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	<title>Lager Herbstwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_Herbstwald&amp;diff=1648659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Links optimiert</title>
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		<updated>2021-11-28T13:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bunkereingang.jpg|mini|Zugemauerter Bunkereingang]]&lt;br /&gt;
Das Lager &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herbstwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Ausweichunterkunft des stellv. Generalkommandos VI Armeekorps – [[Wehrkreis]]kommando VI [[Münster]], das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] unter dieser Tarnbezeichnung in den [[Baumberge]]n errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Flächenbombardement]]s der [[Royal Air Force]] auf Münster im Juli 1941 wurde der Befehl zur Erkundung einer Ausweichunterkunft außerhalb Münsters gegeben. Als im Jahr 1943 nach einer längeren Pause die Luftangriffe wieder zunahmen und immer schwerere Zerstörungen verursachten, wurde der Entschluss zur Errichtung eines neuen Lagers gefasst. Anfang 1944 wurde in dem Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Im Drosteloh&amp;#039;&amp;#039; in den Baumbergen in der Nähe der damaligen &amp;#039;&amp;#039;Annette-von-Droste-Hülshoff-Jugendherberge&amp;#039;&amp;#039; (heute Hotel Steverburg) mit den Bauarbeiten begonnen. Die Baustellen wurden durch Drahtnetze mit Laub gegen die feindliche Luftaufklärung abgeschirmt, ebenso der Aushub aus den [[Luftschutzstollen]] und von den Sprengungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1944 wurde nach weiteren schweren Luftangriffen auf Münster die Ausweichunterkunft Baumberge bezogen. Die unterirdischen Räume konnten mehreren hundert Personen Schutz bieten. Auf dem Lagergelände befanden sich acht Großbaracken, zwei Fuhrparkbaracken, eine zentrale Waschbaracke und eine Baracke für Luftwaffenhelferinnen (sog. Mädchenbaracke)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/2015/04/1939634-Erinnerungen-an-das-Kriegsende-in-Nottuln-Bomber-Bunker-Baracken &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an das Kriegsende in Nottuln – Bomber, Bunker, Baracken&amp;#039;&amp;#039;] Auf: [[Westfälische Nachrichten]] Online vom 11. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Lager wurde zuletzt von der [[1. Fallschirm-Armee]] unter General [[Günther Blumentritt (General)|Günther Blumentritt]] und der [[Heeresgruppe H]] unter Generaloberst [[Johannes Blaskowitz]] genutzt. Am 30. März 1945 mussten auch diese letzten deutschen Truppen das Lager verlassen. US-amerikanische Einheiten besetzten an diesem Tag die Baumberge-Region und rückten weiter auf Münster vor. Den [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] war bis zur Besetzung des Lagergeländes weder durch ihre Luftaufklärung noch durch ihren [[Geheimdienst]] die Existenz des Lagers Herbstwald bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treppe eines völlig zerstörten Raumes der Bunkeranlage.jpg|Treppe einer der völlig zerstörten 8 Großbaracken der Bunkeranlage&lt;br /&gt;
Lager Herbstwald.jpg|Zugemauerter Bunkereingang&lt;br /&gt;
Nottuln, Lager Herbstwald -- 2016 -- 1481.jpg|Fundament einer Baracke&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager wurde im Sommer 1945 von bis zu 1450 russischen und polnischen [[Displaced Person]]s benutzt. Dabei kam es mitunter zu Übergriffen gegen die einheimische Bevölkerung, so wurde unter anderem ein Gastwirt erschossen. 1948 wurden die unterirdischen Stollen, Gänge und Räume auf Befehl der britischen Besatzungsmacht gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Heinz Böwing&lt;br /&gt;
 |Titel=Bomber, Bunker und Baracken - Als der 2. Weltkrieg in die Baumberge kam&lt;br /&gt;
 |Verlag=Westfälische Reihe&lt;br /&gt;
 |Ort=Münster|Datum=2015|ISBN=978-3-95627-398-8&lt;br /&gt;
 |Online=[https://www.westfaelische-reihe.de/?books/ID26438/Bomber-Bunker-und-Baracken Leseprobe]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2015-10-22}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baumberge&amp;#039;&amp;#039; Im Selbstverlag des Baumberge-Vereins Münster, Münster 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/|NS=51.9555|EW=7.3799|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Münsterlandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (Wehrmacht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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