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	<title>Land Lebus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Land_Lebus&amp;diff=279932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hegev64302 am 22. April 2026 um 20:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brandenburg Landschaften.png|mini|Der heute deutsche Teil des Landes Lebus im Osten von Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Lebus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{LaS|terra lubucensis}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Lebusland,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Lebuser Land&amp;#039;&amp;#039;, {{plS|&amp;#039;&amp;#039;Ziemia Lubuska&amp;#039;&amp;#039;}}), benannt nach der Stadt [[Lebus]], ist seit dem 13. Jahrhundert die Bezeichnung für ein Herrschafts- und Verwaltungsgebiet an der mittleren [[Oder]]. Der westliche Teil gehört zu [[Brandenburg]] und der östliche zur [[Woiwodschaft Lebus]] in Polen.&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1975 bezeichnete es auch die polnische Region östlich der Oder (&amp;#039;&amp;#039;Ziemia Lubuska&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Das Land Lebus unter den polnischen Piasten (um 950–1249) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziemia Lubuska.jpg|mini|Land Lebus (Ziemia Lubuska) zur Zeit polnischer Herrschaft ca. 950~ 1250]]&lt;br /&gt;
Der slawische Stamm der [[Leubuzzi]] siedelte seit etwa seit dem 7. Jahrhundert wahrscheinlich im Gebiet an der [[Mittlere Oder|Mittleren Oder]] um die Burg Lebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 10. Jahrhunderts gehörte das Gebiet um die Burg Lebus zum Herrschaftsbereich des polnischen Herrschers&lt;br /&gt;
[[Bolesław I. (Polen)|Bolesław Chrobry]] (&amp;#039;&amp;#039;der Tapfere&amp;#039;&amp;#039;) und seiner Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;Zusammenfassung nach Kerstin Hinrichsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Ziemia Lubuska. Konstruktion und Erfindung einer polnischen Region 1945–1975.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2017. [https://books.google.de/books?id=ws5RDgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA27 S. 27–30]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1125 gründete Herzog [[Bolesław III. Schiefmund]] von Großpolen ein eigenes kleines [[Bistum Lebus]], das wahrscheinlich dieselbe Größe wie das Land Lebus hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1138 gehörte das Gebiet zum Herrschaftsbereich der [[Herzogtum Schlesien|Herzöge von Schlesien]] aus dem Stamm der [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]]. 1209 bis 1211 gehörte es kurzzeitig zur [[Haus Wettin|wettinischen Niederlausitz]], danach wieder zu Schlesien. 1241/42 wurde sogar ein &amp;#039;&amp;#039;[[Mieszko (Lebus)|Mieszko von Lebus]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, wahrscheinlich als formeller Herrscher des Landes Lebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Land Lebus in der Mark Brandenburg (1249/87–um 1656) ===&lt;br /&gt;
1248 übergab Mieszkos Bruder Bolesław II. das &amp;#039;&amp;#039;Land Lebus&amp;#039;&amp;#039; („terra lubucensis“) an den [[Erzbistum Magdeburg|Brandenburger Erzbischof]] [[Wilbrand von Käfernburg]]. 1249 kam ein Teil dieses Landes an die brandenburgischen [[Askanier]], 1287 das gesamte [[Territorium (Herrschaft)|Territorium]]. In den entsprechenden Urkunden wurde die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Land Lebus&amp;#039;&amp;#039; erstmals genannt. 1326 verwüsteten Polen und Litauer bei einem Kriegszug das Land Lebus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthold Rhode]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Polens. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgemeinschaft, Darmstadt, 3. Aufl. 1980, ISBN 3-534-00763-8, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gehörte das Gebiet westlich der Oder zur [[Mittelmark]], das Gebiet östlich der Oder zur [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] („marchia transoderana“). Im 16. Jahrhundert wurden die Ämter [[Amt Lebus|Lebus]], [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] und andere gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemaligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Berlin 1832. [https://books.google.de/books?id=oTACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA133 S. 133ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde der [[Landkreis Lebus|Lebusische Kreis]] gebildet. Seit 1818 gab es im neuen [[Regierungsbezirk Frankfurt]] westlich der Oder den [[Landkreis Lebus|Kreis Lebus]] und östlich der Oder den [[Kreis Sternberg (Brandenburg)|Kreis Sternberg]], der ab 1873 in die Kreise [[Landkreis Oststernberg|Oststernberg]] und [[Landkreis Weststernberg|Weststernberg]] geteilt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurden diese Kreise aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 in Deutschland und Polen ===&lt;br /&gt;
1945 wurde stattdessen in Polen die &amp;#039;&amp;#039;Ziemia Lubuska&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Land Lebus&amp;#039;&amp;#039;) gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kerstin Hinrichsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Ziemia Lubuska. Konstruktion und Erfindung einer polnischen Region 1945–1975.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2017. [https://books.google.de/books?id=ws5RDgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch Bernd Vogenbeck, Juliane Tomann, Ziemia Lubuska: &amp;#039;&amp;#039;Almanach Terra Transoderana. Zwischen Neumark und Ziemia Lubuska.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, ISBN 978-3-937233-50-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde 1975 wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete westlich der Oder kamen zu den Kreisen Frankfurt, Fürstenwalde und Seelow im Bezirk Frankfurt/Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 umfasste der [[Landkreis Märkisch-Oderland]] sowie kleine Gebiete im Landkreis Oder-Spree das Gebiet des ehemaligen Landes Lebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde in Polen eine große [[Woiwodschaft Lebus]] gebildet, die das Gebiet der gesamten ehemaligen östlichen Neumark umfasste, sich aber begrifflich an die alte Burg und Stadt Lebus anlehnte und sich in einer historischen Tradition mit dem mittelalterlichen Land Lebus sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land Lebus wurde für 2003/2004 zur grenzüberschreitenden [[Landschaft des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebuser Platte ==&lt;br /&gt;
Die [[Eiszeitalter|eiszeitliche]] Lebuser [[Platte (Geomorphologie)|Platte]] wird im Norden und Nordosten vom [[Eberswalder Urstromtal|Eberswalder]] und im Süden vom [[Berliner Urstromtal]] begrenzt. Im Osten schließt das Odertal die Hochfläche ab. Die westliche Begrenzung zum [[Barnim]] bildet die [[Buckow (Märkische Schweiz)|Buckow]]-Rinne oder [[Löcknitz (Spree)|Löcknitz]]-[[Stobber]]-Rinne, die neben diesen beiden Flüssen vom [[Rotes Luch|Roten Luch]], vom [[Stobberbach]] und von Seenketten mit Seen wie dem [[Liebenberger See]] oder [[Maxsee]] geprägt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafenthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, 1. Ausgabe, Brandenburg 1856, S. 154–183  ([https://books.google.de/books?id=nsBoAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA154 Google Books]).&lt;br /&gt;
* Matthias Antkowiak, Michaela Aufleger: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt (Oder) und das Land Lebus.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1952-4 (&amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 45).&lt;br /&gt;
* Oskar Breitenbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Lebus unter den Piasten.&amp;#039;&amp;#039; Geelhaar, Fürstenwalde/Spree 1890 ([https://www.google.de/books?id=JmOHd9fttDwC&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Lutz Partenheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem lateinisch-deutschen Quellenanhang. 1. (bzw. 2.) Auflage. Böhlau, Köln u. a. 2007, ISBN 978-3-412-17106-3.&lt;br /&gt;
* Cornelia Willich: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landes Lebus.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem siedlungsgeschichtlichen Beitrag von Rolf Barthel. Böhlau, Weimar 1994, ISBN 3-7400-0918-7 (&amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; 8 = &amp;#039;&amp;#039;Berliner Beiträge zur Namenforschung&amp;#039;&amp;#039; 9).&lt;br /&gt;
* Siegismund Wilhelm Wohlbrück: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemaligen Bistums Lebus und des Landes dieses Namens.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Berlin 1829 ([https://books.google.de/books?id=nzACAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4111196-5}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naturfreundebrandenburg.de/naturfreunde-gruppen/naturfreunde-lebuserland.html Naturfreunde Brandenburg, Lebuser Land]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landschaft des Jahres}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111196-5|VIAF=246566131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandenburgische Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Polen|Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Woiwodschaft Lebus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Landschaft oder Region in Europa|Lebus]]&lt;/div&gt;</summary>
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