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	<title>Lamprophyr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:36:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamprophyr&amp;diff=914101&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-50404-7: Bei Wengenhause im Nördlinger Ries haben wir Kersantite gefunden. Bei einer Exkursion der Uni Köln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamprophyr&amp;diff=914101&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-02T15:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bei Wengenhause im Nördlinger Ries haben wir Kersantite gefunden. Bei einer Exkursion der Uni Köln&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Energiefabrik Knappenrode 2016-05-05 (01).jpg|mini|Probe eines Lamprophyrganges in [[Granodiorit]], Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lamprophyre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – vom griechischen {{lang|grc|λαµπρός}} (lamprós) = hell, glänzend (in Bezug auf die Kristallflächen von Amphibol und Biotit, die im frisch aufgeschlagenen Zustand hell aufleuchten) und {{lang|grc|φύρω}} (phýro) = vermengen, eingeführt durch [[Carl Wilhelm von Gümbel]] 1874&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawski: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Ferd. Enke Verlag Stuttgart, 11. Auflage 2004, 262 S., ISBN 978-3-8274-1445-8&amp;lt;/ref&amp;gt; – sind eine recht ungewöhnliche Gruppe von dunklen, [[magma]]tischen Gesteinen. Sie treten als wenig [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtige]] [[Intrusion (Geologie)|Intrusionen]] oder als [[Gang (Geologie)|Gänge]] und Lagergänge auf. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung zählen sie zu den [[Alkaligestein]]en, werden aber nach einem eigenen Klassifikationsschema benannt,&amp;lt;ref&amp;gt;R. W. Le Maitre, &amp;#039;&amp;#039;Igneous Rocks. A Classification and Glossary of Terms.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge, 2004, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; und sind daher nicht in das [[Streckeisendiagramm]] einzuordnen. Lamprophyre werden meist als Dekorationsstein und Baustoff verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralbestand und Chemismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um fein- bis mittelkörnige, manchmal stark [[Porphyr|porphyrische]] Gesteine aus [[Biotit]], [[Amphibol]]en und [[Pyroxengruppe|Pyroxenen]], teilweise sind auch [[Klinopyroxen]] und [[Olivin]] beigemischt. Die Grundmasse besteht aus [[Feldspat]] oder [[Foide]]n. Typisch ist ihre mittlere ([[Mesokrates Gestein|mesotyp]]) bis starke ([[Melanokrates Gestein|melanokrat]]) Dunkelfärbung, selten sind sie jedoch [[Mafisch|ultramafisch]]. Sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt [[Goldschmidt-Klassifikation|lithophiler]] Elemente wie [[Kalium]], [[Natrium]], [[Barium]], [[Cäsium]], [[Rubidium]] und [[Strontium]] aus und besitzen meist hohe [[Nickel]]- und [[Chrom]]gehalte. Der Siliziumgehalt ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Lamprophyre generell [[Ultrapotassisches Gestein|ultrapotassisch]] sind, so können sie dennoch variable K/Na-Verhältnisse aufweisen – Camptonite und Monchiquite beispielsweise zeigen Natriumvormacht. Lamprophyre haben meist recht hohe Gehalte an Volatilen wie [[Wasser]], [[Kohlendioxid]], [[Fluor]], [[Chlor]] und [[Schwefeldioxid]]. Ihre LREE-Werte sind ebenfalls erhöht, wohingegen die HREE-Werte auf basaltischem Niveau verbleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Winter, J.D., 2001: &amp;#039;&amp;#039;An introduction to igneous and metamorphic petrology&amp;#039;&amp;#039;, Prentice Hall, Upper Saddle River, NJ, United States (USA), United States (USA).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist das Vorkommen von Sekundärmineralen wie [[Kalzit]] und [[Zeolithgruppe|Zeolithen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUGS&amp;quot;&amp;gt;R. W. Le Maitre et al.: &amp;#039;&amp;#039;Igneous Rocks: A Classification and Glossary of Terms: Recommendations of the International Union of Geological Sciences Subcommission on the Systematics of Igneous Rocks.&amp;#039;&amp;#039; 252 S., Cambridge University Press 2005. ISBN 978-0-521-61948-6&amp;lt;/ref&amp;gt; meist gebunden an [[Ocelli]] – leukokrate kugel- bis linsenförmige Einschlüsse,&amp;lt;ref&amp;gt;McHone, J.G. (1978a). Lamprophyre dikes of New England, University of North Carolina at Chapel Hill, Chapel Hill, NC, United States (USA).&amp;lt;/ref&amp;gt; die als unmischbare Fremd- bzw. Restschmelzen gedeutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eby, G. Nelson (1980): &amp;#039;&amp;#039;Minor and trace element partitioning between immiscible ocelli-matrix pairs from lamprophyre dikes and sills, Monteregian Hills Petrographic Province, Quebec&amp;#039;&amp;#039;. Contributions to Mineralogy and Petrology, 75, 269–278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Lamprophyre ist nicht völlig geklärt. Nach Ansicht einiger Geologen steht ihre Entstehung in Zusammenhang mit [[Subduktion]]svorgängen,&amp;lt;ref&amp;gt;N.M.S. Rock: &amp;#039;&amp;#039;Lamprophyres&amp;#039;&amp;#039;. Blackie, Glasgow, 1991 (engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; andere sehen sie als Restschmelzen von [[Pluton (Geologie)|Plutonen]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;R.H. Mitchell: &amp;#039;&amp;#039;Suggestions for revisions to the terminology of kimberlites and lamprophyres from a genetic viewpoint.&amp;#039;&amp;#039; In: H.O.A. Meyer und O.H. Leonardos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Fifth International Kimberlite Conference, 1: Kimberlites and Related Rocks and Mantle Xenoliths.&amp;#039;&amp;#039; Companhia de Pesquisa de Recursos Minerais, Special Publication 1/A, S. 15–26, Brasilia 1994 (engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine Kopplung an [[Hotspot (Geologie)|Hotspot]]-[[Plume (Geologie)|Mantelplumes]] oder an tiefreichende tektonische Störungen ist nicht auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Whitehead, Melissa (2008). The petrographic and geochemical analysis of lamprophyre dikes in Williston, Vermont. Diplomarbeit am Middlebury College, Vermont.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorherrschaft mafischer Minerale weist auf eine große Schmelztiefe des Magmas hin, aus dem die Lamprophyre entstanden sind. Der hohe Gehalt an [[kalium]]reichen Mineralen macht es wahrscheinlich, dass das Ausgangsgestein nicht teilweise geschmolzen war (partielle Aufschmelzung), da diese sonst die Schmelze verlassen hätten. Mit wenigen Ausnahmen gibt es kaum Anzeichen [[Fraktionierte Kristallisation (Petrologie)|fraktionierter Kristallisation]], dafür jedoch viele für einen Mineraltransport durch Gase und flüchtige Restlösungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres Mineralbestandes und ihrer Entstehung als Spätphasen von Intrusionen weisen Lamprophyre oft Zeichen [[hydrothermal]]er [[Alteration (Geologie)|Alteration]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Lamprophyren ==&lt;br /&gt;
[[Bild:KersantitHarz.jpg|mini|Kersantit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minette 2 mm max.jpg|mini|[[Dünnschliff]]-Bild einer Minette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifikation von Lamprophyren nach den üblichen Methoden für magmatische Gesteine (QAPF- oder [[Streckeisendiagramm]], [[TAS-Diagramm]]) ist schwierig, da ihre Hauptbestandteile in diesen Diagrammen nicht oder nur zum Teil enthalten sind. Eine offizielle Klassifikation der Lamprophyre existiert erst seit Ende der 1990er Jahre,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web&lt;br /&gt;
|url=http://www.geol.lsu.edu/henry/Geology3041/lectures/02IgneousClassify/IUGS-IgneousClassFlowChart.htm#Lamprophyre&lt;br /&gt;
|author=Darrell Henry&lt;br /&gt;
|title=&amp;#039;&amp;#039;A Web Browser Flow Chart for the Classification of Igneous Rocks: Classification of lamprophyres&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|publisher=Louisiana State University&lt;br /&gt;
|language=en&lt;br /&gt;
|accessdate=16. Mai 2008&lt;br /&gt;
|archiveurl=https://web.archive.org/web/20080510070325/http://geol.lsu.edu/henry/Geology3041/lectures/02IgneousClassify/IUGS-IgneousClassFlowChart.htm#Lamprophyre&lt;br /&gt;
|archivedate=2008-05-10&lt;br /&gt;
|offline=yes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl auch diese weiterhin als provisorisch bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal&lt;br /&gt;
|last=Woolley et al.&lt;br /&gt;
|first=A.R.&lt;br /&gt;
|title=Classification of lamprophyres, lamproites, kimberlites, and the kalsilitic, melilitic, and leucitic rocks&lt;br /&gt;
|journal=Journal of The Mineralogical Association of Canada&lt;br /&gt;
|volume=34&lt;br /&gt;
|pages=175–186&lt;br /&gt;
|date=April 1996&lt;br /&gt;
|url=http://rruff.geo.arizona.edu/doclib/cm/vol34/CM34_175.pdf&lt;br /&gt;
|language=en&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Unterteilung der Lamprophyre geschieht vor allem nach ihren dunklen Hauptbestandteilen Amphibol, [[Augit]], Biotit und Olivin, dazu kommen die wichtigsten hellen Minerale wie Feldspat und Foide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Bezeichnungen sind meist den Namen der Fundorte entlehnt, von denen sie zuerst beschrieben wurden. Folgende Arten werden unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUGS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kersantit]], Biotit-Hornblende-Augit-Lamprophyr mit einer Grundmasse, bei der der Plagioklas-Anteil den Orthoklas-Anteil überwiegt&lt;br /&gt;
* [[Minette (Ganggestein)|Minette]], Biotit-Hornblende-Augit-Lamprophyr mit einer Grundmasse, bei der der Orthoklas-Anteil den Plagioklas-Anteil überwiegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Spessartit]], Hornblende-Augit-Lamprophyr, Plagioklas ist in der Grundmasse häufiger als Orthoklas&lt;br /&gt;
* [[Vogesit]], Hornblende-Augit-Lamprophyr, Orthoklas ist in der Grundmasse häufiger als Plagioklas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sannait]], Amphibol-Augit-Olivin-Biotit-Lamprophyr, Orthoklas ist in der Grundmasse häufiger als Plagioklas, Foide treten nur untergeordnet auf&lt;br /&gt;
* [[Camptonit]], Amphibol-Augit-Olivin-Biotit-Lamprophyr, Plagioklas ist in der Grundmasse häufiger als Orthoklas, Foide treten nur untergeordnet auf&lt;br /&gt;
* [[Monchiquit]], Amphibol-Augit-Olivin-Biotit-Lamprophyr, glasige Grundmasse oder ausschließlich Foide in der Grundmasse&lt;br /&gt;
* [[Alnöit]], ist ultramafisch – enthält [[Melilith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Klassifikation der [[IUGS]] werden [[Alnöit]], ein Biotit/[[Phlogopit]]-Gestein mit Olivin, Kalzit und [[Klinopyroxen]], und der ultramafische [[Polzenit]] mitsamt seinen Varietäten [[Bergalit]] und [[Damkjernit]] nicht mehr zu den Lamprophyren gerechnet, sondern den [[Melilith]]-Gesteinen zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUGS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bestimmung von Lamprophyren, die lediglich in Gängen oder geringvolumigen Schloten vorkommen, gelten folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
Vorhandensein von dunkler Gesteinsfarbe und nur überwiegend OH-haltigen dunklen Mineralen wie [[Biotit]], [[Phlogopit]], [[Amphibol]] als auch dunklen Einsprenglingen, die oft sehr groß sind. Sowohl porphyrisches als auch aporphyrischen [[Gefüge (Geologie)|Gefüge]] muss vorhanden sein und eine sogenannte Alteration, eine Umwandlung von Mineralen in Sekundärminerale, hat stattgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vinx: Gesteinsbestimmung. S. 261 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppierungen ===&lt;br /&gt;
Generell lassen sich unter den Lamprophyren zwei größere Gruppen unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Kalkalkalilamprophyre&lt;br /&gt;
* Alkalilamprophyre&amp;lt;ref&amp;gt;Joplin, G.A. (1966). On lamprophyres, Journal and Proceedings of the Royal Society of New South Wales, vol. 99, pp. 37–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-reichen Lamprophyre können ihrerseits wiederum in [[Shoshonit|shoshonitische]] und [[Leucit|leucitische]] Lamprophyre unterteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gruppe der alkalischen Lamprophyre sind ferner noch die ultrabasischen Lamprophyre hinzuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shoshonitische Lamprophyre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Rock, N.M.S. (1977). The nature and origin of lamprophyres; some definitions, distinctions, and derivations, Earth-Science Reviews, vol. 13, no. 2, pp. 123–169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Minette (Ganggestein)|Minette]]&lt;br /&gt;
* [[Kersantit]]&lt;br /&gt;
* [[Vogesit]]&lt;br /&gt;
* [[Spessartit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leucitische Lamprophyre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Bergman, S.C. (1987). Lamproites and other potassium-rich igneous rocks; a review of their occurrence, mineralogy and geochemistry; Alkaline igneous rocks, Geological Society Special Publications, vol. 30, pp. 103–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; äußerst seltene, ultrapotassische Ganggesteine mit glasiger Textur. Unter den mafischen Gesteinen besitzen sie den höchsten K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O-Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alkalische Lamprophyre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Camptonit]]&lt;br /&gt;
* [[Monchiquit]]&lt;br /&gt;
* [[Sannait]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ultrabasische Lamprophyre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
extrem SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-arme Gesteine mit sehr hohem Ca-Gehalt, die [[Karbonatit]]en nahestehen:&lt;br /&gt;
* [[Ouachitit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Lamprophyre kommen weltweit vor, oft in Gebieten mit [[granit]]ischen, [[granodiorit]]ischen oder [[diorit]]ischen Intrusionen. Wichtige Fundorte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Deutschland]]: [[Spessart]] (Spessartit) sowie [[Harz (Gebirge)|Harz]], [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] (Monchiquit), [[Lausitzer Bergland]], [[Odenwald]], [[Nördlinger Ries]] bei Wengenhausen (Kersantit)&lt;br /&gt;
* [[Frankreich]]: [[Loperhet|Kersanton]] ([[Bretagne]] – Kersantit), [[Pyrenäen]] (Monchiquit), [[Vogesen]] (Vogesit)&lt;br /&gt;
* [[Kanada]]: [[British Columbia]], [[Québec]] (Camptonit, Monchiquit)&lt;br /&gt;
* [[Norwegen]]: [[Telemark]] (Sannait)&lt;br /&gt;
* [[Portugal]]: [[Monchique]] (Monchiquit)&lt;br /&gt;
* [[Schottland]]: [[Caithness]] und [[Inverness-shire]] (Monchiquit)&lt;br /&gt;
* [[Südafrika]]:&lt;br /&gt;
* [[Vereinigte Staaten|USA]]: [[Campton Falls]] ([[New Hampshire]] – Camptonit), [[Hopi-Buttes-Volcanic-Field]] (Monchiquit), [[Navajo-Volcanic-Field]] (Minette, Monchiquit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natursteinsorten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserspiel Lamprophyr.jpg|mini|Wasserspiel mit Schale und Kleinpflaster aus Sorarer Lamprophyr]]&lt;br /&gt;
Eine Auswahl von Lamprophyren:&lt;br /&gt;
* Lamprophyr Grenzland (auch Spremberger oder Lausitzer Syenit gesteinskundlich falsch genannt), [[Valtengrund]] in Sachsen&lt;br /&gt;
* Lamprophyr Schneeflocke (auch Syenit oder Diabas gesteinskundlich falsch genannt), [[Oberottendorf]]&lt;br /&gt;
* Lamprophyr [[Sora (Wilthen)|Sora]], [[Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
* Lamprophyr Friedersdorf (Spessartit) aus [[Friedersdorf (Spree)]] in Sachsen &amp;lt;!-- Friedersdorf (zu Gde. Lohsa) ist eher kein Granitabbaugebiet, falls ja, bitte belegen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Śluknov-Lipova und Śluknov-Rozany (Spessartit), bei [[Šluknov]] in Tschechien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Vinx]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesteinsbestimmung im Gelände.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 3-8274-1513-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lamproit]]&lt;br /&gt;
* [[Kimberlit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lamprophyre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subvulkanisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanischer Naturwerkstein| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-50404-7</name></author>
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