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	<title>Lambris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:31:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lambris&amp;diff=1006319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: Commonslink</title>
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		<updated>2025-07-02T11:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonslink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lambris.jpg|mini|Holzvertäfelung an einer Wand]]&lt;br /&gt;
Der oder auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Lambris Lambris]&amp;#039;&amp;#039; im [[Duden]]; im Französischen ist das Wort stets ein Maskulinum.&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Französische Sprache|frz.]]; Aussprache: {{IPA|[lã &amp;#039;bri:]}}; seltener die &amp;#039;&amp;#039;Lamperie&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;Lambrie&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine [[Schalung (Verkleidung)|Verkleidung]] des unteren Bereichs der Wand in [[Innenraum|Innenräumen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lambris.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kunst. Architektur, bildende Kunst, angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-363-00286-6 (Gesamtwerk), Band&amp;amp;nbsp;4, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 1992, S.&amp;amp;nbsp;206&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauteil kann aus [[Holz]], [[Polyvinylchlorid|PVC]], [[Marmor]] oder [[Stuck]] bestehen. Die Lambris wird in der Regel nach unten durch eine [[Fußleiste]] und nach oben mit einer horizontalen (Holz-)Leiste abgeschlossen. Bei [[Täfelung|vertäfelten]] Ausführungen etwa aus Holz oder einem Kunststoff werden zwischen Fußleiste und Abschlussleiste [[Paneel]]e angebracht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Chambre de la Dauphine, Château de Versailles.jpg|mini|Chambre de la Dauphine im [[Schloss Versailles]], 18. Jahrhundert (Rekonstruktion). Über einem weißen Lambris aus Holz ist eine Seidenwandbespannung angebracht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lambris dienten historisch als innenseitige Wärmedämmung, Feuchte- und Schimmelflecken aufgrund aufsteigender Feuchtigkeit der Wand ([[Mauerwerk]]) konnten so kaschiert werden. Sie dienten auch der Verkleidung von Kabeln und Rohren der technischen Gebäudeinstallation und zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen durch Stuhlbeine oder -lehnen. Man findet sie in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Gerichtsgebäuden, aber auch an Theken in Gaststätten (zum Beispiel in Irland) zur Schonung des Tresens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Holzverkleidungen werden die Paneele üblicherweise nicht direkt an der Wand befestigt, sondern auf eine Unterkonstruktion genagelt. Die einzelnen Holztafeln können dabei waagrecht oder senkrecht angebracht werden. Marmorplatten werden mit [[Mörtel]] an die Wand geklebt. Die Verkleidung mit Stuck ist besonders aufwendig. PVC ist dagegen billig, einfach zu verarbeiten und auch widerstandsfähig, jedoch auch gesundheitsschädlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lambris médiéval.png|mini|Eugène Viollet-le-Duc: Schematische Zeichnung eines mittelalterlichen Lambris, 1868.]]&lt;br /&gt;
Laut [[Eugène Viollet-le-Duc]] bezeichnete Lambris im [[Mittelalter]] ausschließlich Wandverkleidungen aus Brettern. Auch die Bretterverkleidung von Dachstühlen und Zimmerdecken, teils mit Malereien oder Schnitzereien verziert, haben in Frankreich anfänglich diese Bezeichnung getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Havard |Titel=Dictionnaire de l&amp;#039;ameublement et de la décoration: depuis le XIIIe siècle jusqu&amp;#039;à nos jours |Band=3 |Ort=Paris |Datum=1894 |Spalten=196-197 |Online=[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k57648255 Gallica]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hüfthohe Holzvertäfelungen in Sälen und Wohnräumen reicher Bevölkerungsschichten schlossen an [[Bildwirkerei|Tapisserien]] im oberen Wandbereich an, die gemeinsam der Kälteisolation dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fr.wikisource.org/wiki/Dictionnaire_raisonn%C3%A9_de_l%E2%80%99architecture_fran%C3%A7aise_du_XIe_au_XVIe_si%C3%A8cle/Lambris |titel=Dictionnaire raisonné de l’architecture française du XIe au XVIe siècle/Lambris - Wikisource |abruf=2020-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren die Wände aristokratischer Räume entweder verputzt und mit Stuck verziert, deckenhoch mit verzierten Holzpaneelen vertäfelt oder wiesen einen Lambris und eine textile [[Wandbespannung]] auf. Im frühen 19. Jahrhundert waren Lambris und Holzvertäfelungen zunehmend in nachrangigen Räumen zu finden, die Wände der Haupträume wurden nun verputzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=François Varin |Hrsg= |Titel=L’histoire d’une maison par ses moulures |Sammelwerk=Continuité |Band=86 |Datum=2000 |Seiten=54-56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hetzgeshof Jucken Lambris2.JPG|mini|Wandmalerei im [[Hetzgeshof]], einen Marmorlambris imitierend, vermutlich zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gehobenen privaten Gebäuden fanden sich an der Wende vom 19. zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Lambris, z.&amp;amp;nbsp;B. in Fluren oder Treppenhäusern. In dieser Zeit waren für die Lambris auch [[Linkrusta]]-Wandverkleidungen beliebt, ein mit plastischen Ornamenten versehenes, [[linoleum]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ähnliches Material, das aufgeklebt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neue Linkrusta-Muster für Wandbekleidung und Lambris |Sammelwerk=Innendekoration. Mein Heim, mein Stolz |Band=16 |Datum=1905 |Seiten=279-281 |Online=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/innendekoration1905 |Abruf=2020-08-09 |DOI=10.11588/DIGLIT.7502}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der einfachsten Variante wurde die Lambris lediglich durch einen [[Ölsockel]], einen widerstandsfähigen Anstrich aus [[Ölfarbe]] gebildet, der häufig eine Holz- oder Marmorverkleidung imitierte. Seltener wurden auch Bespannungen aus [[Textilie|Stoff]] oder [[Wachstuch]] verwendet, die meist auf Spannrahmen aus Holzleisten fixiert waren oder auf an der Wand befestigte Leisten genagelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Timm: &amp;#039;&amp;#039;Das moderne Fremdwörterlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Naumann &amp;amp; Göbel, Köln 2005, ISBN 3-625-10431-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dado (architecture)|Lambris}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Bauwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wand- und Deckengestaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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