<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Laist</id>
	<title>Laist - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Laist"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laist&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T09:25:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laist&amp;diff=1333195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ferdinand Scheminzky</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laist&amp;diff=1333195&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-02T18:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ferdinand Scheminzky&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werklaist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heißen im bayerischen und österreichischen Salzbergbau Rückstände von Tonmineralien, die bei der Auslaugung der Salzlagerstätte&amp;amp;nbsp;– des Haselgebirges&amp;amp;nbsp;– anfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Durch die Auffaltung der [[Alpen]] ging die ursprüngliche subparallele Schichtung der Sedimente verloren und es bildete sich ein durch das [[Steinsalz]] verkittetes Trümmergestein aus [[Anhydrit]], [[Tonmineral]]ien, [[Sandstein]] und [[Mergel]], das so genannte [[Haselgebirge]]. Die auf diese Weise entstandenen alpinen Salzlagerstätten werden mithilfe von Wasser, das in Hohlräume&amp;amp;nbsp;– so genannte [[Sinkwerk|Laugwerke]]&amp;amp;nbsp;– eingebracht wird, ausgelaugt. Durch diesen Prozess entsteht einerseits eine wässrige Salzlösung, die [[Sole]], andererseits sinken die wasserunlöslichen Bestandteile des Haselgebirges auf den Boden des Laugwerks. Dabei bilden diese dort eine schlammige Masse, den Werklaist. Nach dem Ablassen der Sole wird das Laugwerk gesäubert, der Laist aus dem Laugwerk entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Werklaist zum einen als Dichtmaterial zum Verdämmen der Laugwerke unter Tage weiterverwendet, zum anderen unter oder über Tage deponiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Anwendung ===&lt;br /&gt;
Der getrocknete und feinst gemahlene Werklaist lieferte aber auch das Grundmaterial für die Schlammbäder und Schlammpackungen, die im [[Bad Ischler Kurmittelhaus]] angewandt wurden und im Kurhaus Bad Reichenhall noch immer angewendet werden. Werklaist wird von der Alternativmedizin als Therapie bei [[Psoriasis]] oder [[Neurodermitis]] empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Fellner: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Handwörterbuch für Fachausdrücke Im Salzbergbau- und Sudhüttenwesen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1999.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Scheminzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die natürlichen Heilschätze von Bad Ischl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Heilbad Bad Ischl.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1955, S.&amp;amp;nbsp;31.&lt;br /&gt;
* [[Carl von Scheuchenstuel]]: &amp;#039;&amp;#039;Idioticon der österreichischen Berg- und Hüttensprache.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1856, S.&amp;amp;nbsp;153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzbergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>