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	<title>Lagerlechfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-20686-19: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-05T19:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Deutschland Bayern&lt;br /&gt;
 |label=Lagerlechfeld&lt;br /&gt;
 |lat=48/11/00&lt;br /&gt;
 |long=10/50/39&lt;br /&gt;
 |region=DE-BY&lt;br /&gt;
 |position=right&lt;br /&gt;
 |width=250&lt;br /&gt;
 |float=right&lt;br /&gt;
 |caption=Lage von Lagerlechfeld in Bayern&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lagerlechfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist teils ein [[Ortsteil]] von [[Graben (Lechfeld)|Graben]], teils von [[Untermeitingen]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lagerlechfeld liegt 20&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Augsburg]] und nördlich von [[Klosterlechfeld]], auf dem [[Lechfeld]] und an der [[Via Claudia Augusta]], heute [[Bundesstraße 17]]. 15&amp;amp;nbsp;km südlich befindet sich [[Landsberg am Lech]]. 5&amp;amp;nbsp;km westlich [[Schwabmünchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindliche Ordnung ==&lt;br /&gt;
Der Nordteil von Lagerlechfeld gehört zur [[Gemeinde]] [[Graben (Lechfeld)|Graben]], der Südteil zur Gemeinde [[Untermeitingen]]. Die Grenze verläuft in Ost-West-Richtung nördlich der Westendstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Lechfeld ist schon seit der [[Römer]]zeit als Schlachtfeld bekannt und hat dadurch auch eine Lagertradition. Berühmt geworden ist es durch die [[Schlacht auf dem Lechfeld]] (955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1864 nutzte die [[Bayerische Armee]] das Lechfeld. Man baute ein Barackenlager für 10.000 Soldaten. Zur Zeit des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71 war dort ein Gefangenenlager für 9.000 Kriegsgefangene. 1877 wurde die Station an der [[Bahnstrecke Bobingen–Kaufering]] gebaut. 1899 wurden ein [[Garnison]]s[[lazarett]] und ein Wasserturm gebaut; von 1900 bis 1910 entstanden die ersten Ansiedlungen entlang der Bahnstrecke. Lechfeld war bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] [[Truppenübungsplatz]] für das [[I. Königlich Bayerisches Armee-Korps|I. Armeekorps]] der bayerischen Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 begann der militärische Flugbetrieb auf dem [[Fliegerhorst Lechfeld]]. Er ist damit einer der ältesten [[Liste der Fliegerhorste in Deutschland|Militärflugplätze in Deutschland]]. Während des Ersten Weltkrieges war dort ein Gefangenenlager für bis zu 20.000 Kriegsgefangene. Nach dem Krieg entstand dann ein Durchgangslager für aus der Gefangenschaft zurückkehrende deutsche Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[NS-Regime]] begann bald nach seiner [[Machtergreifung]] die [[Aufrüstung der Wehrmacht]]. 1934 wurde der militärische Flugbetriebes wiederaufgenommen und eine Flugschule für die Ausbildung von Bomberbesatzungen der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eröffnet. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Lagerlechfeld auch Versuchsflugplatz der [[Messerschmitt AG|Messerschmitt]]-Werke Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben sowjetischen Kriegsgefangenen wurden auch [[KZ-Häftling]]e der [[KZ-Außenlager Kaufering IX – Obermeitingen]] und [[KZ-Außenlager Kaufering IV – Hurlach|Kaufering IV – Hurlach]] zur Arbeit in der Rüstungsindustrie [[Zwangsarbeiter|gezwungen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LecLag&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lechfeld.de/untermeitingen/geschichte/ |titel=Geschichte des Gemeindeteils Lagerlechfeld |werk=lechfeld.de |hrsg=Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld |datum=2021 |abruf=2021-05-11 |zitat=Die Entwicklung von Kampfflugzeugen wurde auch während des Zweiten Weltkriegs fortgesetzt; das Raketenflugzeug M 163 und das erste Düsenflugzeug der Welt (ME 262. geflogen von General Galland) wurden in Lechfeld erprobt. In der Rüstung waren rund 1.000 Personen beschäftigt, darunter auch sowjetische Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge aus Hurlach. |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210511201016/https://lechfeld.de/untermeitingen/geschichte/ |archiv-datum=2021-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flugzeuge [[Messerschmitt Me 163]] und [[Me 262]] wurden hier erprobt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LecLag&amp;quot; /&amp;gt; Nach mehreren Luftangriffen waren 1945 die meisten Gebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1956 wird der Flugplatz von der [[Bundeswehr]] genutzt; von 1956 bis 2013 war der Fliegerhorst Heimat des [[Jagdbombergeschwader 32|Jagdbombergeschwaders 32]]. Heute dient er als Ausweichflugplatz für das [[Taktisches Luftwaffengeschwader 74|Taktische Luftwaffengeschwader 74]] und andere [[NATO]]-Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2026 wurde bekannt, dass in [[Kaufbeuren]] ([[Radar]]) und Lagerlechfeld ([[Raketenabwehr]]system) bis 2029 ein gemeinsamer Standort im Rahmen der NATO-Luftabwehr mit dem [[Arrow (Rakete)|Arrow-System]] entstehen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/bundeswehr-stationiert-arrow-raketenabwehr-in-schwaben,VDTHgRa |titel=Bundeswehr stationiert Arrow-Raketenabwehr in Schwaben |werk=[[Bayerischer Rundfunk]] |datum=2026-03-10 |sprache=de |abruf=2026-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Lagerlechfeld liegt an der vierspurig ausgebauten [[Bundesstraße 17]] Augsburg–Landsberg am Lech. Im Ortsbereich ist diese tiefergelegt und von sechs [[Brücke]]n überspannt, davon eine für den Bahnverkehr zur Kaserne. Lagerlechfeld kann man über zwei Ausfahrten erreichen: Im Norden Kleinaitingen/Lagerlechfeld-Nord und im Süden Lagerlechfeld Süd/Untermeitingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1877 gibt es in Lagerlechfeld den Bahnhof gleichen Namens an der Strecke [[Bahnstrecke Bobingen–Kaufering]], auf der Züge im Stundentakt zwischen [[Augsburg Hauptbahnhof|Augsburg Hbf]] und [[Bahnhof Landsberg (Lech)|Landsberg am Lech]] verkehren. Betreiber ist die [[Bayerische Regiobahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lagerlechfeld gehört zum [[Augsburger Verkehrsverbund]] (AVV) und ist an mehrere Buslinien angeschlossen, die in Richtung [[Augsburg]], [[Schwabmünchen]] und [[Landsberg am Lech]] fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte [[Arbeitgeber]] auf dem Lechfeld ist die [[Bundeswehr]] mit 5.000 Beschäftigten. Darüber hinaus gibt es im Nordteil zwei Gewerbegebiete. Eines zwischen Graben und Lagerlechfeld, in dem sich schon mehrere kleine bis mittlere Unternehmen niedergelassen haben. Das zweite liegt im Norden an der B17. Hier sollen sich größere Unternehmen niederlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
Im Nordteil gibt es zwei Kirchen, die katholische Kirche [[St. Martin (Lagerlechfeld)|St. Martin]], ein moderner Nachkriegsbau mit einem auffallenden Glockenturm, der Eingang zum Kirchplatz ist, sowie die [[Versöhnungskirche (Lechfeld)|evangelische Versöhnungskirche]], ebenfalls ein neuzeitlicher Bau, auf der Ostseite der B 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1967 geweihte Kirche St. Martin war mit ihren 400 Plätzen zuletzt zu groß; darum entschied das Bistum Augsburg im Juli 2018, durch einen Umbau den Gottesdienstraum zu verkleinern und den abgetrennten Teil künftig als Kunstdepot der Diözese zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Rost |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/kirchenaustritte-wir-sind-nicht-angetreten-um-kirchen-zu-fuellen-1.4064624 |titel=„Wir sind nicht angetreten, um Kirchen zu füllen“ |werk=www.sueddeutsche.de |datum=2018-07-24 |zugriff=2018-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Dezember 2020 wurde die Kirche durch Bischof [[Bertram Meier]] [[Profanierung|profaniert]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bistum-augsburg.de/Nachrichten/St.-Martin-in-Lagerlechfeld-profaniert_id_231748 |titel=St. Martin in Lagerlechfeld profaniert |abruf=2020-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der verkleinerte Kirchenraum 2022 neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infrastruktur (Kindergarten, Banken und Sportanlagen) befindet sich zum Großteil im Nordteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Meier |Titel=Die Kauferinger Lechfeldkolonisten |Hrsg=Historischer Verein für Stadt und Kreis Landsberg |Sammelwerk=Landsberger Geschichtsblätter |Nummer=103 |Ort=Landsberg am Lech |Datum=2004 |Umfang=108 |OCLC=1110095067 |Seiten=61–66 |Online=[https://www.historischerverein-landsberg.de/.cm4all/uproc.php/0/LGBL_Archiv/2004_Landsberger_Geschichtsbl%C3%A4tter.pdf historischerverein-landsberg.de] |Format=PDF |KBytes=14278 |Abruf=2019-01-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Lagerlechfeld, Ortsteil von Graben|val=42213|zugriff=2021-03-01}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Lagerlechfeld, Ortsteil von Untermeitingen|val=42362|zugriff=2021-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4580577-5}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/11/00|EW=10/50/39|type=city|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Untermeitingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graben (Lechfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterlechfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
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