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	<title>Lambic - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:31:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lambic&amp;diff=797789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2023-08-02T08:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Belgische Lambic Biere 1.JPG|mini|hochkant=1.4|Einige Lambic-Biere]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambiek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[belgisches Bier]], das durch [[Spontangärung]] entsteht. Weiterverarbeitete Varianten sind beispielsweise [[Geuze]], [[Faro (Bier)|Faro]], [[Kriek]] und andere Fruchtlambic-Biere.&lt;br /&gt;
Das traditionell hergestellte Lambic wurde von [[Slow Food]] in die &amp;#039;&amp;#039;Arche des Geschmacks&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fondazioneslowfood.com/en/ark-of-taste-slow-food/traditional-lambic/ fondazioneslowfood.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit dem 7. Mai 1998 ist die traditionelle Zusammensetzung oder das traditionelle Herstellungsverfahren des Produkts als [[Herkunftsbezeichnung|garantiert traditionelle Spezialität (g.&amp;amp;nbsp;t.&amp;amp;nbsp;S., engl. TSG)]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Die Biersorte heißt auf [[Belgisches Niederländisch|Flämisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|vls|Lambiek}}&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|vls|Lambik}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|vls|Lambic}}&amp;#039;&amp;#039;, auf [[Französische Sprache|Französisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Lambic}}&amp;#039;&amp;#039;.  Der Name kommt möglicherweise vom [[Flandern|flämischen]] Ort &amp;#039;&amp;#039;Lembeek&amp;#039;&amp;#039; oder vom flämischen Wort für [[Brennblase|Brennkessel]], &amp;#039;&amp;#039;{{lang|vls|alambiek}}&amp;#039;&amp;#039; ([[Alambic]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Lambic ==&lt;br /&gt;
Die Zutaten für Lambic sind zwar wie bei anderen [[Bierbrauen|Bierbrauverfahren]] auch Wasser, [[Malz]] und [[Hopfen]], es wird aber keine [[Reinzuchthefe|Hefe]] zugesetzt, sondern diese wird durch eine offene Lagerung des Sudes aus der Umgebungsluft „eingefangen“. Dieses Verfahren der nicht geführten, sondern [[Spontangärung|spontanen Gärung]] war bis zur Entdeckung der mikrobiologischen Zusammenhänge das Standardverfahren in der Bierherstellung, heute ist das Lambic eine der wenigen Ausnahmen, bei der diese Methode noch angewandt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
=== Zutaten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Weizen]], [[Malz|gemälzte Gerste]], [[Wasser]], [[Hopfen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. C. Lange, B. Fink |Titel=Journal edle Getränke |Sammelwerk=Stern |Nummer=46 |Verlag=Gruner und Jahr |Datum=2006-11-09 |Seiten=32, letzter Absatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herstellung ===&lt;br /&gt;
Die Bierwürze wird unter Verwendung der obengenannten Zutaten in einem Kessel mehrere Stunden gekocht. Anschließend wird der Sud in einen offenen Bottich oder Trog verbracht, in dem die Würze bei Zimmertemperatur wiederum einige Stunden stehen bleibt. Hierbei ist auf gute Luftzirkulation zu achten, denn die Hefe wird nicht zugesetzt, sondern aus der Luft „eingefangen“. Durch die freie Temperaturführung ist es nicht möglich, das Lambic zu allen Jahreszeiten zu brauen, denn im Sommer ist es zu warm und im Winter zu kalt, um die erwünschte Besiedlung mit den Hefen zu erreichen. Anschließend an die Lagerung in der Wanne wird das Ausgangsprodukt traditionell in Eichen- oder Kastanienfässer abgefüllt. Von nun an ist der Prozess durch den Menschen nicht mehr ohne weiteres steuerbar. Der Brauer muss eine [[Spontangärung]] abwarten, deren Eintreten sich bis zu Monaten hinziehen kann. Auch differiert der Geschmack recht stark, denn die Hefen sind maßgeblich an der Geschmacksentwicklung beteiligt, und es werden keine besonderen oder standardisierten Hefen hinzugesetzt. Zunächst vergärt das Bier bis ca. 5 % Alkohol durch die Wirkung von &amp;#039;&amp;#039;[[Saccharomyces cerevisiae]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend findet die Restgärung durch &amp;#039;&amp;#039;[[Brettanomyces bruxellensis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Brettanomyces lambicus]]&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. C. Lange, B. Fink |Titel=Journal edle Getränke |Sammelwerk=Stern |Nummer=46 |Verlag=Gruner und Jahr |Datum=2006-11-09 |Seiten=34, letzter Absatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis entsteht ein sehr trockenes Bier mit typischem Geschmack und einem durch die Gärung im Holzfass bedingten recht niedrigen Kohlensäuregehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Verarbeitungsschritten kann das Lambic zu [[Geuze]] weiterverarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. C. Lange, B. Fink |Titel=Journal edle Getränke |Sammelwerk=Stern |Nummer=46 |Verlag=Gruner und Jahr |Datum=2006-11-09 |Seiten=32–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das ähnlich klingende &amp;#039;&amp;#039;Lambig&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine Variante des [[Calvados (Getränk)|Calvados]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.la-bretonelle.de/lambig/ Lambig - Calvados aus der Bretagne]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biersorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittel als garantiert traditionelle Spezialität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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