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	<title>Lampertswalde (Cavertitz) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:20:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lampertswalde_(Cavertitz)&amp;diff=2504540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-25T11:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Lampertswalde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Cavertitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/21/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/4/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 115 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 8.965&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 465&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1998-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04758&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034363&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                  = LampertswaldePark4.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Schlossteich Lampertswalde mit Gebäuden des ehemaligen Rittergutes (2012)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lampertswalde 1923 cropped.jpg|mini|Plan von Lampertswalde 1923]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lampertswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit der Eingemeindung von 1998 ein Ortsteil der Gemeinde [[Cavertitz]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]]. Durch seinen Schlosspark besitzt Lampertswalde auf dem Gebiet der Naherholung regionale Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leipzig.travel/poi/schlosspark-lampertswalde |titel=Schlosspark Lampertswalde |werk=Leipzig Region |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gestalt ==&lt;br /&gt;
Lampertswalde befindet sich im südlichen Vorland der [[Dahlener Heide]] zwischen [[Dahlen (Sachsen)|Dahlen]] und [[Strehla]]. Cavertitz als Hauptort der Gemeinde liegt etwa 4,5 Kilometer nordöstlich von Lampertswalde, dazwischen in gleicher Richtung Sörnewitz. Als weitere umgebende Ortschaften folgen im Uhrzeigersinn [[Klötitz]], [[Leisnitz (Liebschützberg)|Leisnitz]] und [[Wellerswalde]], alle zu [[Liebschützberg]] gehörig, sowie  [[Großböhla]], Dahlen und  [[Bucha (Cavertitz)|Bucha]] und im Norden schließlich [[Zeuckritz]] und [[Schöna (Cavertitz)|Schöna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Dahlen kommende [[Dahle (Elbe)|Dahle]] fließt in einem weiten Tal von West nach Ost und erreicht zunächst das langgestreckte Oberdorf von Lampertswalde, wo sie nahezu zwei Kilometer zwischen den an den beiden Straßen mit den Namen Sommerseite und Winterseite liegenden Höfen verläuft.  Nach einem weiteren Kilometer abseits des Flusses wird das Unterdorf erreicht, das sich relativ ungeordnet um die Kirche gruppiert und den Schlosspark sowie mehrere Teiche enthält. Die beiden Ortsteile wuchsen erst um 1800 zusammen. Von Süden kommend und mit dem Böhlbach vereint mündet die Luppa östlich vom Unterdorf in die Dahle, die ihren Lauf nun in nordöstlicher Richtung fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lampertswalde geht auf ein slawisches [[Rundlingsdorf]] (Unterdorf) und ein von fränkischen Siedlern gegründetes [[Waldhufendorf]] (Oberdorf) zurück. Der [[Lokator]] des fränkischen Teils könnte ein Lamprecht gewesen sein, was zu dem Ortsnamen führte, der 1221 erstmals als Lampregtizvalde erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:05223-Lampertswalde-1904-Bezirk Leipzig - Schloß mit Teich-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Schloss Lampertswalde 1904]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Lampertswalde 1934.jpg|mini|Gesamtanlage des Ritterguts 1934]]&lt;br /&gt;
Aus einem Herrensitz des 13. Jahrhunderts im Unterdorf entwickelte sich ein [[Rittergut]]. Dieses war über die Jahrhunderte im Besitz folgender Adelsgeschlechter: [[Pflugk]] (1501), [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|Köckritz]] (1610), Döring (1630), von Höenegg (1650) und Oppel (1652).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&amp;amp;bestandid=20452&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-einleitung%22%3A1%7D#einleitung |titel=Rittergut Lampertswalde (Patrimonialgericht) |werk=Staatsarchiv Sachsen |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1692 erwarb es der Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Generalmajor, Oberstallmeister und Amtmann von Colditz [[Hanns Gottlieb von Thielau]]  (1662–1723). Er hatte [[August der Starke|August den Starken]] (1670–1733) auf seiner [[Kavalierstour]] durch Europa begleitet und konnte es sich leisten, eine rege Bautätigkeit zu beginnen. Neben Wirtschaftsgebäuden errichtete er auf einer über zwei Brücken zu erreichenden Insel im umgebenden Schlosspark 1698 ein zweistöckiges Schloss mit hohem Walmdach im Stil des Dresdner [[Barock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1722 ließ er auch die [[Kirche Lampertswalde|Kirche]] im Barockstil umbauen. Pfarrer war zu dieser Zeit in Lampertswalde Christian Frege (1682–1753), dessen Sohn [[Christian Ferdinand Frege]] (1780–1821) die Leipziger Handels- und Bankiersfamilie Frege begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Brand 1826 wurde das Haupt[[gesims]] des Schlosses beschädigt und in dessen Folge auch der Giebel, der sich ursprünglich über dem Mittel[[risalit]] erhob. 1866 kam das Gut durch Heirat wieder an die Familie von Pflugk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS&amp;quot; /&amp;gt; Denn Louise von Thielau (1849–1920), vormals Oberhofmeisterin der [[Carola von Wasa-Holstein-Gottorp|Carola von Sachsen]], heiratete den Kammerherrn Bernhard von Pflugk-Tiefenau (1827–1879). Lampertswalde übergab die Familie ihren zweiten Sohn Otto von Pflugk (1868–1927), liiert mit Marie von Stammer. 1925 umfasste das Rittergut 516 ha, mit Vorwerk Zeuckritz und Grundstücke in Sörnewitz. Das Gut war in Pacht damals bei Max Hirsch, Verwalter Förster A. Roßberg. Und durch Heirat wiederum der älteren Tochter Marie-Louise (1901–1979) mit [[Andreas von Zeschau]] (1896–1971) kam der Besitz nach 1927 in die Hände der Familie [[Zeschau (Adelsgeschlecht)|von Zeschau]]. Das Schloss war bis 1945 bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945]] wurde das Gut enteignet und das Land an [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] verteilt. Zur Gewinnung von Baumaterial für deren Höfe wurde gemäß dem [[Befehl 209]] der [[SMAD|sowjetischen Besatzungsbehörde]] das intakte Schloss 1948 abgerissen. In der Folgezeit verfiel das Gelände; Park und Insel verwilderten. Durch Verfüllen eines Wallgrabens mit Schutt wurde der Schlossteich nicht mehr gespeist und seine Ufermauern verfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser bedauernswerten Situation schuf der nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] gegründete Verein „Schätze und Plätze e. V.“ Abhilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kulturverein.info/startseite |titel=Kulturverein „Schätze und Plätze“ e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2022-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Mit Fördermitteln und viel Lampertswalder Eigeninitiative wurde der Park wiederhergestellt und zahlreiche Gebäude des ehemaligen Gutes saniert, wie das Gärtnerhaus, das Inspektorenhaus und das Pächterhaus. Im ehemaligen Palmenhaus entstand das Burgcafé.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlosspark ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des etwa 2,5 Hektar großen Parks befindet sich der Schlossteich mit der Insel, auf der bis 1948 das Wasserschloss stand. Auf die Insel führen zwei Brücken. Die Grundfläche des Schlosses ist durch in die Wiese eingelassene Steine markiert. Ein Rosenrondell ist an historischer Stelle. Auch vier Statuen der Jahreszeiten vom ehemaligen Schloss sind noch vorhanden. Der Teich kann auf einem Rundweg umwandert werden, wobei man auf verschiedene Kunstinstallationen trifft. Im Osten des Parks steht ein restaurierter Pavillon und am Südrand befindet sich eine künstliche Grotte sowie im Westen das Burgcafé. Beeindruckend ist der alte Baumbestand, darunter eine Platane mit über sechs Meter Stammumfang und ein Tulpenbaum mit über fünf Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.monumentaltrees.com/de/deu/sachsen/torgauoschatz/7336_schlosspark/ |titel=Monumentale Bäume auf dem Gelände des Schlosspark in Lampertswalde |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein Schätze und Plätze organisiert Kulturveranstaltungen im Park.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.burgcafe-lampa.com/Kultur-im-Park/ |titel=Veranstaltungen im Schlosspark |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Lampertswalder Impressionen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20060808095DR Lampertswalde (Cavertitz) Rittergut Schloßpark.jpg|Burgcafé (li.), Kirche und ehemaliges Gärtnerhaus&lt;br /&gt;
20110418460DR Lampertswalde (Cavertitz) Schloßpark.jpg|Sechsbogenbrücke zur Insel&lt;br /&gt;
Rittergut Lampertswalde (Cavertitz) (20).jpg|Standortmarkierung des Schlosses&lt;br /&gt;
LampertswaldePark1.JPG|Parkteil mit Statue&lt;br /&gt;
Lampertswalde Schlosspark Grotte-02.jpg|Grotte im Schlosspark&lt;br /&gt;
LampertswaldePlatane.JPG|Lampertswalder Platane&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Cavertitz#Lampertswalde|titel1=Liste der Kulturdenkmale}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlob Frege]] (1715–1781), Leipziger Bankier, Handelsherr und Freimaurer&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Exner]]  (1718–1798), Architekt, sächsischer Oberlandesbaumeister und Professor an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Kunstakademie]]&lt;br /&gt;
* Brüder Stefan und Michael Heinrich, seit 2016 Indiepop-Duo [[Klan (Duo)|Klan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Ortshistorie ===&lt;br /&gt;
* Lutz Heydick: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Nordsachsen – Historischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. [[Sax-Verlag]], Beucha Markkleeberg 2016, S. 58–61. ISBN 978-3-86729-171-2. &lt;br /&gt;
* {{BKD|27|153|165|Lampertswalde}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|5|280|bis=281|Lamperswalde}}&lt;br /&gt;
=== Gutshistorie ===&lt;br /&gt;
* Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A, Band XXVIII, Band 138 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Limburg an der Lahn 2005, S. 505–506. {{ISSN|0435-2408}}. (von Zeschau-Lampertswalde)&lt;br /&gt;
* Walter von Hueck, [[Klaus von Andrian-Werburg]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A, Band XIX, Band 92 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1987, S. 428–429. {{ISSN|0435-2408}}. (von Pflugk-Lampertswalde)&lt;br /&gt;
* Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band IX, Freistaat Sachsen, Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. 3. Auflage, Hrsg. Ernst Ullrich, Ernst Seyfert, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, S. 414.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lampertswalde (Cavertitz)|Lampertswalde|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.cavertitz.de/lampertswalde.html |titel=Infos über den Ortsteil Lampertswalde |werk=Website der Gemeinde Cavertitz |abruf=2022-07-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Lampertswalde_(1)|Lampertswalde}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.architektur-blicklicht.de/schloesser-herrenhaeuser/rittergut-lampertswalde-cavertitz-nordsachsen/#more-20437 |titel=Rittergut Lampertswalde |werk=architektur-blicklicht.de|abruf=2022-08-05 |abruf-verborgen=1}} &lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.alleburgen.de/bd.php?id=9250#Pics |titel=Lampertswalde |werk=Alle Burgen |abruf=2022-08-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Cavertitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4438428-2|VIAF=242722413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Cavertitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1221]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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