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	<title>Lager Elsterhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:20:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lager_Elsterhorst&amp;diff=336464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* 1945 bis 1948 */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-11T17:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1945 bis 1948: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OSM Nardt Stalag Oflag IV.jpg|mini|Ungefähre Lage des Kriegsgefangenenlagers auf einer aktuellen Landkarte (A – Lazarett, B – Stalag/Oflag, C – Kommandantur und Mannschaftsgebäude)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Table et chalits.jpg|mini|Innenraum-Zeichnung des Oflag IV D durch den französischen Gefangenen E. Arnaud]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elsterheide Nardt Lager 01.jpg|mini|Hinweistafeln am Flugplatz Nardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lager Elsterhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befand sich in Elsterhorst bei [[Hoyerswerda]] im damaligen [[Regierungsbezirk Liegnitz]], [[Provinz Niederschlesien]]. „Elsterhorst“ war der „germanisierte“ Name des Dorfes [[Nardt]] in den Jahren 1936–1947, das sich 1995 mit mehreren Nachbarorten zur Gemeinde [[Elsterheide]] zusammenschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stalag und Oflag ==&lt;br /&gt;
Das in Dresden ansässige [[Wehrkreis IV (Dresden)|Wehrkreiskommando IV]] der deutschen [[Wehrmacht]] begann 1937 mit dem Abschluss von Pachtverträgen für das Gelände eines [[Kriegsgefangenenlager]]s bei Elsterhorst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Das Lager Elsterhorst. Kapitel 1: Stalag und Oflag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hoyerswerdaer Geschichtshefte&amp;#039;&amp;#039; Heft 10, 2007, S. 6–16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lager wurde ab 1938 errichtet. Die Bereiche des Kriegsgefangenenlagers bekamen die Bezeichnungen [[Stammlager|Stalag]] IV&amp;amp;nbsp;A und ab 1940 [[Offizierslager|Oflag]] IV&amp;amp;nbsp;D.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt; Das Stalag beherbergte überwiegend polnische und tschechische Kriegsgefangene, das Oflag überwiegend französische. Das Lager befand sich auf dem heutigen Gelände des [[Flugplatz Nardt|Flugplatzes Nardt]]. Zwei weitere Bereiche außerhalb des Lagerbereichs waren das [[Lazarett]] (heute [[Landesfeuerwehrschule (Deutschland)|Landesfeuerwehrschule]] Sachsen) und die Kommandantur mit den Mannschaftsunterkünften des aus Angehörigen der [[Landwehr (Militär)#Deutsches Reich 1933 bis 1945|Landwehr]] bestehenden 2. [[Landesschützen (Deutsches Reich)|Landesschützenbataillons (LSB)]] (an der heutigen [[Bundesstraße 96]] und der Straße nach [[Neuwiese (Elsterheide)|Neuwiese]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zuerst nur ein Brunnen für die Trinkwasserversorgung gebohrt und Zelte aufgebaut wurden, begannen tschechische und ab 1939 auch polnische Kriegsgefangene mit dem Aufbau von Baracken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt; Im September waren hier schon rund 7000 Soldaten interniert. Einige davon arbeiteten auf Bauernhöfen der Umgebung, im Forst und in den Gruben [[Erikasee (Lausitz)|Erika]], [[Tagebau Werminghoff I|Werminghoff]] und [[Heide (Bernsdorf)|Heye III]] des [[Lausitzer Braunkohlerevier]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt; Seit Ende Mai 1940 wurden in Elsterhorst auch französische und belgische Kriegsgefangene interniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer Zeit großen Hungerns gab es ab September 1940 zunehmend verbesserte Postverbindungen aus den nicht besetzten Teilen Frankreichs und vom [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Roten Kreuz]]. Dadurch wurde auch der Aufbau einer großen Lagerbibliothek möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt; Neben Theatergruppen und anderen kulturellen Aktivitäten wurde unter der Leitung von Professor Lanzet gar die französische &amp;#039;&amp;#039;Universität Hoyerswerda&amp;#039;&amp;#039; gegründet, bei der etwa 60 % der rund 5000 französischen Offiziere eingeschrieben waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1945 bis 1948 ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war das Lager kurze Zeit sowjetisches Kriegsgefangenenlager FPPL Nr.&amp;amp;nbsp;30 (FPPL/{{ruS|ФППЛ – Фронтовый приемно-пересыльный лагерь}} – auf Deutsch: Front-Aufnahme- und Durchgangslager) für deutsche Soldaten der Wehrmacht. Von Oktober 1945 bis Anfang 1948 war es Durchgangs-, Quarantäne- und Umsiedlerlager für heimkehrende deutsche Soldaten und [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern und dem Sudetenland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Töpler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der zehntausendfüßige Menschenwurm. Die Bewältigung der Kriegsfolgen und des schlesischen Flüchtlingsproblems im Gebiet des heutigen Bistums Görlitz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Bendel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vertriebene finden Heimat in der Kirche: Integrationsprozesse im geteilten Deutschland nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008, S. 291–635, hier [https://books.google.de/books?id=tutAPWEHKHQC&amp;amp;pg=PA298 S. 298].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1948 wurde das Lager aufgelöst und von der Kreispolizei übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_5&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Das Lager Elsterhorst. Kapitel 5: Das Umsiedlerlager.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hoyerswerdaer Geschichtshefte&amp;#039;&amp;#039; Heft 10, 2007, S. 24–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Neben wenigen Überresten auf dem Gelände des Flugplatzes Nardt und an der B&amp;amp;nbsp;96 existiert lediglich noch eine feste Baracke des Lazarettbereiches innerhalb des Geländes der [[Landesfeuerwehrschule Sachsen]] (Stand April 2022). Sie beherbergt das &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungs- &amp;amp; Dokumentationszentrum Lager Elsterhorst&amp;#039;&amp;#039; des [[Stadtmuseum Hoyerswerda|Stadtmuseums Hoyerswerda]] und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://museum-hy.de/stadtmuseum/elsterhorst/ Elsterhorst] auf den Seiten des Stadtmuseums Hoyerswerda (abgerufen am 1. Mai 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Lager verstorbenen französischen Kriegsgefangenen wurden neben dem Friedhof Nardt begraben, ab 1952 exhumiert und in ihre Heimat überführt. Die im hinteren Teil des Friedhofs begrabenen sowjetischen Soldaten wurden 1974 exhumiert und in die &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte am Ehrenhain&amp;#039;&amp;#039; an der heutigen Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Hoyerswerda umgebettet. In den Jahren 1992 und 1993 wurde vom [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] für über 1200 im Lager verstorbenen deutsche Soldaten und Vertriebene die &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgräberstätte Nardt&amp;#039;&amp;#039; an der Straße nach Nardt-Weinberg nahe der B&amp;amp;nbsp;96 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel_Kap_6&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Das Lager Elsterhorst. Kapitel 6: Die Kriegsgräberstätten in Nardt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hoyerswerdaer Geschichtshefte&amp;#039;&amp;#039; Heft 10, 2007, S. 32–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://gedenkplaetze.info/nationalsozialistische-oekonomie/kriegsgefangenenlager-elsterhorst-stalag-iv-a-spaeter-oflag-iv-d Kriegsgefangenenlager Elsterhorst Stalag IV-A, später Oflag IV-D] auf www.gedenkplatze.info&lt;br /&gt;
* [[Louis-René Nougier]]&amp;lt;!--[[wikidata:Q3260853]]--&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039; La Préhistoire à l’Oflag IV D, à Elsterhorst (Haute-Lusace).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société préhistorique de France.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39, 1942, Nr. 10, S. 253–255 ([https://www.persee.fr/doc/bspf_0249-7638_1942_num_39_10_4860 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.elsterhorst.de/ |titel=Das Lager Elsterhorst (Nardt) bei Hoyerswerda |abruf=2023-03-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oflag IV-D}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kriegsgräberstätte Nardt}}&lt;br /&gt;
* [https://museum-hy.de/stadtmuseum/elsterhorst/ Dokumentationszentrum Kriegsgefangenenlager Elsterhorst] des Stadtmuseums Hoyerswerda&lt;br /&gt;
* Sascha Klein: {{Webarchiv |wayback=20220501133611 |url=https://www.lr-online.de/lausitz/hoyerswerda/studentin-erforscht-spuren-eingesperrter-landsleute-37821780.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Studentin erforscht Spuren eingesperrter Landsleute im Lager Elsterhorst.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Mai 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Offizierslager im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/2.9/N |EW=14/11/59.9/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht|Elsterhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internierungslager|Elsterhorst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Niederschlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsterheide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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