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	<title>Laktoseintoleranz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laktoseintoleranz&amp;diff=70857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 9 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsparameter konvertiert; 1 Parameter zugriff nach abruf konvertiert; 2 Links nach archive.org geprüft</title>
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		<updated>2026-04-05T06:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;9 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsparameter konvertiert; 1 Parameter zugriff nach abruf konvertiert; 2 Links nach archive.org geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = E73&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Laktoseintoleranz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 5C61.6&lt;br /&gt;
| Data-01 = Laktoseintoleranz&lt;br /&gt;
| Code-02 = 5C61.60&lt;br /&gt;
| Data-02 = Primärer Laktasemangel&lt;br /&gt;
| Code-03 = 5C61.61&lt;br /&gt;
| Data-03 = Angeborener Laktasemangel&lt;br /&gt;
| Code-04 = 5C61.62&lt;br /&gt;
| Data-04 = Sekundärer Laktasemangel&lt;br /&gt;
| Code-05 = 5C61.6Z&lt;br /&gt;
| Data-05 = Laktoseintoleranz, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Worldwide prevalence of lactose intolerance in recent populations.jpg|mini|500px|Weltweite Prävalenz der Laktoseintoleranz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laktoseintoleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchzuckerunverträglichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird der mit der Nahrung aufgenommene [[Lactose|Milchzucker]] als Folge fehlender oder verminderter Produktion des [[Verdauungsenzym]]s [[Laktase]] nicht oder unvollständig verdaut; daraus kann sich eine Unverträglichkeit für Milch und Milcherzeugnisse ergeben. Eine Laktoseintoleranz ist im Säuglings- und Kleinkindalter sehr selten. Die Fähigkeit, Laktose über dieses Alter hinaus verarbeiten zu können, bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Laktasepersistenz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit ist Laktoseintoleranz sehr verbreitet, wobei es je nach Region und Bevölkerung deutliche Unterschiede gibt:&lt;br /&gt;
Während die Inzidenz in Afrika und Ostasien bei 65 bis über 90 % der Erwachsenen liegt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;IQWIG&amp;quot; /&amp;gt; sind es etwa 5 bis 15 % unter Europäern&amp;lt;ref name=&amp;quot;IQWIG&amp;quot; /&amp;gt; und ebenfalls 5–15 % bei hellhäutigen Menschen in Australien und Nordamerika.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scielo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=A. C. Bulhoes u.&amp;amp;nbsp;a. |url=http://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_arttext&amp;amp;pid=S0100-879X2007001100004&amp;amp;lng=en&amp;amp;nrm=iso&amp;amp;tlng=en |titel=Correlation between lactose absorption and the C/T-13910 and G/A-22018 mutations of the lactase-phlorizin hydrolase (LCT) gene in adult-type hypolactasia |werk=Brazilian Journal of Medical and Biological Research |datum=2007-11 |abruf=2008-07-19 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland gibt es laut [[Bundeszentrum für Ernährung]] etwa 15 % Laktoseintolerante.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/gesundheit/unvertraeglichkeiten-frei-von-im-trend/laktoseintoleranz/ |titel=Laktoseintoleranz - BZfE |abruf=2021-03-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am seltensten ist die Laktoseintoleranz in Nordeuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SRF Wissen - Wie entwickelt sich eine Laktoseintoleranz?.webm|mini|Erklärvideo: Wie sich eine Laktoseintoleranz entwickelt (1 min 28)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hydrolysis of lactose.svg|mini|Spaltung des Milchzuckers in Galaktose (1) und Glukose (2).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle (gesunden) neugeborenen [[Säugetiere]] bilden während des [[Säugen]]s ([[Säugling]]e in der [[Stillzeit]]) das [[Enzym]] Laktase, welches das nicht [[Resorption|resorbierbare]] [[Disaccharid]] Milchzucker in die verwertbaren [[Monosaccharide|Einfachzucker]] &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Galactose|Galaktose]] und &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-[[Glucose|Glukose]] spaltet. Laktase wird dazu in der Dünn[[darmschleimhaut]] (vor allem im [[Jejunum]]) gebildet&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Rick: &amp;#039;&amp;#039;Klinikleitfaden Medizinische Rehabilitation.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer 2013, ISBN 978-3-437-59347-5, S.&amp;amp;nbsp;31 ({{Google Buch |BuchID=0aYkhn_MEC8C |Seite=31}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Inhaltsstoff des [[Darmsaft]]s; sie ermöglicht dem Neugeborenen die Nutzung der milchzuckerreichen Muttermilch als Hauptenergiequelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der natürlichen Entwöhnung von der Muttermilch sinkt die Aktivität der Laktase auf etwa 5–10 % der Aktivität bei der Geburt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stryer-orig&amp;quot;&amp;gt;Jeremy M. Berg, Lubert Stryer, John L. Tymoczko: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Freeman, 2002, ISBN 0-7167-4684-0, ch.&amp;amp;nbsp;16.1.12. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das gilt für den Menschen und alle anderen Säugetiere. Nur bei Populationen, die seit langer Zeit [[Milchwirtschaft]] betreiben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID14634648&amp;quot;&amp;gt;A. Beja-Pereira, G. Luikart u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Gene-culture coevolution between cattle milk protein genes and human lactase genes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, Nummer 4, Dezember 2003, S.&amp;amp;nbsp;311–313, [[doi:10.1038/ng1263]]. PMID 14634648. (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt; hat sich als vermutlicher Selektionsvorteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stryer&amp;quot;&amp;gt;Jeremy M. Berg, Lubert Stryer, John L. Tymoczko: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, 2007, ISBN 978-3-8274-1800-5, S.&amp;amp;nbsp;504.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Mutation durchgesetzt, die dazu führt, dass auch noch im Erwachsenenalter genügend Laktase produziert wird. Diese &amp;#039;&amp;#039;Laktasepersistenz&amp;#039;&amp;#039; der Nordeuropäer entstand durch eine Genmutation vor ungefähr 7000 Jahren,&amp;lt;ref&amp;gt;Yuval Itan et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Origins of Lactase Persistence in Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS Computational Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Nr. 8, 2009, e1000491, [[doi:10.1371/journal.pcbi.1000491]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Curry: [https://www.spektrum.de/news/die-milch-revolution/1203870 &amp;#039;&amp;#039;Die Milch-Revolution.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;spektrum.de&amp;#039;&amp;#039; vom 12. August 2013, abgerufen am 24. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Erkenntnissen sogar erst während der letzten 5000 Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Aufgrund von natürlich verringerter Laktaseaktivität bei Heranwachsenden und Erwachsenen kann nach Verzehr von Milch eine Laktoseintoleranz auftreten. Dabei gelangt ungespaltener Milchzucker bis in den Dickdarm, wo er von Darmbakterien aufgenommen und [[Gärung|vergoren]] wird. Als Gärungsprodukte entstehen meist kurz nach dem Verzehr [[Lactate|Laktat]] (Salz der [[Milchsäure]]) und die Gase [[Kohlendioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), [[Methan]] (CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;) und [[Wasserstoff]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Die Gase bewirken Völlegefühl, Unterbauchschmerzen, [[Blähung]]en und ebenfalls gebildete kurzkettige Fettsäuren führen zu Übelkeit mit Erbrechen. Die entstandene, [[Osmose|osmotisch]] aktive Milchsäure bewirkt zusätzlich einen Wassereinstrom in den Darm mit Durchfall (osmotische [[Diarrhoe]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IQWIG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Symptome kommen bei Menschen mit einer angeborenen [[Intoleranz (Medizin)|Intoleranz]] für Fruchtzucker ([[Fruktose]]), der sogenannten [[Fruktosemalabsorption]] vor; Ähnlichkeiten bestehen auch mit dem [[Reizdarmsyndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Laktoseintoleranz&amp;#039;&amp;#039; kann verschiedene Ursachen haben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Primärer (natürlicher) Laktasemangel&amp;#039;&amp;#039;: Bei Säuglingen wird dieses Verdauungsenzym normalerweise in ausreichender Menge produziert. Nach einigen Jahren verringert sich die erzeugte Laktasemenge, jedoch je nach Population unterschiedlich: Während z.&amp;amp;nbsp;B. ein Großteil der erwachsenen [[Mittelasien|mittel-]] und [[Südasien|südasiatischen]] Bevölkerung kaum [[Milchprodukte]] verträgt, bereitet in nördlichen Bereichen (Bewohnern Europas und des Nahen Ostens und deren Nachkommen sowie den [[Mongolen|sibirischen und mongolischen]] Ethnien) die Milchzuckeraufnahme meistens bis ins hohe Alter keine Probleme. Grund für das Versiegen der Enzymproduktion im Erwachsenenalter ist ein [[Polymorphismus]] (Single Nucleotide Polymorphism) auf dem langen Arm des [[Chromosom 2|Chromosoms 2]] (2q21) im Promotorbereich des Laktase-Gens: CC-Genotyp des C/T-13910-Polymorphismus oder GG-Genotyp des G/A-22018-Polymorphismus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=I. Jarvela, S. Torniainen, K. L. Kolho |Titel=Molecular genetics of human lactase deficiencies |Sammelwerk=Ann. Med. |Datum=2009-07 |Seiten=1–8 |DOI=10.1080/07853890903121033 |PMID=19639477 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sekundäre&amp;#039;&amp;#039; (erworbene oder vorübergehende) Laktoseintoleranz (nach Leiß 2005&amp;lt;ref&amp;gt;O. Leiß: &amp;#039;&amp;#039;Diätetische Therapie bei Kohlenhydratmalabsorption und Laktoseintoleranz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aktuel. Ernähr. Med.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, 2006, S.&amp;amp;nbsp;75–87.&amp;lt;/ref&amp;gt;), z.&amp;amp;nbsp;B. durch folgende Ursachen:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erkrankungen des [[Verdauungssystem]]s&amp;#039;&amp;#039; können, besonders während der Kindheit, die laktaseproduzierenden Zellen im Dünndarm so schädigen, dass vorübergehend die Laktaseproduktion beeinträchtigt ist; nach dem Auskurieren verschwindet dieser Mangel meist völlig. In seltenen Fällen sind die laktaseproduzierenden Gewebe so geschädigt, dass sie sich nicht mehr erholen, und es kommt zu einer chronischen Laktoseintoleranz.&lt;br /&gt;
** bakterielle oder virale [[Gastroenteritis]]&lt;br /&gt;
** chronische Darmerkrankungen&lt;br /&gt;
** [[Zöliakie]]/Sprue&lt;br /&gt;
** intestinales [[Lymphom]]&lt;br /&gt;
** partielle oder totale [[Gastrektomie]]&lt;br /&gt;
** [[Kurzdarmsyndrom]]&lt;br /&gt;
** Blindsacksyndrom/großes [[Duodenaldivertikel]]&lt;br /&gt;
** [[Chemotherapie]]/[[Strahlentherapie]]&lt;br /&gt;
** [[Mangelernährung]]&lt;br /&gt;
** chronischer [[Alkoholkrankheit|Alkoholmissbrauch]]&lt;br /&gt;
** Dünndarmparasiten aus der Gruppe der [[Giardien]] (wie &amp;#039;&amp;#039;[[Giardia intestinalis]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tropenmedizin in Klinik und Praxis |Hrsg=Thomas Löscher, Gerd-Dieter Burchard |Auflage=4., überarbeitete |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN=978-3-13-785804-1 |Seiten=652 |Online=[http://books.google.de/books?id=rZGvd8IZcd0C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Bücher] |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angeborener Laktasemangel (absolute Laktoseintoleranz):&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund eines [[Gendefekt]]es ist die Laktasebildung stark eingeschränkt, oder es kann überhaupt kein Enzym gebildet werden (so genannte &amp;#039;&amp;#039;Alaktasie&amp;#039;&amp;#039;). Die Vererbung erfolgt [[autosom]]al-[[rezessiv]]. Es handelt sich um eine seltene [[Erbkrankheit]], die bereits in den ersten Tagen nach der Geburt an Durchfall erkennbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OMIM|223000|Alactasia}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein Teil der mit angeborener Laktoseintoleranz diagnostizierten Säuglinge leidet möglicherweise an einer seltenen Störung, bei der Laktose unverdaut bereits vom Magen aufgenommen wird, in die Blutbahn gelangt (&amp;#039;&amp;#039;Laktosämie&amp;#039;&amp;#039;) und mit dem Urin ausgeschieden wird (&amp;#039;&amp;#039;[[Laktosurie]]&amp;#039;&amp;#039;). Da unverdaute Laktose im Blut schädlich ist, kann die Störung unerkannt zu Vergiftungserscheinungen mit [[Katarakt (Medizin)|Katarakt]], Leber- und Hirnschäden führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID5365173&amp;quot;&amp;gt;N. O. Berg, A. Dahlqvist u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Severe familial lactose intolerance–a gastrogen disorder?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta paediatrica Scandinavica.&amp;#039;&amp;#039; Band 58, Nummer 5, September 1969, S.&amp;amp;nbsp;525–527, {{ISSN|0001-656X}}. PMID 5365173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID4209121&amp;quot;&amp;gt;G. Russo, F. Mollica u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Congenital lactose intolerance of gastrogen origin associated with cataracts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta paediatrica Scandinavica.&amp;#039;&amp;#039; Band 63, Nummer 3, Mai 1974, S.&amp;amp;nbsp;457–460, {{ISSN|0001-656X}}. PMID 4209121&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID759181&amp;quot;&amp;gt;Y. Hirashima, S. Shinozuka u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lactose intolerance associated with cataracts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Pediatrics.&amp;#039;&amp;#039; Band 130, Nummer 1, Januar 1979, S.&amp;amp;nbsp;41–45, {{ISSN|0340-6199}}. PMID 759181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID7416780&amp;quot;&amp;gt;A. Hosková, J. Sabacký u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Severe lactose intolerance with lactosuria and vomiting.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archives of Disease in Childhood.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nummer 4, April 1980, S.&amp;amp;nbsp;304–305, {{ISSN|1468-2044}}. PMID 7416780. {{PMC|1626838}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Eine Selbstdiagnose von Laktoseintoleranz lässt sich mit einer Testfolge durchführen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diättest:&amp;#039;&amp;#039; Eine mehrtägige konsequente [[Diät]] ohne Laktose, vor allem ohne Milch, Rahm und „versteckte“ Laktose (viele Fertigprodukte enthalten Milchzucker oder Milchbestandteile). Treten in dieser Zeit keine Symptome mehr auf, ist eine Laktoseintoleranz möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Expositionstest:&amp;#039;&amp;#039; Nach einigen Tagen Laktose-Verzicht wird ein Glas Wasser mit 50 bis 100&amp;amp;nbsp;g gelöstem Milchzucker getrunken. Treten danach innerhalb von einigen Stunden die typischen Symptome auf, besteht wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist die Diagnose nicht eindeutig, da nur eine unvollständige Intoleranz besteht. Beim &amp;#039;&amp;#039;primären Lactasemangel&amp;#039;&amp;#039; nimmt die Unverträglichkeit im Verlauf des Lebens zu, nicht so bei dem angeborenen Lactasemangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Tests sind aufwändiger:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserstoffatemtest|H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Atem-Test]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Levitt_1969&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=M.D. Levitt |date=1969 |title=Production and excretion of hydrogen gas in man |journal=The New England Journal of Medicine |volume=281 |issue=5 |pages=122–127 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.specialmed.de/download/bedienung/ga_gastro_plus2.pdf Bedienungsanleitung des Gastrolyzer H2-Atemtestgeräts der Firma Specialmed / Bedfont] (PDF; 269&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Verfahren basiert auf dem Nachweis von Wasserstoff (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) in der Ausatemluft. Es ist ein indirekter Nachweis des Laktasemangels. Bei der bakteriellen Aufarbeitung der Laktose im Dickdarm entsteht neben [[Milchsäure]], [[Essigsäure]] und [[Kohlenstoffdioxid]] auch gasförmiger [[Wasserstoff]]. Dieser gelangt über das Blut in die Lungen und wird abgeatmet. Da normalerweise kein Wasserstoff in der Ausatemluft vorhanden ist, deutet ein positives Ergebnis auf eine mögliche Laktoseintoleranz hin. Gemessen wird bei diesem Test die Wasserstoffkonzentration vor und nach der [[Peroral|oralen]] Verabreichung einer definierten Menge an Laktose (Milchzucker). Als positiv gilt der Befund, wenn nach der Laktosegabe eine um 20&amp;amp;nbsp;[[Parts per million|ppm]] erhöhte Wasserstoffkonzentration gemessen wird. Allerdings führt dieser Test bei jedem fünften Laktoseintoleranten zu einem negativen Ergebnis: Bei diesen Patienten erzeugen besondere Bakterien der Darmflora [[Methan]] aus Kohlenstoffdioxid  auf Kosten des entstandenen Wasserstoffs.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blutzucker-Test:&amp;#039;&amp;#039; Dieses Verfahren basiert auf der Messung des Glukose-Gehalts im Blut ([[Vene|venöses]] Blut oder [[Kapillarblut]]), die Laktaseaktivität wird also über einen Anstieg der Konzentration an Glukose im Blut festgestellt. Da normalerweise Laktose in [[Galaktose]] und [[Glukose]] gespalten wird, müsste der Glukosewert ([[Blutzucker]]wert) ansteigen, wenn Laktose eingenommen wird. Ist dies nicht der Fall, liegt der Verdacht einer Laktoseintoleranz nahe. Auch bei diesem Test nimmt der Patient auf nüchternen Magen eine definierte Menge an Laktose (üblicherweise 50 Gramm aufgelöst in einem halben Liter stillem Wasser) zu sich. Vor der Einnahme sowie zwei Stunden lang alle 30 Minuten nach der Einnahme erfolgt eine Blutprobe und es wird der Blutzuckergehalt gemessen. Normal ist ein Anstieg von über 20&amp;amp;nbsp;mg/dl (1,11&amp;amp;nbsp;mmol/l) Glukose in venösem Blut oder von 25&amp;amp;nbsp;mg/dl in Kapillarblut.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gentest:&amp;#039;&amp;#039; Seit kurzem kann bei Verdacht auf Laktoseintoleranz ein [[Gentest]] auf den LCT-[[Genotyp]] durchgeführt werden. Als Untersuchungsmaterial dient eine einfache  Blutprobe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;futh2008&amp;quot;&amp;gt;J. Futh: &amp;#039;&amp;#039;Molekulargenetische und klinische Untersuchungen zur Laktoseintoleranz (Hypolaktasie)&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, 2008. {{DNB|1000953769/34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biopsie:&amp;#039;&amp;#039; In seltenen Fällen muss eine [[Gewebeprobe]] aus dem Dünndarm entnommen und untersucht werden. Hier wird die Lactaseaktivität im Dünndarmgewebe untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maldigestion und Auftreten von Symptomen ==&lt;br /&gt;
Klinische Studien haben gezeigt, dass der primäre Lactasemangel (Non-Persistenz) und die daraus folgende Verdauungsschwäche für Milchzucker (über die erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich berichtet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Bitsch: &amp;#039;&amp;#039;Ernährungsempfehlungen in mittelalterlichen Quellen und ihre Beurteilung aus heutiger Sicht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 129–136, hier: S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;) nicht notwendig zu den bekannten Symptomen einer Lactoseintoleranz führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vrese&amp;quot;&amp;gt;M. de Vrese et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://academic.oup.com/ajcn/article/73/2/421s/4737573 Probiotics—compensation for lactase insufficiency]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Clinical Nutrition&amp;#039;&amp;#039; Nr. 73 (suppl.) S. 421–429, 2001. [[doi:10.1093/ajcn/73.2.421s]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name =&amp;quot;Forsgard&amp;quot;&amp;gt;R. A. Forsgard: &amp;#039;&amp;#039;Lactose digestion in humans: intestinal lactase appears to be constitutive whereas the colonic microbiome is adaptable&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Clinical Nutrition&amp;#039;&amp;#039; Nr. 110, S. 273–279, 2019. [[doi:10.1093/ajcn/nqz104]], {{PMC|6669050}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Menschen mit primärem Lactasemangel vertragen symptomfrei bis zu 12&amp;amp;nbsp;g Milchzucker, was ungefähr einem Glas Milch (200&amp;amp;nbsp;ml) entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;A.O. Johnson et al.: [https://academic.oup.com/ajcn/article-abstract/58/6/879/4715995?redirectedFrom=fulltext &amp;#039;&amp;#039;Adaptation of lactose maldigesters to continued milk intakes&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Clinical Nutrition&amp;#039;&amp;#039; Nr. 58, S. 879–881, 1993. [[doi:10.1093/ajcn/58.6.879]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Lactasemangel-Probanden, die nach der Einnahme von 25&amp;amp;nbsp;g Milchzucker einen signifikant erhöhten Atem-Wasserstoff aufwiesen, vertrug ungefähr die Hälfte diese Menge symptomfrei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vrese&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem gibt es Personen, die Milchzucker zwar gut verdauen, aber trotzdem Symptome von Intoleranz zeigen, sowie Personen mit Lactasemangel, deren Symptome auch mit milchzuckerfreier Milch bestehen bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vrese&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl durch kontinuierlich aufgenommenen Milchzucker die Aktivität der Darmlactase nicht erhöht wird, kann damit sowohl eine Verminderung des Atem-Wasserstoffs als auch der gastrointestinalen Symptome erzielt werden. Anpassungen der Dickdarmfunktionen ([[Motilität]], [[Dickdarm#Stuhltransport|Transit]] und pH-Wert) und eine damit verbundene verringerte Wahrnehmung der Symptome, auch als Folge eines veränderten Metabolismus der Dick[[darmflora]], bieten eine wahrscheinliche Erklärung.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Forsgard&amp;quot; /&amp;gt; Verschiedene probiotische, aber vor allem lebende, konventionelle Joghurtkulturen unterstützen die Milchzuckerverdauung und vermindern das Auftreten gastrointestinaler Symptome.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vrese&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen des Lactasemangels können z.&amp;amp;nbsp;B. durch Umstellung der [[Ernährung]] auf milchzuckerarme bzw. -freie Kost auf ein Minimum reduziert werden. So gibt es Alternativen in Form verschiedener [[Pflanzliche Milch|Ersatzgetränke]], die teilweise auch mit zusätzlichen [[Vitamin]]en und [[Calcium]] angereichert werden. Neben [[Sojamilch]] sind [[Getreidemilch|Getreide-]] oder [[Mandelmilch]] erhältlich. Im Weiteren gibt es laktosereduzierte Milchprodukte, unter anderem Milch, aber auch Käse, [[Joghurt]], Sahne, [[Quark (Milchprodukt)|Quark]] und mehr. Eine andere Möglichkeit ist die Zufuhr des Enzyms Laktase von außen in Form von Kautabletten oder Kapseln durch entsprechende pharmazeutische Produkte aus der Drogerie oder Apotheke. Die Wirksamkeit dieser Supplemente ist jedoch nicht zweifelsfrei erwiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IQWIG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Milchzucker wird andererseits vielen Nahrungsprodukten zugesetzt, so etwa Broten, Getreideriegeln, Fertiggerichten, Würzmischungen, Wurstwaren, [[Marinieren|mariniertem]] Fleisch, Teigen, Bonbons, Speiseeis, Schokolade und [[Instantprodukt]]en, z.&amp;amp;nbsp;B. Tütensuppen. Ein Grund dafür ist das vom [[Food Design|Food-Designer]] gewünschte „Mundgefühl“, das den Geschmack positiv beeinflusst. Die meisten Betroffenen vertragen jedoch nahezu beschwerdefrei kleinere Mengen an Laktose, so dass eine völlige Meidung gar nicht notwendig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tuula&amp;quot;&amp;gt;Tuula H. Vesa u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lactose Intolerance.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the American College of Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; Vol.&amp;amp;nbsp;19, No. 90002, 2000, S.&amp;amp;nbsp;165S–175S, PMID 10759141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 25. November 2005 gelten die &amp;#039;&amp;#039;Vorschriften zur Kennzeichnung allergieauslösender Lebensmittelbestandteile&amp;#039;&amp;#039; ({{BGBl|2005n I S. 2896}}). Die [[Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung|Kennzeichnungspflicht]] umfasst auch Milch und Milchbestandteile einschließlich der Laktose. Auch [[Functional Food]] und [[Medikament]]e, einschließlich der [[Antibabypille]], können Laktose als Trägerstoff enthalten, jedoch in absolut unerheblicher Menge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tuula&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fermentierung|Fermentierte]] Milcherzeugnisse, darunter alle [[Sauermilchprodukte]], Käse und Quark, enthalten z.&amp;amp;nbsp;T. das Enzym Laktase von Natur aus, sodass nur sehr geringe Mengen an Milchzucker bleiben. Dies hängt vor allem mit der Herstellung zusammen. Insbesondere die in die Milch zugegebene Menge Bakterien, die mit Hilfe ihrer selbstproduzierten Laktase den Milchzucker abbauen, sowie [[Reifung (Lebensmittel)|Reifungsprozess]] und -dauer spielen bei Käsesorten und Joghurts dabei eine Rolle. Bei Käse gilt grundsätzlich: Je länger der Reifungsprozess, desto geringer der Laktoseanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt häufig vor, dass Betroffene in der Folge Milch und Milchprodukte strikt meiden. Ob es hierbei in kritischem Maße zu einem Calciummangel kommt oder nicht, hängt von der Ausgewogenheit der sonstigen Nahrung ab. Einige Quellen berichten, dass Laktoseintolerante einem gesteigerten [[Osteoporose]]-Risiko ausgesetzt seien. Als Grund wird der geringere Verzehr von calciumhaltigen Lebensmitteln angegeben. Bei insgesamt ausgewogener Ernährung ist ein Calcium-Mangel jedoch kaum zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anthropologische Befunde ==&lt;br /&gt;
Aus einer 2007 veröffentlichten Studie des Mainzer Anthropologen [[Joachim Burger]] geht hervor, dass die Laktoseintoleranz erwachsener Menschen eine [[Phylogenese|stammesgeschichtlich]] ursprüngliche Eigenschaft des Menschen ist, dass also die Fähigkeit, noch als Erwachsener Laktose problemlos zu verdauen, eine relativ junge genetische Neuerung ist.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Burger, M. Kirchner, B. Bramanti, W. Haak, M. G. Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Absence of the lactase-persistence-associated allele in early Neolithic Europeans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[PNAS]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;104, Nr.&amp;amp;nbsp;10, vom 6&amp;amp;nbsp;März 2007, S.&amp;amp;nbsp;3736–3741, [[doi:10.1073/pnas.0607187104]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Burger hatte gemeinsam mit britischen Kollegen neun europäische Skelette aus der [[Jungsteinzeit|Jung-]] und [[Mittelsteinzeit]] (7800 bis 7200 Jahre alt) untersucht und bei der Analyse ihrer Gene entdeckt, dass keines dieser Individuen in der Lage war, Milch zu verdauen. Ein zur Kontrolle analysiertes, rund 1500 Jahre altes Skelett aus der [[Merowinger]]zeit besitzt hingegen die genetische Veränderung, so dass dieses Individuum Laktose verdauen konnte. Auch eine [[DNA-Analyse|DNS-Analyse]] der als [[Ötzi]] bekannt gewordenen Gletschermumie ergab, dass der vor rund 5000 Jahren verstorbene Mann laktoseintolerant war.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Keller u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;New insights into the Tyrolean Iceman’s origin and phenotype as inferred by whole-genome sequencing.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Communications.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Artikel-Nr. 698, 2012, [[doi:10.1038/ncomms1701]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähigkeit der Erwachsenen, Milch zu verdauen, hat sich in Europa demnach erst nach Einführung der Tierzucht, die hier seit etwa 8000 Jahren stattfindet, in der Bevölkerung verbreitet. Bei der im Jahr 2013 veröffentlichten [[Genomanalyse]] von 18 Skeletten eines [[mittelalter]]lichen Friedhofs in [[Kloster Dalheim (Lichtenau)|Dalheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;M. I. Hofmann, T. Böni, K. W. Alt, U. Woitek, F. J. Rühli: &amp;#039;&amp;#039;Paleopathologies of the vertebral column in medieval skeletons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Anthropologischer Anzeiger]]; Bericht über die biologisch-anthropologische Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 66, Nummer 1, März 2008, S.&amp;amp;nbsp;1–17, PMID 18435203.&amp;lt;/ref&amp;gt; wiesen 13 (72&amp;amp;nbsp;Prozent) den [[Genotyp]] für Lactasepersistenz auf, was dem heutigen Niveau in Deutschland und Österreich entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1389858061987/Europaeer-waren-vor-1000-Jahren-laktosetolerant?_blogGroup=1 &amp;#039;&amp;#039;Europäer waren vor 1.000 Jahren laktosetolerant.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;derstandard.at&amp;#039;&amp;#039;, 29. Januar 2014, abgerufen am 29. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Annina Krüttli, Abigail Bouwman u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Ancient DNA Analysis Reveals High Frequency of European Lactase Persistence Allele (T-13910) in Medieval Central Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; 9, 2014, S.&amp;amp;nbsp;e86251, [[doi:10.1371/journal.pone.0086251]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 erschien eine Untersuchung [[Urgeschichte|urgeschichtlicher]] Bewohner der [[Pannonische Tiefebene|Pannonischen Tiefebene]] mit dem Ergebnis, dass die Europäer auch 5000 Jahre nach dem Beginn der Landwirtschaft noch keinen Milchzucker verdauen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nature.com/ncomms/2014/141021/ncomms6257/full/ncomms6257.html nature.com, publ. 21. Oktober 2014: &amp;#039;&amp;#039;Genome flux and stasis in a five millennium transect of European prehistory.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Jahr 2020 publizierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Lactasepersistenz erst in den zurückliegenden 3000 Jahren entwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot;&amp;gt;Joachim Burger et al.: &amp;#039;&amp;#039;Low Prevalence of Lactase Persistence in Bronze Age Europe Indicates Ongoing Strong Selection over the Last 3,000 Years.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Biology.&amp;#039;&amp;#039; Onlineveröffentlichung vom 3. September 2020, [[doi:10.1016/j.cub.2020.08.033]]. &amp;lt;br /&amp;gt; [https://idw-online.de/de/news753397 &amp;#039;&amp;#039;Milchverträglichkeit hat sich in wenigen tausend Jahren in Mitteleuropa verbreitet.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;idw-online.de&amp;#039;&amp;#039; vom 3. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass in Europa seit der [[Jungsteinzeit]] zeitlich und örtlich in unterschiedlichem Ausmaß Milch konsumiert wurde. Individuen mit zunächst nicht weit verbreiteter Lactasepersistenz waren offenbar nicht allgemein gesünder oder fitter, Milch war auch nicht ihre Hauptnahrungsquelle. Vor allem während Hungersnöten und Epidemien waren Individuen mit Lactasepersistenz aber selektiv im Vorteil gegenüber nicht persistenten Individuen, da sie in solchen Notzeiten die Milch als Nahrung besser vertrugen und nicht zusätzlich von Verdauungsbeschwerden betroffen waren. Das könnte erklären, warum sich die Lactasepersistenz im zurückliegenden Zeitraum von vor 5000 bis ungefähr 3000 Jahren in Europa weiter verbreitet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard P. Evershed, George Davey Smith, Mélanie Roffet-Salque, Adrian Timpson, Yoan Diekmann |Titel=Dairying, diseases and the evolution of lactase persistence in Europe |Sammelwerk=Nature |Datum=2022-07-27 |Seiten=1–10 |ISSN=1476-4687 |DOI=10.1038/s41586-022-05010-7 |Online=[https://www.nature.com/articles/s41586-022-05010-7 Online] |Abruf=2022-07-28 |Sprache=en}}&amp;lt;br /&amp;gt; [https://idw-online.de/de/news799094 &amp;#039;&amp;#039;Hungersnöte und Krankheitserreger trieben die Verbreitung der Laktosetoleranz in Europa voran.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;idw-online.de&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Region bzw. Ethnie&lt;br /&gt;
! Laktoseintoleranz %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südostasien]]&lt;br /&gt;
| 98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[China]]&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aborigines]]&lt;br /&gt;
| 85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inuit (Alaska)&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zentralasien]]&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Afroamerikaner]]&lt;br /&gt;
| 79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Südamerika]]&lt;br /&gt;
| 65–75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
| 71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Süd[[indien]]&lt;br /&gt;
| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Süd[[frankreich]]&lt;br /&gt;
| 65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Massai]]&lt;br /&gt;
| 62&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kreta]]&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Balkanhalbinsel|Balkan]]&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Süditalien]]&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Indianer]]&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Norditalien]]&lt;br /&gt;
| 41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordindien&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Beduinen]]&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tutsi]] ([[Ruanda]])&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittelitalien&lt;br /&gt;
| 19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Finnland]]&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordfrankreich&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| 15–20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tuareg]]&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weiße in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| 10–15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&lt;br /&gt;
| 5–15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schweden]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://nutrigenomics.ucdavis.edu/?page=information/Concepts_in_Nutrigenomics/Lactose_Intolerance |wayback=20110727161433 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Molecular Explanation.&amp;#039;&amp;#039;}} Information – Concepts In Nutrigenomics – Lactose Intolerance, 2012, The NCMHD Center of Excellence for Nutritional Genomics&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tuula&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lactose Intolerance.&amp;#039;&amp;#039; In: Kenneth F. Kiple (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge World History of Food.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 2000, S.&amp;amp;nbsp;1060.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Norman Kretchmer: &amp;#039;&amp;#039;Lactose and Lactase.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific American.&amp;#039;&amp;#039; Oct. 1972 Oct; 227(4), S. 71–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vrese&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. T. Jackson u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lactose malabsorption among Masai children of East Africa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Clinical Nutrition.&amp;#039;&amp;#039; 1979, Vol.&amp;amp;nbsp;32, S.&amp;amp;nbsp;779–782.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oege.at/index.php/bildung-information/diaetetik/allergien-unvertraeglichkeiten/55-bildung-information/diaetetik/allergien-unvertraeglichkeiten/1810-laktoseintoleranz |wayback=20170418081253 |text=&amp;#039;&amp;#039;Laktoseintoleranz.&amp;#039;&amp;#039;}} Österreichische Gesellschaft für Ernährung, abgerufen am 17. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Keller et al.: &amp;#039;&amp;#039;Sechster Schweizerischer Ernährungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Bundesamt für Gesundheit, Bern 2012. Seite 163 ([https://www.blv.admin.ch/dam/blv/de/dokumente/lebensmittel-und-ernaehrung/publikationen-forschung/6-seb-gesamtbericht-final.pdf.download.pdf/gesamtbericht.pdf online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== US-Konsumempfehlungen und Begriffskritik ==&lt;br /&gt;
In den USA leben viele Menschen, die aufgrund ihrer asiatischen, afrikanischen oder lateinamerikanischen Abstammung laktoseintolerant sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Bertron, N. D. Barnard, M. Mills |Titel=Racial bias in federal nutrition policy, Part I: The public health implications of variations in lactase persistence. |Sammelwerk=Journal of the National Medical Association |Band=91 |Nummer=3 |Datum=1999-03 |Seiten=151–157 |ISSN=0027-9684 |PMC=2608451 |PMID=10203917 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freeman&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Freeman |Titel=The Unbearable Whiteness of Milk: Food Oppression and the USDA |Sammelwerk=UC Irvine Law Review |Band=Vol. 3 |Datum=2013 |Seiten=1262 |Online=[https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2338749 Online] |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichwohl haben frühere offizielle US-Ernährungsrichtlinien dazu geraten, Produkte aus der {{&amp;quot;|Milch-Gruppe}} (Milch, Joghurt oder Käse) zu konsumieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. mit US Department of Agriculture, Nutrition and Your Health: &amp;#039;&amp;#039;Dietary Guidelines for Americans.&amp;#039;&amp;#039; 4th ed. Washington, DC: US Department of Health and Human Services; 1995. [https://www.dietaryguidelines.gov/sites/default/files/2019-05/1995%20Dietary%20Guidelines%20for%20Americans.pdf Volltext (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 kritisierte die amerikanische Rechtsprofessorin Andrea Freeman den Begriff „Laktoseintoleranz“, weil er angeblich eine kulturelle Voreingenommenheit zeige. Die Charakterisierung von Laktoseintoleranz als abnormal scheine die Überzeugung widerzuspiegeln, dass die Erfahrungen von Weißen die Norm definieren und jede Abweichung einen ungewöhnlichen und unerwünschten Zustand bedeutet.&amp;lt;ref name=Freeman /&amp;gt; Anhänger der rassistischen [[White Supremacy|White-Supremacy]]-Ideologie sehen in ihrer Fähigkeit Laktose zu verstoffwechseln einen Beleg für ihre vermeintliche Überlegenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Emily Moon |url=https://psmag.com/news/why-is-milk-being-called-a-white-supremacist-symbol |titel=Why Is Milk Being Called a White Supremacist Symbol? |sprache=en |abruf=2021-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amy Harmon |Titel=Why White Supremacists Are Chugging Milk (and Why Geneticists Are Alarmed) |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2018-10-17 |ISSN=0362-4331 |Online=[https://www.nytimes.com/2018/10/17/us/white-supremacists-science-dna.html Online] |Abruf=2021-11-16 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nahrungsmittelunverträglichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Intestinale Fruktoseintoleranz]]&lt;br /&gt;
* [[Hereditäre Fruktoseintoleranz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Höffeler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Evolution der Lactose(in)toleranz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biologie in unserer Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 39, Nr. 6, 2009, S. 378–387. {{DOI|10.1002/biuz.200910405}}.&lt;br /&gt;
* C. J. Ingram, C. A. Mulcare u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lactose digestion and the evolutionary genetics of lactase persistence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Human genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 124, Nummer 6, Januar 2009, S.&amp;amp;nbsp;579–591, [[doi:10.1007/s00439-008-0593-6]]. PMID 19034520.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lactose intolerance|Laktoseintoleranz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Gesundheitsinformation.de|laktoseintoleranz.2113.de.html}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vis.bayern.de/ernaehrung/ernaehrung/ernaehrung_krankheit/milchzuckerunvertraeglich.htm Lactose: Vorkommen, Eigenschaften, Stoffwechsel und Diätetik] – Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/online/2007/09/laktose-milchzucker-gewoehnung?page=all ZEIT-Artikel: Grollen im Darm (2007)]&lt;br /&gt;
* Andrew Curry: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spektrum.de/news/die-milch-revolution/1203870 Die Milchrevolution - Eine einzelne Mutation hat vor langer Zeit Europäern Milch schmackhaft gemacht.]&amp;#039;&amp;#039;, bei spektrum.de, zuletzt abgerufen am 3. Mai 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IQWIG&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: [https://www.gesundheitsinformation.de/laktoseintoleranz.2113.de.html#haeufigkeit Laktoseintoleranz] auf gesundheitsinformation.de, abgerufen am 24. April 2020.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4315828-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffwechselkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungsbedingte Erkrankung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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