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	<title>Laeiszhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:18:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laeiszhof&amp;diff=1907129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-08-08T13:30:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laeiszhof (Hamburg-Altstadt).2.12405.ajb.jpg|mini|hochkant=1.4 |&amp;#039;&amp;#039;Der Laeiszhof vom Nikolaifleet aus gesehen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laeiszhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kontorhaus]] in [[Hamburg]], gelegen am [[Nikolaifleet]] südwestlich der [[Trostbrücke]]. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal mit der Objekt-ID 12405 ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;nach § 6 Absatz 1 Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 5. April 2013, (HmbGVBl S. 142), Stand: 29. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1897/98 für die Reederei [[F. Laeisz]] nach Plänen von [[Bernhard Georg Hanssen|Bernhard Hanssen]], [[Wilhelm Emil Meerwein]] und [[Martin Haller (Architekt)|Martin Haller]] im Stil der [[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Architekturschule]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Schütte: [https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=20000&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=385&amp;amp;tx_dlf%5Bpagegrid%5D=0&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=5528e02d8ce8553966dddfb9bf5f8806 Hamburger Kontorhäuser bis 1914, Band1], bearb. im Auftrag des Denkmalschutzamtes mit einem Stipendium der Handelskammer Hamburg, 1975, S. 92–93. Abgerufen am 13. Februar 2023 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der umbaute Raum beträgt ca. 34.000&amp;amp;nbsp;Kubikmeter. Die Baukosten beliefen sich auf 960.000&amp;amp;nbsp;Reichsmark, das sind 28 Reichsmark pro Kubikmeter umbauter Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;Architekten- und Ingenieurverein zu Hamburg: Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung der Nachbarstädte Altona und Wandsbek 1914, Bd.&amp;amp;nbsp;1, S. 455.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer der Reederei Laeisz hatten von Beginn an bedeutende Seeversicherer dort ihre Geschäftsräume. Auch heute ist das Haus noch Firmensitz der Reederei F. Laeisz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußerer Bau ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein an den gekrümmten Verlauf des Fleets und der anliegenden Straßen angepasstes, im Wesentlichen dreiflügeliges Gebäude mit glasüberdachtem Innenhof. Im Norden wird es von der Straße Trostbrücke, im Westen von der Straße Neue Burg begrenzt. Zur Willy-Brandt-Straße hin schließt sich ein Neubautrakt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade des sechsgeschossigen Bauwerks ist horizontal deutlich dreigegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kellergeschoss mit hellgrauen Quadersteinen aus Granit wird durch ein [[Gesims]] nach oben abgeschlossen. Die darüber liegenden zwei Etagen sind ebenfalls mit Granitquadern verblendet, die jedoch einen leicht rotbraunen Farbton haben. Wieder trennt ein Gesims diese Ebene vom oberen Gebäudeteil.&lt;br /&gt;
Es folgen zwei Hauptgeschosse und ein [[Attikageschoss]], mit reich gegliedertem Backsteinmauerwerk verblendet. In den Hauptgeschossen ist die Vertikale durch über zwei Etagen reichende Bogenfelder betont, die Horizontale durch Schichtwechsel von glasierten und unglasierten Ziegeln. Das niedrigere Attikageschoss setzt sich durch kleine, dicht beieinander stehende Fenster von den darunter liegenden Stockwerken ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;210&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof (Hamburg-Altstadt).3.12405.ajb.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Durch Erker und Türme betonte Mitte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof Fensterdetail.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ziermauerwerk mit Schichtwechsel von glasierten und unglasierten Ziegeln&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof (Hamburg-Altstadt).Pudel.ajb.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pudelskulptur auf dem Mittelgiebel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Fleet hin weist das Gebäude 15  Achsen (vertikale Fensterreihen) auf, von denen die mittlere die [[Symmetrieachse]] bildet. Vom zweiten Obergeschoss beginnend werden die drei mittleren Achsen von  [[Erker|erkerartigen]] Vorsprüngen eingefasst, die im Dachbereich zu kleinen quadratischen Türmchen auslaufen. Zwischen den Türmchen ist ein Ziergiebel angeordnet, der die Skulptur eines Pudels trägt. Er erinnert an den Spitznamen der Ehefrau von [[Carl Laeisz]].  Außerdem weist er auf die Schiffe der [[Flying P-Liner]] hin, deren Namen sämtlich mit dem Buchstaben P begannen, eine Tradition, die noch heute von der Reederei fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
Das Dach erhielt erst 1958 seine heutige schlichte Form, vorher war es durch [[Zwerchgiebel]], [[Dachgaube|Gauben]] und Vorsprünge vielgestaltig gegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Trostbrücke gerichtete schmale Front ist die Eingangsseite des Kontorhauses. Von den fünf Achsen springen die mittleren drei hervor. Ein großer Torbogen in der Mitte bildet den Eingang.&lt;br /&gt;
Angeordnet zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss stehen vier Statuen. Die von Bildhauer [[Bruno Kruse]] geschaffenen Figuren stellen &amp;#039;&amp;#039;(von links nach rechts)&amp;#039;&amp;#039; [[Otto von Bismarck|Reichskanzler von Bismarck]] (in Kürassieruniform mit Mantel), [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] (in Generalsuniform mit offenem [[Paletot]] und Federbuschhelm), Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] (mit [[Zweispitz (Hut)|Admiralshut]]) und [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Generalfeldmarschall von Moltke]] (mit [[Schirmmütze]]) dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Hornbostel]], David Klemm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martin Haller. Leben und Werk 1835–1925.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-930802-71-6, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hh-Laeisz-Haus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eingangsfront an der Trostbrücke&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof (Hamburg-Altstadt).Portal.ajb.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eingang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Hhlaizshs2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Statuen über dem Eingang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die repräsentative Eingangshalle. Eine Treppenanlage mit umlaufenden Galerien bildet den Zugang zu den einzelnen Räumen. Ein großes quadratisches [[Treppenauge]] lässt viel Licht vom Glasdach einfallen. An den Ecken stützen gusseiserne Säulen die Galerien. Die Geländer sind mit schmiedeeisernen, floralen Ornamenten verziert. Eingearbeitete Anzeigetafeln zeigen das jeweilige Geschoss an. Einer der letzten in Betrieb befindlichen [[Paternosteraufzug|Paternosteraufzüge]] Hamburgs verbindet zusätzlich die Geschosse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; perrow=&amp;quot;x&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof Treppenhaus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Im Treppenhaus 1. Stock (hinten Paternosteraufzug)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Hamburg Trostbruecke 1 01 KMJ.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Im Treppenhaus obere Geschosse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof Denkmal 1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Skulptur von Scharff in der Eingangshalle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Laeiszhof Denkmal Detail.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Detail der Skulptur: Werftarbeiter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle befindet sich auf der linken Seite eine Bronzeskulptur des [[Jugendstil]]künstlers [[Caesar Scharff]].  Es ist das letzte Werk des Künstlers und wurde 1903 – ein Jahr nach seinem Tod – im Laeiszhof aufgestellt. Ein Werftarbeiter, ein Seemann und eine weibliche Gestalt, die das Versicherungswesen darstellen soll, personifizieren die Bürgertugenden von „Kraft, Fleiß und Fürsorge“, denen sich die Firma Laeisz verpflichtet fühlt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Skulptur im Laeiszhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kontorhäuser in Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Hamburg-Altstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Allenstein, Michael Pasdzior: &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Kontorhäuser. Hamburgs architektonische Perlen&amp;#039;&amp;#039;. Köhler, Hamburg 2017, ISBN 978-3-7822-1273-1, S. 202–207.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg. Der große Architekturführer&amp;#039;&amp;#039;. Junius, Hamburg 2008. ISBN 978-3-88506-586-9&lt;br /&gt;
* Dominik Schendel: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Dom Publikation, Berlin 2013, ISBN 978-3-86922-242-4&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, Schleswig-Holstein. Bearbeitet von Johannes Habich, 1971, ISBN 3-422-00329-0&lt;br /&gt;
* Architekten- und Ingenieur-Verein zu Hamburg (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung der Nachbarstädte Altona und Wandsbek 1914&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Selbstverlag, Hamburg 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Laeiszhof}}&lt;br /&gt;
* [https://www.laeisz.de/  Firma F. Laeisz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.54774|EW=9.99226|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Hamburg-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontorhaus in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laeisz (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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