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	<title>Lagedi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jed: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2023-09-16T17:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=59.403889|EW=24.938611|type=city|pop=847|region=EE-653}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lagedi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Laakt&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;alevik&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Estland|estnischen]] Landgemeinde [[Rae (Estland)|Rae]] (&amp;#039;&amp;#039;Johannishof&amp;#039;&amp;#039;) im [[Kreis Harju]] (&amp;#039;&amp;#039;Harrien&amp;#039;&amp;#039;). Die Entfernung nach [[Tallinn]] beträgt etwa zehn Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Dorf hat 847 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Seine Fläche beträgt 2,46&amp;amp;nbsp;km². Es liegt an der wichtigen Bahnstrecke zwischen der estnischen Hauptstadt Tallinn (&amp;#039;&amp;#039;Reval&amp;#039;&amp;#039;) und dem Eisenbahnknotenpunkt [[Tapa (Tapa)|Tapa]] (&amp;#039;&amp;#039;Taps&amp;#039;&amp;#039;). Lagedi verfügt über einen eigenen Bahnhof. Von Lagedi aus führt eine Nebenstrecke zum Hafen von [[Muuga]] an der [[Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Lagedi am rechten Ufer des Flusses [[Pirita (Fluss)|Pirita]] deuten zufällig gefundene Steinwerkzeuge aus der [[Bronzezeit|Bronze-]] und frühen [[Eisenzeit]] sowie [[Keramik]] aus der jüngeren Eisenzeit auf eine frühe Besiedelung der Gegend hin. Das Dorf wurde erstmals 1241 urkundlich erwähnt. Es galt im Mittelalter als eines der flächenmäßig größten Dörfer in der Umgebung von [[Tallinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Guts von Lagedi stammt aus dem Jahr 1397. Ein zweigeschössiges barockes Herrenhaus (&amp;#039;&amp;#039;Lagedi mõis&amp;#039;&amp;#039;) wurde um 1720 errichtet (nicht mehr existent).&amp;lt;ref&amp;gt;Ivar Sakk: &amp;#039;&amp;#039;Eesti mõisad. Reisijuht.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2002 (ISBN 9985-78-574-6), S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Die berühmte, zum Gut gehörende [[Brennerei|Schnapsbrennerei]] wurde 1889 erbaut und in den Jahren 1981 bis 1983 umfassend restauriert. Heute befindet sich in dem zweigeschossigen Gebäude ein Konzert- und Bankettsaal. Ein moderner Mittelteil wurde 1980 ergänzt. Das repräsentative Haus dient als Kulturzentrum des Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.mois.ee/harju/lagedi.shtml&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut wurde 1919 im Zuge der [[Estnische Landreform 1919|estnischen Landreform]] enteignet. Eine Dorfschule wurde 1871 in Lagedi gegründet. Das heutige Schulgebäude direkt am Fluss Pirita wurde in den Jahren 1937 bis 1939 erbaut. Es stammt von dem estnischen Architekten [[August Volberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein [[KZ-Außenlager]] des [[KZ Vaivara]] und fanden Massenexekutionen von Juden statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.yadvashem.org/yv/en/exhibitions/vilna/during/deportation_to_camps.asp&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lagedi befindet sich seit 1994 das „Museum des estnischen Freiheitskampfs“ (&amp;#039;&amp;#039;Eesti Vabadusvõitluse muuseum&amp;#039;&amp;#039;). Darin werden vor allem Waffen und Uniformen aus dem [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Freiheitskrieg]] (1918–20) und dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gezeigt. Die Ausstellung widmet sich auch der antisowjetischen Widerstandsbewegung der [[Waldbrüder]] (&amp;#039;&amp;#039;metsavennad&amp;#039;&amp;#039;). Das Museum ist im ehemaligen Sommerhaus von [[Voldemar Päts]] (1878–1958) untergebracht, eines jüngeren Bruders des ersten estnischen Staatspräsidenten [[Konstantin Päts]]. An den Künstler Voldemar Päts erinnert seit 2008 ein [[Relief]] an der Hauswand des Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2007 eröffnete in Lagedi eine der größten [[Beton]]fabriken Estlands.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ap3.ee/?PublicationId=31503ED6-39D4-4163-9D98-74AA1E3959CE&amp;amp;code=3673/uud_uudidx_367306&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heino Puuste]] (* 1955), Speerwerfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven-Allan Sagris: &amp;#039;&amp;#039;Lagedi. Aeg ja inimesed.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2008 (ISBN 978-9985-9704-9-2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eestigiid.ee/?CatID=89&amp;amp;ItemID=201 Beschreibung des Ortes] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.hot.ee/vvmuuseum/ Museum des estnischen Freiheitskampfs] (offizielle Internetseite)&lt;br /&gt;
* [http://www.mois.ee/harju/lagedi.shtml Gutshaus Lagedi] (estnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rae (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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