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	<title>Lager Wolterdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_Wolterdingen&amp;diff=1572609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 27. Februar 2025 um 07:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-27T07:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lager Wolterdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Lager im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], das als Unterkunft für Soldaten und Zivilisten genutzt wurde. Es lag in [[Wolterdingen (Soltau)|Wolterdingen]], einem Ortsteil der Stadt [[Soltau]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager wurde 1934 auf Anordnung der [[SA-Gruppe Berlin-Brandenburg|SA aus Berlin]] errichtet, es sollte als Sportlager dienen und 600 bis 700 Insassen Unterkunft bieten. Es stand in der Tradition der [[Volkssportschule]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]] &amp;amp; Frank v. Lojewski: Ausgewählte Aspekte des Wehrsports in Niedersachsen in der Weimarer Zeit, in: H. LANGENFELD &amp;amp; S. NIELSEN (Hrsg.): Beiträge zur Sportgeschichte Niedersachsens. Teil 2: Weimarer Republik. (⇐ Schriftenreihe des [[Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte|Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte]], Bd. 12) Hoya: NISH 1998, S. 124–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1935 übernahm die [[Schutzstaffel|SS]] das Gelände. Bis zu ihrer Verlegung nach [[Radolfzell]] am 29. Juli 1937 war hier die [[SS-Verfügungstruppe]] III./SS Germania stationiert. Von August 1937 bis zum Frühjahr 1938 wurde das Lager von der I./SS Germania aus [[Veddel]] genutzt. Ab 1938 fanden in Wolterdingen etwa ein Jahr lang [[Landwehr (Militär)|Landwehrübungen]] verschiedener Truppen statt. Durchschnittlich lebten in diesem Zeitraum 1.200 Insassen im Lager. Im Anschluss wurde das Gelände bis November 1940 von der Marinestammabteilung Nord genutzt, die hier zwischen 2.000 und 4.000 Mann auf eine mögliche [[Unternehmen Seelöwe|Landung in England]] vorbereitete. Die nächsten knapp drei Jahre wurden im Lager [[Panzerjäger]] und [[Pionier (Militär)|Pioniere]] aus [[Munster]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren [[Operation Gomorrha|Bombenangriffen in Hamburg]] fanden hier auch bis zu 150 Zivilisten eine provisorische Unterkunft. Bis zum Kriegsende wurde das Gelände weiter durch die [[Wehrmacht]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für zwei Tage im April 1945 war das Lager Armeestabsquartier, hier wurde eine Vereinbarung zwischen deutschen und britischen Offizieren getroffen, die das Gebiet des [[KZ Bergen-Belsen]] als neutral definierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende diente das Lager als Durchgangsstation für Flüchtlinge, heimkehrende Zwangsarbeiter und für die von den Alliierten befohlene [[Entnazifizierung]] und -militarisierung heimkehrender Kriegsteilnehmer, zum Teil noch bis 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind kaum noch Gebäude des ehemaligen Lagers erhalten geblieben. Die Baracken befinden sich in Privatbesitz. Das Lager Wolterdingen lag in unmittelbarer Nähe zum [[Lager Soltau]], einem Kriegsgefangenenlager im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.geschichtsspuren.de/artikel/35-lager-zwangsarbeit/92-lager-soltau.html aufg. 8. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsspuren.de/cms/content/view/93/33/ Lager Wolterdingen bei geschichtsspuren.de (vormals lostplaces.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/01/07/N|EW=9/51/45/E|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Soltau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersachsen (1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportstätte in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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