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	<title>Laineck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Orgelputzer: /* Beschreibung */ + WL</title>
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		<updated>2026-03-26T14:37:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; + WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Laineck. Zum gleichnamigen Adelsgeschlecht siehe [[Laineck (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Laineck&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bayreuth&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.95983&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.62255&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 367&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1927&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987-05-25&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 95448&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0921&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:140104 Laineck DSCF6824.JPG|mini|hochkant=1.3|Straßengabelung an der Bahnstation: Warmensteinacher Straße, Odinweg und Lainecker Straße]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laineck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Kreisfreie Stadt|kreisfreien Stadt]] [[Bayreuth]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Regierungsbezirk Oberfranken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=39887093387 |objekt=Stadt Bayreuth |abruf=2023-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Laineck hat eine Fläche von 4,701&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 1170 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 4017,84&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/092429 |titel= Gemarkung Laineck (092429) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]], [[Oschenberg (Bayreuth)|Oschenberg]], [[Pudermühle]], [[Rodersberg]], [[Spinnerei (Bayreuth)|Spinnerei]] und [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/9t6sp |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil liegt im Nordosten der Stadt am Ausgang des Tals der [[Warme Steinach|(Warmen) Steinach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/TFdP2 |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-10-18|kommentar=Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walkmühle Bayreuth.JPG|mini|Steinachwehr an der Walkmühle]]&lt;br /&gt;
Der Ort besteht aus den beiden Teilen Oberend und Unterend nördlich und südlich des einst dort verlaufenden Döhlauer Grabens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp239&amp;quot;&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth - neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 239 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser künstliche Kanal zweigt von der Steinach ab und versorgte den Brandenburger Weiher im nahegelegenen [[St. Georgen (Bayreuth)|Sankt Georgen]]. Unterend gilt als das historische Ortszentrum, es hat seinen dörflichen Charakter weitgehend bewahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp239&amp;quot; /&amp;gt; Dort steht auch das seit dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegte Schloss, ein einstiges Rittergut, das später als Armenhaus und Arbeiterwohnhaus diente und in dem derzeit ein Kindergarten untergebracht ist. Unweit davon lag die Untere Mühle, die 1967 abgerissen wurde. Westlich des Schlosses überwiegen Ein- und Mehrfamilienhäuser, die ab den 1950er Jahren entstanden, dort steht auch eine katholische Kirche. An der Straße nach [[Rodersberg]] befindet sich die Bohrung der [[Lohengrin Therme]], wo 20.000 Jahre altes Heilwasser aus einer Tiefe von 1122&amp;amp;nbsp;Metern gewonnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]] im Talboden am Südrand Lainecks wurde bereits vor 1728 als Marmormühle angelegt und ist noch als [[Sägewerk|Schneidmühle]] in Betrieb. Der 1896 eingerichtete Haltepunkt Laineck der [[Bahnstrecke Bayreuth–Warmensteinach]] liegt am Nordrand des Ortes. Aus dieser Zeit stammt ein Teil der Bebauung an der nahegelegenen Lainecker Straße, vorwiegend Wohnhäuser für Arbeiter der [[Flachsspinnerei Laineck|Flachsspinnerei]] in [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberend liegt hangaufwärts und ist nicht eindeutig von Friedrichsthal zu trennen. Dort beginnt die Straße Friedrichsthal, die Bahnstation Friedrichsthal liegt ebenfalls in Laineck-Oberend. An der Warmensteinacher Straße befinden sich das neue Feuerwehrhaus und die evangelische [[Epiphaniaskirche (Bayreuth)|Epiphaniaskirche]]. Der als Provisorium errichtete Bau wurde 1972 eingeweiht; 2025 wurde daneben ein neues Kirchengebäude gleichen Namens errichtet, das am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2026 eingeweiht wurde. Das alte Gebäude wurde entwidmet und soll abgebrochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sandra Blaß-Frisch |url=https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/ein-traum-wird-wirklichkeit-laineck-feiert-die-einweihung-der-neuen-epiphaniaskirche |titel=Ein Traum wird Wirklichkeit: Laineck feiert die Einweihung der neuen Epiphaniaskirche |werk=www.sonntagsblatt.de |datum=2026-01-08 |sprache=de |abruf=2026-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten bleibt lediglich der Glockenturm aus dem Jahr 1973.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einziger Kirchen-Neubau Bayerns bald fertig&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 26. November 2025, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gt&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren. Turm für evangelisches Gemeindezentrum Laineck&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 4. Dezember 2023, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlung Laineck ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayreuth Bühlweg 02.JPG|mini|Siedlungshäuser von 1932/33 am Bühlweg]]&lt;br /&gt;
Nach dem Reichsheimstättengesetz von 1920 wurden der Stadt Bayreuth im April 1932 Mittel in Höhe von 75.000 [[Reichsmark|RM]] für den Bau von 30 Siedlerstellen zugeteilt. Für die geplanten eingeschossigen [[Doppelhaus]]hälften auf einem 7,5&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] großen Grundstück an der Lainecker Straße, das außerhalb des Stadtgebiets lag, bewarben sich 135 Familien. Das Gebiet wurde von Bayreuther Bauunternehmen erschlossen. U.&amp;amp;nbsp;a. dank der Eigenleistung der künftigen Bewohner konnten die Baukosten niedrig gehalten werden; der am Bauplatz vorhandene Kies wurde zur Fertigung der Mauersteine genutzt, Bauholz durfte verbilligt im Staatswald geschlagen werden. Im August 1932 wurde ein zusätzliches Darlehen in Höhe von 40.000&amp;amp;nbsp;RM aufgenommen und das Siedlungsprogramm um 16 Doppelhaushälften erweitert. Im November 1932 konnte das letzte [[Richtfest]], kurz nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] die Fertigstellung aller 23 Doppelhäuser gefeiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSLeuh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon für damalige Verhältnisse waren die baugleichen Wohneinheiten mit je 40 m² Wohnfläche klein und einfach ausgestattet. Sie wiesen eine [[Wohnküche]] und zwei Schlafzimmer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSLeuh&amp;quot; /&amp;gt; jedoch noch kein WC auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp242&amp;quot; /&amp;gt; Bei Bedarf konnte das Dachgeschoss ausgebaut werden. Neben einem Keller verfügten sie über eine Waschküche und einen Stallanbau für die [[Kleintier]]haltung. Die 700–1000&amp;amp;nbsp;m² großen Grundstücke trugen als [[Nutzgarten|Nutzgärten]] zur Versorgung der Familien bei. Sie wurden in Erbpacht vergeben, konnten seit Ende 1977 aber zu günstigen Konditionen von der Stadt erworben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSLeuh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielfach wurden die bestehenden Häuser mittlerweile in Richtung der Gärten erweitert, vereinzelt erfolgte auch ein kompletter Neubau. Der ursprünglich einheitliche Charakter der Siedlung ging nicht zuletzt durch zusätzliche Wirtschafts- und Garagengebäude sowie Carports verloren. Ein [[Flächennutzungsplan]] wurde 1978 erstellt, ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1992 regelt die zulässigen Baumaßnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSLeuh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Gründen des [[Lärmschutz]]es wurde die unmittelbar an der Siedlung Laineck gelegene [[Bundesautobahn 9]] zwischen 2001 und 2006 auf einer Länge von ca. 325&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;abgemessen mit dem [[BayernViewer]]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Plänen von [[Eberhard Schunck]] [[Einhausung|eingehaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laineck auf Riediger-Karte 1745 DSCF6890.JPG|mini|Laineck auf der Riediger-Karte von 1745]]&lt;br /&gt;
[[Datei:120813 Laineck P1020485.JPG|mini|Straße Hirtenbühl in Unterend mit dem alten Feuerwehrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schützenstraße Bayreuth.JPG|mini|Schützenstraße in Oberend]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laineckschloss.JPG|mini|Schloss Laineck]]&lt;br /&gt;
Laineck ist vermutlich älter als die Stadt Bayreuth selbst. Dennoch weist der Ort kaum nennenswerte bauliche Relikte auf, auch besaß er bis in die jüngere Vergangenheit keine eigene Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp235&amp;quot;&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth - neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1419 wurde der Ort als „Leneck“ im Lehenbuch des Burggrafen Johann&amp;amp;nbsp;III. erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa und Volker Kohlheim: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth von A-Z&amp;#039;&amp;#039;, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1875 bis 1961 verdreifachte sich die Einwohnerzahl von 623 auf 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1872 beschlossen die Bürger der Gemeinde die Gründung einer [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]]. Deren Gründungsversammlung mit zunächst 61 Mitgliedern fand am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1873 statt. Viele Jahre war sie auf mehrere, teils provisorische Standorte verteilt, ehe sie 1993 an der Warmensteinacher Straße ein [[Feuerwehrhaus]] erhielt. Im Jahr 2022 hatte sie fast 380 Mitglieder, von denen rund 50 als Feuerwehrleute aktiv waren. Bedeutendster Einsatz war ein Großfeuer in der Baumwollspinnerei in Friedrichsthal im Jahr 1985.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seit 150 Jahren im Einsatz&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 5. Januar 2023, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932/33 wurde am westlichen Ortsausgang das [[Kleinsiedlung]]sprojekt „Siedlung Laineck für Arbeiterfamilien“ mit Mitteln des [[Reichsheimstättengesetz]]es realisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp242&amp;quot;&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth - neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 242–244.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurden, vorwiegend für kinderreiche&amp;lt;ref name=&amp;quot;DSLeuh&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Siedlung Laineck einst und heute&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 3/2007 des Nordbayerischen Kuriers, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Handwerkerfamilien, zu [[Doppelhaus|Doppelhäusern]] zusammengefasste Siedlungshäuschen errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp242&amp;quot; /&amp;gt; Das Gelände der Siedlung wurde 1933 aus der Gemeinde ausgegliedert und der Stadt Bayreuth zugeschlagen,&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth - neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 folgte der Bereich des damaligen Flugplatzes.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Popp: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth - neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Laineck sei eine reiche Gemeinde gewesen, schilderte Herbert Frosch, von 1966 bis 1972 Mitglied des letzten [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderats]]. Viele Einwohner hätten in der Baumwollweberei im Ortsteil [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]] gearbeitet, was Laineck, trotz landwirtschaftlicher Nutzung im Bereich des [[Rodersberg]]s, sozialdemokratisch prägte. Zur Infrastruktur gehörten neben Schule, Bank und Post mehrere Geschäfte und Wirtshäuser. 1953 wurde der Ort an das Bayreuther [[Trinkwasser]]netz, 1968 an die [[Kläranlage]] der Stadt und deren [[Stadtbus]]netz angeschlossen. Trotz dieser Verflechtungen votierten Anfang der 1970er Jahre fast alle der rund 2000 Lainecker Bürger gegen eine [[Eingemeindung]] nach Bayreuth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALstv&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Als Laineck sich teuer verkaufte&amp;#039;&amp;#039; in: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 10. Januar 2022, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ergebnis der Abstimmung durch die Bürger folgend fasste der Gemeinderat im August 1971 einstimmig den Beschluss, gegen den Willen der [[Bayerische Staatsregierung|Staatsregierung]] für die weitere Eigenständigkeit der Gemeinde Laineck im [[Landkreis Bayreuth]] einzustehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren. Laineck für Eigenständigkeit&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 27. August 2021, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternativ wurde sogar über einen Anschluss an [[Bindlach]] nachgedacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALstv&amp;quot; /&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=600}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Laineck dennoch nach Bayreuth eingemeindet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Popp235&amp;quot; /&amp;gt; was unter anderem zur Umbenennung mehrerer Straßen führte. Allerdings hatten die Lainecker zäh verhandelt; so blieb die Feuerwehr eigenständig, die Dorfschule blieb erhalten und die Stadt übernahm die Finanzierung der im Bau befindlichen Schulturnhalle. Vor der Übernahme erhielt jeder Lainecker Bürger 5&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] aus der Gemeindekasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALstv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1991 wurde zwischen der Stadt Bayreuth und der [[Energieversorgung Oberfranken]] (EVO) ein Partnerschaftsvertrag besiegelt, mit dem die Zuständigkeit für die Stromversorgung des gesamten Stadtgebiets auf die [[Stadtwerke Bayreuth|Stadtwerke]] übertragen wurde. Als letzte ehemals eigenständige Gemeinde wurde Laineck 1997, bis dahin von der EVO bzw. deren Vorgänger Bayerische Elektricitäts-Lieferungs-Gesellschaft AG (BELG) mit elektrischem Strom beliefert, in die Vereinbarung einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yvonne Arnhold, Stephan Fuchs |Titel=Bayreuth Chronik 1990 |Verlag=Gondrom |Ort=Bindlach |Datum=1990 |ISBN=3-8112-0770-9 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Zur [[Realgemeinde]] Laineck gehörten [[Pudermühle]], [[Rodersberg]] und [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]]. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Laineck mit Rodersberg 44 Anwesen. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] stand dem [[Fürstentum Bayreuth|bayreuthischen]] [[Stadtvogteiamt Bayreuth]] zu. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das [[Hofkastenamt Bayreuth]]. [[Grundherren]] waren&lt;br /&gt;
* das Fürstentum Bayreuth unmittelbar (26 Anwesen):&lt;br /&gt;
** Hofkastenamt Bayreuth (13 Anwesen: 3 [[Halbhof|Halbhöfe]], 5 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 2 Mühlen, 3 [[Tropfhaus|Tropfsölden]]),&lt;br /&gt;
** [[Hofkanzlei Bayreuth]] (10 Anwesen: 1 Söldengut mit Zapfenschenke, 2 Söldengütlein, 2 Gütlein, 1 Tropfsölde, 1 Viertelsölde, 2 Tropfhäuser, 1 Haus),&lt;br /&gt;
** [[Stiftskastenamt Himmelkron]] (2 Halbhöfe),&lt;br /&gt;
** [[Amt St. Johannis]] (1 Haus);&lt;br /&gt;
* das Fürstentum Bayreuth mittelbar (4 Anwesen):&lt;br /&gt;
** die [[St. Bartholomäus (Bindlach)|Pfarrei Bindlach]] (1 Gütlein),&lt;br /&gt;
** das [[Heilig Dreifaltigkeit (Bayreuth)|Gotteshaus Bayreuth]] (1 Söldengütlein),&lt;br /&gt;
** die [[Hospitalprädikatur Bayreuth]] (1 Gut),&lt;br /&gt;
** das [[Hospital Bayreuth]] (1 Sölde);&lt;br /&gt;
* das [[Rittergut Danndorf]] (1 Halbhof, 1 Sölde);&lt;br /&gt;
* das [[Rittergut Laineck]] (1 Schloss, 2 Höfe, 2 Halbhöfe, 3 Söldengüter, 3 Sölden, 1 Tropfhaus).&amp;lt;ref name=&amp;quot;W371&amp;quot;&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem [[Justiz- und Kammeramt Bayreuth]]. Nachdem im Jahr 1810 das [[Königreich Bayern]] das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde Laineck bayerisch. Infolge des [[Gemeindeedikt]]s wurde Laineck dem 1812 gebildeten [[Steuerdistrikt]] [[Sankt Johannis (Bayreuth)|Sankt Johannis]] zugewiesen. Zugleich entstand die [[Ruralgemeinde]] Laineck, zu der [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]], [[Hölzleinsmühle (Bayreuth)|Hölzleinsmühle]], [[Oschenberg (Bayreuth)|Oschenberg]], [[Pudermühle]], [[Riedelsgut]], [[Rodersberg]] und [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]] gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Bayreuth (älterer Ordnung)|Landgericht Bayreuth]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Bayreuth]] (1919 in [[Finanzamt Bayreuth]] umbenannt). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden neun Anwesen bis 1848 dem [[Patrimonialgericht]] Laineck und zwei Anwesen bis 1836 dem Patrimonialgericht [[Danndorf (Mainleus)|Danndorf]]. [[Reißenpeunth]] und [[Spinnerei (Bayreuth)|Spinnerei]] wurden in der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf dem Gemeindegebiet gegründet. Ab 1862 gehörte Laineck zum [[Bezirksamt Bayreuth]] (1939 in [[Landkreis Bayreuth]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Bayreuth (1879 in [[Amtsgericht Bayreuth]] umgewandelt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;W475&amp;quot;&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 475.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 6,211&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;/&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1939 wurden Hölzleinsmühle, Reißenpeunth und Riedelsgut nach Bayreuth eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 455.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch verringerte sich die Gebietsfläche 4,701&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;/&amp;gt; auf Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde die Gemeinde Laineck am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972 nach Bayreuth eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Schloss Laineck&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Bayreuth#Laineck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ehemalige Baudenkmäler&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 6{{Bruch|1|2}}: Ehemals zum Schloss gehöriges Wirtschaftsgebäude des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Zweigeschossig, sehr schlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;G121&amp;quot;&amp;gt;A. Gebeßler: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;, S. 121. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 54a: Im zugehörigen Park Gartenskulpturen: Zwei große Rocaillevasen. Auf fünf runden Sockeln musizierende und spielende Puttenpaare. Ferner Bayreuther Stadtwappen, gehalten von zwei Putti, darüber Brandenburger Adler. Sämtliche Skulpturen sind aus Sandstein, um Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Sie dürften aus ehemals markgräflichen Parkanlagen ([[Eremitage (Bayreuth)|Eremitage]], [[Schloss Fantaisie|Fantaisie]] oder [[Sanspareil]]) erworben worden sein. – Gartentor mit zwei großen vierseitigen Pfeilern, die mit Blumenvasen bekrönt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;G121&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Laineck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1822 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 355 || 457 || 524 || 534 || 582 || 616 || 623 || 610 || 661 || 695 || 670 || 740 || 847 || 902 || 951 || 921 || 969 || 1122 || 1020 || 1235 || 1332 || 1372 || 1955 || 2050&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 53 || || || || || || 79 || || || 77 || 77 || || 85 || || || || 94 || || || || 134 || || 252 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;W475&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 845}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 130}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 962}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1007 |SPALTE_BIS=1008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1029 |SPALTE_BIS=1030}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 891}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 656}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =145}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Laineck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1819 || {{0|00}}1822 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 243 {{FN|*}} || 213{{FN|+}} || 381 || 445 || 430 || 517 || 665 || 821 || 1571 || 1645 || 1927{{FN|†}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| || 35{{FN|+}} || || || 48 || 52 || 57 || 78 || 194 || || 375{{FN|†}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ober-Mainkreis 1820|SEITE = 67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;W475&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =287}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|*|inklusive [[Pudermühle]] und [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]]}}{{FNZ|+|inklusive [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]]}}{{FNZ|†|inklusive [[Friedrichsthal (Bayreuth)|Friedrichsthal]], [[Oschenberg (Bayreuth)|Oschenberg]], [[Pudermühle]], [[Rodersberg]], [[Spinnerei (Bayreuth)|Spinnerei]] [[Walkmühle (Bayreuth)|Walkmühle]]}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Laineck ist seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach [[St.-Johannis-Kirche (Bayreuth)|St. Johannis]] gepfarrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W371&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;/&amp;gt; Heute ist für die Protestanten die Pfarrei Epiphaniaskirche und für die Katholiken die Pfarrei [[St. Johannes Nepomuk (Laineck)|St. Johannes Nepomuk]] zuständig. Erstere wurde im evangelischen Gemeindezentrum anstelle einer [[Garnisonskirche]] verwirklicht und erhielt im Herbst 1973 einen Glockenturm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Schule und Kindergarten ===&lt;br /&gt;
Seit 1846 existierte im nahen Friedrichsthal eine [[Flachsspinnerei Laineck|Flachsspinnerei]], in der zahlreiche Lainecker Arbeit fanden. Nachdem im ehemaligen Schulhaus Räume freigeworden waren, konnte der neu gegründete Verein &amp;#039;&amp;#039;Kinderbewahranstalt Laineck&amp;#039;&amp;#039; dort 1911 eine „Kleinkinderschule“ – hauptsächlich für Arbeiterkinder – eröffnen. Im Schulsaal wurden außerhalb der Mittagszeit 50 Jungen und Mädchen mit rigiden Erziehungsmethoden bei einem Entgelt von zunächst 10&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Pfennig]] pro Woche beaufsichtigt. In den 1920er Jahren schwankte die Kinderzahl zwischen 30 und 60 bei einer Altersspanne von vier Wochen bis 15 Jahre. Ab den 1930er Jahren durften die Kleinen auch über Mittag im Kindergarten bleiben, mussten mangels Betten aber mit dem Kopf auf den verschränkten Armen am Tisch Mittagsschlaf halten. Im Mai 1938 übernahm die [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt]] bis zum Ende des [[Drittes Reich|„Dritten Reichs“]] die Einrichtung. Im Februar 1978 konnte der Kindergarten in das ehemalige Schloss, das bis 1972 als Gemeindekanzlei und Wohnhaus gedient hatte, umziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Peplau: &amp;#039;&amp;#039;„Hinsetzen und Finger auf den Mund“&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 2/2011 des Nordbayerischen Kuriers, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:140104 Hp Laineck DSCF6821.JPG|mini|hochkant|Haltepunkt Laineck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayreuth Friedrichsthal HP.jpg|mini|In Oberend gelegene Bahnstation Friedrichsthal (1987)]]&lt;br /&gt;
Hauptachse und nördliche Begrenzung ist die Warmensteinacher Straße, die nach dem Bau der Umgehungsstraße ihre Funktion als Ausfallstraße ins [[Fichtelgebirge]] verloren hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. August 1896 wurde die Nebenbahn von [[Bahnstrecke Bayreuth–Warmensteinach|Bayreuth nach Warmensteinach]] eröffnet. Während Laineck nur einen [[Haltepunkt]] bekam, erhielt die im Gemeindegebiet gelegene Station Friedrichsthal ein [[Bahnagent|Agenturgebäude]] und ein – nicht mehr existentes – Ladegleis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Robert Zintl|Titel=Bayreuth und die Eisenbahn|Verlag=Gondrom|Ort=Bindlach|Jahr=1992|ISBN=3811207806|Seiten=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Stationen werden heute im Stundentakt von [[Dieseltriebwagen]] in der Relation Bayreuth–[[Weidenberg]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtbusse der [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg|VGN]]-Linie&amp;amp;nbsp;301 verkehren im angenäherten 20-Minuten-Takt mit Lücken von bis zu 38&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugplatz ===&lt;br /&gt;
Nördlich der Bahnstrecke nach Warmensteinach befand sich an der Bindlacher Allee der Flugplatz Laineck, der am 2.&amp;amp;nbsp;August 1925 mit einem Flugtag eingeweiht wurde. Die 1930 bereits als „Flughafen“ bezeichnete Anlage weckte Hoffnungen, die Lage der Stadt abseits der Haupt-Eisenbahnstrecken zu verbessern. Im genannten Jahr wurden 119 ankommende und 82 abgehende „Luftfahrgäste“ gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1929 beherbergte er die Propellermaschine der Bayreuther Fliegerin [[Lisl Schwab]], die als Fallschirmspringerin nationale Berühmtheit erlangte. Zur fliegenden Bayreuther Prominenz gehörte auch der [[Nationalsozialismus|NS]]-[[Gauleiter]] und [[Kultusminister]] [[Hans Schemm]], der 1935 dort beim Start tödlich verunglückte. [[Adolf Hitler]] landete als Festspielgast mit persönlichem Piloten in einer [[Junkers Ju 52/3m|Ju&amp;amp;nbsp;52]], die während seiner Aufenthalte dort auf ihn wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] endete die kurze Geschichte des Lainecker Flugplatzes. Das Gelände wurde zunächst für den Aufbau eines Flüchtlingslagers und später von der [[Bundeswehr]] (Markgrafenkaserne) genutzt. Die Flughalle wurde Anfang der 1960er Jahre abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimat Kurier (Beilage des &amp;#039;&amp;#039;Nordbayerischen Kuriers&amp;#039;&amp;#039;) 4/2010, S. 10 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der südliche Teil des ehemaligen Flugplatzes beherbergt das &amp;#039;&amp;#039;Gewerbegebiet Sankt Georgen Ost&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Verkehrslandeplatz Bayreuth#Anfänge der zivilen Fliegerei in Bayreuth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Vogel (Politiker, 1912)|Heinrich Vogel]] (1912–1997), Politiker und Mitglied des Bayerischen Landtags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=3 |Sp=257}}&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Leineck |Band=3 |Sp=319}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Bayreuth|SEITE = 121}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Leineck |SEITE = 269}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Herbert Popp|Titel=Bayreuth - neu entdeckt|Verlag=Ellwanger|Ort=Bayreuth|Jahr=2007|ISBN=9783925361609}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 566}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769696964}} &amp;lt;!--Winkler--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00038655 |objekt= Laineck |abruf=2022-12-12}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Laineck |Gemeinde=Bayreuth Stadt |Landkreis= |Regierungsbezirk=Oberfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2022-12-12}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Laineck |val=LAIECK_W8581 |zugriff=2022-12-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der kreisfreien Stadt Bayreuth}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111186-2|VIAF=240842909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1812]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1419]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung in der kreisfreien Stadt Bayreuth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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