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	<title>Lampertice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:36:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lampertice&amp;diff=1522264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: doppelte Leerschläge</title>
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		<updated>2025-11-30T18:18:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Leerschläge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Lampertice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Lampertice.jpg|111px|Wappen von Lampertice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Královéhradecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Trutnov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 584&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 504&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     =  548804&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 541 01&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = H&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Trutnov]]–[[Lubawka]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Jaroměř–Lubawka|Jaroměř–Lubawka]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jaroslav Rosa&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2008&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Lampertice 210&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 54101 Trutnov 1&lt;br /&gt;
| Website            = mesta.obce.cz/lampertice&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/39/43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15/56/41/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lampertice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Lampersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt zwölf Kilometer nördlich von [[Trutnov]] (&amp;#039;&amp;#039;Trautenau&amp;#039;&amp;#039;) und gehört zum [[Okres Trutnov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lampertice 179.JPG|mini|Ortsansicht (2004)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lampertice liegt drei Kilometer östlich von [[Žacléř]] (&amp;#039;&amp;#039;Schatzlar&amp;#039;&amp;#039;) zwischen dem [[Rabengebirge]] und dem [[Rehorngebirge]]. Es wird über eine Seitenstraße erreicht, die von [[Bernartice u Trutnova|Bernsdorf]] (&amp;#039;&amp;#039;Bernartice&amp;#039;&amp;#039;) nach Žacléř verläuft. Höchste Erhebung ist östlich der 881 m hohe Spitzberg (&amp;#039;&amp;#039;Špičák&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Královec]] (&amp;#039;&amp;#039;Königshan&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Bernartice u Trutnova]] (&amp;#039;&amp;#039;Bernsdorf&amp;#039;&amp;#039;) und [[Bečkov]] (&amp;#039;&amp;#039;Potschendorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, [[Zlatá Olešnice]] (&amp;#039;&amp;#039;Goldenöls&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, Křenov (&amp;#039;&amp;#039;Krinsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten und Žacléř im Westen. Jenseits der Grenze zu Polen, das über den Grenzübergang Královec–Lubawka erreicht wird, liegen im Norden [[Lubawka]] (&amp;#039;&amp;#039;Liebau&amp;#039;&amp;#039;) und im Nordwesten [[Niedamirów]] (&amp;#039;&amp;#039;Kunzendorf&amp;#039;&amp;#039;) und [[Opawa (Lubawka)|Opawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lampersdorf, das zum altböhmischen [[Königgrätzer Kreis]] gehörte, wurde urkundlich erstmals 1521 als &amp;#039;&amp;#039;Lampertice&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Es wird vermutet, dass die Ortsbezeichnung von einem Lampert abgeleitet und das Dorf viel älter ist. Für 1538 ist die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Lampersdorf&amp;#039;&amp;#039; belegt. Es gehörte als Stiftsdorf zum [[Kloster Grüssau|Zisterzienserkloster Grüssau]] im [[Herzogtum Schweidnitz]] und wurde von diesem während der Amtszeit des [[Krzeszów (Kamienna Góra)|Grüssauer]] Abtes Kaspar Albert (1578–1611) zusammen mit den drei weiteren in Böhmen gelegenen Stiftsdörfern [[Bernartice u Trutnova|Bernsdorf]], [[Královec|Königshan]] und [[Bečkov|Potschendorf]] an die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] [[Žacléř|Schatzlar]] verkauft. Zusammen mit der Herrschaft Schatzlar gelangten Lampersdorf sowie die drei schon genannten Stiftsdörfer 1599 an die Herrschaft [[Trutnov|Trautenau]]. Diese verkaufte Lampersdorf sowie Bernsdorf, Königshan und Potschendorf wiederum an das Kloster Grüssau. Der [[Krone Böhmen|böhmische]] [[Landesherr]] Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolph II.]] bestätigte den Kaufvertrag mit der Auflage, dass diese Dorfschaften auch weiterhin bei Böhmen verbleiben sollen. 1617 verpachteten Abt und Konvent Lampersdorf zusammen mit den drei genannten Stiftsdörfern zu einem jährlichen Zins von 1000 [[Taler]]n an Heinrich Kapler in [[Lubawka|Liebau]]. Doch die Bewohner dieser Dörfer wollten weiterhin beim Stift Grüssau verbleiben. Vermutlich deshalb wurden Lampersdort sowie Bernsdorf, Königshan und Potschendorf von den [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Aufständischen]] 1619 konfisziert. Nach der [[Schlacht am Weißen Berge]] wurden die früheren Stiftsdörfer wiederum dem Kloster Grüssau übergeben. Unter Abt Georg II. gelangte Bernsdorf 1622 an [[Jan Rudolf Trčka von Lípa]], Erbherr auf Schatzlar. Nach dessen Tod 1635 wurden seine Güter vom Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] konfisziert. Die Herrschaft Schatzlar, mit der Lampersdorf verbunden blieb, schenkte der Kaiser 1636 den Wiener [[St.-Anna-Hof (Wien)|Jesuiten]]. Als Entschädigung für die vier böhmischen Stiftsdörfer gewährte der Kaiser dem Stift Grüssau 9000 [[Floren|Gulden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1790 besuchten die Lampersdorfer Kinder die Schule in Bernsdorf. Anschließend wurden sie in Lampersdorf unterrichtet, wo 1818 ein erster Schulbau errichtet wurde, der 1878 durch einen Neubau ersetzt wurde. Wirtschaftliche Bedeutung erlangte ab den 1830er Jahren der Abbau von Steinkohle. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften gehörte Bernsdorf ab 1850 zum [[Gerichtsbezirk Schatzlar]] bzw. zum [[Bezirk Trautenau (Königreich Böhmen)|Bezirk Trautenau]]. Infolge des [[Münchner Abkommen]]s wurde Lampersdorf 1938 dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] angeschlossen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Trautenau]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kostel_Nanebevstoupení_Páně_v_Lamperticích_02.JPG|mini|Christi Himmelfahrt Lampertice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filialkirche Christi Himmelfahrt ist im 20. Jahrhundert errichtet worden, das genaue Baujahr ist unbekannt. Der dreigeschossige Turm steht an der Frontseite mit Portal und seitlich angebauten Vorhallen mit Eingang. Der Turmhelm ist eine vierseitige Pyramide. Die Kirche trägt ein [[Satteldach]], der [[Chor (Architektur)|Chor]] hat einen Fünfeckabschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur  |Autor=Franz Schöbel, [[Beda Menzel]] |Titel=Gotteshäuser der Heimat: ein Heimatbuch des Riesengebirges und Braunauer Ländchens |Verlag=Riesengebirgs-Heimatverlag Renner|Ort=Kempten |Datum=1970}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Lampertice sind keine weiteren Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Haberfelner]] (1902–1962), Geologe&lt;br /&gt;
* [[Horst Siegel (Architekt)|Horst Siegel]] (1934–2020), Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ambrosius Rose: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Grüssau. OSB 1242–1289. S ORD CIST 1292–1810. OSB seit 1919.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart u. a. 1974, ISBN 3-8062-0126-9.&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Lutterotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Die &amp;#039;&amp;#039;Böhmischen Dörfer&amp;#039;&amp;#039; des Zisterzienser-Klosters Grüssau in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Deutschen Riesengebirgs-Vereins 16, 1927, S. 47–59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.riesengebirgler.de/gebirge/orte/Ortschaften.htm Ortsbezeichnung]&lt;br /&gt;
* [https://mesta.obce.cz/lampertice/vismo/dokumenty2.asp?u=278&amp;amp;id_org=278&amp;amp;id=2925&amp;amp;p1=316 Historische Ansichtskarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Trutnov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1521]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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