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	<title>Lago Llanquihue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-12T16:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Lago Llanquihue&lt;br /&gt;
|BILD = Volcán Osorno y lago Llanquihue desde el sector Los Riscos 2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Llanquihue-See und [[Osorno (Vulkan)|Vulkan Osorno]]&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Región de los Lagos]] ([[Chile]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 41/7/35/S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 72/46/55/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CL-LL&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE=42.1&lt;br /&gt;
|SEEBREITE=41.6&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 866&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 317&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE =&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = diverse Bäche aus den [[Anden]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Río Maullín]] → [[Golfo Coronados]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 70&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Puerto Varas]], [[Llanquihue (Chile)|Llanquihue]], [[Frutillar]], [[Puerto Octay]], Ensenada&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lago Llanquihue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Llanquihue-See&amp;#039;&amp;#039;) ist mit 877&amp;amp;nbsp;km² der zweitgrößte See [[Chile]]s nach dem [[Lago General Carrera]] (zum Vergleich, die Fläche des [[Bodensee]]s ist 536&amp;amp;nbsp;km²).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er liegt in der X. Region &amp;#039;&amp;#039;([[Región de los Lagos]])&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von [[Puerto Montt]].&lt;br /&gt;
Am Südufer des Sees liegt die Stadt [[Puerto Varas]], im Westen die Stadt [[Frutillar]] und im Norden die Stadt [[Puerto Octay]]. Der See wird aus den Anden gespeist. Rund um den See leben sehr viele [[Deutsche in Chile|deutschstämmige Einwanderer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besuch der Strände am See und die Umrundung des Sees per Auto sind beliebte Touristenaktivitäten. Von dem auf einer Höhe von {{Höhe|70}} über dem [[Höhe über dem Meeresspiegel|Meeresspiegel]] gelegenen See aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den [[Osorno (Vulkan)|Vulkan Osorno]] mit seinem {{Höhe|2652}} hohen Gipfel und den [[Calbuco (Vulkan)|Vulkan Calbuco]]. Aufgrund des großen Fischreichtums ist das Gebiet ein Geheimtipp für Angler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See entstand vor etwa 40.000 Jahren am Ende der [[Letzte Kaltzeit|letzten Kaltzeit]], dem sog. Llanquihue-Glazial (Kaltzeit). Zu dieser Zeit schloss sich das Moränensystem an der Westseite des Sees vollständig zu einer Barriere zusammen, sodass ein weiteres Abfließen des Wassers verhindert wurde. Heute bildet der Rio Maullin den einzigen natürlichen Abfluss des riesigen Sees. Er verlässt im Ort [[Llanquihue (Chile)|Llanquihue]] im Südwesten den See und mündet nach 85 Kilometern in den [[Golfo Coronados]], einer kleinen Bucht des Pazifik nördlich der Insel [[Chiloé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1552 entdeckt [[Pedro de Valdivia]] den See. 1558 erreichten der Schriftsteller [[Alonso de Ercilla y Zúñiga]] und der Gouverneur von Chile [[García Hurtado de Mendoza]] das Seeufer erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten deutschen Einwanderer kamen ab 1853 an den See. Zuvor hatte der Deutsche [[Bernhard Eunom Philippi]] (1811–1852) im Jahre 1842 die Gegend um den See erforscht. Die chilenische Regierung lud darauf [[Deutsche in Chile|deutsche Einwanderer]] zur Besiedlung dieser Gegend ein. Nachdem in Deutschland 1848 die [[Märzrevolution]] gescheitert war, kamen einige tausend Deutsche, unter anderem aus Hessen und Schlesien, in die Gegend. Sie gründeten 1853 Puerto Montt und siedelten sich in den Orten [[Llanquihue (Chile)|Llanquihue]], [[Frutillar]], [[Puerto Varas]], [[El Maiten]] und [[Puerto Octay]] sowie dem zugehörigen Land an. Zwischen 1856 und 1860 siedelten sich 54 protestantische Glaubensflüchtlinge aus dem niederschlesischen Zillertal-Erdmannsdorf, die [[Zillertaler Inklinanten]], am Llanquihue-See an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.1837-auswanderer.de/geschichte/historie |wayback=20201022041810 |text=Zillertaler Auswanderer 1837 |archiv-bot=2026-02-12 16:44:41 InternetArchiveBot }}, 54 Zillertaler zogen nach Chile.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1851 und 1900 kam es weiterhin zur Ansiedlung von über 300 [[Westfalen]] in der Region sowie den größeren Städten des chilenischen Südens, davon alleine 134 aus [[Werl]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.westfalen-regional.de/de/auswanderungen/ abgerufen am 19. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte sind architektonisch noch heute deutsch geprägt. [[Deutsche Auslandsschule]]n gibt es in Frutillar und Puerto Varas, evangelische Kirchen gibt es in Frutillar, Llanquihue und Puerto Octay (gemeinsame Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Comunidad del Lago Llanquihue&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://iglesialuterana.cl/comunidades/iglesia-luterana-de-la-comunidad-del-lago-llanquihue/ La Iglesia Luterana en Chile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lachs ==&lt;br /&gt;
Inzwischen hat Chile [[Norwegen]] als weltgrößten Exporteur von [[Zuchtlachs]] überholt. Allerdings ist bis heute die Mehrzahl der häufig industriell betriebenen [[Lachsfarm]]en an den Seen im Süden des Landes in der Hand von norwegischen oder [[japan]]ischen Agrarkonzernen. Die [[Fundación Chile]] begann in den 1970er Jahren moderne Technologien für die Lachszucht in Chile einzusetzen. Anfang der 1980er Jahre nahm die Firma &amp;#039;&amp;#039;Salmones Antártica&amp;#039;&amp;#039; am Llanquihue-See die erste große Lachszucht in Betrieb, worauf zahlreiche Nachahmer in der seenreichen [[Región de los Lagos]] folgten. Die Firma wurde später an den japanischen Konzern &amp;#039;&amp;#039;[[Nippon Suisan]]&amp;#039;&amp;#039; verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lago Llanquihue 160.jpg|780px|Panorama des Lago Llanquihue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Llanquihue Lake|Lago Llanquihue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4840446-9|VIAF=238151533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Llanquihue, Lago}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Pazifischer Ozean|SLlanquihue, Lago]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Südamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Chile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Región de Los Lagos|Lago Llanquihue]]&lt;/div&gt;</summary>
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