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	<title>Lafarge Perlmooser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lafarge (Unternehmen) logo.svg|mini|250px|Logo des Konzerns]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lafarge Perlmooser Holding AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Österreich]]s größter Zementhersteller Teil des französischen Konzerns [[Lafarge (Unternehmen)|Lafarge]], der 2015 mit [[Holcim]] fusionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zentrale der &amp;#039;&amp;#039;Lafarge Perlmooser Holding AG&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in [[Wien]]. Produktionsbetriebe befinden sich in [[Mannersdorf am Leithagebirge]] in [[Niederösterreich]] und [[Retznei]] in der [[Steiermark]]. In den beiden Werken werden rund 1,6 Millionen Tonnen Zement jährlich hergestellt. Mit einem jährlichen Ausstoß von 607&amp;amp;nbsp;967&amp;amp;nbsp;t [[Treibhauspotential|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Äquivalenten]] (2020) zählt das Unternehmen zu den größten Verursachern von [[Treibhausgas|Treibhausgasen in Österreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUETS_2018&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |title=Verified emissions 2020 |publisher=European Union emissions trading system (EU ETS) |url=https://ec.europa.eu/clima/ets/napYearInformation.do?registryCode=AT&amp;amp;periodCode=2&amp;amp;periodYear=2020&amp;amp;languageCode=en&amp;amp;registryCodeLookup=Austria&amp;amp;installationAllowance=20578546&amp;amp;periodCodeLookup=Phase+3+%282013-2020%29&amp;amp;periodYear=2020&amp;amp;napInstallation.installationIdentifier=&amp;amp;napInstallation.installationName=&amp;amp;currentSortSettings=&amp;amp;resultList.currentPageNumber=3&amp;amp;nextList=Next%3E |url-status=dead |language=en |access-date=2022-07-08 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20220708102214/https://ec.europa.eu/clima/ets/napYearInformation.do?registryCode=AT&amp;amp;periodCode=2&amp;amp;periodYear=2020&amp;amp;languageCode=en&amp;amp;registryCodeLookup=Austria&amp;amp;installationAllowance=20578546&amp;amp;periodCodeLookup=Phase+3+(2013-2020)&amp;amp;periodYear=2020&amp;amp;napInstallation.installationIdentifier=&amp;amp;napInstallation.installationName=&amp;amp;currentSortSettings=&amp;amp;resultList.currentPageNumber=3&amp;amp;nextList=Next%3E |archivedate=2022-07-08 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen der Holding ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannersdorf am Leithagebirge - Zementwerk.JPG|mini|Lafarge Zementwerk in Mannersdorf – Österreichs größtes Zementwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruch Perlmooser Mannersdorf 2.jpg|mini|Steinbruch Perlmooser in Mannersdorf]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Lafarge Cement Technical Center Vienna&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;GmbH gehört zur Division &amp;#039;&amp;#039;[[Zement]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehört auch &amp;#039;&amp;#039;Lafarge Beton&amp;amp;nbsp;GmbH&amp;#039;&amp;#039; als 100 % Tochter. Deren Standorte mit Kiesgruben und Transportbetonwerken sind:&lt;br /&gt;
* Wien: Kiesumschlag Oberlaa, Liesing und ebenfalls mit Kiesumschlag am [[Wiener Häfen|Donauhafen Albern]]&lt;br /&gt;
* Niederösterreich: [[Langenzersdorf]] sowie nur Kiesumschlag in [[Wöllersdorf-Steinabrückl|Wöllersdorf]]&lt;br /&gt;
* Oberösterreich: [[Wels (Stadt)|Wels]], [[Linz]] und [[Oberweis (Gemeinde Laakirchen)|Oberweis]]&lt;br /&gt;
* Burgenland: mit Kiesgrube [[Parndorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verträge wurden bereits für die Neugründung im Jahr 2011 der &amp;#039;&amp;#039;Lafarge Cement&amp;amp;nbsp;CE&amp;#039;&amp;#039; Holding mit Sitz in Österreich unterzeichnet. An diesem Unternehmen ist Lafarge zu 70 % und die österreichische [[Strabag]] zu 30 % beteiligt. Dazu bringt Lafarge ihre österreichischen [[Zementwerk Mannersdorf|Werke Mannersdorf]] (Niederösterreich) und [[Steinbruch Retznei|Retznei]] (Steiermark), das [[Tschechien|tschechische]] in [[Čížkovice]] sowie [[Trbovlje]] in [[Slowenien]] ein, die Strabag ihr im Bau befindliches Werk im [[Ungarn|ungarischen]] [[Pécs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Presseaussendung von Lafarge: {{Webarchiv|url=http://www.lafarge.at/uploads/tx_templavoila/PA_Strabag_und_Lafarge.pdf |wayback=20160304043112 |text=Strabag und Lafarge gründen gemeinsame Osteuropa-Zementholding}} (PDF; 184&amp;amp;nbsp;kB) vom Mai 2010, abgerufen am 10. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lafarge Perlmooser ist Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie&amp;#039;&amp;#039; und damit auch des zugehörigen Forschungsinstituts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zement.at/ueber-uns/voez VÖZ Organisation], abgerufen am 11. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Perlmooser&amp;amp;nbsp;AG wurde bereits 1872 als &amp;#039;&amp;#039;AG&amp;amp;nbsp;der k.&amp;amp;nbsp;k.&amp;amp;nbsp;priv. hydr.&amp;amp;nbsp;Kalk- und Portlandzementfabrik zu Perlmoos&amp;#039;&amp;#039; in [[Kirchbichl]] in Tirol gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorangegangen ist die alte [[Mühle|Getreidemühle]] des [[Rattenberg (Tirol)|Rattenbergers]] Alois Kraft, der dort seinen [[Romanzement]], gebrannt aus seinem in [[Bad Häring|Häring]] gebrochenen [[Mergel]], mahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz später entdeckte aber Kraft einen hydraulischen Zement, der dem [[Portlandzement]] sehr ähnlich war, den er auch [[patent]]ierte. Mit diesem Patent bekam Kraft die [[k.k. privilegiert|k.k.&amp;amp;nbsp;ausschließlich privilegierte]] Genehmigung zur Herstellung des hydraulischen Zements. Das Vorhaben versuchte er 1860 mit dem Salzburger [[Angelo Saullich]], der finanziell stärker war, durchzuziehen, und erwarb in Kirchbichl eine weitere Zementmühle. Allerdings trennten sich die beiden bereits zwei Jahre später wieder und Saullich wurde Alleinbesitzer der &amp;#039;&amp;#039;k.k.&amp;amp;nbsp;ersten Potlandcementfabrik von Angelo Saullich zu Perlmoos bei Kufstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nunmehrige Alleinbesitzer des Zementwerkes errang bei der [[Weltausstellung London 1862|Industrieausstellung in London]] im selben Jahr eine Medaille für seine Erfindung. Er baute selbst in Perlmoos noch Öfen und übernahm auch einige von anderen Besitzern. Direkt beim Bahnhof Kirchbichl errichtete er eine neue Mühle für Portlandzement und hydraulischen Kalk. Um finanziell leichter expandieren zu können, wandelte Saullich 1872 sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um, an der sich beispielsweise die [[Oberbank]] oder das [[Schoellerbank|Bankhaus Schoeller]] beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Perchtoldsdorf 6794.jpg|mini|hochkant|Das aufgelassene Werk in Kaltenleutgeben von der Josefswarte aus gesehen. Das Werk ist fast vollständig abgetragen und durch eine Wohnhausanlage ersetzt worden.]]&lt;br /&gt;
Bis 1913 erweiterte Saullich das Unternehmen und erwarb auch Werke vom Mitbewerb stetig, blieb aber stets in derselben Produktionsebene. So kamen eine Zementfabrik aus Hallein ebenso wie von [[Franz Kink]], dem eigentlichen Begründer der Zementindustrie in Österreich, dazu. Bis 1883 kamen einige Öfen, aber auch Steinbrüche in der Umgebung dazu. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von rund 170 im Gründungsjahr auf knapp 700 Mitte der 1870er Jahre. Bei der zweiten Expansionswelle, die Mitte der 1890er Jahre begann, wurde die Erweiterung im weiteren Raum um Wien fortgesetzt, wie kleinere in Scheibmühl bei [[Traisen (Niederösterreich)|Traisen]], [[Lilienfeld]] oder [[Oberpiesting]]. Stark gewachsen ist das Unternehmen im Jahr 1905 mit der zugekauften &amp;#039;&amp;#039;Kaltenleutgebener Kalk- und Zementfabrik&amp;#039;&amp;#039;, die Werke in [[Kaltenleutgeben]], [[Achau]] und [[Mannersdorf am Leithagebirge]] besaß – vor allem, da Kaltenleutgeben auch einen Bahnanschluss mit der [[Kaltenleutgebener Bahn|Kaltenleutgebener Flügelbahn]] hatte. Zu diesem Werk gehörte auch seit 1895 ein Werk des [[Adolph Freiherr von Pittel]] in [[Taßhof (Gemeinde Altenmarkt an der Triesting)|Taßhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirtschaftliche Zentrum der Perlmooser&amp;amp;nbsp;AG kam dadurch von Tirol nach Niederösterreich. Insgesamt erzeugte das Werk damals etwa 25 % der gesamten Zementproduktion in [[Cisleithanien]]. Noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erwarb die Perlmooser AG ein Portlandzementwerk in [[Judendorf-Straßengel|Judendorf bei Graz]], in [[Wachtl]], in Retznei die &amp;#039;&amp;#039;Ehrenhausner Zementfabrik&amp;#039;&amp;#039;. So waren vor Beginn des Krieges in den elf Werken der Gesellschaft etwa 1.800 Mitarbeiter beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit wurde vorerst weiter expandiert. Perlmooser produzierte in der Zwischenzeit mit 1.500 Mitarbeitern die Hälfte des gesamten Bedarfes in Restösterreich. Mit der [[Weltwirtschaftskrise]] ab 1929 mussten allerdings einige Werke, beispielsweise Achau und Kirchbichl, geschlossen werden, sodass die Mitarbeiterzahl bis auf etwa 600 sank. Insgesamt gehörten 1937 nur mehr sechs Betriebe zum Konzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümer waren noch immer die Familie [[Schoeller (Unternehmerfamilie)|Schoeller]] und [[Miller zu Aichholz (Familie)|Miller-Aichholz]], wobei die Aktien meist in der Schweiz waren. Auch die [[Länderbank]] hielt ein größeres Aktienpaket.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] im Jahr 1938 kam auch noch die 1896 gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Rodaun]]er Kalk- und Zementfabrik&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; zur Perlmooser&amp;amp;nbsp;AG, sowie die [[Holbag]] (Holz- und Baustoffgesellschaft). Im 1938 wurde die Mehrheit der [[Ziegelindustrie AG|Ziegelindustrie-AG]]-Aktien&amp;amp;nbsp;(ZIAG) erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZIAG-Anteile wurden 1968 an die [[Wienerberger]] verkauft, während das Rodauner Werk bis 1996 einen wesentlichen Bestandteil der Perlmooser&amp;amp;nbsp;AG darstellte, dann aber geschlossen wurde. Dafür wurde 1968 die [[Steirische Montanwerke]]&amp;amp;nbsp;AG übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] Mathis: &amp;#039;&amp;#039;Big Business&amp;#039;&amp;#039;, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staatliche Auszeichnung]], die das Unternehmen berechtigt, das Bundeswappen im Geschäftsverkehr zu verwenden, erhielt Perlmooser im Jahr 1972.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.staatswappen.at/staatswappen.asp?p=&amp;amp;directory=&amp;amp;ndx=P |wayback=20140104050644 |text=Staatswappen Gesamtverzeichnis}}, abgerufen am 11. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Perlmooser&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; vom französischen &amp;#039;&amp;#039;Lafarge&amp;#039;&amp;#039;-Konzern übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 erhielt das Werk in Retznei das &amp;#039;&amp;#039;Erlebniswelt-Wirtschaft-Gütesiegel&amp;#039;&amp;#039; von der [[Steiermark|steirischen]] Landesregierung, da Lafarge an der Aktion &amp;#039;&amp;#039;Erlebniswelt Wirtschaft - made in Styria&amp;#039;&amp;#039; teilnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.wirtschaft.steiermark.at/cms/beitrag/11289817/11526613/ „Erlebniswelt-Wirtschaft-Gütesiegel“ für Lafarge Perlmooser Werk Retznei]&amp;#039;&amp;#039;, wirtschaft.steiermark.at vom 26. Juni 2010, abgerufen am 11. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion mit Holcim ===&lt;br /&gt;
Am 7. April 2014 teilten [[Holcim]] und Lafarge mit, einen «Zusammenschluss unter Gleichen durch Aktientausch» anzustreben. Der neue [[Synergie#Wirtschaft|Synergien]] nutzende Konzern &amp;#039;&amp;#039;LafargeHolcim&amp;#039;&amp;#039; hat seinen Sitz in der Schweiz, fast 140&amp;#039;000 Mitarbeiter und über 30 Mrd. Euro Jahresumsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/#/stories/2225173/ Zementriesen Holcim und Lafarge fusionieren.] ORF.at vom 7. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.holcim.com/fileadmin/templates/CORP/doc/LafargeHolcim/2014.04.07_PI_LafargeHolcim_DE_-FINAL.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Zusammenschluss zu LafargeHolcim, des fortschrittlichsten Konzerns der Baustoffbranche.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150721141738}} Medienmitteilung vom 7. April 2014 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fusion der beiden Unternehmen wurde am 14. Juli 2015 mit der Umbenennung der Holcim Ltd. in &amp;#039;&amp;#039;LafargeHolcim Ltd.&amp;#039;&amp;#039; und der zusätzlichen Notierung der Aktien an der [[Pariser Börse|Euronext Paris]] abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz-118580520&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lafarge-holcim-feiert-1.18580520 |titel=Lafarge-Holcim feiert |werk=nzz.ch |datum=2015-07-15 |abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Generalversammlung vom 4. Mai 2021 haben die Aktionäre die beantragte Umfirmierung des Holdingnamens von &amp;#039;&amp;#039;LafargeHolcim Ltd.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Holcim Ltd.&amp;#039;&amp;#039; genehmigt. Der neue Holdingname wird mit Eintragung im Handelsregister wirksam. Zudem genehmigten sie die Verlegung des Hauptsitzes von [[Rapperswil-Jona]] nach Zug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lafargeholcim.com/sites/lafargeholcim.com/files/atoms/files/2021504-press-lafargeholcim-agm-notice-de.pdf |titel=Aktionärinnen und Aktionäre genehmigen alle Anträge an der Generalversammlung 2021 |hrsg=LafargeHolcim Ltd. |datum=2021-05-04 |format=PDF |abruf=2021-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufender Betrieb und Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150705 Wohnanlage Waldmühle Rodaun 133035127.jpg|mini|Wohnanlage Waldmühle Rodaun (in Bau 2015)]]&lt;br /&gt;
Da die Zementerzeugungen und auch die dazugehörenden Steinbrüche großen Eingriffe in der Umwelt darstellen, ergibt sich auch die Problematik einer Nachnutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mannersdorf wurde im Jahr 2007 gemeinsam mit dem [[WWF Österreich]] ein renaturiertes Gebiet mit dem [[Naturpark Mannersdorf-Wüste]] gestartet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architektur-noe.at/be/detailansicht.php?architekturobjekt_id=547 Architekturlandschaft Niederösterreich], abgerufen am 11. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände des Werkes in Rodaun gehört teilweise zum Wiener Bezirk [[Liesing (Wien)|Liesing]] und zur Gemeinde Kaltenleutgeben in Niederösterreich. In Rodaun lagen die Produktions- und Verwaltungsteile, in Kaltenleutgeben (bis 2012 lag dieser Bereich in Perchtoldsdorf) lagen die Lager- und Abfülleinrichtungen sowie der Bahnhof Waldmühle, der über eine Anschlussbahn für die Eisenbahntransporte verwendet wurde (Kohle und Öl zum Werk, Zementprodukte vom Werk). Auf dem ehemaligen Werksgelände in Rodaun wurde eine Wohnungsanlage errichtet, ein Teil des Geländes in Kaltenleutgeben befindet sich ebenfalls im Eigentum von Wohnbaugesellschaften. Die Bevölkerung in Kaltenleutgeben sprach sich gegen das Projekt auf Liesinger Boden aus, da sie ein Verkehrschaos in dem engen Tal befürchtete. Außerdem befürchtete sie das endgültige Aus der [[Kaltenleutgebner Bahn|Kaltenleutgebener Bahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/233835_Wohnungsanlage-statt-Zementwerk-Perlmooser.html Wohnungsanlage statt Zementwerk Perlmooser] in der [[Wiener Zeitung]] vom 13. August 2009, abgerufen am 14. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage „Waldmühle Rodaun“ wurde dennoch von 2011 bis 2016 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.waldmuehle-rodaun.at/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://derstandard.at/2000043282589/Waldmuehle-Rodaun-Wohnen-am-Ende-von-Wien |titel=Waldmühle Rodaun: Wohnen am Ende von Wien |werk=derStandard.at |datum=2016-08-25 |zugriff=2017-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lafarge Perlmooser GmbH hat sich als frühere Eigentümerin im Kaufvertrag von 2010 vorbehalten, dass die neuen Eigentümer die Errichtung und Betreibung jeder wie immer gearteten Anlage zur Erzeugung und/oder Mahlung von [[Klinker]] und/oder [[Zement]] und/oder Betonzusatzstoffen und/oder sonstiger hydraulischer [[Bindemittel]] und/oder [[Beton]] zu unterlassen haben. Das ist als [[Dienstbarkeit]] im Grundbuch abgesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Öffentliches Grundbuch: Bezirksgericht Liesing, Katastralgemeinde 01807 Rodaun, Einlagezahl 97. Die Dienstbarkeit siehe C-Blatt Nr. 5, Seite 162–163 des Grundbuchsauszuges (abgerufen am 9. März 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Lager- und Abfüllgebäude (sog. Zementterminal) im östlichen Teil der ehemaligen Werksanlage soll auf insgesamt 5.500 Quadratmetern Fläche Platz für bis zu 20 Loft-Wohnungen (mit Raumhöhen bis zu 6,5 m), Galerien und Büroräumlichkeiten geschaffen werden. Die dafür 2021 neu gegründete Gesellschaft, der auch zwei Architekten angehören, die Siloft GmbH,&amp;lt;ref&amp;gt;Firmenbuch Handelsgericht Wien, Firmenbuchnummer FN 560930 y. (abgerufen am 16. Juli 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist seit Sommer 2022 Eigentümerin des Geländes mit dem mittlerweile als Ruine bezeichneten Bau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noe.orf.at/stories/3164589/ Wohnen im Zementwerk: Lofts geplant]. In: noe.orf.at 13. Juli 2022, 5.42 Uhr (abgerufen am 16. Juli 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des 6. Februar 2025 drangen vier junge Menschen zwischen 15 und 21 Jahren in die Ruine ein, angeblich im Rahmen einer Tik Tok Challenge. Dabei stürzte eine 15-Jährige gut 20 Meter in die Tiefe und verstarb noch am Unglücksort. Der Zutritt zum Gelände war verboten (Hinweisschilder) und das Areal selbst durch Bauzäune abgesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=red |url=https://www.heute.at/s/wienerin-15-stuerzt-bei-tiktok-challenge-in-den-tod-120089450 |titel=Wienerin (15) stürzt bei TikTok-Challenge in den Tod - Niederösterreich {{!}} Heute.at |sprache=de |abruf=2025-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Irina Stöckl |url=https://www.krone.at/3681584 |titel=Jugendliche (15) stirbt nach Sturz in Zementfabrik |datum=2025-02-07 |sprache=de |abruf=2025-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde von Perlmooser auch in Preinsfeld bei [[Heiligenkreuz (Niederösterreich)|Heiligenkreuz]] im Wienerwald in [[Tagebau|Tag-]] und [[Untertagbau]] bis zum Jahr 2001 [[Gips]] abgebaut &amp;#039;&amp;#039;([[Gipsbergwerk Preinsfeld]])&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem laufend Gipseinbrüche und Ausschwemmungen stattfanden, musste das Gelände verfüllt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lafarge.at/sustainable-development/preinsfeld/ |wayback=20140302202740 |text=Preinsfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.heiligenkreuz.at/Preinsfeld%20Versatzkonzept%20VS68400-0002-IV112007.pdf |text=Niederschrift – Gipsbergbau Preinsfeld GmbH Nfg KG; Gipsbergbau Preinsfeld;Versatzkonzept; Erhebung betreffend die Anordnung von Sicherheitsmaßnahmen}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.heiligenkreuz.at/Versatzkonzept%20-%20Anordnung%20von%20Sicherheitsmassnahmen%20-%20BMWA-68.400-0007-IV-11-2007%20vom%2030.05.2007.pdf |text=Bescheid vom 30. Mai 2007 Versatzkonzept; Anordnung von Sicherheitsmaßnahmen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Mathis: &amp;#039;&amp;#039;Big Business in Österreich: Österreichische Großunternehmen in Kurzdarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Oldenbourg Verlag, Wien 1987, ISBN 978-348653771-0, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Perlmooser&amp;#039;&amp;#039;, S. 220–225 ({{Google Buch|BuchID=jBJlAwweyNYC |Seite= 220 }}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lafarge.at/ |text=Lafarge Perlmooser |wayback=20151210195959}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Lafarge_Perlmooser_AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2171463-0|VIAF=152150148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustoffhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zementhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Staatswappenträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mannersdorf am Leithagebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltenleutgeben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchbichl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lafarge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenhausen an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.k. privilegiertes Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1872]]&lt;/div&gt;</summary>
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