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	<title>Lambertz-Gruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T10:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
| Logo             = Lambertz Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[GmbH &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 15. September 1688 (Urgründung)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lambertz.de/de/unternehmen/zeittafel.html |text=Zeittafel  |wayback=20120607214453}} auf lambertz.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Juli 1899&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/40074/DE Registernummer 40074]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Eintrag des Namenspatentes)&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Aachen]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = * Romeo Odak&lt;br /&gt;
                     * Manfred Vondran&lt;br /&gt;
                     * Hermann Kittelberger-&amp;lt;br /&amp;gt;Bühlbecker (Beirats-Vors.)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = ca. 4000 (2020/21)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 656 Mio. Euro (2020/21)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/219478/umfrage/umsatz-der-lambertz-gruppe-nach-tochterunternehmen/ &amp;#039;&amp;#039;Umsatz der Lambertz-Gruppe weltweit in den Geschäftsjahren 1999/2000 bis 2020/2021&amp;#039;&amp;#039;], Eintrag auf statista.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Lebensmittelindustrie]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.lambertz.de/ www.lambertz.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambertz-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein deutscher Hersteller für [[Backware]]n mit Sitz in [[Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Name geht auf den Bäcker- und Konditormeister [[Henry Lambertz]] zurück, der den Betrieb Mitte des 19. Jahrhunderts durch seine neuen Kreationen zum [[Hoflieferant]]en führte. Die Lambertz-Gruppe vertreibt ihre Produkte sowohl über den Fach- und [[Lebensmitteleinzelhandel|Lebensmittelhandel]] als auch überwiegend über [[Discounter]], und hierbei jeweils etwa zur Hälfte als [[Handelsmarke]] und als [[Markenartikel]]. Zum Sortiment des Unternehmens gehören unter anderem [[Schokolade]]nerzeugnisse, [[Florentiner (Gebäck)|Florentiner]], Gebäckmischungen, [[Dauerbackwaren]], gefüllte [[Waffel]]erzeugnisse, Fertigkuchen, [[Praline]]n und [[Marzipan]] sowie [[Nougat]]-Produkte. Hinzu kommen [[Saisonartikel]], die etwa die Hälfte der Gesamtproduktion ausmachen, beispielsweise diverses Weihnachtsgebäck, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Aachener Printen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HLAnzeige 1874.jpg|mini|hochkant|Anzeige 1874]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HistorischePrintendoseLambertzAachen.jpg|mini|hochkant|Historische Printendose]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Firma gehen auf den „Urgründer“ Zacharias Kreinsz zurück, der im Jahre 1688 die Konzession erhielt, im Haus Markt 7 in Aachen eine Bäckerei einzurichten. Dieses Haus war zu jener Zeit als &amp;#039;&amp;#039;Haus zum Grünen Schild&amp;#039;&amp;#039; bekannt und wurde später in &amp;#039;&amp;#039;Haus zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Im Jahr 1831 ließ sich der aus [[Erkelenz]] stammende Zuckerbäcker Johann Werner Lambertz&amp;lt;ref&amp;gt;* 10. Januar 1802 in Erkelenz. Kirchenbucheintrag, Erkelenz. Reg. Nr. LA 28. (48); † 30. Mai 1866 in Aachen ([https://www.rhein-erft-geschichte.de/totenzettel/index.php?nummer=26311 Totenzettel]). Reg.Nr. LA33 (86).&amp;lt;/ref&amp;gt; in Aachen nieder, dessen Sohn Henry Lambertz nach Ausbildung im väterlichen Betrieb und Fortbildung im belgischen [[Huy (Belgien)|Huy]], im Besonderen auf dem Gebiet der [[Printen]]- und Schokoladenherstellung, schließlich im Jahr 1860 das &amp;#039;&amp;#039;Haus zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; am Markt 7 übernahm, in dem sich zuvor die Feinbäckerei und Konditorei des mittlerweile in Rente gegangenen Franz Fromm befunden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2543401 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen von 1868.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier produzierte Lambertz nun Süßwaren aller Art sowie Pralinen, [[Dragée]]s, Gelée, [[Dessert]]s und eingemachte Früchte, sowie [[Sirup]]e, [[Liqueur]]e und [[Punsch]]-Essenzen und vor allem [[Aachener Printen]]. Dieses ehemalige [[Gebildbrot]] aus dem Raum [[Dinant]] in Belgien, „Couques de Dinant“ genannt, wurde ursprünglich durch [[Wanderarbeiter]], hier vor allem die [[Kupfermeister|Kupferschläger]], verbreitet. Bereits seit der [[Kontinentalsperre]] war diesem Gebildbrot statt des [[Rohrzucker]]s, der nun nicht mehr aus Mittelamerika importiert werden konnte, [[Farinzucker]] und [[Zuckerrübe]]nsirup zugegeben worden, was den Teig dunkler, gröber, zäher und schwer formbar machte. Dieser Teig hatte aber den Vorteil, problemlos fabrikmäßig geformt und hergestellt werden zu können. Dadurch eignete sich diese Printenart&amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem englischen „print“ und dem niederländischen „prent“, steht für „Werkzeug zum Drücken“ bzw. „eingedrückte Abbildung“ oder „Auf-/Abdruck“, was sich beides auf die kunstvoll geschnitzten [[Model (Form)|Holzmodeln]] bezieht.&amp;lt;/ref&amp;gt; wesentlich besser zum Versand und damit zum Erschließen neuer Printen-Märkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.aachen.de/DE/tourismus_stadtinfo/pdf/pressetexte/basistexte/aachenerprinten.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Aachener Printen – kaiserstädtischer Knabberspaß mit Weltruhm&amp;#039;&amp;#039; auf Aachen-Information |wayback=20130204045857}} (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1820 wurde die Zutatenliste durch Zugabe unter anderem von [[Zimt]], [[Anis]], [[Gewürznelkenbaum|Nelken]], [[Grüner Kardamom]], [[Koriander]], [[Piment]], [[Orangeat]] und [[Ingwer]] verändert; die Kräuterprinte wurde entwickelt. Henry Lambertz begann ab 1860 in seinem Betrieb mit der Herstellung von Schokolade; er kreierte die Schokoladenprinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1872 wurde das Unternehmen von drei Adelshäusern mit dem Titel [[Hoflieferant]] ausgezeichnet, nachdem er unter anderem das [[Belgien|belgische]], [[Niederlande|niederländische]] und [[Preußen|preußische]] Königshaus regelmäßig mit seinen Produkten beliefert hatte. Das Sonnen-Emblem des Hauses wurde nun auch zum Firmenlogo. Lambertz erweiterte sein Sortiment um englische [[Biskuit|Biscuits]], in- und ausländische Liqueure sowie Medicinal [[Tokayer]]. Im Jahr 1874 wurde der Betrieb mit einer [[Dampfmaschine]] ausgestattet und 1876 entstand eine Filiale auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz 10.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1891526 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen, 1877.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer schweren Gallenblasenerkrankung entschloss sich Henry Lambertz mit notarieller Wirkung zum 16. September 1878 zum Verkauf seines Betriebes im &amp;#039;&amp;#039;Haus zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; an den ehemaligen Bierbrauer Christian Geller (1829–1914),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2119743 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1887].&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Verwandten aus einer Nebenlinie der Familie Lambertz. Im Jahr 1895 stiegen dessen Söhne Wilhelm (1867–1939) und Josef Geller (1869–1918) in die Geschäftsleitung ein. Henry Lambertz starb 1898. Das Unternehmen wurde unter der alleinigen Firmierung „Henry Lambertz“ weitergeführt und am 8. Juli 1899 als geschützte [[Bild-/Wortmarke|Wortmarke]] beim [[Deutsches Patent- und Markenamt|Deutschen Patent- und Markenamt]] angemeldet und am 4. Oktober 1899 eingetragen, klassifiziert unter Konditor- und Backwaren aller Art.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/40074/DE Register.dpma A2132, Reg.Nr.40074.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Geller konnte auch die Bezeichnung „Hoflieferant“ übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1531715 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1899.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Gesamtbetrieb gehörten damals neben dem Stammsitz am Markt mit dem rückseitigen Zugang in der Augustinergasse (in der sich auch die Fabrik befand) noch die Filiale am Friedrich-Wilhelm-Platz und eine weitere am Dahmengraben 16. Im Jahr 1900 entstand unter anderem am Bergdriesch 6/12 in Aachen eine neue Fabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adressbuecher.net/entry/show/2005061 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1936.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den erheblichen Zerstörungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Gesamtunternehmen von dem studierten Wirtschaftswissenschaftler Karl F. Kittelberger, der Wilhelm Gellers Tochter Paula (1898–1984) und Erbin des Unternehmens geheiratet sowie zwischenzeitlich die Geschäftsleitung übernommen hatte, am Bergdriesch wieder neu aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adressbuecher.net/entry/show/992654 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1949.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1960er Jahre verlegte Kittelberger das Unternehmen erneut; es hat seitdem im Aachener Ortsteil [[Laurensberg]] in der Borchersstraße seinen Stammsitz. Lambertz war damals immer noch ein reiner Printenhersteller und belieferte ausschließlich [[Fachgeschäft]]e, wodurch das Überleben des Unternehmens auf Dauer gefährdet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DominoAnlageLambertzAachen.jpg|mini|Dominostein-Produktionsanlage Lambertz]]&lt;br /&gt;
Ein Großbrand im Jahr 1977 verursachte einen massiven wirtschaftlichen Einbruch. Bereits 1976 war Kittelbergers Neffe, [[Hermann Bühlbecker]], als Assistent der Geschäftsleitung ins Firmenmanagement eingestiegen. Er übernahm 1978 in der Nachfolge seines Onkels die Gesamtleitung. Bühlbecker brachte bald die [[Dominostein]]e als Ganzjahressortiment auf den Markt, womit die Spezialisierung auf Printen durchbrochen wurde. Hinzu kamen mit der Zeit, vor allem durch strategische Zukäufe und Übernahmen, weitere klassische Produkte wie [[Lebkuchenherz]]en, [[Zimtstern]]e oder [[Spekulatius]]. Das Unternehmen produziert neben seinem Saisonangebot die erwähnten Ganzjahresprodukte (Gebäckmischungen, Monogebäcke, Kleinkuchen, Pralinen, diverse Gebäcke und Vitalgebäck).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henry Lambertz Aachen.jpg|Henry Lambertz&lt;br /&gt;
WilhelmGeller LambertzAachen.jpg|Wilhelm Geller&lt;br /&gt;
KarlKittelberger LambertzAachen.jpg|Karl Kittelberger&lt;br /&gt;
DrHermannBühlbeckerLambertzPrintenform.jpg|Hermann Bühlbecker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lambertz - Markt 7 Aachen.jpg|Lambertz-Zentrale Markt 7 zur Zeit von Henry Lambertz&lt;br /&gt;
LambertzAutomobil PrintenfabrikBergdrieschAachen.jpg|Filiale Bergdriesch um 1920 zur Zeit von Wilhelm Geller&lt;br /&gt;
LambertzFabrikBergdrieschAachen 1950.jpg|Zentrale Bergdriesch um 1950 zur Zeit von Karl Kittelberger&lt;br /&gt;
Aachen, Lambertz, 2010.jpg|Stammwerk Borchersstraße Aachen (2010)&lt;br /&gt;
LambertzStammwerkAachen.jpg|Luftbild des Stammwerks (2010)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tochterunternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Haeberlein 001.JPG|miniatur|150px|Historische Lebkuchendose von Heinrich Haeberlein]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Sicherung des Unternehmens auf dem Süßwarenmarkt entschloss sich Lambertz ab den 1990er-Jahren zu expandieren und übernahm teilweise ehemalige Konkurrenzfirmen sowie deren Produktionsanlagen und Produktpaletten als eigenständige Tochterunternehmen. So erwarb Lambertz 1994 zunächst die 1925 gegründete Max Weiss GmbH in [[Neu-Ulm]], einen Hersteller von Lebkuchen süddeutscher Prägung, welche selbst 1965 die Firma Wolff in [[Nürnberg]] übernommen hatte. Ferner erwarb Lambertz Anfang 1999 die Backwarensparte der von [[Theo Schöller]] aufgebauten „Schöller-Holding GmbH &amp;amp; Co KG“, wozu zum einen die 1920 fusionierte „Vereinigte Nürnberger Lebkuchen- und Schokoladenfabrik [[Heinrich Haeberlein|Haeberlein]]-Metzger AG“ gehörte, deren Wurzeln sich bis 1492 bei Haeberlein und 1586 bei Metzger zurückverfolgen lassen. Zum andern kam durch diesen Zukauf auch der 1872 gegründete [[Würselen]]er Gebäckspezialist &amp;#039;&amp;#039;„Kinkartz“&amp;#039;&amp;#039; hinzu, welcher zuvor 1991 von Schöller übernommen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nuernberginfos.de/traditionsfirmen-aus-nuernberg/haeberlein-metzger.html |wayback=20140220123608 |text=Historie Haeberlein-Metzger |archiv-bot=2026-02-18 02:40:17 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus betriebswirtschaftlichen Gründen wurde Anfang 2015 eine der dortigen Produktionsstraßen in das polnische Werk [[Ruda Śląska]] verlagert und den damit frei werdenden Mitarbeitern eine Übernahme in der Lambertz-Zentrale angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/eine-backstrasse-weniger-bei-kinkartz-1.1001542 |wayback=20150518075133 |text=Georg Pinzek: &amp;#039;&amp;#039;Eine Backstraße weniger bei Kinkartz&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-02-18 02:40:17 InternetArchiveBot }}, in [[Aachener Zeitung]] vom 15. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erwarb die Lambertz-Gruppe noch die „Heemann Lebkuchen und Süßwaren-Spezialitäten GmbH“ in [[Ladbergen]] im [[Tecklenburger Land]] und im Jahr 2001 über die Feinbäckerei Otten aus [[Erkelenz]], an der sie zu 50 Prozent beteiligt ist, die Marzipan- und Schokoladewarenfabrik Otto Scharschmidt GmbH aus [[Alzenau]] in [[Unterfranken]], die auf die Herstellung von figürlichem Marzipan sowie schokolierten Früchten und Confiserie-Schokokugeln spezialisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 richtete die Lambertz-Gruppe eine neue Produktionsstätte im polnischen [[Kattowitz]] ein, wodurch anschließend auch der Durchbruch auf dem [[Osteuropa|osteuropäischen]] Markt gelang. Damit verfügt die Lambertz-Gruppe derzeit über 25 Backstraßen an sieben Produktionsorten. In den [[Vereinigte Staaten|USA]] besteht seit längerem ein Vertriebsbüro in [[Fairfield (New Jersey)]], da dort Handelsketten Lambertz-Produkte ins Sortiment aufgenommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lambertz.us/ Homepage Lambertz Vertriebsbüro USA]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2021 profitierte Lambertz davon, die von der [[Trump]]-Regierung im Oktober 2019 erlassenen Zölle über 25 % hat, für fünf Jahre ausgesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kabinett-online.de/wirtschaft/erleichterung-bei-der-lambertz-gruppe-massive-us-strafzoelle-auf-deutsche-gebaecke-werden-ausgesetzt/ &amp;#039;&amp;#039;Erleichterung bei der Lambertz-Gruppe: Massive US-Strafzölle auf deutsche Gebäcke werden ausgesetzt&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Kabinett – Journal der Bundeshauptstadt Bonn&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2014 hat die Lambertz-Gruppe die Mehrheitsbeteiligung an der [[Dresden|Dresdner]] Großbäckerei [[Dr. Quendt]] übernommen, die vor allem [[Russisch Brot]], [[Stollen (Gebäck)|Christstollen]], [[Oblate]]n und Dinkelchen herstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=8bf90317-cf68-45f9-9ed0-ffc363b84192 |text=Lambertz übernimmt Stollenbäcker |wayback=20150518092729 |archiv-bot=}}, auf grenzecho.net vom 19. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mehrheitsbeteiligung wurde 2018 auf 100 % erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus übernahm Lambertz mit Wirkung zum 1. Mai 2015 im Rahmen eines [[Asset Deal]]s den Geschäftsbetrieb sowie die Maschinen und Ausstattung der &amp;#039;&amp;#039;ifri Schuhmann-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; in Nürnberg, zu denen die &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Lebkuchen- und Dauerbackwarenfabrik ifri Schuhmann GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Burg Lebkuchen GmbH Nürnberg&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Josef Wendler Nougat Fabrik GmbH &amp;amp; Co. KG Nürnberg&amp;#039;&amp;#039; gehören und womit Lambertz erstmals auch Anbieter von Nougat-Produkten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.lambertz.de/images/Pressemitteilung_Lambertz_%C3%BCbernimmt_s%C3%A4mtliche_Gesch%C3%A4ftsbetriebe_der_ifri_Schuhmann-Gruppe.pdf |text=Pressemitteilung Firma Lambertz vom 15. Januar 2015 |archivebot=2019-04-24 19:25:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Lambertz-Gruppe ist in die Organisation [[Roundtable on Sustainable Palm Oil]] (RSPO) eingetreten. Daraufhin sind alle Werke für den Einsatz von nachhaltigem Palmöl zertifiziert und die Produkte mit einem Nachhaltigkeitssiegel versehen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107-2 &amp;#039;&amp;#039;Streit um ein Nachhaltigkeitssiegel&amp;#039;&amp;#039;, in: süddeutsche.de vom 3. September 2012].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Organisation und deren Siegel sind allerdings umstritten und werden von Kritikern als Greenwashing bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2012 trat die Lambertz-Gruppe dem Forum &amp;#039;&amp;#039;Nachhaltiger Kakao&amp;#039;&amp;#039; bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.giz.de/de/downloads/giz2012-de-forum-nachhaltiger-kakao-protokoll-gruendungssitzung.pdf |text=Gründungsprotokoll Forum Nachhaltiger Kakao |wayback=20131106004216 |archiv-bot=}} (PDF; 580&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2017 wird bei Lambertz-Jahresprodukten nur noch [[Transfair|Fairtrade]]-Kakao verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lambertz Gruppe |url=https://www.lambertz.de/wp-content/uploads/2017/10/Lambertz-Jahrespressekonferenz-2017.pdf |titel=Lambertz-Jahrespressekonferenz 2016/17 |werk= |hrsg= |datum=2017-10-05 |abruf=2017-11-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sponsoring ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DrHermannBühlbecker ClintonGlobalInitiative NY2009.jpg|miniatur|Hermann Bühlbecker bei der Clinton Global Initiative 2009]]&lt;br /&gt;
Die Lambertz-Gruppe gründete 2009 die Afghanistan-Initiative, mit der sie in Zusammenarbeit mit dem [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt Deutschlands]] und der [[Deutsche Botschaft Kabul|Deutschen Botschaft]] [[Kabul]] jungen Afghanen ermöglicht, eine Bäckerlehre zu absolvieren, nach deren erfolgreichem Abschluss sie dann mit einer finanziellen Starthilfe ausgestattet werden, um in ihrer Heimat ein Geschäft einzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wams_print/article2502981/Buehlbeckers-Hilfsprojekt.html &amp;#039;&amp;#039;Bühlbeckers Hilfsprojekte&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; vom 28. September 2008].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen fördert unter anderem die [[American Foundation for AIDS Research]], die [[Elton John AIDS Foundation]], die [[Clinton Global Initiative]], die sich für den Kampf gegen Armut und gegen Global Warming sowie für Erziehung, Gesundheit etc. einsetzt, sowie mehrere nationale Projekte. Lambertz ist langjähriger Förderer des [[Karlspreis]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eifelschau.de/2022/05/30/lambertz-gruppe-unterstuetzt-seit-vielen-jahrzehnten-eine-der-bedeutendsten-politischen-auszeichnungen-in-europa/ |titel=Lambertz-Gruppe unterstützt seit vielen Jahrzehnten eine der bedeutendsten politischen Auszeichnungen in Europa |werk=eifelschau.de |sprache=de-DE |abruf=2022-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lambertz sponsert im Bereich des Leistungssports unter anderem [[CHIO Aachen]], [[Alemannia Aachen]] und die 1. Tennis-Bundesliga-Mannschaft des [[TK Kurhaus Aachen]], die als &amp;#039;&amp;#039;TK Kurhaus Lambertz&amp;#039;&amp;#039; auftritt und im Jahre [[1. Tennis-Bundesliga (Herren) 2013|2013]] zum fünften Male [[Tennis-Bundesliga (Herren)|Deutscher Meister]] wurde. Von 1991 bis 2010 war Lambertz auch Mitausrichter der [[Lambertz Open]] im Rahmen der [[ATP Challenger Tour]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Printen, Promis, Präsidenten – Eine deutsche Wirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Reportage aus dem Jahre 2009, Erstausstrahlung bei [[n-tv]] am 6. Dezember 2009, 45 Min.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Printenkönige von Aachen – Lambertz.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2010, 44 Min., Buch und Regie: Peter Scharf, Produktion: [[WDR]], Reihe: Dynastien in NRW, Erstausstrahlung: 19. November 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildersturm-film.de/lambertz-die-printenkoenige-aus-aachen bildersturm-film.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Schwärzel: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaftsarchive&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 1994, S. 2 [http://books.google.de/books?id=6nHy7xZLKT0C&amp;amp;pg=PA2&amp;amp;lpg=PA2&amp;amp;dq=karl+kittelberger,+aachen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=qVnLIonsY9&amp;amp;sig=WUV0_wu9Dd5H9IqBL2uTT4WiNGs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=uhUtUKCiBoLP0QXK14DIDA&amp;amp;ved=0CE8Q6AEwCTgK#v=onepage&amp;amp;q=karl%20kittelberger%2C%20aachen&amp;amp;f=false google online]&lt;br /&gt;
* [[Will Hermanns]]: &amp;#039;&amp;#039;Henry Lambertz. Aachener Printen- und Schokoladenfabrik&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Hermanns, Will, Heimatchronik der Kur- und Kronstadt Aachen: Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Archiv für Deutsche Heimatpflege, Köln, 1953, S. 254&lt;br /&gt;
* Karl F. Kittelberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Aachener Printenbuch – Auflösung ihrer rätselhaften Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, [[Meyer &amp;amp; Meyer (Verlag)|Meyer &amp;amp; Meyer-Verlag]], Aachen, 1991&lt;br /&gt;
* Markus Plate, Torsten Groth, Volker Ackermann und Arist von Schlippe: &amp;#039;&amp;#039;Große Deutsche Familienunternehmen: Generationenfolge, Familienstrategie und Unternehmensentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2011, S. 45–51 ([https://books.google.de/books?id=0ZnzDg6fDm4C&amp;amp;pg=PT48&amp;amp;lpg=PT48&amp;amp;dq=rosemarie+geller-b%C3%BChlbecker,+aachen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=mfWi_rKlmU&amp;amp;sig=nXS6ZX3Q2rGHQmdWIZ2gXO2KVLM&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=lambertz&amp;amp;f=false google online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Henry Lambertz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lambertz.de/ Offizielle Seite der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH &amp;amp; Co. KG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/47/18.29|EW=6/3/51.72|type=landmark|dim=25|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4392736-1|VIAF=234312659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:LambertzGruppe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Zuckerwaren (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Feinen Backwaren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Tecklenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Kreis Steinfurt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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