;#039;&amp;#039;Hemilepistus reaumuri&amp;#039;&amp;#039;) haben sich durch ihre vollständige Umstellung auf die Tracheenatmung und weitere Anpassungen auch an trockenere Lebensräume angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Landasseln gehören gemeinsam mit den [[Springschwänze]]n (Collembola), verschiedenen [[Milben]] und [[Tausendfüßer]]n zur typischen Fauna der Bodenoberfläche und spielen eine wichtige Rolle als [[Destruent]]en organischen Materials, sind also von großer ökologischer Bedeutung als Zersetzer und Humusbildner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ernähren sich vor allem von zerfallendem pflanzlichem Material, insbesondere von Falllaub und Holz, fressen jedoch auch Algen, Pilzhyphen, Kadaver von Insekten, Kot und Spinneneier. Ihr eigener Kot wird ebenfalls mehrfach aufgenommen ([[Koprophagie]]), da er bei einer einfachen Darmpassage durch den hohen Anteil an [[Zellulose]] und [[Lignin]] noch nicht vollständig abgebaut werden kann. Durch die zusätzliche Aufnahme von Sand und anderen mineralischen Bestandteilen des Bodens bildet der Kot wie bei den [[Regenwürmer]]n [[Ton-Humus-Komplex]]e, die als Bodenbestandteile wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie in Mitteleuropa im Vergleich mit den Regenwürmern eine eher unbedeutende Rolle bei der Bodenbildung spielen, stellen sie in trockenen Gegenden häufig die einzigen Streuzersetzer dar. In den Wüstengebieten Nordafrikas findet sich etwa die Wüstenassel, die dort in weiten Teilen die einzige Bodentierart mit dieser ökologischen Funktion darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oniscus asellus - female bottom 1 (aka).jpg|mini|240px|Weibliche Mauerassel mit deutlich erkennbarem Marsupium zwischen den Beinen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oniscus asellus - male bottom 1 (aka).jpg|mini|240px|Männliche Mauerassel ohne Marsupium, aber mit umgebildeten ersten Pleopoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:K1 07308 c wc.jpg|mini|240px|Mauerassel bei der Häutung]]&lt;br /&gt;
Asseln sind, von einigen Ausnahmen abgesehen, getrenntgeschlechtlich. Die [[Geschlechtsreife]] erreichen die Tiere artabhängig im ersten bis dritten Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarung erfolgt ohne Paarungsrituale oder Ähnliches im Lebensraum der Tiere. Nach der Paarung häuten sich die Weibchen und entwickeln dabei zwischen den Laufbeinhüften einen Brutraum, der als [[Marsupium]] bezeichnet wird, und legen in diesen die Eier ab (10–70 bei der Kellerassel, 20–160 bei der Rollassel). Die eitragenden Weibchen scheiden eine Flüssigkeit ins Marsupium ab, in der sich die Eier wie in einem „tragbaren Aquarium“ entwickeln können. Die Jungtiere schlüpfen nach 40 bis 50 Tagen und werden dann freigesetzt. Der zu diesem Zeitpunkt noch sehr dünne Panzer wird in einer Doppelhäutung ersetzt und verhärtet dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachsen kann die Assel nur, wenn sie sich [[Häutung|häutet]]. Dabei platzt der Panzer in der Mitte des Tieres auf und durch Pumpbewegungen wird der hintere Teil des Panzers abgestreift. Danach wird der vordere Teil durch weitere Kontraktionen abgestoßen. Das kann einige Stunden bis zu zwei Tage dauern. Die Hülle wird danach oft aufgefressen, da sie wichtige Nährstoffe enthält. Wie andere Krebse häuten sich Asseln dabei lebenslang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde und Krankheiten ===&lt;br /&gt;
Spinnen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Dysdera&amp;#039;&amp;#039; wie zum Beispiel der [[Großer Asseljäger|Große Asseljäger]] sind auf Asseln als Nahrung spezialisiert. Die Larven der [[Asselfliegen]] leben als [[Parasitoid]]e in Asseln und fressen von deren [[Hämolymphe]] und den Organen, wobei die lebenswichtigen Organe erst am Ende verzehrt werden. Nach der Verpuppung verlassen sie den inzwischen toten Wirt als adulte Fliegen. Weiterhin wurden Spitzmäuse, Igel, der Steinkauz, Kröten, Frösche, Blindschleichen, Kurzflügler, Laufkäfer, Wolfsspinnen, Weberknechte und Hundertfüßer als Fressfeinde nachgewiesen, all diese Tiere sind aber nicht auf Landasseln als Nahrungsquelle angewiesen, sondern fressen diese nur gelegentlich. Des Weiteren gibt es eine tödliche Erkrankung, das Iridovirus. Befallene Asseln sind blau oder violett verfärbt und sterben nach einiger Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M.P. Berg, H. Wijnhofen |Titel=Landpissebedden: Een tabel voor de landpissebedden (Crustacea; Oniscidae) van Nederland en België |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=KNNV Uitgeverij |Ort=Utrecht |Datum=1997 |ISBN= |Seiten=80}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor Fressfeinden können sich einige Landasseln, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Vertreter der Familien Armadillidae, Cylisticidae oder Armadillidiidae zu einer Kugel einrollen. Andere Arten können ein schmieriges Sekret absondern, dies hält Feinde jedoch nicht zuverlässig ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensräume ==&lt;br /&gt;
Landasseln sind weltweit in allen terrestrischen Lebensräumen verbreitet, eine Ausnahme stellen dabei nur die polaren Gebiete dar. Die größte Artenzahl trifft man in den [[Tropen]] und [[Subtropen]] an, vor allem in Lebensräumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Sehr wenige Arten leben dagegen in besonders trockenen Gebieten, namentlich den                        [[Wüste]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einige Arten wie die [[Kellerassel]] oder die [[Mauerassel]] heute weltweit anzutreffen sind ([[Kosmopolit (Biologie)|Kosmopoliten]]), gibt es eine Vielzahl von Arten mit sehr begrenzten Lebensräumen und einer sehr engen Toleranz gegenüber ökologischen Veränderungen ihrer [[Habitat]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Porcellio scaber and Oniscus asellus - Zalné20070205.jpg|mini|Kellerassel (links) und Mauerassel (rechts). Ganz rechts eine junge Mauerassel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oniscidea - Porcellio spinipes (dark).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio spinipes]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Fuerteventura]]) - Familie [[Kellerasseln]] (Porcellionidae)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landasseln sind in der Systematik der Krebstiere (Crustacea) eine der, je nach Auffassung, acht bis elf Unterordnungen der Asseln (Isopoda). Ihre Zusammengehörigkeit gilt traditionell durch zahlreiche morphologische [[Autapomorphie]]n als bestens abgesichert. Durch genetische Untersuchungen wurde allerdings 2019 nachgewiesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dimitriou&amp;quot; /&amp;gt;, dass das [[Taxon]] nur dann [[monophyletisch]] ist, wenn die an Meeresufern lebende Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Ligia]]&amp;#039;&amp;#039; (mit der [[Klippenassel]] &amp;#039;&amp;#039;Ligia oceanica&amp;#039;&amp;#039;) ausgeschlossen wird; diese ist näher mit marinen Asselarten verwandt als mit den anderen Landasseln. Die bisherige Familie Ligiidae wäre dann monophyletisch, wenn &amp;#039;&amp;#039;Ligia&amp;#039;&amp;#039; ausgeschlossen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pierre André Latreille|Latreille]] stellte 1829 als Erster die Landasseln als eigene Unterordnung der Asseln dar. 1833 teilte [[Johann Friedrich von Brandt|Brandt]] die Landasseln in die semi-aquatisch lebenden „Ligieae“ (Klippenasseln) und die restlichen Landasseln, die „Oniscinea“. Diese unterteilte er in die Asseln mit der Fähigkeit, sich einzurollen („Armadillina“), und in jene, die dieses Verhalten nicht besitzen („Porcellionea“). Tabacaru und Danielopol&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tabacaru&amp;quot; /&amp;gt; unterschieden zwei Gruppen: Tylomorpha mit der einzigen Familie Tylidae und Ligiamorpha mit allen übrigen Familien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Armadillidium vulgare 2419.JPG|mini|Die Gemeine Rollassel &amp;#039;&amp;#039;Armadillidium vulgare&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Die Systematik der Landasseln ergibt heute, von der Position der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ligia&amp;#039;&amp;#039; abgesehen, nach den morphologischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; und den genetischen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dimitriou&amp;quot; /&amp;gt; Daten ein übereinstimmendes und damit recht gut abgesichertes Bild. Demnach sind die basalste Gruppe der Landasseln die Sektion Diplocheta mit der (ehemaligen) Familie Ligiidae (also den Ligiidae exkl. &amp;#039;&amp;#039;Ligia&amp;#039;&amp;#039;). Die übrigen Landasseln bilden, als Holoverticata, deren [[Schwestergruppe]]. Als Nächstes abgetrennt ist die Sektion Tylida mit der einzigen Familie Tylidae, der dann die verbleibenden Gruppen als Orthogonopoda entgegengestellt werden können. Basalste Gruppe von diesen ist die rätselhafte, nur zwei Arten umfassende Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mesoniscus&amp;#039;&amp;#039;, die dann allein eine Familie Mesoniscidae und eine Sektion Microcheta aufbaut. Ihre Schwestergruppe wären die verbleibenden Gruppen, als Euoniscoida zusammengefasst. Diese bestehen aus zwei Schwestergruppen, den Synocheta mit etwa 630 Arten und den Crinocheta, die mit über 2.700 Arten etwa 80 Prozent aller Landasseln umfassen. Die Phylogenie innerhalb der Synocheta und der Crinocheta ist schlecht gesichert, es bestehen seit langem Zweifel an der Monophylie der darin enthaltenen traditionellen Familien, ohne dass sich bisher ein neues System durchgesetzt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich das folgende System (ergänzt nach Schmidt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt3&amp;quot; /&amp;gt;):&lt;br /&gt;
* Diplocheta&lt;br /&gt;
** Familie [[Klippenasseln]] (Ligiidae) (da die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ligia&amp;#039;&amp;#039; vermutlich nicht mehr enthalten ist, muss die Familie neu benannt werden) – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sumpfassel]]&lt;br /&gt;
* Tylida&lt;br /&gt;
** Familie [[Tylidae]]&lt;br /&gt;
* Microcheta&lt;br /&gt;
** Familie [[Mesoniscidae]] – z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Mesoniscus alpicola]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Synocheta&lt;br /&gt;
** Familie [[Zwergasseln]] (Trichoniscidae) (inklusive Gattung &amp;#039;&amp;#039;Buddelundiella&amp;#039;&amp;#039;, ehem. Fam. Buddelundiellidae) – z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Ufer-Assel]], &amp;#039;&amp;#039;[[Androniscus roseus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus mengii]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus pusillus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Familie [[Styloniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Schoebliidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Titaniidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Turanoniscidae]]&lt;br /&gt;
* Crinocheta&lt;br /&gt;
** Familie [[Agnaridae]] (ehemals als Teil der Trachelipodidae aufgefasst) – z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Protracheoniscus politus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Familie [[Alloniscidae]] (ehemals als Teil der Scyphacidae aufgefasst)&lt;br /&gt;
** Familie [[Armadillidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Rollasseln]] (Armadillidiidae) – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gemeine Rollassel]], &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium nasatum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium opacum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pictum]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pulchellum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Familie [[Balloniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Bathytropidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Berytoniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Cylisticidae]] – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Urbane Landassel]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Detonidae]] (ehemals als Teil der Scyphacidae aufgefasst)&lt;br /&gt;
** Familie [[Dubioniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Eubelidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Halophilosciidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Hekelidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Irmaosidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Olibrinidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Mauerasseln]] (Oniscidae) – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mauerassel]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Philosciidae]] – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Moosassel]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidoniscus minutus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Familie [[Platyarthridae]] – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ameisenassel]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Kellerasseln]] (Porcellionidae) – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kellerassel]], [[Flinke Kellerassel]], [[Dornfühlerassel]], &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio dilatatus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellionides pruinosus]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio spinipes]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Familie [[Pseudarmadillidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Pudeoniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Rhyscotidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Scleropactidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Scyphacidae]] (inkl. Gattung &amp;#039;&amp;#039;Actaecia&amp;#039;&amp;#039;, ehem. Fam. Actaeciidae)&lt;br /&gt;
** Familie [[Spelaeoniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Stenoniscidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Tendosphaeridae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Titaniidae]]&lt;br /&gt;
** Familie [[Trachelipodidae]] – z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellium conspersum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus rathkii]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus ratzeburgii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der in Deutschland vorkommenden Landasseln ===&lt;br /&gt;
Folgende 52 Arten von Landasseln sind in Deutschland aus dem Freiland bekannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bodentierhochvier&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ligiidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Klippenasseln)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Ligia oceanica]]&amp;#039;&amp;#039; (Linnaeus, 1767)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Ligidium germanicum]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1901&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Ligidium hypnorum]]&amp;#039;&amp;#039; (Cuvier, 1792)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mesoniscidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Mesoniscus alpicola]]&amp;#039;&amp;#039; (Heller, 1858)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trichoniscidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Zwergasseln)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Androniscus dentiger]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1908&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Androniscus roseus]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1838)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Buddelundiella cataractae]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1930&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Hyloniscus riparius]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1838)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Metatrichoniscoides leydigi]]&amp;#039;&amp;#039; (Weber, 1880)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscoides albidus]]&amp;#039;&amp;#039; (Budde-Lund, 1880)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscoides helveticus]]&amp;#039;&amp;#039; (Carl, 1908)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscoides sarsi]]&amp;#039;&amp;#039; Patience, 1908&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus alemannicus]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1917&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus muscivagus]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1917&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus nivatus]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1917&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus noricus]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1917&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus provisorius]]&amp;#039;&amp;#039; Racovitza, 1908&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus pusillus]]&amp;#039;&amp;#039; Brandt, 1833&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus pygmaeus]]&amp;#039;&amp;#039; G. O. Sars, 1899&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus danicus]]&amp;#039;&amp;#039; Budde-Lund, 1880&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus mariae]]&amp;#039;&amp;#039; Strouhal, 1953&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus mengii]]&amp;#039;&amp;#039; (Zaddach, 1844)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus montivagus]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Platyarthridae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Platyarthrus hoffmannseggii]]&amp;#039;&amp;#039; Brandt, 1833&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oniscidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mauerasseln)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Oniscus asellus]]&amp;#039;&amp;#039; Linnaeus, 1758&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philosciidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidoniscus pruinosus]]&amp;#039;&amp;#039; Carl, 1908&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Lepidoniscus minutus]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch 1838)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Philoscia affinis]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1908&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Philoscia muscorum]]&amp;#039;&amp;#039; (Scopoli, 1763)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Agnaridae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Protracheoniscus politus]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1841)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cylisticidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Cylisticus convexus]]&amp;#039;&amp;#039; (de Geer, 1778)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armadillidiidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rollasseln)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium nasatum]]&amp;#039;&amp;#039; Budde-Lund, 1885&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium opacum]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1841)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pictum]]&amp;#039;&amp;#039; Brandt, 1833&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pulchellum]]&amp;#039;&amp;#039; (Zenker, 1798)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium versicolor]]&amp;#039;&amp;#039; Stein, 1859&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium vulgare]]&amp;#039;&amp;#039; (Latreille, 1804)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium zenckeri]]&amp;#039;&amp;#039; Brandt, 1833&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trachelipodidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus nodulosus]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1838)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus rathkii]]&amp;#039;&amp;#039; (Brandt, 1833)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus ratzeburgii]]&amp;#039;&amp;#039; (Brandt, 1833)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellium collicola]]&amp;#039;&amp;#039; (Verhoeff, 1907)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellium conspersum]]&amp;#039;&amp;#039; (C. L. Koch, 1841)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellium fiumanum]]&amp;#039;&amp;#039; Verhoeff, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porcellionidae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kellerasseln)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellionides cingendus]]&amp;#039;&amp;#039; (Kinahan, 1857)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellionides pruinosus]]&amp;#039;&amp;#039; (Brandt, 1833)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio dilatatus]]&amp;#039;&amp;#039; Brandt, 1833&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio laevis]]&amp;#039;&amp;#039; (Latreille, 1804)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio montanus]]&amp;#039;&amp;#039; Budde-Lund, 1885&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio monticola]]&amp;#039;&amp;#039; Lereboullet, 1853&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio scaber]]&amp;#039;&amp;#039; Latreille, 1804&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio spinicornis]]&amp;#039;&amp;#039; Say, 1818&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fotogalerie der Landasseln Deutschlands ===&lt;br /&gt;
Für eine Übersicht der verschiedenen Gattungen und Arten aus Deutschland ist im Folgenden eine Fotogalerie mit 32 der 52 Arten zu sehen. &amp;#039;&amp;#039;Mesoniscus graniger&amp;#039;&amp;#039; ist dabei als einzige keine hier vorkommende Art, sieht der Art &amp;#039;&amp;#039;Mesoniscus alpicola&amp;#039;&amp;#039; jedoch sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ligia oceanica Flickr.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Ligia oceanica]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ligidium hypnorum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Ligidium hypnorum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Szemercses vakaszka.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Mesoniscus graniger]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Androniscus dentiger (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Androniscus dentiger]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Hyloniscus riparius (10.3897-zookeys.801.21894) Figure 5 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hyloniscus riparius]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Metatrichoniscoides leydigii (10.3897-zookeys.801.21894) Figure 5 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Metatrichoniscoides leydigi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Trichoniscoides sarsi (10.3897-zookeys.801.21894) Figure 5 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscoides sarsi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Trichoniscus pusillus (8670112582).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Trichoniscus pusillus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Haplophthalmus danicus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Haplophthalmus danicus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Platyarthrus hoffmannseggi (8301809894).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Platyarthrus hoffmannseggii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Oniscus asellus Furlbachtal01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Oniscus asellus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Lepidoniscus minutus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Lepidoniscus minutus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Common striped woodlouse (Philoscia muscorum) Ipswich, UK.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Philoscia muscorum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Protracheoniscus politus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Protracheoniscus politus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Cylisticus convexus 182758088.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Cylisticus convexus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Armadillidium nasatum 01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium nasatum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Armadillidium opacum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium opacum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Armadillidium pictum 63617354.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pictum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Armadillidium pulchellum 178988744.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium pulchellum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Armadillidium versicolor01.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium versicolor]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Common Pill Woodlouse (Armadillidium vulgare) - Guelph, Ontario 02.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Armadillidium vulgare]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellium conspersum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellium conspersum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Rathki’s Woodlouse (33903882214).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus rathkii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Trachelipus ratzeburgii 01.JPG|&amp;#039;&amp;#039;[[Trachelipus ratzeburgii]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellio dilatatus 69108879.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio dilatatus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellio laevis - Bouxweerd20090527 897.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio laevis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellio montanus Budde-Lund, 1885 3307310374.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio montanus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellio monticola (10.3897-zookeys.801.21894) Figure 5 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio monticola]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellio scaber 180421322.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio scaber]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brickwork Woodlouse (Porcellio spinicornis) - Bærum, Norway 2021-05-08.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellio spinicornis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Porcellionides pruinosus Park HaAmakim.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Porcellionides pruinosus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Ax: &amp;#039;&amp;#039;Das System der Metazoa II. Ein Lehrbuch der phylogenetischen Systematik.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart/Jena 1999.&lt;br /&gt;
* Richard C. Brusca, George D. F. Wilson: &amp;#039;&amp;#039;A phylogenetic analysis of the Isopoda with some classificatory recommendations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mem. Queensland Mus.&amp;#039;&amp;#039; 31 (1991), S. 143–204 (zitiert nach [http://www.tolweb.org/Isopoda Tree of Life: Isopoda]).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Eckard Gruner]]: &amp;#039;&amp;#039;Klasse Crustacea.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Eckard Gruner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Speziellen Zoologie,&amp;#039;&amp;#039; Band I, 4. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Arthropoda (ohne Insecta).&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart/Jena 1993.&lt;br /&gt;
* Karl Eduard Linsenmair: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstenassel. Sozialverhalten und Lebensraum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Umschau,&amp;#039;&amp;#039; (1973) 73, H. 5, S. 151f. ([http://www.opus-bayern.de/uni-wuerzburg/volltexte/2010/4449/ Volltext])&lt;br /&gt;
* Horst Kurt Schminke: &amp;#039;&amp;#039;Crustacea, Krebse.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilfried Westheide, Reinhard M. Rieger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie,&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Einzeller und Wirbellose Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart/Jena 1997.&lt;br /&gt;
* M. Türkay M. u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Crustacea – Krebse.&amp;#039;&amp;#039; In: B. Klausnitzer (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Stresemann – Exkursionsfauna von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Wirbellose (ohne Insekten).&amp;#039;&amp;#039; Springer Spektrum, Berlin/Heidelberg 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oniscidea|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hypersoil.uni-muenster.de/1/03.htm Asselwerkstatt der Universität Münster]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url={{FaunaEuropaea|ID=5c315722-fa2f-4597-a3c9-6635b1051c6b|WissName=Oniscidea|Rang=Unterordnung|Linktext=nein}}&lt;br /&gt;
 |titel=Die Unterordnung der „Landasseln“ |hrsg=European Commission under the Fifth Framework Programme |werk=Fauna Europaea Database |zugriff=2010-02-27 |sprache=Englisch }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dimitriou&amp;quot;&amp;gt;Andreas C. Dimitriou, Stefano Taiti, Spyros Sfenthourakis (2019): Genetic evidence against monophyly of Oniscidea implies a need to revise scenarios for the origin of terrestrial isopods. Scientific Reports (2019) 9: article 18508, [[doi:10.1038/s41598-019-55071-4]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Christian Schmidt (2008): Phylogeny of the Terrestrial Isopoda (Oniscidea): a Review. Arthropod Systematics &amp;amp; Phylogeny 66 (2): 191 – 226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt2&amp;quot;&amp;gt;Christian Schmidt (2002): Contribution to the phylogenetic system of the Crinocheta (Crustacea, Isopoda). Part 1. (Olibrinidae to Scyphacidae s. str.). Mitteilungen aus dem Museum für Naturkunde Berlin Zoologische Reihe 78 (2): 275-352. [[doi:10.1002/mmnz.20020780207]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt3&amp;quot;&amp;gt;Christian Schmidt (2003): Contribution to the phylogenetic system of the Crinocheta (Crustacea, Isopoda). Part 2. (Oniscoidea to Armadillidiidae). Mitteilungen aus dem Museum für Naturkunde Berlin Zoologische Reihe 79 (1): 3-179.[[doi:10.1002/mmnz.20030790102]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tabacaru&amp;quot;&amp;gt;I. Tabacaru &amp;amp; D.L. Danielopol (1996): Phylogénie des isopodes terrestres. Comptes rendus de l’Académie des Sciences à Paris, Sciences de la vie 319: 71–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bodentierhochvier&amp;quot;&amp;gt;[https://bodentierhochvier.de/erleben/landasseln/ Bodentier⁴] von Senckenberg - World of Biodiversity, abgerufen am 4. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Artenzahl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spyros Sfendourakis &amp;amp; Stefano Taiti (2014) &amp;#039;&amp;#039;Patterns of taxonomic diversity among terrestrial isopods&amp;#039;&amp;#039;. ZooKeys 515:13–25. [[doi:10.3897/zookeys.515.9332]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|14. Mai 2006|16653850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
	</entry>
</feed>