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	<title>Lambert Lensing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:25:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lambert_Lensing&amp;diff=1177151&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:8070:881:2020:2827:7D5:23A9:E62F: /* Herkunft und Ausbildung */ Verlinkungen angepasst</title>
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		<updated>2023-04-19T19:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft und Ausbildung: &lt;/span&gt; Verlinkungen angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Lambert Lensing.jpg|thumb|Das Grab von Lambert Lensing und seiner Ehefrau Louise geborene Block (Grabstein hinten rechts) im Familiengrab auf dem [[Südwestfriedhof Dortmund]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambert Lensing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1889]] in [[Dortmund]]; † [[25. April]] [[1965]] ebenda) war ein deutscher Zeitungsverleger und CDU-Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Lambert Lensing wurde am 14. November 1889 in Dortmund als Sohn des Zeitungsverlegers [[Lambert Lensing (1851)|Lambert Lensing]] (1851–1928) und seiner Frau Wanda Lensing, geborene Rittweger (1857–1943) geboren. Er besuchte eine Volksschule in Dortmund und das Gymnasium in [[Emmerich am Rhein|Emmerich]], der Heimatstadt seines Vaters. Dort bestand er 1910 die [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]]. Im Anschluss daran studierte er [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]], wo er jeweils Mitglied von [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindungen]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] wurde ([[KStV Markomannia Münster|K.St.V. Markomannia Münster]], K.St.V. Saxonia München und K.St.V. Teutonia Leipzig). Bereits während seines Studiums wurde er im väterlichen Verlag und beim Verlag Fredebeul &amp;amp; Koenen in Essen ausgebildet. 1914 bis 1918 war er Teilnehmer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], zuletzt als Adjutant [[Franz von Papen]]s in Palästina. Lensing erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz I. und II. Klasse]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1919 trat er in den familieneigenen Verlag „[[Medienhaus Lensing|Gebr. Lensing Verlagsanstalt]]“ ein und schloss 1920 sein Studium mit dem Referendarexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitungsverleger ===&lt;br /&gt;
Während der [[Ruhrbesetzung]] durch Frankreich wurde im März 1923 die von seinem Vater gegründete Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Tremonia&amp;#039;&amp;#039;, ein Organ der [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]], verboten. Lensing brachte daraufhin in Bochum die gegen die französische Besatzungsmacht gerichtete Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Ruhrpost&amp;#039;&amp;#039; heraus. Aufgrund dessen wurde er von der französischen Besatzungsmacht verhaftet und zu einer Geldstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1925 konnte die &amp;#039;&amp;#039;Tremonia&amp;#039;&amp;#039; wieder erscheinen. Nach dem Tode seines Vaters im Jahr 1928 übernahm Lensing die Leitung des Familienverlags. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits im Vorstand der Dortmunder und der westfälischen [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]]. Seit 1919 war er Mitglied in der Dortmunder Stadtverordnetenversammlung und wurde später auch in den Magistrat delegiert. Im Jahr 1929 wurde er Vorstandsmitglied des [[Verein Deutscher Zeitungsverleger|Vereins deutscher Zeitungs-Verleger]], 1930 Vorsitzender des Niederrheinisch-Westfälischen Zeitungsverleger-Vereins. Lensing war auch Vorstandsmitglied im [[Augustinus-Verein]] zur Pflege der katholischen Presse. Dieser Verein war von seinem Vater 1878 mitbegründet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste er seine Leitungsfunktionen in den Zeitungsverlegerverbänden aufgeben, mit dem [[Schriftleitergesetz]] verlor er auch den Einfluss über die zum Verlag gehörenden Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] eingezogen, war zunächst in [[Morąg]] eingesetzt und ab 1940 im [[Oberkommando der Wehrmacht]] in Berlin in der Abteilung Propaganda tätig. Nach dem Krieg kehrte er nach Dortmund zurück, in Lensings Druckerei wurde zunächst vom 19.&amp;amp;nbsp;September 1945 bis zum 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1946 die von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] herausgegebene Ruhr-Zeitung hergestellt. Anschließend übernahm er den Druck der [[Westfalenpost]]. Ende 1948 erhielt er als [[Altverleger]] eine Lizenz für die [[Ruhr Nachrichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Lensing gehörte am 2.&amp;amp;nbsp;September 1945 in Bochum zu den Mitbegründern der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratischen Union]] (CDU) in Westfalen und übernahm bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1946 den Landesvorsitz der [[CDU Nordrhein-Westfalen|CDU Westfalen]]. Er wurde in den [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]] berufen und ist damit einer der Väter des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|deutschen Grundgesetzes]]. 1949 gehörte er zu den Mitbegründern des [[Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger|Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger]], dessen stellvertretender Präsident er von 1953 bis 1959 war. Vom 4.&amp;amp;nbsp;April 1951 bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1959 war er erneut nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender der CDU, [[Liste der Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen (3. Wahlperiode)|1954]] gelangte er über ein Direktmandat im Wahlkreis [[Kreis Recklinghausen|Recklinghausen-Land-Nordost]] in den [[Landtag Nordrhein-Westfalen]] und wurde stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lensing starb nach kurzer schwerer Erkrankung, sein Grab findet sich auf dem [[Südwestfriedhof Dortmund|Dortmunder Südwestfriedhof]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koszyk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 1959 wurde Lensing mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern]] ausgezeichnet. Papst [[Johannes&amp;amp;nbsp;XXIII.]] verlieh ihm das Komturkreuz des [[Gregoriusorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Kurt Koszyk&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Hans Bohrmann&lt;br /&gt;
 |Titel=Lensing, Lambert&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Ruhfus&lt;br /&gt;
 |Ort=Dortmund&lt;br /&gt;
 |Datum=1994&lt;br /&gt;
 |Seiten=78ff&lt;br /&gt;
 |DNB=943829844}}&lt;br /&gt;
* Kurt Koszyk: &amp;#039;&amp;#039;Lambert Lensing (1851–1928).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz-Dietrich Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Presseverleger des 18. bis 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dokumentation, Pullach bei München 1975, {{Falsche ISBN|3-7940-3604-4}}, S. 240–249.&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 5. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). SH-Verlag, Schernfeld 1998, ISBN 3-89498-055-9, S. 80f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg W. Oesterdiekhoff; [[Hermann Strasser]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Köpfe der Ruhr. 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Lichte von Biografien&lt;br /&gt;
 |Verlag=Klartext Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Essen&lt;br /&gt;
 |Datum=2009&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-8375-0036-3&lt;br /&gt;
 |Seiten=107–111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{NRW Landtag|ID=00607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koszyk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Kurt Koszyk&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Hans Bohrmann&lt;br /&gt;
 |Titel=Lensing, Lambert&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Ruhfus&lt;br /&gt;
 |Ort=Dortmund&lt;br /&gt;
 |Datum=1994&lt;br /&gt;
 |Seiten=78ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Westfalen-Lippe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133845354|VIAF=72594505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lensing, Lambert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender der CDU Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lensing, Lambert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zeitungsverleger und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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