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	<title>Lamb-Verschiebung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T19:46:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamb-Verschiebung&amp;diff=123011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Kommentar in den Quelltext geschrieben nachdem zum 4. Mal in 2 Jahren irgendjemand Retherford in Rutherford geändert hat, obwohl es ein Leichtes war, zu sehen, dass das jemand anders war</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lamb-Verschiebung&amp;diff=123011&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-08T10:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommentar in den Quelltext geschrieben nachdem zum 4. Mal in 2 Jahren irgendjemand Retherford in Rutherford geändert hat, obwohl es ein Leichtes war, zu sehen, dass das jemand anders war&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wasserstoff Aufspaltung.svg|mini|hochkant=2|Lamb-Verschiebung als eine von mehreren Aufspaltungen der Energieniveaus des Wasserstoffatoms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lamb-Verschiebung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lamb-Shift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Effekt in der [[Quantenphysik]], der 1947 von [[Willis Eugene Lamb]] und [[Robert C. Retherford]]&amp;lt;!-- *** Jawohl, Retherford, nicht Ernest Rutherford! *** ---&amp;gt;   entdeckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Willis E. Lamb, Robert C. Retherford |Titel=Fine Structure of the Hydrogen Atom by a Microwave Method |Sammelwerk=Physical Review |Band=72 |Nummer=3 |Datum=1947 |Seiten=241–243 |DOI=10.1103/PhysRev.72.241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment zeigte, dass zwei Atomzustände im Wasserstoffatom, die nach der [[Dirac-Theorie]] der [[Relativistische Quantenmechanik|relativistischen Quantenmechanik]] exakt gleiche Energien haben sollten, eine – sehr geringe – Energiedifferenz aufwiesen. Diese Entdeckung legte einen Grundstein für die [[Quantenelektrodynamik]]. Lamb wurde dafür 1955 mit dem [[Nobelpreis für Physik]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1955/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nobelpreis bezieht sich auf den Effekt am Wasserstoffatom, aber die Lamb-Verschiebung ist ein allgemeiner quantenelektrodynamischer Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Dirac-Gleichung]] ergibt sich, dass Zustände mit gleicher [[Hauptquantenzahl]] &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; und gleicher Gesamtdrehimpulsquantenzahl (Bahndrehimpuls plus [[Spin]]) &amp;lt;math&amp;gt;j&amp;lt;/math&amp;gt; im [[Wasserstoff]] oder in [[Ein-Elektron-System|wasserstoffähnlichen Atomen]] bezüglich der Nebenquantenzahl &amp;lt;math&amp;gt;\ell&amp;lt;/math&amp;gt; [[Entartung (Quantenmechanik)|entartet]] sind, d.&amp;amp;nbsp;h. dieselbe Energie haben.&lt;br /&gt;
Die niedrigsten Zustände, die demnach entartet sein müssten, sind die Zustände &amp;lt;math&amp;gt;2s_{1/2}&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;(\ell=0)&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;2p_{1/2}&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;lt;math&amp;gt;(\ell=1)&amp;lt;/math&amp;gt;, die beide die Quantenzahlen &amp;lt;math&amp;gt;n=2&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;j=\tfrac{1}{2}&amp;lt;/math&amp;gt; haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lamb und Retherford erzeugten einen Strahl von Wasserstoffatomen im 2s&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zustand und setzten ihn einer [[Mikrowellen]]strahlung von 2395&amp;amp;nbsp;MHz aus. Dadurch wurden die Atome in den 2p&amp;lt;sub&amp;gt;3/2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zustand angehoben und fielen von dort auf den 2p&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zustand. Ein externes Magnetfeld bewirkte durch den [[Zeeman-Effekt]] eine Aufspaltung der Energieniveaus. Durch Variation des Magnetfeldes konnten sie die Energien der Übergänge sehr genau bestimmen und stellten fest, dass der Zustand 2p&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt; um 4,37&amp;amp;nbsp;[[Elektronenvolt|μeV]] niedriger liegt als 2s&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt;, entsprechend einem Frequenzunterschied &amp;lt;math&amp;gt;\Delta \nu = 1058 \, \text{MHz}&amp;lt;/math&amp;gt;. Verglichen mit der Energie der beiden Niveaus von −3,4&amp;amp;nbsp;eV ist das eine sehr kleine Korrektur (um einen Faktor 10 nochmals kleiner als die [[Feinstruktur (Physik)|Feinstruktur]]-Aufspaltung zwischen 2p&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt; und 2p&amp;lt;sub&amp;gt;3/2&amp;lt;/sub&amp;gt;), die aber von fundamentaler Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Beiträge zur Lamb-Verschiebung im H-Atom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gottfr-weissk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Beitrag&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2p&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 2s&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Selbstenergie des Elektrons&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4,07 MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 16,8&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1015,52&amp;amp;nbsp;MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4199,9&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vakuumpolarisation&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 0 MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 0&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | −27,13 MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | −112,2&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| anomales magn.&amp;amp;nbsp;Moment&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | −16,95 MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | −70,1&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 50,86 MHz || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 210,3&amp;amp;nbsp;neV&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die ersten Berechnungen zur Lamb-Verschiebung nahm [[Hans Bethe]] vor, gefolgt von [[Richard Feynman]] und [[Julian Schwinger]]. Drei quantenelektrodynamische Effekte liefern den größten Beitrag: die Selbstenergie des Elektrons, Vakuumpolarisation sowie das anomale magnetische Moment.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gottfr-weissk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstenergie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SelfE.svg|mini|Feynman-Diagramm der Selbst&amp;amp;shy;energie]]&lt;br /&gt;
Den größten Anteil an der Lamb-Verschiebung hat die [[Selbstenergie]] des Elektrons, d.&amp;amp;nbsp;h. seine Wechselwirkung mit [[Vakuumfluktuation]]en. In Übereinstimmung mit der [[Heisenbergsche Unschärferelation|heisenbergschen Unschärferelation]] werden [[Virtuelles Teilchen|virtuelle Photonen]] aus dem Vakuumfeld absorbiert und emittiert. Die dadurch hervorgerufene Bewegung (vgl. auch [[Zitterbewegung]]) verändert im zeitlichen Mittel das auf das Elektron wirkende Potential. Relevant wird der Effekt nahe am Zentrum des Atoms &amp;lt;math&amp;gt;(r=0)&amp;lt;/math&amp;gt;, vor allem innerhalb des Kerns, wo das Potential von der [[Coulombsches Gesetz|Coulombform]] abweicht. Dies betrifft vorwiegend Elektronen mit Drehimpulsquantenzahl &amp;lt;math&amp;gt;\ell=0&amp;lt;/math&amp;gt; (s-Zustände), deren Aufenthaltswahrscheinlichkeit im Kern klein, aber relevant ist, während für &amp;lt;math&amp;gt;\ell&amp;gt;0&amp;lt;/math&amp;gt; die Wellenfunktion des Elektrons im Zentrum null ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HakenWolf-1552&amp;quot; /&amp;gt; s‑Elektronen sind somit geringfügig schwächer gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb wird eine kleine Korrektur &amp;lt;math&amp;gt;\delta r&amp;lt;/math&amp;gt; zur Berechnung der [[Potentielle Energie|potentiellen Energie]] hinzugefügt, die näherungsweise wie folgt geschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\langle E_\mathrm{pot} \rangle = - \frac{Ze^2}{4 \pi \varepsilon_0}\left \langle \frac{1}{r + \delta r}\right \rangle&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
[[Kernladung]]szahl &amp;lt;math&amp;gt;Z&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
[[Elementarladung]] &amp;lt;math&amp;gt;e&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
[[Elektrische Feldkonstante|elektrischer Feldkonstante]] &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_0&amp;lt;/math&amp;gt; und&lt;br /&gt;
Abstand &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vakuumpolarisation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vacuum polarization.svg|mini|Feynman-Diagramm der Vakuum&amp;amp;shy;polarisation]]&lt;br /&gt;
Ein weiterer Beitrag zur Lamb-Verschiebung kann auf die [[Vakuumpolarisation]] zurückgeführt werden. Durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchenpaare verhält sich das Vakuum wie ein [[Dielektrikum|dielektrisches Medium]], das die Ladung des Kerns abschirmt. Sehr nahe am Kern ist dessen effektive Ladung erhöht, das elektrische Potential ist dadurch tiefer ([[Uehling-Potential|Uehling-Effekt]]). Auch hiervon sind wiederum hauptsächlich s‑Elektronen betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vakuumpolarisation trägt – mit entgegengesetztem Vorzeichen – kaum mehr als 2 % zum Gesamteffekt bei (in [[Myon#Myonische Atome|myonischen Atomen]] hingegen ist der Anteil dominant), aber die theoretischen Berechnungen und Experimente waren so präzise, dass dieser Beitrag und damit die Vakuumpolarisation bestätigt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anomales magnetisches Moment ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertex correction.svg|mini|Feynman-Diagramm einer Vertex&amp;amp;shy;korrektur]]&lt;br /&gt;
Ein weiterer Beitrag resultiert aus dem [[Landé-Faktor|anomalen magnetischen Moment]] des Elektrons (das v.&amp;amp;nbsp;a. von [[Vertex]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;korrekturen herrührt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesamter Effekt ===&lt;br /&gt;
Es gibt weitere Beträge höherer Ordnung (d.&amp;amp;nbsp;h. beschrieben durch höhere Potenzen der [[Feinstrukturkonstante]] α).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lamb-Verschiebung ergibt sich so zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta E_\mathrm{Lamb}(n, \ell = 0, j = \tfrac 12) = (Z \alpha)^4 \frac{4\alpha}{3 \pi n^3} m_\mathrm e c^2 \left(\ln \left( \frac{m_\mathrm e c^2}{2 R_y }\right) -\gamma(n,\ell ,j) + \frac{19}{30} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
respektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta E_\mathrm{Lamb}(n,\ell \neq 0,j) = (Z\alpha)^4 \frac{4 \alpha}{3\pi n^3} m_\mathrm e c^2 \left(\ln \left((Z\alpha)^2 \frac{m_\mathrm e c^2}{2 R_y }\right) - \gamma(n,\ell ,j) + \frac{3}{8} \frac{j(j+1) - \ell (\ell +1)- \frac 34}{\ell (\ell +1)(2\ell +1)}\right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Feinstrukturkonstante]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;m_\mathrm e&amp;lt;/math&amp;gt; die Masse des Elektrons&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt; c&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Lichtgeschwindigkeit]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt; n,\ell ,j&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Hauptquantenzahl|Haupt-]], [[Nebenquantenzahl|Neben-]] und [[Gesamtdrehimpulsquantenzahl]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;R_y&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Rydberg-Energie]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\gamma&amp;lt;/math&amp;gt; der Bethe-Logarithmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bethe-Logarithmus kann numerisch berechnet werden und beträgt für die niedrigsten Orbitale&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert W. Huff |Titel=Simplified Calculation of Lamb Shift Using Algebraic Techniques |Sammelwerk=Phys. Rev. |Band=186 |Nummer=5 |Datum=1969 |Seiten=1367–1379 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{align}&lt;br /&gt;
\gamma(1,0,\tfrac 12) &amp;amp;= 2{,}98\dots \\&lt;br /&gt;
\gamma(2,0,\tfrac 12) &amp;amp;= 2{,}81\dots \\&lt;br /&gt;
\gamma(2,1,j) &amp;amp;= 0{,}03\dots&lt;br /&gt;
\end{align}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Werten beträgt die Energiedifferenz &amp;lt;math&amp;gt;\delta E&amp;lt;/math&amp;gt; zwischen den &amp;lt;math&amp;gt;2s_{1/2}&amp;lt;/math&amp;gt;- und &amp;lt;math&amp;gt;2p_{1/2}&amp;lt;/math&amp;gt;-Orbitalen &amp;lt;math&amp;gt;\delta E = 4{,}37\cdot 10^{-6}\,\text{eV}&amp;lt;/math&amp;gt;, entsprechend einem Frequenzunterschied &amp;lt;math&amp;gt;\delta f&amp;lt;/math&amp;gt; der Spektrallinien von &amp;lt;math&amp;gt;\delta f = 1058\,\text{MHz}&amp;lt;/math&amp;gt;, in präziser Übereinstimmung mit dem Experiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lamb-Verschiebung in myonischen Atomen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In myonischen Atomen, also Atomen, in denen ein Elektron durch ein [[Myon]] ersetzt ist, tritt der Effekt deutlich stärker auf, weil der Bahnradius des Myons weit geringer und das anomale magnetische Moment größer ist. Für [[Myonischer Wasserstoff|myonischen Wasserstoff]] liegen die Zustände 2s&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt; und 2p&amp;lt;sub&amp;gt;1/2&amp;lt;/sub&amp;gt; um 202,4&amp;amp;nbsp;meV auseinander, also rund 46.000-mal so viel wie im gewöhnlichen Wasserstoff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Antognini&amp;quot; /&amp;gt; Den größten Anteil hat hierbei die Vakuumpolarisation. Ebenso wächst der Effekt mit Kernladung und &amp;amp;#x2011;radius. Allerdings wird er bei Atomen mit mehr als einem Elektron durch andere Effekte (Abschirmung der Kernladung durch die anderen Elektronen) überlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Steven Weinberg&lt;br /&gt;
   |Titel=The Quantum Theory of Fields Volume I: Foundations&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cambridge University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=New York&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ingolf V. Hertel, Claus-Peter Schulz&lt;br /&gt;
   |Titel=Atome, Moleküle und optische Physik 1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Haken, Hans Christoph Wolf&lt;br /&gt;
   |Titel=Atom- und Quantenphysik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gottfr-weissk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Kurt Gottfried, Victor F. Weisskopf&lt;br /&gt;
 |Titel=Concepts of Particle Physics, Vol II&lt;br /&gt;
 |Auflage=&lt;br /&gt;
 |Verlag=Clarendon Press&lt;br /&gt;
 |Ort=Oxford&lt;br /&gt;
 |Datum=1986&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-0-19-503393-9&lt;br /&gt;
 |Seiten=266–270}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HakenWolf-1552&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hermann Haken, Hans Christoph Wolf&lt;br /&gt;
 |Titel=Atom- und Quantenphysik&lt;br /&gt;
 |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
 |Datum=2004&lt;br /&gt;
 |Kapitel=15.5.2&lt;br /&gt;
 |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Antognini&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Aldo Antognini&lt;br /&gt;
 |Titel=Muonic atoms and the nuclear structure&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Laser Spectroscopy&lt;br /&gt;
 |Datum=2016&lt;br /&gt;
 |Seiten=17-29&lt;br /&gt;
 |Verlag=World Scientific&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1142/9789813200616_0002&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Kai Dieckmann &lt;br /&gt;
 |Kommentar=Proceedings ICOLS 2015, Singapore&lt;br /&gt;
 |arXiv=1512.01765}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166502-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atomphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenfeldtheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
	</entry>
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