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	<title>Lager Zgoda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:03:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_Zgoda&amp;diff=2501721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fegsel: /* Einleitung */ Linkfix</title>
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		<updated>2023-03-01T15:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Obóz Zgoda05.jpg|miniatur|Haupteingang und Denkmal für das ehemalige KZ Eintrachthütte, das spätere Arbeitslager Zgoda]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obóz Zgoda 03.jpg|miniatur|]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lager Zgoda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (pol.: &amp;#039;&amp;#039;Obóz Zgoda&amp;#039;&amp;#039;) war ein Arbeitslager vor allem für [[deutsche]] Zivilisten im Ortsteil [[Zgoda (Świętochłowice)|Zgoda]] der Stadt [[Świętochłowice]] in der [[Volksrepublik Polen]]. Es handelte sich dabei um das ehemalige [[KZ Eintrachthütte]], das in der Zeit vom 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 bis 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 ein [[Liste der Außenlager des KZ Auschwitz I (Stammlager)|Außenlager]] des [[KZ Auschwitz I (Stammlager)|KZ Auschwitz]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das von den Deutschen geräumte Lager wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|begdv_6|juris|seite=anlage.html|text=Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG}}, Nr. 349 Eintrachthütte, Gemeinde Schwientochlowitz&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun wurde es in „Zgoda“ umbenannt und im Februar 1945 der polnischen, kommunistischen Geheimpolizei des [[Ministerstwo Bezpieczeństwa Publicznego]] (&amp;#039;&amp;#039;Ministerium für Öffentliche Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;) in Warschau unterstellt und weiterbenutzt. Es wurde somit zu einem der 1.255 Internierungslager für deutsche Gefangene in Polen,&amp;lt;ref&amp;gt;Zivilverschollenenliste des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes, Band III, 1962/1963&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Bundesarchiv, Koblenz: Dokumentation der Vertreibungsverbrechen; Bundesministerium für Vertriebene: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, Bonn 1953–1962; Zentralstelle des Kirchlichen Suchdienstes: Gesamterhebung zur Klärung des Schicksals der deutschen Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten, München 1965&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Georg Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibungsverbrechen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz W. Seidler]], [[Alfred de Zayas]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Hamburg 2002, ISBN 3-8132-0702-1, Seite 245–247.&amp;lt;/ref&amp;gt; in denen von etwa insgesamt inhaftierten 110.000 Menschen 15 bis 20 % ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helga Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rache der Opfer. Deutsche in polnischen Lagern 1944–1950&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek, Rowohlt rororo, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lagerkommandant wurde [[Salomon Morel]], ein ehemaliger Partisan und Mitglied der polnischen, kommunistischen Untergrundarmee „[[Armia Ludowa]]“ (übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Volksarmee&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Insassen im Lager Zgoda variierte. Anfang August 1945 erreichte sie mit ca. 5.000 Menschen, einschließlich Kindern und Frauen – etwa 60 % waren Frauen, 20 bis 25 % Kinder, der Rest alte Menschen –, ihren Höhepunkt. Es handelte sich dabei mehrheitlich um [[Reichsdeutsche]] (aus den deutschen Ostgebieten) und [[Volksdeutsche]] (aus Polen), die dort im Zuge der [[Vertreibung]] aus den damaligen deutschen Ostgebieten, die unter polnische Verwaltung gekommen waren, zunächst zusammengefasst wurden; andere Nationalitäten wie [[Ukrainer]] stellten die Minderheit. Nach einer Berechnung des polnischen [[Instytut Pamięci Narodowej|Instituts für Nationales Gedenken]] kamen in Zgoda 1.855 Menschen ums Leben,&amp;lt;ref&amp;gt;Entsprechend auch bei [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Hinzert, Auschwitz, Neuengamme.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-52965-8, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; viele weitere wurden systematisch gequält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bericht eines amerikanischen Diplomaten an das Foreign Office heißt es: &amp;#039;&amp;#039;„Konzentrationslager sind nicht aufgehoben, sondern von den neuen Besitzern übernommen worden. Meistens werden sie von der polnischen Miliz geleitet. In Schwientochlowitz … müssen Gefangene, die nicht verhungern oder zu Tode geprügelt werden, Nacht für Nacht bis zum Hals im kalten Wasser stehen, bis sie sterben.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Urban (Journalist)|Thomas Urban]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verlust. Die Vertreibung der Deutschen und Polen im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-54156-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Kommandant Salomon Morel floh 1992 nach [[Israel]]. Er wurde von der polnischen Regierung wegen [[Kriegsverbrechen]] und [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] gesucht. Polen beantragte seine Auslieferung, der Antrag wurde jedoch seitens Israels abgelehnt. Morel starb 2007 in Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Es gab eine Initiative, die noch sichtbaren Reste des Lagers zu einer Gedenkstätte zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oberschlesien-aktuell.de/presse/presse/oberschlesien/031218.pdf |wayback=20160510081109 |text=Lager Zgoda: Gedenkinitiative stößt auf Widerstand bei Überlebenden. Unser Oberschlesien, 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 |archiv-bot=2019-04-24 17:55:24 InternetArchiveBot }} (PDF-Datei; 85&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Sack (Journalist)|John Sack]]: &amp;#039;&amp;#039;Auge um Auge.&amp;#039;&amp;#039; Kabel, Hamburg 1995, ISBN 3-8225-0339-8.&lt;br /&gt;
* [[Adam Dziurok]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Obóz Pracy w Świętochłowicach w 1945 roku.&amp;#039;&amp;#039; IPN, ISBN 8391598365.&lt;br /&gt;
* Adam Dziurok: &amp;#039;&amp;#039;Obozowe dzieje Świętochłowic Eintrachthütte – Zgoda.&amp;#039;&amp;#039; IPN, 2002, ISBN 83-89078-11-2.&lt;br /&gt;
* [[Franz W. Seidler]], [[Alfred de Zayas]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Hamburg, Berlin, Bonn 2002, ISBN 3-8132-0702-1. (darin Aufsatz von Helga Hirsch)&lt;br /&gt;
* Alfred de Zayas: &amp;#039;&amp;#039;Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, 1988, ISBN 3-548-33099-1.&lt;br /&gt;
* Gerhard Gruschka: &amp;#039;&amp;#039;ZGODA. Ein Ort des Schreckens.&amp;#039;&amp;#039; ars una, Neuried 1997, ISBN 3-89391-607-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutscheundpolen.de/ereignisse/frames/content_lang_jsp/key=lager_fuer_deutsche_1945.html Bericht des RBB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/16/44/N|EW=18/54/50/E|type=landmark|dim=2500|region=PL-24}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Volksrepublik Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internierungslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenthematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenschaft und Internierung (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Świętochłowice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fegsel</name></author>
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