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	<title>Lambay Island - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:11:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lambay_Island&amp;diff=1398432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 1. April 2025 um 19:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-01T19:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Lambay Island&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reachrainn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|BILD1=Lambay Island - Reachrainn - geograph.org.uk - 1350641.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Luftaufnahme von Lambay Island&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Irische See&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=53.489645&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=-6.015794&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IE-D&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|POSMARK=&lt;br /&gt;
|POSMARKSIZE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE=2.41&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Knockbane&lt;br /&gt;
|HOEHE=126&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=6&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2011&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Table No. 11 Population of inhabited Islands off the coast, 2006 and 2011&amp;#039;&amp;#039;. In: Central Statistics Office (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Population Classified by area&amp;#039;&amp;#039;. Dublin 2012, S. 132–133 ({{Webarchiv | url=http://www.cso.ie/en/media/csoie/census/documents/census2011vol1andprofile1/Census%202011%20-%20Population%20Classified%20by%20Area.pdf | wayback=20121010113601 | text=PDF-Datei; 3,64 MB}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambay Island&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{GaS|&amp;#039;&amp;#039;Reachrainn&amp;#039;&amp;#039;}}, älter &amp;#039;&amp;#039;Reachra&amp;#039;&amp;#039;) ist eine bis zu 126 m hohe, auf drei Seiten von [[Klippe]]n umgebene Insel. Sie liegt nordöstlich von [[Dublin]], sechs Kilometer vor dem Ortsteil Portraine des Küstenortes [[Donabate]] im [[County Fingal]] in der [[Irische See|Irischen See]]. Sie ist mit 241 Hektar die größte [[Irland|ostirische]] Insel. Der irische Name &amp;#039;&amp;#039;Reachra&amp;#039;&amp;#039; wurde von den [[Normannen]] durch den altnordischen &amp;#039;&amp;#039;Lambay&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|„Schafsinsel“}}) ersetzt, da hier Schafe vom Festland vom Frühling bis zum Sommer weideten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Jakob Egli]]: &amp;#039;&amp;#039;Nomina geographica. Sprach- und Sacherklärung von 42000 geographischen Namen aller Erdräume.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Brandstetter, 2. Aufl. Leipzig 1893, S. 522&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich, dass die Insel, die auch der [[Römisches Reich|Römer]] [[Plinius der Ältere]] erwähnt, auf der 150 n. Chr. erstellten Landkarte des altgriechischen Kartographen [[Ptolemäus]] verzeichnet ist, wenn auch an der falschen Stelle und unter dem Namen „Limnus“ oder „Limni“ ({{DeS|„Schnecke“}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porphyrabbau ==&lt;br /&gt;
Lambay Island wurde bereits um 7000 v. Chr. im irischen [[Mesolithikum]] von Menschen aufgesucht. Der Abbau und die Verarbeitung des [[Porphyr]]s (porphyritischer [[Andesit]]) auf Lambay wurde zwischen 1996 und 2001 von [[Gabriel Cooney]] im Rahmen des „Irish-stone axe projects“ untersucht&amp;lt;ref&amp;gt;Cooney, G. 2005 Stereo porphyry: quarrying and deposition on Lambay Island, Ireland. In Topping, P./Lynott, M. (eds) The cultural landscape of prehistoric mines, Oxford: Oxbow 14-29&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Neolithikum|neolithische]] Abbaustelle „The Eagle’s Nest“ erbrachte zahlreiche Produktionsreste, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Axt]]rohlinge, [[Schlagstein (Archäologie)|Hammer-]] und [[Schleifstein]]e. Die Hammersteine bestanden aus [[Granit]], Konglomerat und [[Quarzit]], die Schleifsteine aus [[Sandstein]] und Porphyr. Die [[Beil]]e wurden vor allem durch Picken vorgeformt. Der Abbau in Eagle’s Nest fand zwischen 3600 und 3000 v. Chr. statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cooney, G., 2002, So many shades of rock: Colour symbolism and Irish stone axeheads. In: Andrew Jones/Gavin MacGregor (eds.) Colouring the past: the significance of colour in archaeological research. Oxford: Berg, 4 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lambay ist der einzige Standort auf den [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] mit Belegen für alle Stufen der Produktion bis zum [[Polieren]] der Äxte. Auch aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und [[Eisenzeit]] wurden Funde gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial approach to Lambay Island.jpg|mini|links|Lambay Island]]&lt;br /&gt;
Bei „Scotch Point“ gibt es Anhaltspunkte für ein [[Promontory Fort]] und vorzeitliche [[Grabhügel]]. Im Meer vor der Insel scheint es die Mauern einer Einfriedung zu geben. Überliefert ist, dass [[Columban von Iona|St. Columcille]] auf Lambay um 530 ein Kloster gegründet haben soll, das einem der ersten [[Wikinger]]überfälle in Irland im Jahre 795 zum Opfer fiel. Einer der auch in [[Haithabu]] bezeugten Sigtryggs ({{gaS|&amp;#039;&amp;#039;Sitrics&amp;#039;&amp;#039;}}), wahrscheinlich der letzte mit Namen „Sygtrygg Seidenbart“, der zwischen 989 und 1036 König in [[Dublin]] war, soll den Bau einer Kirche auf Lambay gewährt haben. Den einzigen Hinweis auf diese Kirche sieht man heute in einem „Blessed Trinity“ (gesegnete Dreieinigkeit) genannten [[Brunnen]]. Im Jahre 1181 unterstellte [[Johann Ohneland]] die Insel den Erzbischöfen von Dublin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Kirche liegen die Reste einer großen Einfriedung, in der Nähe des von einem Wassergraben umgebenen Standorts, der vielleicht aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammt. Der Strand nördlich des Hafens ist erodiert; dadurch wurden im Jahre 1995 und 2002 sechs bzw. sieben Skelette aus dem Spät[[mittelalter]] freigelegt. Die gegenwärtige Kirche stammt vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie ersetzt eine Kirche, die in den 1830er Jahren entstand. Geophysikalische Studien ergaben, dass vor der Kirche ein Massengrab liegt. Es wird vermutet, dass hier die etwa 362 Opfer des Schiffbruchs der &amp;#039;&amp;#039;[[Tayleur (Schiff)|Tayleur]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1854 begraben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert verpachtete der Dubliner Erzbischof die Insel an [[John Challoner]], Ratsherrn und Bürgermeister von Dublin. Bedingung war, dass dieser innerhalb von sechs Jahren ein Schloss, ein Dorf und einen Hafen baute. Die Challoners besaßen Lambay bis zum Jahre 1611; dann ging die Insel mit William Ussher (der auch Donnybrook Castle besaß) für 200 Jahre an die Familie Ussher, darunter der Erzbischof von Armagh [[James Ussher]], der zeitweise auf der Insel lebte. Im 17. Jahrhundert wurde hier [[Blei]]- und [[Kupfer]]bergbau betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1690er Jahre verbrachte [[Godert de Ginkell, 1. Earl of Athlone|Godert de Ginkell]] (1644–1703 – 1. Earl of [[Athlone]]) 780 Soldaten und 260 Freischärler nach Lambay, wo sie bis zum Abschluss des [[Vertrag von Limerick|Vertrages von Limerick]] gefangen gehalten wurden. Eine Anzahl starb auf der Insel. Im Jahre 1860 wurden die irischen Farmer auf Lambay durch englische bzw. schottische ersetzt. Im Jahre 1905 kam der Architekt Sir [[Edwin Lutyens]] nach Lambay und restaurierte das im Stil eines Herrenhauses gehaltene [[Lambay Castle]]. Die Insel ist heute im Privatbesitz und Vogelschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Cooney: &amp;#039;&amp;#039;Lambay: an island on the horizon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeology Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Nr. 4, 1993, S. 24–28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heritagecouncil.ie/unpublished_excavations/section4.html Grabungsbericht (engl.) und Bilder]&lt;br /&gt;
* [https://www.pbase.com/longmeadow/image/81621725 Das Castle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Irland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Irische See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im County Fingal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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