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	<title>Lamproit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:09:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamproit&amp;diff=45664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diorit: /* Vorkommen */ Tertiär gibt es nicht mehr und wenn es junge Vorkommen im Pleistozän gibt, passt der Begriff sowieso nicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamproit&amp;diff=45664&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-17T05:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorkommen: &lt;/span&gt; Tertiär gibt es nicht mehr und wenn es junge Vorkommen im Pleistozän gibt, passt der Begriff sowieso nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lamproite photo.jpg|mini|300px|Photo eines Lamproit-Handstücks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lamproite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Porphyrisches Gefüge|porphyrische]] dunkelgraue [[Gestein]]e, die zur Gruppe I der [[Ultrapotassischer Magmatismus|ultrapotassischen Gesteine]] gehören. Ihr Ursprungsort ist der [[Erdmantel|Obere Erdmantel]]. In ihrer chemischen Zusammensetzung weisen sie niedrige Gehalte an [[Aluminiumoxid|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Calciumoxid|CaO]] und [[Natriumoxid|Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O]] auf, ihre [[Magnesiumoxid|MgO]]-Gehalte sind relativ hoch. Sie besitzen ein hohes K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O/Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;-Verhältnis und extrem angereicherte [[Inkompatibles Element|inkompatible Elemente]]. Anhand ihrer [[mineral]]ogischen Zusammensetzung können mehrere Unterarten unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Lamproit leitet sich von [[Griechische Sprache|griech.]] λαμπρός ‚hell, glänzend‘ ab. Diese Eigenschaft bezieht sich auf die Reflektivität des für diese Gesteine charakteristischen [[Glimmergruppe|Glimmerminerals]] [[Phlogopit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
Lamproite bilden [[Vulkanismus|vulkanische]] Ablagerungen ([[Schlacken- und Aschenkegel|Aschenkegel]], [[Pyroklastit]]e) oder in geringer Tiefe erstarrte [[Subvulkanit|subvulkanische]] [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlote]], [[Diatrem]]e, [[Gang (Geologie)|Gänge]] und [[Lagergang|Lagergänge]]. Eng verwandte Gesteine sind [[Kimberlit]], [[Orangeit]] sowie [[Lamprophyr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lamproite verwittern gewöhnlich zu [[Talk (Mineral)|Talk]] und [[Carbonat]]en oder zu [[Serpentingruppe|Serpentin]], [[Chloritgruppe|Chlorit]] und [[Magnetit]]. Auch [[Quarz]] und [[Zeolithgruppe|Zeolithe]] können sich bei ihrer Zersetzung bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Lamproite sind räumlich weit verbreitet, in ihrem Volumen jedoch so gut wie insignifikant. Im Unterschied zu Kimberliten, die praktisch nur auf Kratonen des [[Archaikum]]s vorkommen, können Lamproite ab dem Archaikum in allen Zeitstufen nachgewiesen werden ([[Proterozoikum]], [[Paläozoikum]], [[Mesozoikum]] und [[Känozoikum]]). Das jüngste bekannte Vorkommen stammt aus dem [[Pleistozän]] und ist 56.000 ± 5.000 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Zirkel Mesa WY Leucite Hills.jpg|800|Zirkel Mesa im Südosten der lamproitischen [[Leucite Hills]]: 6 erodierte [[Schlacken- und Aschenkegel|Aschenkegel]] aus Wyomingit-Tuff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralogische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Zur Klassifizierung von Lamproiten wird nach Mitchell und Bergman (1991) die Anwesenheit folgender Mineralphasen als Hauptbestandteile benützt, welche jedoch in ihrem jeweiligen Volumenanteil großen Schwankungen ausgesetzt sein können (5 bis 90 Volumenprozent):&lt;br /&gt;
* charakteristisch für Lamproite ist ein meist deutlicher Anteil an [[Titan (Element)|titanreichen]] (2 bis 10 Gewichtsprozent TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und aluminiumarmen (5 bis 12 Gewichtsprozent Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) [[Phlogopit]]-Phänokristallen.&lt;br /&gt;
* in der Grundmasse tritt titanhaltiger (5 bis 10 Gewichtsprozent TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) [[Poikilitische Struktur|poikilitischer]] Tetraferriphlogopit auf&lt;br /&gt;
* titanhaltiger (3 bis 5 Gewichtsprozent TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) Kalium-führender (4 bis 6 Gewichtsprozent K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) [[Richterit]]&lt;br /&gt;
* [[Forsterit]]-reicher [[Olivin]] (Fo&amp;lt;sub&amp;gt;87-94&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* aluminiumarmer (&amp;lt; 1 Gewichtsprozent Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) und natriumarmer (&amp;lt; 1 Gewichtsprozent Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) [[Diopsid]]&lt;br /&gt;
* nicht-stöchiometrischer, eisenreicher [[Leucit]] (1 bis 4 Gewichtsprozent Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* eisenreicher [[Sanidin]] (gewöhnlich 1 bis 5 Gewichtsprozent Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mineralogische Zusammensetzung variiert jedoch in sehr weiten Grenzen, so dass jedes dieser Minerale [[Modaler Mineralbestand|modal]] überwiegen kann und andere fehlen können. Nicht alle Mineralphasen müssen vorhanden sein, um ein Gestein als Lamproit zu klassifizieren. Ein jedes der angeführten Minerale kann vorherrschen und im Verbund mit ein bis zwei anderen Komponenten reicht dies für eine korrekte petrografische Bezeichnung vollkommen aus. Beispiel: Leucit-Richterit-Lamproit hat Richterit als Haupt- und Leucit als Nebenkomponente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In geringeren Mengen treten neben [[Apatit]], [[Chromit]] (Mg), [[Enstatit]], [[Ilmenit]], [[Magnetit]] und [[Titanit]] Spurenminerale wie [[Priderit]], [[Wadeit]], [[Perowskit]], [[Thorit]], [[Chayesit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Velde et al. 1989&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alietti et al. 2000&amp;quot; /&amp;gt; und [[Zirkon]] auf. Sehr Selten sind [[Shcherbakovit]], [[Armalcolit]], [[Jeppeit]], [[Perrierit]]-[[Chevkinit]]. In einigen Lamproiten findet sich zudem [[Diamant]], der als Mantelxenokristall angesehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Scott-Smith, B. und Skinner, E. M. W. |Titel=Diamondiferous lamproites |Sammelwerk=Journal of Geology |Band=92 |Datum=1984 |Seiten=433-438}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamproitminerale besitzen außer [[Phlogopit]] eine nur minimale chemische Variationsbreite. Ihre chemische Zusammensetzung ist aber dennoch für die jeweiligen Vorkommen charakteristisch. Eigenartigerweise sind Lamproitglimmer recht arm an Barium, obwohl der Barium-Gehalt sehr hoch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Sekundärmineral]]e fungieren [[Analcim]] (sehr häufig, ersetzt Leucit und Sanidin), [[Carbonat]], [[Chloritgruppe|Chlorit]], [[Zeolithgruppe|Zeolithe]] und [[Baryt]]. Olivine werden meist von [[Serpentingruppe|Serpentin]], [[Iddingsit]], Carbonat oder Quarz pseudomorphosiert. Auch frischer Leucit kommt nur selten vor – er wird von Sanidin, Analcim, Quarz, Zeolith oder Carbonat pseudomorph ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Minerale sind mit Lamproiten unverträglich: primär gebildeter [[Plagioklas]], [[Melilith]], [[Monticellit]], [[Kalsilit]], [[Nephelin]], natriumreicher [[Alkalifeldspat]], aluminiumreicher [[Augit]], [[Sodalith]], [[Nosean]], [[Hauyn]], [[Melanit]], [[Schorlomit]] und [[Kimzeyit]]. All diese Minerale sind aber charakteristisch für die [[Gruppe II der ultrapotassischen Gesteine|Gruppe II]] und die [[Gruppe III der ultrapotassischen Gesteine|Gruppe III]] der ultrapotassischen Gesteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mineralogie von Lamproiten wird von ihrer eigenartigen geochemischen Zusammensetzung beherrscht – mit einer Vormacht an seltenen [[Siliciumsättigung|Silicium-untersättigten]] und seltenen aus dem Erdmantel stammenden Mineralen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschied zu Kimberliten ===&lt;br /&gt;
Die Unterschiede gegenüber [[Kimberlit]]en lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
* Lamproite enthalten [[Glas]]&lt;br /&gt;
* Kaliumreicher Richterit tritt in der Grundmasse auf&lt;br /&gt;
* Lamproit-Glimmer sind angereichert an Ti, Fe und Na, aber abgereichert in Al&lt;br /&gt;
* Diopside in der lamproitischen Grundmasse sind titanreicher&lt;br /&gt;
* [[Calcit]] fehlt fast vollständig in Lamproiten&lt;br /&gt;
Olivinreiche Lamproite zeigen aber dennoch Ähnlichkeiten zu den Kimberliten der Gruppe II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geochemische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
=== Kriterien ===&lt;br /&gt;
Lamproite unterliegen folgenden chemischen Kriterien:&lt;br /&gt;
* ihr Molekularquotient K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O/Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;gt; 3, sie sind somit ultrapotassisch&lt;br /&gt;
* ihr Molekularquotient K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O/Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;gt; 0,8, meistens sogar &amp;gt; 1&lt;br /&gt;
* ihr Molekularquotient (K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O + Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O)/Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ist typischerweise &amp;gt; 1 und sie sind somit peralkalisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konzentrationen sind für Lamproite charakteristisch:&lt;br /&gt;
* FeO und CaO: &amp;lt; 10 Gewichtsprozent&lt;br /&gt;
* TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 bis 7 Gewichtsprozent&lt;br /&gt;
* Ba: &amp;gt; 2000 [[Parts per million|ppm]] und gewöhnlich &amp;gt; 5000 ppm&lt;br /&gt;
* Sr: &amp;gt; 1000 ppm&lt;br /&gt;
* Zr: &amp;gt; 500 ppm&lt;br /&gt;
* La: &amp;gt; 200 ppm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptelemente ===&lt;br /&gt;
Die angeführten Analysetabellen sollen die geochemische Zusammensetzung von Lamproiten verdeutlichen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bergman, S. C. |Hrsg=Fitton, J. G. und Upton, B. G. J., Alkaline igneous rocks |Titel=Lamproites and other potassium-rich igneous rocks: a review of their occurrence, mineralogy and geochemistry |Sammelwerk=Geol. Soc. Sp. Publ. |Band=30 |Datum=1987 |Seiten=103-189}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Oxid&amp;lt;br /&amp;gt;Gew. % !! Durchschnitts-&amp;lt;br /&amp;gt;Lamproit !! Sisco-&amp;lt;br /&amp;gt;Lamproit !! Orciatico-&amp;lt;br /&amp;gt;Orendit !! Montecatini-&amp;lt;br /&amp;gt;Orendit !! Gaußberg !! Leucite Hills !! Smoky Butte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || 53,30 || 56,74 || 56,90 || 58,50 || 52,20 || 52,70 || 53,50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; || 3,00 || 2,27 || 1,42 || 1,37 || 3,50 || 2,40 || 5,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; || 9,10 || 10,84 || 11,25 ||  12,61 || 10,10 || 10,80 || 9,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; || || || 2,00 ||  3,25 || 0,81  || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FeO || 6,30 || 2,42 || 2,92 || 2,84 || 6,10 ||5,10 || 5,40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MnO || 0,10 || 0,06 || 0,08 || 0,10 || 0,09 || 0,09 || 0,12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MgO || 12,10 || 6,63 ||8,29 || 7,15 || 8,20 || 8,40 || 7,40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CaO || 5,80 || 3,12 || 4,40 || 3,74 || 4,70 || 6,70 || 6,40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Na&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O || 1,40 || 1,02 ||1,36 || 1,20 || 1,70 || 1,30 || 1,50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O || 7,20 || 10,73 || 7,68 || 7,91 || 11,90 || 10,40 || 7,40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| P&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; || 1,30 || 0,67 || 0,70 || 0,92 || 1,50 || 1,50 || 1,70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LOI || 2,70 || 2,09 || 3,16 || 2,43 || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mg# || 0,79 || 0,82 || || 0,72 || 0,73 || 0,77 ||  0,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| K/Na || 3,38 || 6,90 || 3,72 || 4,33 || 4,61 || 5,26 || 3,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K/Al || 0,86 || 1,07 || 0,74 || 0,68 || 1,28 || 1,04 ||  0,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| (Na + K)/Al|| 1,11 || 1,22 || 0,94 || 0,84  || 1,56 || 1,24  || 1,07&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei den Hauptelementen bestehen Lamproite zu etwa 45-55 (bis maximal 61) Gewichtsprozent aus [[Siliciumdioxid]] und sind daher als [[Mafit|mafisch]] bis [[Intermediäres Gestein|intermediär]] einzustufen. Zudem haben sie einen sehr hohen [[Kalium]]-Anteil von 6 bis 8, gelegentlich bis 12 Gewichtsprozent [[Kaliumoxid|K&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O]]; sie sind somit ultrapotassisch und gehören deshalb zur Gruppe der [[Alkaligestein]]e. Kennzeichnend ist ein sehr hohes Verhältnis von Kalium zu [[Natrium]]. Die Gehalte an [[Eisen]], [[Calcium]] und [[Titan (Element)|Titan]] können bedeutend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spurenelemente ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Spurenelemente&amp;lt;br /&amp;gt;ppm!! Durchschnitts-&amp;lt;br /&amp;gt;Lamproit !! Sisco-&amp;lt;br /&amp;gt;Lamproit !! Orciatico-&amp;lt;br /&amp;gt;Orendit !! Montecatini-&amp;lt;br /&amp;gt;Orendit !! Gaußberg !! Leucite Hills !! Smoky Butte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Cr || 580 || 340 || 500  || 380 || 310 || 460 || 501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Ni || 420 || 230 || 280 || 140 || 230 || 253 || 344&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zn ||  ||  || 80 || 90 || 100 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rb || 272 || 318 || 612 || 792 || 300 || 253 || 102&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sr ||  1530 || 640 || 577 || 421 || 1830 || 2840 || 3160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zr || 922 || 1040 || 749 || 491 || 1000 || 1440 || 1660&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ba || 5120 || 1460 || 1400 || 1370 || 5550 || 6600 || 9810&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ce || 400 || 367 || 352 || 206 || 420 || 427 || 774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nd || 207 || 146 || 193 || 133 || 150 || 166 || 304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sm || 24 || 19,1 || 26,9 || 23,5 || 19 || 21 || 36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hf || 39 || 32,1 || 21,4  || 13,4 || || || 64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Th || 46 || 37,9 || 119 || 112 || 30 || || 6,5&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Charakteristisch bei den Spurenelementen sind hohe Konzentrationen an [[Chrom]] und [[Nickel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Isotopenverhältnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NdSr.png|mini|500px|Neodym-Strontium-Isotopendiagramm mit der Position verschiedener Lamproite]]&lt;br /&gt;
Folgende Initialverhältnisse wurden für die Radioisotopen von Sr, Nd und Pb ermittelt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Isotopen !! Sisco !! Orciatico !! Montecatini !! Leucite Hills !! Smoky Butte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr/&amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr || 0,71227 || 0,7160 || 0,71580 || 0,70563-0,70591 || 0,70587-0,70633&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;sup&amp;gt;143&amp;lt;/sup&amp;gt;Nd/&amp;lt;sup&amp;gt;144&amp;lt;/sup&amp;gt;Nd || 0,512149 || 0,51210 || 0,51209 || 0,51188-0,51208 || 0,51128-0,51143&lt;br /&gt;
|-7&lt;br /&gt;
| &amp;lt;sup&amp;gt;206&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb/&amp;lt;sup&amp;gt;204&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb || 18,786 || 18,697 || 18,624-18,670 || 17,273-17,583 || 16,025-16,146&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;sup&amp;gt;207&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb/&amp;lt;sup&amp;gt;204&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb || 15,692 || 15,698 || 15,638-15,642 || 15,482-15,504 || 15,190-15,218&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;sup&amp;gt;208&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb/&amp;lt;sup&amp;gt;204&amp;lt;/sup&amp;gt;Pb || 39,181 || 39,062 || 38,947-38,965 || 37,280-37,523 || 36,195-36,680&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Isotopendiagramm &amp;lt;sup&amp;gt;143&amp;lt;/sup&amp;gt;Nd/&amp;lt;sup&amp;gt;144&amp;lt;/sup&amp;gt;Nd gegenüber &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr/&amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr kommen Lamproite im angereicherten Quadranten zu liegen, zeigen aber eine sehr weit verstreute Verteilung. Generell lassen sich zwei Trends erkennen: ein steiler, an &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr/&amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr verarmter Trend und ein flacher Trend in Richtung &amp;lt;sup&amp;gt;87&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr/&amp;lt;sup&amp;gt;86&amp;lt;/sup&amp;gt;Sr–reicher Krustenkomponente. Am steilen Trend liegen die Orendite und Madupite der Leucite Hills und die Lamproite vom Smoky Butte, wobei Smoky Butte extrem an ϵ Nd und an den Bleiisotopen abgereichert ist. Dem flachen Trend folgen die Lamproite der Toskana, Südostspaniens und Westaustraliens (West Kimberley). Der Lamproit vom Gaußberg in der Antarktis nimmt eine Mittlerstellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Lamproite besaßen eine Vielzahl historischer Gesteinsnamen, die meist auf ihre jeweilige [[Typlokalität]] Bezug nahmen, petrologisch aber von minimaler Aussagekraft waren. Diese historischen Gesteinsnamen wurden mittlerweile von der [[IUGS]] durch Neubezeichnungen ersetzt, die dem Schema von Mitchell und Bergman (1991) Rechnung tragen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mitchell, R. H. und Bergman, S. C. |Titel=Petrology of Lamproites |Verlag=Plenum Press |Ort=New York |Datum=1991 |ISBN=0-306-43556-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den tatsächlich vorhandenen Mineralbestand berücksichtigen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Historischer Gesteinsname !! Neubezeichnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wyomingit]] || Diopsid-Leucit-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Orendit]] || Diopsid-Sanidin-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Madupit]] || Diopsid-Madupit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cedricit]] || Diopsid-Leucit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mamilit]] || Leucit-Richterit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wolgidit]] || Diopsid-Leucit-Richterit-Madupit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fitzroyit]] || Leucit-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verit]] || Hyalo-Olivin-Diopsid-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jumillit]] || Olivin-Diopsid-Richterit-Madupit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fortunit]] || Hyalo-Enstatit-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cancalit]] || Enstatit-Sanidin-Phlogopit-Lamproit&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen somit zwei Grundtypen von Lamproiten: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phlogopit-Lamproite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Madupit-Lamproite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Madupit-Lamproite (bzw. madupitische Lamproite) führen Phlogopit in der Grundmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Lamproite entstehen im Oberen Erdmantel als partielle Schmelzen, wobei die Entstehungstiefe unterhalb von 150 Kilometer liegen kann. Die Schmelze steigt in vulkanischen Röhren zur Oberfläche. Bei ihrem Aufstieg kann sie Diamanten und Gesteinseinschlüsse der umgebenden [[peridotit]]ischen Mantelgesteine mitreißen (meist [[Harzburgit]], aber auch [[Eklogit]], der die Diamantbildung stabilisiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplexen mineralogischen und chemischen Zusammensetzungen von Lamproiten im Vergleich zu den gewöhnlichen, im IUGS-System einfach klassifizierbaren Magmatiten erklären sich durch sehr variable Metasomatosen in ihrer Aufschmelzzone, durch unterschiedliche Tiefenbereiche und Ausmaße des partiellen Aufschmelzens und durch eine weit fortgeschrittene Magmendifferentiation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Forschungsergebnisse, insbesondere der Bleiisotopen-Geochemie, deuten darauf hin, dass Lamproite womöglich Schmelzen aus der Übergangszone zur subduzierten [[Lithosphäre]] darstellen, welche unterhalb des Lithosphärenmantels eingekeilt wurde. Diese Vermutung bringt die recht große Aufschmelztiefe und die eigenartige geochemische Zusammensetzung von Lamproiten besser in Einklang, d. h. das Aufschmelzen von Gesteinen mit noch felsischen Zusammensetzungen jedoch unter den Bedingungen des tieferen Mantels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diamond-260144.jpg|mini|Diamant aus einem [[Kreide (Geologie)|kreidezeitlichen]] Lamproit, [[Crater of Diamonds State Park]], Arkansas]]&lt;br /&gt;
Diamanthaltige Lamproite sind eine wichtige Quelle der Diamantproduktion. Die wirtschaftliche Bedeutung von Lamproiten war 1979 durch die Entdeckung der [[Argyle-Diamantenmine]] in [[Kimberley (Australien)|Kimberley]], [[Western Australia|Westaustralien]] offensichtlich geworden. Dies führte weltweit zu einer Neuuntersuchung und Neueinstufung bereits bekannter Lamproitvorkommen. Zuvor galten nur Kimberlite als ökonomische Ausgangsgesteine der Diamantenproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis jetzt ist die Argyle-Diamantenmine die einzige wirtschaftliche Diamantenmine auf Lamproitbasis. Ihr Diamantgehalt ist sehr hoch, aber die Mehrzahl der gefundenen Steine besitzt nur mindere Qualität. Die meisten Steine gehören zum E-Typus und stammen ursprünglich aus Eklogiten. Sie wurden bei sehr hohen Temperaturen um 1400 °C gebildet. Recht selten kommen auch rosafarbene Steine vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diamanten finden sich auch gelegentlich in pyroklastischen Ablagerungen lamproitischer Zusammensetzung sowie in lamproitischen Ganggesteinen. Die Diamanten liegen in ihnen als Fremdkristalle (Xenokristalle) vor und wurden durch die Lamproitintrusionen bis kurz unter oder direkt an die Oberfläche befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorkommen diamanthaltiger Lamproite sind beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Prairie Creek&amp;#039;&amp;#039; im [[Crater of Diamonds State Park]] bei [[Murfreesboro (Arkansas)|Murfreesboro]] in [[Arkansas]], [[Majhgawan]] in [[Indien]] und [[Bobi-Segeula]] in der [[Elfenbeinküste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundstellen ==&lt;br /&gt;
* [[Antarktis]]:&lt;br /&gt;
** [[Gaußberg]]&lt;br /&gt;
* [[Australien]]:&lt;br /&gt;
** Argyle-Diamantenmine, Kimberley, Westaustralien&lt;br /&gt;
** [[Fitzroy River (King Sound)|Fitzroy River]], Kimberley, Westaustralien – Fitzroyit&lt;br /&gt;
** [[Mamilu Hill]], Kimberley, Westaustralien – Mamilit&lt;br /&gt;
** [[Mount Cedric]], West Kimberley, Westaustralien – Cedricit&lt;br /&gt;
** [[Wolgidee Hills]], Kimberley, Westaustralien – Wolgidit&lt;br /&gt;
* [[Elfenbeinküste]]:&lt;br /&gt;
** Bobi-Segeula&lt;br /&gt;
* [[Frankreich]]:&lt;br /&gt;
** [[Korsika]] ([[Korsische Magmenprovinz]]):&lt;br /&gt;
*** [[Sisco-Lamproit]] – 14,2 Millionen Jahre BP&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Civetta, L. u. a. |Titel=Eastwards migration of the Tuscan anatectic magmatism due to anticlockwise rotation of the Apennines |Sammelwerk=Nature |Band=276 |Ort=London |Datum=1978 |Seiten=604-606}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Indien]]:&lt;br /&gt;
** Majhgawan&lt;br /&gt;
* [[Italien]]:&lt;br /&gt;
** [[Toskanische Magmenprovinz]]:&lt;br /&gt;
*** [[Montecatini-Orendit|Montecatini Val di Cecina]] – 4,1 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
*** [[Orciatico-Orendit|Orciatico]] – 4,1 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
*** [[Monte Cimino]] – 1,43 bis 0,97 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
*** [[Torre Alfina]] – 0,88 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
[[Datei:Cabezo Negro de Zeneta desde el norte.jpg|mini|300px|Der lamproitische Vulkan Cabezo Negro de Zeneta bei Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Spanien]]:&lt;br /&gt;
** [[Cabezo Negro de Zeneta]]&lt;br /&gt;
** [[Cancarix]], [[Sierra de las Cabras]] – Cancalit – 7,0 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
** [[Fortuna (Murcia)|Fortuna]] bei [[Murcia (Region)|Murcia]] – Fortunit – 7,1 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
** [[Jumilla (Stadt)|Jumilla]] bei Murcia – Jumillit – 6,8 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
** [[Vera (Almeria)|Vera]], [[Cabo de Gata]] – Verit – 6,4 Millionen Jahre BP&lt;br /&gt;
* [[Vereinigte Staaten von Amerika]]:&lt;br /&gt;
** [[Arkansas]]:&lt;br /&gt;
*** Crater of Diamonds State Park&lt;br /&gt;
** [[Montana]]:&lt;br /&gt;
*** [[Smoky Butte]]&lt;br /&gt;
** [[Utah]]:&lt;br /&gt;
*** [[Moon Canyon]]&lt;br /&gt;
** [[Wyoming]]:&lt;br /&gt;
*** [[Leucite Hills]] – Wyomingit&lt;br /&gt;
*** [[Orenda Butte]], Leucite Hills – Orendit&lt;br /&gt;
*** [[Sweetwater County]] (Leucite Hills) – Madupit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. H. Mitchell (Hrsg.) 1996: &amp;#039;&amp;#039;Undersaturated alkaline rocks. Mineralogy, petrogenesis and economic potential.&amp;#039;&amp;#039; Mineralogical Association of Canada, Nepean 1996, ISBN 0-921294-24-7 (&amp;#039;&amp;#039;Mineralogical Association of Canada – Short course series&amp;#039;&amp;#039; 24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Velde et al. 1989&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=D. Velde, O. Medenbach, C. Wagner, W. Schreyer&lt;br /&gt;
 |Titel=Chayesite, K(Mg,Fe2+)4Fe3+[Si12O30]: A new rock-forming silicate mineral of the osumilite group from the Moon Canyon (Utah) lamproite&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[American Mineralogist]]&lt;br /&gt;
 |Band=74&lt;br /&gt;
 |Datum=1989&lt;br /&gt;
 |Seiten=1368-1373&lt;br /&gt;
 |Online=http://www.minsocam.org/ammin/AM74/AM74_1368.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=489}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alietti et al. 2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=E. Alietti, M. F. Brigatti, S. Capredi AND L. Poppi&lt;br /&gt;
 |Titel=The roedderite-chayesite series from Spanish lamproites: crystal-chemical characterization&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=[[Mineralogical Magazine]]&lt;br /&gt;
 |Band=58&lt;br /&gt;
 |Datum=1994-12&lt;br /&gt;
 |Seiten=655-662&lt;br /&gt;
 |Online=https://rruff.info/uploads/MM58_655.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=556}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subvulkanisches Gestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diorit</name></author>
	</entry>
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