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	<title>Lakoma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:16:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lakoma&amp;diff=543697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;822drei: /* Literatur */ Literatur Förster ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-19T17:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Literatur Förster ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Lacoma|Siehe auch: [[Lacoma (Exmoor)]], England.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma Łakoma - Ausschnitt Meßtischblatt Cottbus (Ost).jpg|mini|Messtischblatt 2401 – Cottbus (Ost), 1921, Ausschnitt Lakoma]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl04.jpg|mini|Ortseingang von Lakoma, 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lakoma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Lacoma&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Łakoma}}) ist ein [[Wohnplatz]] des [[Ortsteil]]s [[Willmersdorf (Cottbus)|Willmersdorf]] der Stadt [[Cottbus]] in [[Brandenburg]]. Das Dorf musste im Jahr 2006 dem [[Braunkohle]]-[[Tagebau Cottbus-Nord]] weichen, lediglich ein Gehöft blieb erhalten. Der frühere Ortskern lag etwa sechs Kilometer nordöstlich der Cottbuser Innenstadt, sein Name stammt vom niedersorbischen Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;łakomy&amp;#039;&amp;#039; (schmackhaft).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden nach amtlichen Angaben 143 Einwohner umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 hatte das Dorf 88 Einwohner, 1945 etwa 200 Einwohner und 1964 180 Einwohner. Im Jahr 1850 waren alle Einwohner [[Sorben]]. Im Jahr 1963 sprachen noch rund 63 % der Einwohner [[Niedersorbische Sprache|niedersorbisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl05.jpg|mini|Die letzten Häuser in Lakoma, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:E0084150.jpg|mini|[[Kite Aerial Photography|KAP-Luftaufnahme]] aus 60&amp;amp;nbsp;m Höhe über dem trockengelegten [[Hammerstrom]] im Januar 2008]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lakoma 1337 im Zusammenhang mit der „Alten Poststraße“, einem damals überregional wichtigen Fuhrmanns- und [[Handelsstraße|Handelsweg]] sowie späteren [[Postkurs|Postweg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhchrono&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.robinwood.de/german/energie/braunkohle/Chronologie%20des%20Kampfes%20um%20Lacoma.pdf |wayback=20140712035410 |text=Eine Chronologie des Kampfes um das Dorf Lacoma und die benachbarte Teichlandschaft. }} (PDF; 88&amp;amp;nbsp;kB) [[Robin Wood]], Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lakoma lag inmitten einer gewässerreichen Gegend. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts legten [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] die Fischteiche und den kulturhistorisch bedeutsamen [[Hammergraben (Cottbus)|Hammergraben]] an. Beim Ausbau der Teiche wurde [[Raseneisenstein]] entdeckt. Dieser wurde ab 1551 in [[Peitz]] im [[Eisenhütten- und Hammerwerk Peitz|Hammerwerk]] verarbeitet, zuvor in einer Mühle bei [[Maust]]. &lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte Lakoma unter Truppeneinquartierungen (1626, 1631 und 1640), Plünderungen und Hungersnot zu leiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv verschwundener Orte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlungen.&amp;#039;&amp;#039; Forst 2010, S. 102f &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde das gewässerreiche Gebiet um Lakoma als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhzeittafel&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.robinwood.de/german/energie/braunkohle/Zeittafel%20Lacoma.pdf |wayback=20160304092400 |text=Zeittafel der Ereignisse in und um das Dorf Lacoma und die angrenzende Teichlandschaft }} (PDF; 60&amp;amp;nbsp;kB) Robin Wood, Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Lakoma wurde 1983 darüber informiert, dass ihr Dorf abgebaggert werden soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhchrono&amp;quot; /&amp;gt; Einige der Bewohner wollten ihre Häuser nicht an das [[Braunkohlenkombinat Senftenberg]] (BKK Senftenberg) verkaufen und brachten dies beim [[Politbüro der SED|Politbüro]] in Ost-Berlin mit einer entsprechende [[Petition#Petitionsrecht in der DDR|Eingabe]] zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Waltraud Schwab |Titel=Zwei Inseln in der Lausitz |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2003-09-17 |ISSN=0931-9085 |Seiten=5 |Online=https://taz.de/Zwei-Inseln-in-der-Lausitz/!709123/ |Abruf=2022-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der damals etwa 150 Bewohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhchrono&amp;quot; /&amp;gt; wurde jedoch noch vor der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1989/90 trotz Protests [[Umsiedlung|umgesiedelt]] und einige Höfe wurden abgerissen. Anschließend stand das Dorf als [[Wüstung]] bzw. „[[Geisterstadt]]“ weitgehend leer. Im Jahr 1990 wurde für das teilweise bereits zerstörte Lakoma ein Abrissstop ausgesprochen. Da sich der Tagebau gegenüber ursprünglichen Planungen deutlich verlangsamte, wurde in Lakoma eine sogenannte Zwischennutzung für die verbliebenen Höfe ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kein-tagebau.de/index.php/de/tagebaue-alt/cottbus-nord/84-der-tagebau-cottbus-nord |titel=Tagebau Cottbus-Nord |abruf=2022-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakoma lag nahe der [[Bahnstrecke Cottbus–Guben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lakomaer Teiche ===&lt;br /&gt;
Hinter dem Dorf lagen die Lakomaer Teiche, die 2003 gemeinsam mit dem [[Hammergraben (Cottbus)|Hammergraben]] durch die brandenburgische Landesregierung als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]] (FFH) an die [[Europäische Union|EU]] gemeldet wurden. In dem 380&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] großen Gebiet wurden über 170 bedrohte Tier- und Pflanzenarten festgestellt, unter anderem Vorkommen des [[Eremit (Käfer)|Eremitenkäfers]] &amp;#039;&amp;#039;(Osmoderma eremita)&amp;#039;&amp;#039; und eine der größten [[Population (Biologie)|Populationen]] der [[Rotbauchunke]] &amp;#039;&amp;#039;(Bombina bombina)&amp;#039;&amp;#039; in Brandenburg. Außerdem kamen hier der [[Wiedehopf]], die [[Rohrdommel]] und der [[Fischotter]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhchrono&amp;quot; /&amp;gt; Im Sommer 2006 bestätigte die Landesregierung die Rechtsverordnung zum [[Braunkohlenplan]] für den Tagebau Cottbus-Nord. Der Braunkohlenplan stünde zwar den Erhaltungszielen des [[FFH-Gebiet]]es entgegen, es gab aber „wegen zwingender Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses keine zumutbare Alternative“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brandenburg: Land will Lacoma-Teiche abbaggern. Brandenburg ebnet Weg für Tagebau |Autor=Thorsten Metzner |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |Datum=2006-07-19 |Sprache=de |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/land-will-lacoma-teicheabbaggern-brandenburg-ebnet-weg-fur-tagebau-7673608.html |Abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ausgleichsmaßnahme hatte Vattenfall einen zwölf Kilometer langen Abschnitt der [[Spree]]aue zwischen Cottbus und dem [[Spreewald]] zu [[Renaturierung|Renaturieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lacoma-Teiche: EU bewilligt Tagebau bei Cottbus |Autor=Jörg Schreiber |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Datum=2006-11-27 |Sprache=de |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/eu-bewilligt-tagebau-bei-cottbus-1413127.html |Abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das [[Eilverfahren]] der gegen die Abbaggerung des Gebietes klagenden Umweltverbände abgewiesen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20080907103025 |url=http://www.lacoma.info/klage/OVG-kommentar.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Lacoma-Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes etwas unjuristisch kommentiert (August 2007)&amp;#039;&amp;#039;}} Lacoma e.&amp;amp;nbsp;V. (PDF; 10&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Entscheidung im [[Hauptverfahren]] erst nach der Zerstörung des FFH-Gebietes in Aussicht war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20080907102645 |url=http://www.lacoma.info/Vergleich.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Vergleich&amp;#039;&amp;#039;}} Lacoma e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt; besetzten Aktivisten der Umweltschutzorganisation [[Robin Wood]] das Gebiet. Diese [[Besetzung (Aktion)|Besetzung]] wurde am 28. September 2007 durch einen von [[Vattenfall (Deutschland)|Vattenfall]] engagierten Sicherheitsdienst und die Polizei gewaltsam beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.robinwood.de/german/presse/index-070928.htm |titel=Vattenfall zerstört Lacoma |kommentar=Pressemitteilung |hrsg=Robin Wood |datum=2007-09-28 |zugriff=2015-05-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150526172934/http://www.robinwood.de/german/presse/index-070928.htm |archiv-datum=2015-05-26 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar danach begann die Abholzung und Zerstörung des FFH-Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besetzung ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1992 wurden leer stehende Gebäude von Cottbuser Abiturienten und Umweltaktivisten [[Hausbesetzung|besetzt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhchrono&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr darauf wurde der Verein &amp;#039;&amp;#039;Lacoma e.{{nnbsp}}V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der sich unter anderem um die [[Legalisierung]] der Besetzungen und um eine gemeinnützige Dorfnutzung bemühte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhzeittafel&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Verein erhielt 1994 von der Stadt Cottbus bis 2003 befristete Zwischennutzungsverträge für Lakoma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhzeittafel&amp;quot; /&amp;gt; Mehr als zwanzig Menschen bewohnten zu diesem Zeitpunkt den noch verbliebenen Teil des Dorfes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl00.jpg|mini|Nach 2000 entstandene Holzskulptur in Lakoma]]&lt;br /&gt;
Ein Gebäude wurde ab 1996 von den ehemaligen Besetzern zum [[Kulturzentrum]] und neuen Dorfmittelpunkt umgewidmet. In der „Kulturscheune“ fanden fortan zahlreiche Konzerte (u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Gerhard Gundermann]]), Lesungen, Vorträge und Feste statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blicklicht&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20150526192432 |url=http://www.kultur-cottbus.de/archiv/1103.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;BlickLicht&amp;#039;&amp;#039; Magazin 11/2003}}, S. 4–6 (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis ca. zum Jahr 2000 war das besetzte Dorf von einem breiten Spektrum von Menschen bewohnt, die ihre unterschiedlichen Vorstellungen von alternativen Wohn- und Lebensformen zu realisieren versuchen. Viele Künstler und Studenten wurden vom Dorf angezogen. Unter dem Motto „In Cottbus [[Bundesgartenschau]] und ringsherum nur Tagebau“ griffen Aktivisten aus Lakoma die [[Bundesgartenschau 1995|1995 in Cottbus stattfindende Bundesgartenschau]] als Widerspruch zur Naturzerstörung durch den Braunkohletagebau auf. Nicht nur umweltpolitische Fragen, sondern auch das alltägliche soziale Miteinander bestimmten den Dorfalltag. Ein betreutes Wohnprojekt für Jugendliche nahm Mitte der 1990er Jahre einen Platz im Dorf ein. Später fanden nach einem „Generationswechsel“ gegen Ende der 1990er Jahre – ein Großteil der Erst-Besetzer hatte bis dahin das Dorf wieder verlassen – Aktionen und Veranstaltungen meist ökologischer und soziokultureller Natur im Dorf statt, darunter Wanderungen zu den Lakomaer Teichen, allgemeine [[Umweltbildung]]sarbeit, Kunstwerkstätten und Veranstaltungen zur Förderung der [[Sorbische Kultur|sorbischen Kultur]]. Nach 2000 stand die Ausrichtung als „[[Ökosiedlung|Ökodorf]] Lacoma“ im Mittelpunkt. Bekannt wurde Lakoma in dieser Zeit der Zwischennutzung insbesondere für seine aktive [[Schnitzen|Holzbildhauer]]-Szene (Holzwerkstätten mit internationaler Künstlerbeteiligung) und das von 1991 bis 2006 jährlich im Juni zur [[Sommersonnenwende]] stattfindende &amp;#039;&amp;#039;Lacoma-Fest&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl07.jpg|mini|Neu gebaute Vattenfall-Betriebsstraße in Lakoma, im Hintergrund das „Wandernde Haus“, 2007]]&lt;br /&gt;
Eigentümer der Dorfflächen war als Betreiber des Tagebaus Cottbus-Nord zuletzt der Energiekonzern [[Vattenfall (Deutschland)|Vattenfall]]. Nach Ablauf der Nutzungsverträge ließ Vattenfall das Dorf Ende 2003 trotz fortgesetzten Widerstands durch die Polizei räumen und anschließend – in den Jahren 2003 bis 2005 – alle Häuser bis auf zwei am Ortseingang in direkter Nähe zur Bundesstraße abreißen, noch bevor über die Abbaggerung der Teichlandschaft und des historischen Hammergrabens entschieden war. Auf einem dieser letzten Randgrundstücke steht auch noch das „Wandernde Haus“, das einer der Ökodorf-Aktivisten in sorbischer [[Holzbau]]-Tradition errichtet und bewohnt hatte, und das infolge der fortschreitenden Abrissarbeiten mehrfach auf dem Dorfgelände umziehen musste.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl08.jpg|mini|Anlagen zur [[Grundwasserabsenkung]] im Bereich des alten Dorfes, 2007]]&lt;br /&gt;
Nach der Dorfräumung begann Vattenfall mit der Errichtung von Entwässerungsanlagen zur [[Grundwasserabsenkung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Auseinandersetzungen rund um Lakoma wurde 2004 ein zweistündiger [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Lacoma und der Konzern – Ein energiepolitisches Gesellschaftsspiel&amp;#039;&amp;#039; gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |archive-today=20051221203120 |url=http://www.buchbaecker.de/Unsere_Titel/Film/Lacoma_und_der_Konzern/lacoma_und_der_konzern.html |text=Filminfo: &amp;#039;&amp;#039;Lacoma und der Konzern&amp;#039;&amp;#039;}} (Autorin: Vivien Treuleben; Tiamat Filmproduktion/Buchbäcker-Verlagsgesellschaft)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche weitere Dokumentationen des [[Rundfunk Berlin-Brandenburg]] sowie viele Artikel in der Regionalpresse und in überregionalen Tageszeitungen berichteten seit Beginn der Besetzung im Jahr 1992 über das Dorf. &lt;br /&gt;
Im Juli 2008 fand letztmals eine „Gedenkwanderung“ auf der „Alten Poststraße“ zwischen dem nördlich gelegenen Willmersdorf und Lakoma statt, denn ab 2009 wurde die historische Straße als Teil des Vattenfall-Betriebsgeländes gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20081014001215 |url=http://www.lacoma.info/ |text=www.lacoma.info, Stand Oktober 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lausitzer-braunkohle.de/bilder_gedenkwandern.php &amp;#039;&amp;#039;Gedenkwanderung durch Lacomaer Teichlandschaft&amp;#039;&amp;#039;], Grüne Liga.&amp;lt;br /&amp;gt; [https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/cottbuser-postkutscher-nimmt-abschied-von-lacoma-1671769.html &amp;#039;&amp;#039;Cottbuser Postkutscher nimmt Abschied von Lacoma.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]] Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; 5. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Devastierung für Braunkohle ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 verschwanden die Ortschaft Lakoma und die dazugehörige Teichlandschaft aus der Landschaft nördlich von Cottbus. 2009 stand der Bagger vor dem ehemaligen alten [[Hammerstrom]] und damit an der Ortsgrenze Lakomas. Im Frühjahr 2010 erreichte die Kohlegrube den Ortskern. Der beendete [[Tagebau Cottbus-Nord]] wurde von 2019 bis 2024 geflutet. Damit ist der Bereich der Ortschaft Lakoma ein Teil des [[Cottbuser Ostsee]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der abgebrochenen Orte im Lausitzer Kohlerevier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen der Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 1975&lt;br /&gt;
* [[Archiv verschwundener Orte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlungen.&amp;#039;&amp;#039; Forst 2010&lt;br /&gt;
* [[Frank Förster (Historiker)|Frank Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Dörfer im Lausitzer Braunkohlenrevier&amp;#039;&amp;#039;. 3., bearbeitete und erweiterte Auflage, [[Domowina]]-Verlag, Bautzen 2014, S. 168–172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakoma 2007 sl03.jpg|mini|Holzkreuze am Lakomaer Ortseingang erinnern an Lakoma und andere abgebaggerte sorbische Dörfer]]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lakoma/Łakoma}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|wayback=20150526171545|url=http://www.lausitz-bild.de/dokumente/karte_lakoma.jpg|text=Eine präzise frei verwendbare Karte von Lakoma und den dazugehörigen Teichen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lausitz-bild.de/cottbus/panoramen/lakoma/lakoma.html Sammlung von Panorama-Bildern der verschwundenen Ortschaft Lakoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.79597 |EW=14.38242 |type=city |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1337]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 2000er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;822drei</name></author>
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