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	<title>Laduschkin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laduschkin&amp;diff=71829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: wikisource fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laduschkin&amp;diff=71829&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T13:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikisource fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Laduschkin&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Ludwigsort&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Ладушкин&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Coat of Arms of Ladushkin (Kaliningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 54&lt;br /&gt;
|lat_min= 34&lt;br /&gt;
|lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 20&lt;br /&gt;
|lon_min= 11&lt;br /&gt;
|lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Stadtkreis Laduschkin&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = Laduschkin&lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = 1314&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Ludwigsort, auch:&amp;lt;br /&amp;gt; Schneewalde&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit            = 1946&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 6&lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 10&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40156&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238460&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27411000&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laduschkin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Ладушкин}}), bis 1946 deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwigsort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schneewalde&amp;#039;&amp;#039;), ist eine [[rajon]]freie Kleinstadt in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]], zwischen [[Kaliningrad]] und der Grenze zur [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] unweit des [[Frisches Haff|Frischen Haffs]]. Sie hat {{EWZ|RU|27411000}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|27411000}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt ist Verwaltungssitz des [[Stadtkreis Laduschkin|Stadtkreises Laduschkin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Laduschkin steht auch für den Nachbarort, der bis 1946 den deutschen Namen &amp;#039;&amp;#039;Schneewalde&amp;#039;&amp;#039; trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt im Westen der historischen Region [[Ostpreußen]] in der Nähe des Ostufers des [[Frisches Haff|Frischen Haffs]], etwa 18 Kilometer nordöstlich von Heiligenbeil ([[Mamonowo]]) und 28 Kilometer südwestlich von Königsberg ([[Kaliningrad]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Ludwigsort, in der Nähe des Ostufers des [[Frisches Haff|Frischen Haffs]] nordöstlich der Landzunge von [[Balga]], auf einer Landkarte von 1910 (siehe linke Bildhälfte).]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1314 gegründet. Die Gegend ist altes Siedlungsland, was durch ein vorgeschichtliches Gräberfeld nordöstlich des Dorfes belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Geschichte trat „Ludwigsort“ mit dem Bau einer [[Papiermühle]] 1593 ein. [[Georg Friedrich I. (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Markgraf Georg Friedrich]], der Vormund des [[Albrecht Friedrich (Preußen)|Herzog Albrecht Friedrich von Preußen]], verlieh am 10. Oktober 1597 die dem Land gehörende Mühle dem [[Königsberg (Preußen)|Königsberger]] Druckereibesitzer [[Georg Osterberger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|24|509|509|Osterberger, Georg |Heinrich Pallmann|ADB:Osterberger, Georg (Drucker)|GND=103075623}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verkaufte wiederum die Mühle und es wechselte eine größere Anzahl von Besitzern bis 1709 [[Friedrich Ludwig (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck)|Friedrich Ludwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck]] die inzwischen marode Mühle kaufte und ihr seinem Namen „Ludwigsort“ gab. Als 1780 die Arbeiten in der Papiermühle eingestellt wurde, wurde diese ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des [[Dubki (Kaliningrad, Laduschkin)#Geschichte|Gut Charlottenthal]], welches im 18. Jahrhundert ein Jagd- und Lustschloss des Herzogs von Holstein-Beck war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde Johann Gottlieb Jakob Theophil Nanke (1763–1835), welcher vormals Lehrer in [[Kutusowo|Schirwindt]] war, Besitzer des Gutes. Noch vor 1858 erwarb den Besitz Hermann Douglas (1840–1895), der Sohn des Königsberger Stadtverordneten Carl Douglas Carl Douglas, der das [[Bernsteinregal]] entlang der Küste vom Staat gepachtet hatte. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entstand auch das spätklassizistische Gutshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1874 wurde aus den Gutsbezirken Ludwigsort und Charlottenthal sowie den Landgemeinden [[Beregowoje|Patersort]] (Beregowoje) und [[Sosnowka (Kaliningrad, Bagrationowsk)|Schwanis]] (Sosnowka) der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Ludwigsort gebildet, vor 1883 kam auch der Gutsbezirk [[Wendelau]] dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ludwigsort“ als Luftkurort war eine Sommerfrische für die Städter aus Königsberg in Pr., was wohl damit zusammenhing, dass der Ort bereits 1894 einen Bahnhof für die [[Preußische Ostbahn|Preußische Staatsbahn]] der Linie [[Tczew|Dirschau]] bis [[Golubewo|Seepothen]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. September 1926 wurde der Gutsbezirk Ludwigsort in eine Landgemeinde gleichen Namens&lt;br /&gt;
umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;terr&amp;quot;&amp;gt;[http://www.territorial.de/ostp/hlgb/ludwigso.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Ludwigsort&amp;#039;&amp;#039;.] Territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Iwan Laduschkin.jpg|mini|links|Denkmal für Iwan Laduschkin in Laduschkin]]&lt;br /&gt;
Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren die Schule und das Bürgermeisteramt in einem Gebäude untergebracht. Die Schule besaß drei Klassenräume, in denen drei Lehrer (Hauptlehrer Brand, 1945 auf der Flucht getötet; Lehrerin Kreddig und Lehrer Schulz) unterrichteten. Während des Zweiten Weltkriegs bestand eine Munitionsfabrik im Ort, die von den Dorfbewohnern „Muna“ genannt wurde. Für die Munitionsarbeiter wurden Doppelhaushälften errichtet, die oben und unten jeweils eine Wohnung hatten. Bürgermeister war Erich Schulz (nicht der Lehrer Schulz), der gleichzeitig [[Ortsgruppenleiter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Erinnerungen von Waltraut Ebert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte Ludwigsort zum [[Landkreis Heiligenbeil]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[Provinz Ostpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Ort&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; im Frühjahr 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] kampflos eingenommen und war deshalb zunächst völlig unversehrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht zusammen mit der ganzen nördlichen Hälfte Ostpreußens unter sowjetische Verwaltung gestellt. Ludwigsort wurde dem Oblast Kaliningrad zugeordnet und erhielt 1946 das Stadtrecht. Die russische Version des Ortsnamens wurde zu Ehren des Leutnants der Panzertruppen und [[Held der Sowjetunion|Helden der Sowjetunion]] (postum) [[Iwan Martynowitsch Laduschkin|Iwan Laduschkin]] (1922–1945) gewählt, der am 16. März während der Kämpfe um den &amp;#039;&amp;#039;Heiligenbeiler Kessel&amp;#039;&amp;#039; beim südlich gelegenen [[Iwanzowo|Deutsch Thierau]] (heute Iwanzowo) ums Leben kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingemeindet nach Laduschkin wurde der Ort [[Beregowoje]] &amp;#039;&amp;#039;(Patersort)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtsowjet/städtische Administration 1947–1960 und 1963–2004 ===&lt;br /&gt;
Der [[Stadtsowjet]] &amp;#039;&amp;#039;Laduschkinski gorodskoi Sowet&amp;#039;&amp;#039; (ru. Ладушкинский городской Совет) wurde am 24. Oktober 1947 im [[Rajon Laduschkin]] eingerichtet. Am 26. April 1960 wurde der Stadtsowjet wieder aufgelöst und seine Aufgaben vom Sowjet des Rajons Laduschkin mit übernommen. Nach dem Anschluss des Rajons Laduschkin an den [[Rajon Bagrationowsk]] wurde der Stadtsowjet am 1. Februar 1963 wieder eingerichtet. Nach dem [[Zerfall der Sowjetunion]] wurde der Stadtsowjet aufgelöst und im Jahr 1992 die städtische Administration &amp;#039;&amp;#039;Administrazija goroda Laduschkin&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet (ru. Администрация города Ладушкин). Im Jahr 2004 wurde der Bereich der Administration der Stadt Laduschkin in den [[Stadtkreis Laduschkin]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugehörige Orte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname !! Name bis 1947/50 !! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Beregowoje]] (Береговое) || Patersort || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet [[Nowo-Moskowskoje|Nowo-Moskowski]] eingeordnet. Er wurde vor 1975 in die Stadt Laduschkin eingemeindet. Ob der Ort zwischenzeitlich noch als eigenständiger Ort dem Stadtsowjet Laduschkin unterstand, muss zunächst offenbleiben.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dubki (Kaliningrad, Laduschkin)|Dubki]] (Дубки)|| Charlottenthal || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Nowo-Moskowski eingeordnet. Er wurde vor 1975 verlassen.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ladygino]] (Ладыгино) || Korschenruh || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1950 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet [[Uschakowo (Kaliningrad, Gurjewsk, Nowomoskowskoje)|Uschakowski]] eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laduschkin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Ладушкин) || Ludwigsort || &amp;lt;small&amp;gt;Verwaltungssitz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Uljanowka (Kaliningrad)|Uljanowka]] (Уляновка) || &amp;#039;&amp;#039;Klein Hoppenbruch&amp;#039;&amp;#039; || &amp;lt;small&amp;gt;Der Ort wurde 1947 umbenannt und war zunächst in den Dorfsowjet Uschakowski eingeordnet.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}{{0}}20 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;AAM&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kr–O&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1822, S. 139, Ziffer 3319; {{archive.org |bub_gb_hjnRAAAAMAAJ |Blatt=n146}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}141 || in 13 Wohngebäuden, sämtlich Evangelische&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schlott: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Hartung, Königsberg 1861, S. 103, Ziffer 161; [https://books.google.de/books?id=IKRYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA103 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}151 || am 3. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gewerbesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Preußisches Finanzministerium, Berlin 1966, S. 18, Kreis Heiligenbeil, Ziffer 115; [https://books.google.de/books?id=peonAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA5-PA18 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}175 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VwG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=heiligenbeil.html#ew33hlblludwigsort}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}762 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VwG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1.253 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VwG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwigsort.jpg|mini|Ehemaliges Kolonialwarengeschäft mit erhaltenen deutschen Inschriften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ seit 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1.651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.871&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.108&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.796&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.787&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.666&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethnische Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Nach der allrussischen Volkszählung im Jahr 2010 sind rund 91 Prozent der Bewohner von Laduschkin ethnische [[Russen]]. Weitere 3 Prozent sind [[Ukrainer]] und 2,5 Prozent [[Weißrussen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34 Bewohner von Laduschkin sind nach Volkszählungsangaben [[Deutsche]] bzw. [[Russlanddeutsche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://kaliningrad.gks.ru/wps/wcm/connect/rosstat_ts/kaliningrad/ru/census_and_researching/census/national_census_2010/score_2010/ |text=Volkszählungsdaten. |wayback=20160305045751}} Kaliningrad.gks.ru&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 lebte in Ludwigsort eine überwiegend [[evangelisch]]e Bevölkerung. Der Ort war in das [[Kirchspiel]] [[Kirche Pörschken|Pörschken]] im [[Kirchenkreis]] [[Mamonowo|Heiligenbeil]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] eingegliedert. Letzter deutscher Geistlicher bis 1945 war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Bruno Link&amp;#039;&amp;#039;. Bruno Link war während der NS-Zeit kurze Zeit KZ-Häftling gewesen, da er sich während einer Predigt kritisch über das NS-Regime geäußert haben soll, kam aber noch während des Krieges wieder frei.&amp;lt;ref&amp;gt;Erinnerungen von Waltraut Ebert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Laduschkin im Pfarrbezirk der evangelisch-lutherischen [[Auferstehungskirche (Kaliningrad)|Auferstehungskirchengemeinde]] in [[Kaliningrad]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg)&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Propstei Kaliningrad]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |text=Ev.-luth. Propstei Kaliningrad. |wayback=20110829063946}} propstei-kaliningrad.info&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Laduschkin gibt es eine [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe]] Holzkirche, die Ende der 1990er Jahre errichtet wurde. Sie ist dem [[Demetrios von Thessaloniki]] geweiht. Die meisten konfessionell gebundenen Einwohner gehören zur russisch-orthodoxen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. September 2007 amtiert Oleg Alexandrowitsch Rassolow als Laduschkiner Bürgermeister. Am 4. März 2012 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Arbeitgebern von Laduschkin gehören der Lebensmittelhersteller „Laduschkinskoje“ sowie der 1996 gegründete Viehzuchtbetrieb „Beregowoi“. Auch die Dienstleistungsbranche ist in der Stadt von Bedeutung, es gibt einige Ladengeschäfte unterschiedlicher Ausrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://gov39.ru/vlast/muni/ladushkinskiy-gorodskoy-okrug.php |text=Internetpräsenz der Stadtverwaltung. |wayback=20170710125210}} gov39.ru&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es eine allgemeinbildende Schule sowie drei Kindergärten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ladushkin.gov39.ru/ |text=Internetpräsenz der Stadtverwaltung. |wayback=20110624054444}} ladushkin.gov39.ru&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt liegt die Burgruine [[Balga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stadtkreis Laduschkin]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Oblast Kaliningrad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsort, Rittergut, Kreis Heiligenbeil, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Ludwigsort ([https://www.meyersgaz.org/place/20110092 meyersgaz.org])&lt;br /&gt;
* Wulf D. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Die Güter des Kreises Heiligenbeil in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Rautenberg, Leer 2005, ISBN 3-7921-0640-X, S. 508 f.&lt;br /&gt;
* Rudy Lewedey: &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsort an der Reichstraße 1&amp;#039;&amp;#039;. Bericht aus dem Heimatbuch von Johannes Guttzeit, 22. Februar 2005; [http://pörschken.de/?p=147 pörschken.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ladushkin|Laduschkin}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ostp/hlgb/ludwigso.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Ludwigsort&amp;#039;&amp;#039;.] Territorial.de&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=1285 Laduschkin – Ludwigsort.] ostpreussen.net&lt;br /&gt;
* [https://www.mojgorod.ru/kalining_obl/ladushkin/index.html Laduschkin.] mojgorod.ru (russisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.bankgorodov.ru/place/inform.php?id=2137 Laduschkin.] bankgorodov.ru (russisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Erinnerungen von Waltraut Ebert, geb. Oksas, geboren 2. Juli 1925, die von ca. 1937 bis 1945 in Ludwigsort wohnte. Mündlich mitgeteilt am 21. März 2013 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Oblast Kaliningrad&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtkreis Laduschkin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Stadtkreis Laduschkin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1314]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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