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	<title>Lalla Takerkoust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:07:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-18T00:10:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Marokko&lt;br /&gt;
|Name = Lalla Takerkoust&lt;br /&gt;
|Arabname = {{ar|للا تاكركوست }}&lt;br /&gt;
|Alternativname = {{lang|shi-Tfng|ⵍⴰⵍⵍⴰ ⵜⴰⴽⵔⴽⵓⵙⵜ}}&lt;br /&gt;
|Wappen = &lt;br /&gt;
|Bild = LallaTakerkoust,town.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung = Alter Stadtteil und Staudamm&lt;br /&gt;
|Region = Marrakesch-Safi&lt;br /&gt;
|Provinz = Al Haouz&lt;br /&gt;
|Breitengrad  = 31/21/15/N &lt;br /&gt;
|Längengrad   = 8/08/10/W&lt;br /&gt;
|Einwohner = 4827&lt;br /&gt;
|Stand = 2024&lt;br /&gt;
|Fläche = 3.2&lt;br /&gt;
|Höhe = 548&lt;br /&gt;
|Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lalla Takerkoust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|للا تاكركوست }}, {{shiS-Tfng|ⵍⴰⵍⵍⴰ ⵜⴰⴽⵔⴽⵓⵙⵜ|Lalla Takrkust}}) ist der Hauptort einer von [[Berber]]n bewohnten Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;(commune rurale)&amp;#039;&amp;#039; am Nordrand des [[Hoher Atlas|Hohen Atlas]] in der [[Provinz Al Haouz]] in der Region [[Marrakesch-Safi]]. Der nahe gelegene gleichnamige Stausee dient in der Hauptsache der Wasserversorgung von [[Marrakesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Lalla Takerkoust liegt am [[Nfiss|Oued Nfiss]] in der Ebene südlich des [[Tensift (Fluss)|Tensift]]-Beckens von [[Marrakesch]] in einer Höhe von ca. {{Höhe|540}}. Bis nach Marrakesch sind es ca. 38 km (Fahrtstrecke) in nordwestlicher Richtung; der Ort [[Amizmiz]] am Fuß des Atlas-Gebirges befindet sich etwa 30 km südwestlich. In der Ortsmitte überquert die Straße auf einer Brücke den Oued Nfiss, in dessen Tal die Passstraße über den [[Tizi n’Test]] im Hohen Atlas verläuft. Westlich von Marrakesch mündet der Oued Nfiss in den Oued Tensift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern mit einer überwiegend [[berber]]ischen Bevölkerung zieht sich ab der Brücke nach Norden einen Hang hinauf. Die geografische Mitte des Ortes bildet die Straßenbrücke mit einigen Lebensmittelläden, Restaurants und dem Wochenmarkt in der Nähe. Südlich schließt sich Richtung Staudamm eine neuere Siedlung an, in der die Familien der Arbeiter am Staudamm wohnen. Der Staudamm befindet sich am westlichen Ortsrand. Sein Abfluss in nordöstlicher Richtung verläuft zwischen den beiden Ortshälften hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;380&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1994&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || k. A.  || 3348 || 4080 || 4827&amp;lt;ref&amp;gt;[https://citypopulation.de/de/morocco/marrakechsafi/al_haouz/04105113__lalla_takerkoust/ &amp;#039;&amp;#039;Lalla Takerkoust – Karte + Fakten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohner des Ortes sind nahezu ausnahmslos berberischer Abstammung; gesprochen wird der regionale Dialekt [[Taschelhit]] und [[Marokkanisches Arabisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Lebensgrundlage der Bewohner des Ortes bildete jahrhundertelang die [[Oasenwirtschaft]]; hinter [[Stampflehm]]mauern werden überwiegend [[Olivenbaum|Oliven]] angepflanzt, dazwischen [[Granatapfel|Granatäpfel]], [[Echte Feige|Feigen]] und einige [[Dattelpalmen]]. Die Viehzucht (Esel, Schafe, Ziegen, Hühner) spielt eine untergeordnete Rolle. Einnahmen aus dem Pilgertourismus kamen hinzu und auch der Bau und die Unterhaltung des Staudamms schufen einige Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilige Lalla Takerkoust ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LallaTakerkoust,qubba1.jpg|mini|Grabstätte und heiliges Wasserbecken der Lalla Takerkoust]]&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes geht auf die im [[Islam in Afrika#Orthodoxe und Heilige|lokalen Volksglauben]] verehrte [[Sufismus|Sufi]]-Heilige Lalla Takerkoust zurück, deren von einer Kuppel überdachte Grabstätte &amp;#039;&amp;#039;([[qubba]])&amp;#039;&amp;#039; in der alten Ortsmitte liegt. Zum von einer hohen Mauer umgebenen Gebäudekomplex gehören der eigentliche Grabraum, ein großer Innenhof, mehrere Nebenräume und ein [[Minarett]]. An der unteren Außenmauer tritt eine Heilquelle hervor, die ein Wasserbecken speist, in dem traditionell wunscherfüllende [[Wasserschildkröte]]n schwimmen. Nach einer Beschreibung aus dem Jahr 1954 wurden die Bittgesuche der muslimischen und jüdischen Pilger angenommen, wenn die Tiere an den ins Wasser getauchten und zuvor mit Brotteig bestrichenen Fußzehen knabberten. Die Schildkröten gelten als hilfreiche Geister &amp;#039;&amp;#039;([[dschinn]])&amp;#039;&amp;#039;, die mit der Heiligen befreundet sind und ihre Segenskraft &amp;#039;&amp;#039;([[Baraka (Segenskraft)|baraka]])&amp;#039;&amp;#039; übertragen können. [[Edward Westermarck]] beschrieb 1926, wie von unheilvollen Geistern befallene Menschen an der Quelle zuerst ein (Tier-)Opfer darbrachten, bevor sie ihre mit Teig versehene Hand oder einen Fuß ins Wasser hielten. Die Schildkröten sollten günstig gestimmt werden, damit sie die Krankheit heilen möchten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edward Westermarck]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritual and Belief in Morocco.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Macmillan and Co., London 1926, S. 86, 229&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wurden früher vom Berberstamm der Ait Wauzgit in der Nähe die Gräber von sieben heiligen Männern verehrt (ein bekannteres Beispiel für den Siebenerkult sind die [[Sieben Heilige von Marrakesch|Sieben Heiligen von Marrakesch]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Emile Dermenghem, 1954. In: [[Hubert Lang (Diplomat)|Hubert Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Heiligenkult in Marokko. Formen und Funktionen der Wallfahrten.&amp;#039;&amp;#039; (Passauer Mittelmeerstudien, Sonderreihe 3) Passavia Universitätsverlag, Passau 1992, S. 73, ISBN 3-860360-06X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stausee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LallaTakerkoust,lake.jpg|mini|Aufforstung mit [[Eukalypten|Eukalyptusbäumen]] am Stausee]]&lt;br /&gt;
Während der [[Französisch-Marokko|französischen Kolonialzeit]] wurde im Jahr 1935 eine 350 m lange und 60 m hohe [[Gewichtsstaumauer]] gebaut, die den Oued Nfiss zu einem 7 km langen See aufstaut; im Jahr 1980 wurde der Damm erhöht. Der Stausee liefert heute einen Großteil des Trinkwassers für die Stadtregion Marrakesch und dient darüber hinaus der Feldbewässerung des Tensift-Beckens. Der jährliche Niederschlag in Lalla Takerkoust ist mit 261,3 mm gering.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Chaponniere, Vladimir Smakhtin: {{Webarchiv|url=http://www.iwmi.cgiar.org/publications/Working_Papers/working/WOR110.pdf |wayback=20100716194406 |text=&amp;#039;&amp;#039;A Review of Climate Change Scenarios and Preliminary Rainfall Trend Analysis in the Oum Er Rbia Basin, Morocco.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-02-18 00:10:46 InternetArchiveBot }} (PDF; 389&amp;amp;nbsp;kB) IWMI, Working Paper 110, 2006, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Das meiste Wasser wird in den trockenen und heißen Sommermonaten verbraucht, während die Niederschläge im Winter fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der größte Staudamm der Region. Die ursprüngliche Kapazität von 72,5 Millionen m³ verringerte sich durch [[Versandung]] auf 56,1 Millionen m³ im Jahr 2002.&amp;lt;ref&amp;gt;Alison Maassen: [http://digitalcollections.sit.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1115&amp;amp;context=isp_collection &amp;#039;&amp;#039;Watered Down: The Intersection and Integration of Tourism Development and Water Resource Management in Marrakech, Morocco.&amp;#039;&amp;#039;] School for International Training, 8. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursache der Versandung ist die Erosion der steilen Hänge der umliegenden kahlen Hügel, die nur durch großflächige Aufforstung eingeschränkt werden könnte. Um der Wasserknappheit in Marrakesch zu begegnen, wird seit 2005 der Wirgane Damm 20 Kilometer oberhalb gebaut. Er soll die für die Stadt verfügbare Trinkwassermenge um 17 Millionen m³ jährlich erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opec.org/opec_web/static_files_project/media/downloads/publications/OB022005.pdf &amp;#039;&amp;#039;OPEC bulletin,&amp;#039;&amp;#039;] Band 36, Nr. 2, Februar 2005 (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Damm wird zugleich eine geringe Menge Strom produziert. Der See dient zum Fischfang und ist ein Ziel ausländischer Touristen. Etwa 5 km vom Ort entfernt am nördlichen Seeufer sind einige kleinere Hotelanlagen entstanden, an denen die für Badeurlauber üblichen Freizeitaktivitäten angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Marokko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;/div&gt;</summary>
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