<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lager_F%C3%B6hrenwald</id>
	<title>Lager Föhrenwald - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lager_F%C3%B6hrenwald"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_F%C3%B6hrenwald&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T12:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_F%C3%B6hrenwald&amp;diff=504664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef am 30. Dezember 2025 um 12:27 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_F%C3%B6hrenwald&amp;diff=504664&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T12:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Föhrenwaldausstellung.jpg|mini|Föhrenwald, Fotos der Bewohner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfratshausen-Waldram — Kreisförmiges Denkmal 1945.JPG|mini|Denkmal Lager Föhrenwald von [[Ernst Grünwald]] (1998)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lager Föhrenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als Mustersiedlung für Beschäftigte der nahen Rüstungsbetriebe durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] errichtet. Zu Kriegsende wurde das Lager kurzzeitig als Bleibe für die Überlebenden des [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsches]] aus dem [[KZ Dachau]] genutzt, welcher hier endete. Anschließend wurde es zu einem [[DP-Lager]] für jüdische Überlebende des [[Holocaust]]s, den sogenannten [[Displaced Person]]s. Als 1957 die letzten jüdischen Bewohner das Lager verlassen hatten, wurde es zur Unterbringung deutscher [[Flüchtling]]e und [[Vertreibung|Heimatvertriebener]] aus den Staaten des späteren [[Warschauer Pakt]]es im östlichen Europa genutzt. 1958 wurde die Siedlung in [[Waldram (Wolfratshausen)|Waldram]] umbenannt. Es ist heute eine Wohnsiedlung und Stadtteil der Stadt [[Wolfratshausen]] in [[Oberbayern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eigenheimerverband_Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eigenheimerverband.de/ov/waldram/geschichte/ |titel=Siedlungsgemeinschaft Woldram: Geschichte |werk=eigenheimerverband.de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwangsarbeiterlager ==&lt;br /&gt;
Erbaut 1939, war die Anlage zunächst eine Wohnsiedlung von Einfamilien- und Reihenhäusern im Staatsforst von Wolfratshausen, zur Unterbringung von Beschäftigten der [[I.G. Farben]], bzw. deren Zweigstellen &amp;#039;&amp;#039;[[WASAG|Deutsche Sprengchemie GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; (DSC) und der [[Dynamit Nobel|Dynamit Actien-Gesellschaft]] (DAG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Braun |url=https://www.braun-in-wolfratshausen.de/galerie |titel=Ende I: Bomben im Wald |werk=braun-in-wolfratshausen.de |datum=2021-11-18 |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies waren Angehörige des [[Reichsarbeitsdienst]]es in der [[Zeit des Nationalsozialismus]], [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] sowie zivile Angestellte, die vorwiegend in der Verwaltung eingesetzt wurden. Neben dem Lager Föhrenwald existierten in der Nähe noch die Lager Buchberg auf der heute sogenannten Böhmwiese gegenüber dem Rathaus von [[Geretsried]] sowie [[Stein (Geretsried)|Stein]], einem heutigen Stadtteil von Geretsried. Da der Umgang mit Sprengstoff in den Fabriken zu zahlreichen Unfällen führte, wurde schon früh im Lager eine Krankenstation eingerichtet, welche später zu einem Krankenhaus ausgebaut wurde. Dieses wurde nach der Umbenennung der Siedlung in „Waldram“ aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager für befreite Zwangsarbeiter und Überlebende des Todesmarsches von Häftlingen des KZ Dachau ==&lt;br /&gt;
Am Kriegsende trieben die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] bei der Räumung des [[KZ Dachau]] die noch lebenden Häftlinge von [[Dachau]] Anfang Mai 1945 Richtung Alpen. Dieser Todesmarsch endete bei [[Wolfratshausen]] durch die anrückenden amerikanischen Truppen. Um die befreiten noch lebenden Häftlinge unterzubringen, wurden kurzzeitig die Gebäude des Lagers als Bleibe genutzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Herrmann |url=https://www.oberland.de/magazin/kultur/wolfratshausen/ergreifendes-gedenken-an-den-todesmarsch |titel=Erinnerungsort Badehaus: Ergreifendes Gedenken an den Todesmarsch |werk=oberland.de |datum=2021-04-24 |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://erinnerungsort-badehaus.de/event/april-2021/ |titel=Todesmarsch – als das Grauen vor die Haustür kam |werk=erinnerungsort-badehaus.de |datum=2021-05-26 |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in denen die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|amerikanische Armee]] auch die befreiten Zwangsarbeiter der aufgelösten Rüstungsbetriebe versorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager für Displaced Persons ==&lt;br /&gt;
Aus dem Lager Föhrenwald entstand nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ein Auffanglager für so genannte [[Displaced Person]]s (DP), die der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik entkommen waren. Daher wird das Lager Föhrenwald in der Literatur auch als [[DP-Lager]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit kamen immer mehr überlebende Juden nach Föhrenwald, worauf das Lager im September 1945 von der amerikanischen Militärverwaltung zum „Jewish Displaced Person Center“ erklärt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.after-the-shoah.org/foehrenwald-juedisches-dp-lager-foehrenwald-jewish-dp-camp/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von den dort Lebenden wurde die Siedlung „[[Schtetl]]“ genannt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/predigt-suchet-der-stadt-bestes-jer-294-14&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gesprochen wurde in der Siedlung [[Jiddisch]],&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/predigt-suchet-der-stadt-bestes-jer-294-14&amp;lt;/ref&amp;gt; das nahezu alle Bewohner sprachen. Für Deutsche war der Zutritt zum gesamten „Schtetl“ verboten. Bis November 1951 stand das Lager unter amerikanischer Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wochenanzeiger.de/article/215411.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das DP-Lager Föhrenwald gilt als letztes Schtetl klassischer Art in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Fohrenwald.gif|mini|links|Plan des Lagers Föhrenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 1945 übernahm eine internationale Hilfsorganisation, die [[United Nations Relief and Rehabilitation Administration|UNRRA]], die Verwaltung aller DP-Lager in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archivportal-toel-wor.de/Die-Foehrenwald-Siedlung.118.0.html |wayback=20140728055457 |text=www.archivportal-toel-wor.de}} Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen &amp;gt; Archiv &amp;gt; Die Föhrenwald-Siedlung&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lager Föhrenwald wurde danach in weitgehender Selbstverwaltung von einem lokalen Rat unter dem Vorsitz von [[Henry Cohen (Militär)|Henry Cohen]] geleitet. Diese Veränderungen standen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Vorschläge des [[Harrison-Report]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schöl: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Leben der Geschundenen&amp;#039;&amp;#039;. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. Oktober 2005, Seite 38 zum 60. Jahrestag der Einrichtung des DP-Lagers Föhrenwald.&amp;lt;/ref&amp;gt; der die allgemeine Lage in den DP-Lagern in Deutschland und Österreich scharf kritisiert hatte. Zwischen 1946 und 1948 war Föhrenwald mit ungefähr 5.600 Bewohnern eines der größten DP-Lager in der amerikanischen Besatzungszone, welches überdies europaweit am längsten bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Hauck, Geschichte im Zeitraffer https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/dauerausstellung-geschichte-im-zeitraffer-1.4179337?reduced=trueFelicitas&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sybille Krafft: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtpunkt Föhrenwald&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;LebensBilder. Porträts aus dem jüdischen DP-Lager Föhrenwald&amp;#039;&amp;#039;. Wolfratshausen 2020, S. 13f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im engen Zusammenleben entzündeten sich mehrfach Konflikte zwischen den Anhängern des chassidischen Rabbi [[Jekusiel Jehuda Halberstam]] und den Anhängern des Gedaljahu Lachman, einem überzeugten Zionisten, der zeitweise die Selbstverwaltung des Lagers Föhrenwald leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Berger: &amp;#039;&amp;#039;Föhrenwald, das vergessene Schtetl. Ein verdrängtes Kapitel deutsch-jüdischer Nachkriegsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Piper-Verlag, München 2023, S. 79–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten Bewohner des Lagers Föhrenwald kam eine [[Displaced Person#Repatriierung|Repatriierung]] in ihre Herkunftsländer oder ein Verbleiben in Deutschland nicht in Frage. Die Mehrheit bemühte sich darum, nach Israel (zunächst noch [[Mandatsgebiet Palästina|britisches Mandatsgebiet]]) beziehungsweise in die Vereinigten Staaten oder Kanada auszuwandern. Der Zeitzeuge Majer Szanckower, welcher als Kind im Lager lebte, berichtete von der Einstellung der Bewohner, die das Lager als „Wartesaal“ betrachteten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stadtpost.de/stadtpost-neu-isenburg/majer-szanckower-gibt-einblicke-dp-lager-foehrenwald-id5432.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben denjenigen, die noch auf eine Ausreise warteten, mussten zwischen 1949 und 1953 insgesamt circa 3.500 sogenannte „Rückwanderer“ zeitweise in Föhrenwald untergebracht werden. Dies waren Menschen, die bereits in andere Länder – zumeist nach Israel – ausgewandert waren, die sich jedoch dort keine Existenz hatten aufbauen können oder aus gesundheitlichen Gründen zurückkehren mussten. Diese Menschen waren daher dauerhaft auf Unterstützung des [[Joint Distribution Committee|American Joint Distribution Committee]] und die deutsche Fürsorge angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth: &amp;#039;&amp;#039;Als die Juden nach Deutschland flohen&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2017, S. 260ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[DP-Lager]] Föhrenwald angegliedert war auch eine Barackensiedlung nahe [[Königsdorf (Bayern)|Königsdorf]], das ehemalige [[Hochlandlager]]. Dort wurden von der zionistischen und paramilitärischen [[Hagana]] unter Billigung der amerikanischen Besatzungsmacht Personen zu Offizieren ausgebildet und dabei auf die erwartbaren Auseinandersetzungen mit den Palästinensern um die [[Gründung des Staates Israel]] vorbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Hintermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Woher kommt dieser blinde Fleck in der eigenen Geschichte? Schikaniert von der Polizei, bedroht von Seuchen und Hunger: Alois Berger rekapituliert das Schicksal der letzten jüdischen Siedlung Europas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 12. Mai 2023, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1951 kam das Lager Föhrenwald unter deutsche Verwaltung und wurde zum „Regierungslager für [[heimatlose Ausländer]]“ erklärt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.after-the-shoah.org/foehrenwald-juedisches-dp-lager-foehrenwald-jewish-dp-camp/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das DP-Lager Föhrenwald wurde offiziell 1956 aufgelöst, die letzten 700 bis 800 jüdischen Bewohner mussten das Lager jedoch erst im Februar 1957 zwangsweise verlassen. Sie wurden auf neun deutsche Städte verteilt, so zum Beispiel nach München (492 Personen), Düsseldorf (73), Köln (25), Wiesbaden (23), Stuttgart (19), Hamburg (18) und Nürnberg (10).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth: &amp;#039;&amp;#039;Als die Juden nach Deutschland flohen&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2017, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; 125 Personen übersiedelten nach Frankfurt am Main und bezogen im ehemals jüdisch geprägten [[Frankfurt-Ostend|Frankfurter Ostend]] zwei neu errichtete Wohnblocks in der Waldschmidtstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hagalil.com/2019/10/foehrenwald-3/ Von Föhrenwald nach Frankfurt], haGalil.com, 15. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 thematisierte eine Ausstellung im Hochbunker an der Friedberger Anlage in Frankfurt, dem früheren Standort der [[Synagoge Friedberger Anlage]], den Weg der jüdischen DPs von Föhrenwald nach Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanning Voigts: [https://www.fr.de/frankfurt/juedischer-displaced-persons-11009740.html &amp;#039;&amp;#039;Der Weg jüdischer „Displaced Persons“&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Frankfurter Rundschau]], 5. November 2017. Zu dieser Ausstellung ist ein Katalog im Buchhandel erhältlich: Initiative am 9. November / Iris Bergmiller-Fellmeth / Elisabeth Leuschner-Gafga (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Displaced Persons – Vom DP-Lager Föhrenwald nach Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-95558-268-5. Siehe hierzu auch die Kurzporträts einiger Ex-Föhrenwalder in: Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth: &amp;#039;&amp;#039;Als die Juden nach Deutschland flohen&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2017, S. 273 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktureinrichtungen während der Zeit als jüdisches DP-Lager bis zur Umbenennung ==&lt;br /&gt;
* Krankenhaus, aufgeteilt auf zwei Gebäude: es wurde schon in der NS-Zeit errichtet, da es in den Munitionsfabriken oft zu Unfällen kam, welche vor allem durch den verarbeiteten Sprengstoff verursacht wurden&amp;lt;ref&amp;gt;https://zentralarchiv-juden.de/bestaende/verschiedenes/dp-lager-foehrenwald&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.after-the-shoah.org/foehrenwald-juedisches-dp-lager-foehrenwald-jewish-dp-camp/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stadtpost.de/stadtpost-neu-isenburg/majer-szanckower-gibt-einblicke-dp-lager-foehrenwald-id5432.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leo Postl |url=https://www.fnp.de/lokales/kreis-offenbach/neu-isenburg-ort47696/gegen-hass-gibt-keine-versicherung-10639615.html |titel=Gegen Hass gibt es keine Versicherung |werk=fnp.de |datum=2018-11-20 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rathaus mit Selbstverwaltung mit einem lokalen Rat (vergleichbar Gemeinderat) unter dem Vorsitz von [[Henry Cohen (Militär)|Henry Cohen]]&lt;br /&gt;
* Lagerpolizei&lt;br /&gt;
* Kindergarten&lt;br /&gt;
* Poststation&lt;br /&gt;
* Volksschule&lt;br /&gt;
* Berufsschule&lt;br /&gt;
* Bibliothek&lt;br /&gt;
* Theater&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftshaus für Versammlungen und Feiern, hier war auch die Hauptsynagoge untergebracht&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift zum 50. Jubiläum als Download : https://www.eigenheimerverband.de/ov/waldram/50-jahrfeier/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kino&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/predigt-suchet-der-stadt-bestes-jer-294-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lagerzeitung &amp;#039;&amp;#039;Bamidbar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Makabi Föhrenwald&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mehrere Synagogen für die verschiedenen jüdischen Glaubensrichtungen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/predigt-suchet-der-stadt-bestes-jer-294-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/predigt-suchet-der-stadt-bestes-jer-294-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Religionsschule (Talmud Torah Schule)&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsküche gemäß dem jüdischen Glauben (koscheres Essen)&lt;br /&gt;
* Hochschule für jüdische Theologie (Jeschiwa)&lt;br /&gt;
* Ritualbad (Mikwe)&lt;br /&gt;
* Feiertage für jüdisches Brauchtum&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stadtpost.de/stadtpost-neu-isenburg/majer-szanckower-gibt-einblicke-dp-lager-foehrenwald-id5432.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßennamen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1939–1945 !! 1945–1956 !! ab 1956&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Föhrenallee || Pennsylvania-Straße || Faulhaberstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tiroler Straße || Kentucky-Straße || Steichelestraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sudetenstraße (südl. Teil) || Tennessee-Straße || Törringstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sudetenstraße (nördl. Teil) || Ohio-Straße || Weldenstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Metzstraße || Ohio-Straße || Steinstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kärntner Straße || Missouri-Straße || Scherrstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steierer Straße || Florida-Straße ||Gebsattelstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiener Straße || Wisconsin-Straße || Gebeckstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ostmarkstraße || California-Straße || Bettingerstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lothringer Straße || Indiana-Straße || Dekan-Weiß-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luxemburger Straße || Michigan-Straße || Wolframstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Elsässer Straße || Illinois-Straße || Andreasstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Memeler Straße || New-York-Straße || Rupertstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Danziger Freiheit]] || Independence Place || Kolpingplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saarpfalzstraße || New-Jersey-Straße || Korbinianstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf-Hitler-Platz || Roosevelt Square || Seminarplatz/Thomastraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=text-align:left|Quelle: www.erinnerungsort-badehaus.de&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://erinnerungsort-badehaus.de/wp-content/uploads/2021/06/Stra%C3%9Fennamen_Lager-F%C3%B6hrenwald_EB-2021.pdf |titel=Straßennamen Lager Föhrenwald |hrsg=erinnerungsort-badehaus.de |abruf=2021-07-04 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
{{Balkendiagramm&lt;br /&gt;
| float = none&lt;br /&gt;
| title = Bewohner von November 1945 bis Juli 1954&lt;br /&gt;
| titlebar = CornflowerBlue&lt;br /&gt;
| left1 = Zeitraum&lt;br /&gt;
| left2 = &lt;br /&gt;
| right1 = &lt;br /&gt;
| right2 = Bewohner&lt;br /&gt;
| width = 600px&lt;br /&gt;
| barwidth = 400px&lt;br /&gt;
| bars =&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|November 1945|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 3000)}}||{{formatnum:3000}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Januar 1946|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 5300)}}||{{formatnum:5300}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Juli 1946|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 4147)}}||{{formatnum:4147}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Oktober 1946|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 4651)}}||{{formatnum:4651}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Februar 1947|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 4192)}}||{{formatnum:4192}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|September&amp;amp;nbsp;1947|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 4296)}}||{{formatnum:4296}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Oktober 1948|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 3980)}}||{{formatnum:3980}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|März 1949|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 4033)}}||{{formatnum:4033}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Dezember 1949|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 3863)}}||{{formatnum:3863}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|März 1950|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 3413)}}||{{formatnum:3413}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Februar 1951|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 3531)}}||{{formatnum:3531}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Mai 1951|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 2751)}}||{{formatnum:2751}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Februar 1952|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 1950)}}||{{formatnum:1950}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Dezember 1952|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 1700)}}||{{formatnum:1700}} }}&lt;br /&gt;
{{Balken Pixel|Juli 1954|CornflowerBlue|{{#expr:floor(400/5300 * 1309)}}||{{formatnum:1309}} }}&lt;br /&gt;
| caption = Datenquelle: after-the-shoah.org&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.after-the-shoah.org/index.php?id=25&amp;amp;tx_aftertheshoah_aftertheshoah%5Bobject%5D=73&amp;amp;tx_aftertheshoah_aftertheshoah%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_aftertheshoah_aftertheshoah%5Bcontroller%5D=Object&amp;amp;cHash=0ad190b5d3ce9088841d04ccf4052ebf Föhrenwald – Jüdisches DP-Lager] after-the-shoah.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwandlung zur Wohnsiedlung für Flüchtlinge und Heimatvertriebene ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1955 übernahmen das durch Kardinal [[Joseph Wendel]] gegründete katholische [[Gemeinnütziges Siedlungswerk|Diözesansiedlungswerk]] und die [[Erzbistum München und Freising|Erzdiözese München und Freising]] das gesamte Gelände samt der Wirtschaftsgebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eigenheimerverband_Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot; /&amp;gt; Das Siedlungswerk ließ alle Gebäude renovieren und mit einem Badezimmer ausstatten. Damit verlor das bisherige zentrale Gebäude, das gemeinschaftliche Badehaus, seine Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab April 1956 wurden auf dem Gelände immer mehr geflüchtete und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|heimatvertriebene]], zumeist katholische Familien angesiedelt, so dass bis Anfang 1957 [[Displaced Person]]s und deutsche [[Vertreibung|Heimatvertriebene]] und [[Flüchtling]]e gemeinsam auf dem Gelände des Lagers Föhrenwald lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gemeinnütziges Siedlungswerk|Diözesansiedlungswerk]] verkaufte nach und nach die einzelnen Gebäude samt den Grundstücken zu günstigen Konditionen an [[Flüchtling]]e bzw. [[Vertreibung|Heimatvertriebene]] aus den Gebieten in Osteuropa und an [[Wolfratshausen|Wolfratshauser]] Familien. Um die Lagerproblematik mit der Assoziation von Zwang (zuerst Zwangsarbeiter, später Displaced Persons) zu überwinden, stellte das [[Gemeinnütziges Siedlungswerk|Diözesansiedlungswerk]] bei der Stadt Wolfratshausen 1956 den Antrag auf Umbenennung der Siedlung in „Waldram“. Diese reichte den Antrag bei der [[Regierung von Oberbayern]] als [[Rechtsaufsicht]]sbehörde für Namensänderungen ein. Die [[Bayerische Staatsregierung]] genehmigte mit Wirkung vom 7. November 1957 die Umbenennung in [[Waldram (Wolfratshausen)|Waldram]], welches heute ein Stadtteil von [[Wolfratshausen]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bseb.de/ov/waldram/geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächen der ehemaligen Munitionsfabriken sind heute Teil des Stadtgebietes von [[Geretsried]] (siehe dort &amp;#039;&amp;#039;Pfad der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.arbeitskreis-historisches-geretsried.de/weg-der-geschichte/&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Hauptsynagoge wurde in einer Nacht- und Nebelaktion ohne ausreichende Absprachen mit der jüdischen Gemeinde in ein katholisches [[Kirche (Bauwerk)|Kirchengebäude]] transformiert: Die jüdischen Sakralgegenstände wie die [[Thora]]-Rollen und auch das [[Ewiges Licht|Ewige Licht]] wurden entweiht, verschwanden dabei, wurden zerstört oder landeten auf dem Müll. Der Synagogendiener, auf Jiddisch [[Schammes]], der oft in der Synagoge auf einer Bank übernachtet hatte, wurde darüber „wahnsinnig“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Noack |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-deutschland-1957-juedische-geschichte-zum-verschwinden-brachte-ld.1742123 |titel=Wie Deutschland in der Nachkriegszeit die Spuren seiner jüdischen Geschichte zum Verschwinden brachte |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2023-07-26 |abruf=2023-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Seit 2018 erzählt das Museum [[Erinnerungsort Badehaus]] über die Geschichte des Lagers Föhrenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[St. Matthias Waldram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heike Ander, [[Michaela Melián]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; Revolver, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-86588-185-8.&lt;br /&gt;
* Alois Berger: &amp;#039;&amp;#039;Föhrenwald, das vergessene Schtetl. Ein verdrängtes Kapitel deutsch-jüdischer Nachkriegsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Piper München 2023, ISBN 978-3-492-07106-2.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christiane Florin]] |url=https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2023/04/17/vergessen_und_verdraengt_alois_berger_ueber_das_nachkriegs_dlf_20230417_0946_94406d87.mp3 |titel=Vergessen und verdrängt – Alois Berger über das Nachkriegs-Schtetl |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Tag für Tag“ |datum=2023-04-17 |format=mp3-Audio; 13&amp;amp;nbsp;MB; 14:12&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Joachim Braun: &amp;#039;&amp;#039;Ende und Neubeginn. Die NS-Zeit im Altlandkreis Wolfratshausen.&amp;#039;&amp;#039; Wolfratshausen 1995.&lt;br /&gt;
* Michael Brenner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden von 1945 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63737-7.&lt;br /&gt;
* Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;LebensBilder – Porträts aus dem jüdischen DP-Lager Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Wolfratshausen 2020, ISBN 978-3-00-066745-9.&lt;br /&gt;
* Jutta Fleckenstein, Tamar Lewinsky: &amp;#039;&amp;#039;Juden 45 / 90 von da und dort – Überlebende aus Osteuropa.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2011, ISBN 978-3-942271-47-9.&lt;br /&gt;
* Lea Fleischmann: &amp;#039;&amp;#039;Dies ist nicht mein Land. Eine Jüdin verlässt die Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1980. ISBN 3-453-43076-X.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth: &amp;#039;&amp;#039;Als die Juden nach Deutschland flohen. Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2017, ISBN 978-3-462-04866-7.&lt;br /&gt;
* Geretsrieder Hefte, hrsg. vom Arbeitskreis Historisches Geretsried, Geretsried 2008ff.&lt;br /&gt;
* Eva Greif: &amp;#039;&amp;#039;Der Rest der Geretteten. Das Krankenhaus Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte, Hexen, Handaufleger. Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Historischen Verein Wolfratshausen e.&amp;amp;nbsp;V., Wolfratshausen 2014, {{OCLC|898027800}}.&lt;br /&gt;
* Holger Köhn: &amp;#039;&amp;#039;Die Lage der Lager. Displaced Persons-Lager in der amerikanischen Besatzungszone Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2012, ISBN 978-3-8375-0199-5.&lt;br /&gt;
* [[Angelika Königseder]], [[Juliane Wetzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmut im Wartesaal – Die jüdischen DPs ([[Displaced Person]]s) im Nachkriegsdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-16835-X.&lt;br /&gt;
* [[Sybille Krafft]]: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtpunkt Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;LebensBilder: Porträts aus dem jüdischen DP-Lager Föhrenwald&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald e.&amp;amp;nbsp;V., Wolfratshausen, 2020, S. 13 ff.&lt;br /&gt;
* Sybille Krafft: &amp;#039;&amp;#039;Unterm Joch. Zwangsarbeit im Wolfratshauser Forst.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Historischen Verein Wolfratshausen e.&amp;amp;nbsp;V., Eigenverlag, Wolfratshausen 2008, {{OCLC|645292068}}.&lt;br /&gt;
* Beno Salamander: &amp;#039;&amp;#039;Kinderjahre im Displaced-Persons-Lager Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, München / [[Jüdisches Museum München]], 2011, {{DNB|1129904229}}.&lt;br /&gt;
* Joachim Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Das DP-Lager Föhrenwald 1945–1951&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Julius H. Schoeps]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leben im Land der Täter : Juden im Nachkriegsdeutschland (1945–1952).&amp;#039;&amp;#039; Jüdische Verlags-Anstalt, Berlin, 2001, ISBN 3-934658-17-2, S. 47–62.&lt;br /&gt;
* Andreas Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Todesmarsch. Die Räumung und Teilräumung der Konzentrationslager Dachau, Kaufering und Mühldorf Ende April 1945.&amp;#039;&amp;#039; Panther-Verlag Tietmann, Ingolstadt 1995, ISBN 3-9802831-7-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörfunkbeiträge über das Lager Föhrenwald ==&lt;br /&gt;
* [[Sybille Krafft]]: &amp;#039;&amp;#039;Draußen waren die andern. Kinder im Lager Föhrenwald.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bayern 2]]-Sendung „Reihe: Land und Leute“, 27. Januar 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/land-und-leute/kinder-im-lager-foehrenwald-krafft100.html |titel=„Draußen waren die andern“: Kinder im Lager Föhrenwald |werk=br.de |datum=2014-04-20 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Alois Berger |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2020/06/01/verschwiegene_nachkriegsgeschichte_ein_juedisches_schtetl_drk_20200601_1305_fe7314ee.mp3 |titel=Föhrenwald – ein Schtetl in Bayern. Verschwiegene Nachkriegsgeschichte |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Zeitfragen“ |datum=2020-06-01 |format=mp3-Audio; 50&amp;amp;nbsp;MB; 54:56&amp;amp;nbsp;Minuten |kommentar=[https://www.deutschlandfunkkultur.de/foehrenwald-ein-schtetl-in-bayern-verschwiegene-100.html html] |abruf=2023-04-17}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thies Marsen |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2020/10/15/das_lager_foehrenwald_juedischer_neuanfang_im_land_der_drk_20201015_1333_801e9958.mp3 |titel=Heimatlosen-Lager Föhrenwald in Bayern – Schauplatz einer Wiedergeburt jüdischen Lebens |werk=Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Länderreport“ |datum=2020-10-15 |format=mp3-Audio; 14,7&amp;amp;nbsp;MB; 16:05&amp;amp;nbsp;Minuten |kommentar=[https://www.deutschlandfunkkultur.de/heimatlosen-lager-foehrenwald-in-bayern-schauplatz-einer-100.html html] |abruf=2023-04-17}}&lt;br /&gt;
* [[Michaela Melián]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Föhrenwald (Hörspiel)|Föhrenwald]] – dokumentarisches Hörspiel.&amp;#039;&amp;#039; BR/[[Kunstraum München]] 2005.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1472309 ARD-Hörspieldatenbank] (Föhrenwald, BR 2005)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Michaela Melián]] |url=https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-melian-foehrenwald-100.html |titel=Föhrenwald – dokumentarisches Hörspiel |werk=BR.de |datum=2005-03-30 |abruf=2023-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rachel Schröder |url=https://www.eigenheimerverband.de/downloads/475/1_interviewmitmichaelameliaacuteneineskulpturauslichtundschallwellen.pdf?1406026031 |titel=Interview mit Michaela Melián: „Eine Skulptur aus Licht- und Schallwellen“ |werk=ard.de |datum=2005-11-10 |format=pdf; 93&amp;amp;nbsp;kB |kommentar=wiedergegeben auf eigenheimerverband.de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme über das Lager Föhrenwald ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Befreit und Vergessen:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Henriette Schroeder, Joachim Schroeder und Werner Kiefer, 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weiterleben! Sechzig Jahre jüdisches Leben in Deutschland:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Henriette Schroeder für Bayerischer Rundfunk (BR) 2009.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder vom Lager Föhrenwald:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Dr. Sybille Krafft, gedreht im Auftrag des Bayerischen Fernsehens (BR), 2013&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damals im Isartal. Waldram und seine Nachbarn:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Dr. Sybille Krafft erstellt für das Bayerische Fernsehen (BR/ARD) in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Unter unserem Himmel&amp;#039;&amp;#039;; 2018&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Zelig:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Tanja Cummings, 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daszelig-film.de/ Website zum Film]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Zeit und Hoffnung:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Sebastian d’Huc. Zeitzeugen, die heute in Israel leben erzählen von Föhrenwald. Dabei kommen vier junge Deutsche mit ihnen und jungen Israelis ins Gespräch. Im Auftrag des Museums Erinnerungsort BADEHAUS, 2020&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als das Grauen vor die Haustür kam: über den Todesmarsch:&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Max Kronawitter, 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10007059https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/article/foehrenwald-displaced-persons-camp |titel=Foehrenwald Displaced Persons Camp |werk=The Holocaust Encyclopedia |hrsg=[[United States Holocaust Memorial Museum]] |sprache=en |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Henry Cohen (Militär)|Henry Cohen]] |url=https://remember.org/witness/cohen |titel=“The Anguish of the Holocaust Survivors”, Camp Foehrenwald |werk=remember.org |datum=1996-04-13 |sprache=en |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Joachim Braun (Journalist, 1965)|Joachim Braun]] |url=https://www.braun-in-wolfratshausen.de/ |titel=Ende &amp;amp; Neubeginn – Die NS-Zeit in Wolfratshausen |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.eigenheimerverband.de/ov/waldram/geschichte/ |titel=Siedlungsgemeinschaft Waldram |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ulrike Beck |url=https://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bP/_-ZS/52Fp_y4p/150504_0905_radioWissen_Das-Lager-Foehrenwald---Ein-Schtetl-in-der-.mp3 |titel=Das Lager Föhrenwald – Ein Schtetl in der Warteschleife |werk=[[Bayern 2|Bayern-2]]-Sendung „[[Radiowissen|radioWissen]]“ |datum=2015-05-04 |format=mp3-Audio; 20,3&amp;amp;nbsp;MB; 22&amp;amp;nbsp;Minuten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180513224153/https://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-bP/_-ZS/52Fp_y4p/150504_0905_radioWissen_Das-Lager-Foehrenwald---Ein-Schtetl-in-der-.mp3 |archiv-datum=2018-05-13 |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://erinnerungsort-badehaus.de/ |titel=Erinnerungsort Badehaus |hrsg=Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://histvereinwor.de/ |titel=Historischer Verein Wolfratshausen e.V |kommentar=federführend bei der Wanderausstellung |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Alois Berger |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/foehrenwald-ein-schtetl-in-bayern-verschwiegene.976.de.html?dram:article_id=477358 |titel=Föhrenwald – ein Schtetl in Bayern. Verschwiegene Nachkriegsgeschichte |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Zeitfragen“ |datum=2020-06-01 |kommentar=auch als [https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/06/01/verschwiegene_nachkriegsgeschichte_ein_juedisches_schtetl_drk_20200601_1305_fe7314ee.mp3 mp3-Audio]; 50,2&amp;amp;nbsp;MB; 54:56&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2020-06-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/geschichte-der-kinderbetreuung/weitere-historische-beitraege/zur-situation-des-juedischen-kindergartenwesens-in-ausgewaehlten-oberbayerischen-displaced-persons-lagern-1945-1957-eine-erste-spurensuche/ Zur Situation des jüdischen Kindergartenwesens in ausgewählten oberbayerischen Displaced Persons-Lagern (1945–1957) – Eine (erste) Spurensuche]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-deutschland-1957-juedische-geschichte-zum-verschwinden-brachte-ld.1742123 &amp;#039;&amp;#039;Wie Deutschland in der Nachkriegszeit die Spuren seiner jüdischen Geschichte zum Verschwinden brachte&amp;#039;&amp;#039;] am 26. Juli 2023 auf nzz.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/54/1.25/N |EW=11/26/41.56/E |type=landmark |region=DE-BY |dim=1000 }}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4482224-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lager Fohrenwald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager|Fohrenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenthematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfratshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerikanische Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Lager|Fohrenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
	</entry>
</feed>