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	<title>Lakonien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-06T07:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Regionalbezirk Griechenland&lt;br /&gt;
| Name = Lakonien&lt;br /&gt;
| Name-el-Gen = Λακωνίας&lt;br /&gt;
| Name-el-Nom = Λακωνία&lt;br /&gt;
| Region = [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
| Fläche = 3638.911&lt;br /&gt;
| Einwohner = 84337&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = &lt;br /&gt;
|NUTS= EL653&lt;br /&gt;
| Gemeinden = 5&lt;br /&gt;
| Website = www.ppel.gov.gr/category/dt-pe-lakonias&lt;br /&gt;
| Lagebild = Datei:PE Lakonias in Greece.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lakonien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Λακωνία|Lakonía}}) ist eine [[Griechenland|griechische]] Landschaft im Süden der Region [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Lakonien war in der Antike außerdem ein Teil des spartanischen Staates, dessen freie Einwohner Lakonier oder [[Lakedaimonier]] genannt wurden.&lt;br /&gt;
Von dem Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;lakonisch&amp;#039;&amp;#039; als Bezeichnung für die Spartaner (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Sparta#Sprache und Literatur|spartanisch]]&amp;#039;&amp;#039;) leitet sich der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;[[lakonisch]]e&amp;#039;&amp;#039; Rede ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Antikes Griechenland|Antike]] lässt sich ein Begriff für Lakonien oder [[lakonisch]] erst ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. nachweisen. Bei Pindar findet sich der früheste Beleg für einen Lakonen ({{grcS|Λάκων|Lákōn}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Pindar, Ode auf Sieger der pythischen Spiele 11,16.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Archaik|archaischen Zeit]] gibt es also noch keinen Bezug auf eine Gegend Lakonien oder eine als Lakonen identifizierte Personengruppe, die ab klassischer Zeit regelmäßig mit dem politischen System der [[Sparta|Lakedaimonier (Sparta)]] in Verbindung gebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In altgriechischen Texten ist als geographischer Begriff die Formulierung &amp;#039;&amp;#039;lakonisches Land&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Λακωνικὴ γῆ|Lakōnikḗ gḗ}} oder {{grcS|Λακωνικὴ χώρα|Lakōnikḗ chṓra}}) üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNP|6|1071|1074|Lakonike|Lafond, Yves||Fundstelle=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lateinische Fassung &amp;#039;&amp;#039;Laconia&amp;#039;&amp;#039; ist nur vereinzelt belegt; &amp;#039;&amp;#039;Lakonien&amp;#039;&amp;#039; ist also erst als neuzeitliche Bezeichnung für das Gebiet im südlichen Peloponnes gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Mythos zufolge soll Lakonien in ältester Zeit Lelegia geheißen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pausanias]] 3, 1, 1 ff. (vgl. 4, 1, 2); [[Apollodor]] 2, 10, 3; Scholiast zum &amp;#039;&amp;#039;Orestes&amp;#039;&amp;#039; des [[Euripides]], V. 626. – Vgl. [[Johann Kaspar Friedrich Manso]]: &amp;#039;&amp;#039;Sparta. Ein Versuch zur Aufklarung der Geschichte und Verfassung dieses Staates.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Teil 1. In der Dyckischen Buchhandlung, Leipzig 1800, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lelegia leitet sich ab vom Namen des [[Liste der Könige von Sparta|mythischen Königs]] [[Lelex (König von Sparta)|Lelex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lakonien befindet sich zwischen dem [[Parnon]]- und dem [[Taygetos]]-Gebirge, hohen Gebirgszügen, die in der Regel die Tausend-Meter-Grenze überschreiten und dadurch den ganzen Landstrich in der Antike zu einer Festung machten. Die Gebirgszüge laufen in zwei „Fingern“ der Halbinsel [[Peloponnes]] aus, der Parnon am Ende einer eher niedrigen Kette von Karsthügeln im Kap Kremidi, der Taygetos in der Halbinsel [[Mani (Peloponnes)|Mani]]. Zwischen ihnen befinden sich der [[Lakonischer Golf|Lakonische Golf]] und das fruchtbare Tal des Flusses [[Evrotas]], der, bis er nach ca. 70 km den lakonischen Golf erreicht, von zahlreichen Nebenflüssen ergänzt wird, die im gesamten Tal für eine gleichmäßige Bewässerung sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der in der Antike mächtigen Hauptstadt [[Sparta]] blieben nur spärliche archäologische Reste erhalten. Zu den berühmtesten touristischen Reisezielen der Präfektur gehört die byzantinische Ruinenstadt [[Mystras]] sowie die Tropfsteinhöhle von Diros in West-Mani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Spartas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prähistorische Zeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Mykenische Kultur|Mykenische Periode]] lässt sich durch sechs Siedlungen in Lakonien nachweisen: [[Agios_Vasilios_(Lakonien)|Agios Vasilios]], [[Amyklai]], Karaousi, Agios Stephanos, Anthochorion und [[Menelaion]]. [[Colin Renfrew]] schätzte die Einwohnerzahl des mykenischen Lakonien auf etwa 50.000. Spätere Forscher gingen für gewöhnlich von einer geringeren Zahl an Einwohnern aus. Zwischen 1300 und 1050 v. Chr. endete die mykenische Epoche. Ab diesem Zeitpunkt folgt eine Periode ohne schriftliche Überlieferung. Archäologische Funde von [[Linearschrift B|Linear-B]]-Tafeln liegen nicht mehr vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Cartledge: &amp;#039;&amp;#039;Sparta and Lakonia. A Regional History 1300–362 BC&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;States and cities of ancient Greece&amp;#039;&amp;#039;). Routledge and Kegan Paul, London 1979, ISBN 0-7100-0377-3, S. 49–65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 900 v. Chr. entstand in der Region die spätere Polis [[Sparta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archaische Zeit ===&lt;br /&gt;
Wie genau Sparta in [[Archaik|archaischer Zeit]] seine Herrschaft über Lakonien ausweitete, lässt sich in Ermangelung schriftlicher Quellen nicht nachvollziehen. Am Ende des 6. Jh.s n. Chr. zählen Lakonien und die im Westen benachbarte Region [[Messenien]] zum Territorium von Sparta. Nur Erzählungen über die Eroberung Messeniens ([[Messenische Kriege]]) sind überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassische Zeit ===&lt;br /&gt;
Der spartanische Herrschaftsbereich umfasste als Folge der [[Schlacht bei Leuktra]] 371 v. Chr.  nur noch Lakonien. Weitere Verluste lakonischer Gebiete erfolgten unter dem makedonischen König [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]], der 338/7 v. Chr. militärisch gegen Sparta vorging, vermutlich um jedes Wiedererstarken Spartas auszuschließen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=From Leuktra to Nabis, 371–192 |Autor=Daniel Stewart |Hrsg=Anton Powell |Sammelwerk=A companion to Sparta |Verlag=Wiley-Blackwell | Ort=Hoboken, NJ |Datum=2018 |Seiten=374-402, hier: 385}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sparta verlor das nördliche lakonische Grenzgebiet, die östliche Küste Lakoniens bis [[Prasiai (Lakonien)]] im Süden und die Nordostküste des Messenischen Golfes, so dass sich das Herrschaftsgebiet Spartas in Lakonien auf das Tal am Fluss [[Evrotas|Eurotas]] und die Halbinseln [[Kap Tenaro|Tainaron]] und [[Kap Malea|Malea]] beschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellenistisch-römische Zeit ===&lt;br /&gt;
In nach-klassischer Zeit unternahmen [[Hellenismus|hellenistische]] Herrscher immer wieder Versuche, die Herrschaft Spartas über Lakonien einzuschränken. Nach der Niederlage des letzten spartanischen Königs [[Nabis (Sparta)|Nabis]] lösten die [[Römisches Reich|Römer]] [[Periöken]]städte an der Küste des [[Lakonischer Golf|Lakonischen Golfes]] aus der Abhängigkeit von Sparta und stellten sie unter den Schutz des [[Achaiischer Bund|Achaiischen Bundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]], &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 35, 13, 2 und 38, 31, 2; [[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; 8, 366.&amp;lt;/ref&amp;gt; 146 v. Chr. bildeten diese lakonischen Städte erstmals einen Bund der Lakedaimonier unter Ausschluss Spartas.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Thommen: &amp;#039;&amp;#039;Sparta. Verfassungs- und Sozialgeschichte einer griechischen Polis. &amp;#039;&amp;#039; J.B. Metzler, Stuttgart 2003, S. 195–199, hier S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des [[Achaiischer Bund|Achaiischen Bundes]] und der Unterwerfung ganz Griechenlands (146 v. Chr.) wurde Lakonien Teil des Römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Zeit ==&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des modernen Staats Griechenland, 1833, wurde Lakonien als [[Politische Gliederung Griechenlands#Geschichte|Präfektur]] eingerichtet und blieb dies mit einigen Unterbrechungen bis zur [[Kallikratis-Programm|Verwaltungsreform 2010]]. Hierbei wurden ihre Kompetenzen an die durch Zusammenlegung an Zahl stark reduzierten Gemeinden und die Region [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]] übertragen. Seither bildet Lakonien den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regionalbezirk Lakonien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Περιφερειακή Ενότητα Λακωνίας|Periferiakí Enótita Lakonías}}).  Dieser entsendet sieben Abgeordnete in den Regionalrat der Region [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]], hat darüber hinaus jedoch keine politische Bedeutung. Lakonien umfasst die Gemeinden [[Anatoliki Mani]], [[Elafonisos]], [[Evrotas (Gemeinde)|Evrotas]], [[Monemvasia]] und [[Sparta (Gemeinde)|Sparta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Provinzen im neuzeitlichen Griechenland (επαρχίες) ==&lt;br /&gt;
Bei der Gründung Lakoniens bestand das Gebiet aus den Provinzen&lt;br /&gt;
* Epidavros Limiras (Επίδαυρος Λιμήρας), Hauptort [[Molai]]&lt;br /&gt;
* Lakedaimon (Λακεδαίμων), Hauptort [[Sparta]]&lt;br /&gt;
* Gythio (Γύθειο), Hauptort [[Gythio]]&lt;br /&gt;
* Itylo (Οίτυλο), Hauptort [[Areopoli]]&lt;br /&gt;
Zeitweise, nämlich von 1836 bis 1845 und von 1899 bis 1909 war Lakonien in zwei Gebiete unterteilt, nämlich in Lakonien mit den Provinzen Gythio und Itylo (von 1899 bis 1909 als &amp;#039;&amp;#039;Präfektur Lakoniki&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Lakedaimon&amp;#039;&amp;#039; im engeren Sinne, das die Provinzen Lakedaimon und Epidavros Limiras umfasste. Die Provinz [[Kythira (Gemeinde)|Kythira]] gehörte von 1866 bis 1909 zur Präfektur Lakonien bzw. Lakoniki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNP|6|1071|1074|Lakonike|Lafond, Yves}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Paul Cartledge | Titel=Sparta and Lakonia. A regional history 1300 - 362 BC | Verlag=Routledge | Ort=London | Datum=2002 | ISBN=0415262763 }}&lt;br /&gt;
* Daniel Stewart: From Leuktra to Nabis, 371–192. In: Anton Powell (Hrsg.): A companion to Sparta. Wiley-Blackwell, Hoboken, NJ 2018, ISBN 978-1405188692, S. 374–402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.leonidion.de/lakonien.htm Landschaftsbeschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.griechenland366.de/lakonien.htm Geschichte und Geographie Lakoniens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regionalbezirke Griechenland}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präfekturen in Griechenland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Präfektur (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Peloponnes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalbezirk (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peloponnes (Region)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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