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	<title>Ladir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:26:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-12T10:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Ladir&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Ladir wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Ladir.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ladir&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3576&lt;br /&gt;
| PLZ = 7155&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.79&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.205&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1276&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.21&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 107&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.ladir.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Ladir 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Ladir1.jpg|mini|[[St. Zeno (Ladir)|Kirche Ladir]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ladir 1891.JPG|mini|Nach dem Brand von 1891]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Ladir.ogg|[laˈdi]}}) ist eine Fraktion der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]]. Bis Ende 2013 bildete es eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ladir ist ein Höhendorf an der nördlichen Flanke der [[Gruob]] auf dem linksufrigen (=&amp;amp;nbsp;nördlichen) Hang des [[Vorderrheintal]]s hoch über der Talsohle von Ilanz mit Anteil am [[Vorabgletscher]]. Zu Ladir gehört die [[Exklave]] Alp Dadens da Ladir am [[Crap Masegn]]. Vom gesamten ehemaligen Gemeindeareal von 721&amp;amp;nbsp;ha werden 363&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlich genutzt (meist als [[Maiensäss]]e). Wald und Gehölz bedecken 304&amp;amp;nbsp;ha des ehemaligen Gemeindegebiets; weitere 35&amp;amp;nbsp;ha sind unproduktive Fläche (meist Gebirge) und 19&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsfläche. Im unteren Dorfteil geht Ladir in [[Ruschein]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend ist bereits seit Jahrtausenden besiedelt. Prähistorische Steinkreise mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Crap da tiranns&amp;#039;&amp;#039; stehen in der Landschaft, deren astronomische Ausrichtung mit dem Sonnenstand in Zusammenhang steht. In einer Felsspalte wurden Münzen aus dem 8. Jahrhundert gefunden. Der Ort wird namentlich erstmals im Jahr 831 in einem [[Urbar (Verzeichnis)|Reichsurbar]] genannt.&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörte ein Teil der Bauern zu den sogenannten Äussern Freien von [[Laax]], wo sie im 15. Jahrhundert zahlreiche [[Amtmann#Geschichte|Ammänner]] stellten. Ladir bildete mit [[Schnaus]] und Ruschein eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]]. 1502 wurden die Alpweiden geteilt, 1851 entstanden die politischen Gemeinden Ladir, Ruschein und Schnaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die um 840 als Besitz des [[Kloster Pfäfers|Klosters Pfäfers]] erwähnte Kirche mit dem [[Patrozinium]] [[Zenon von Verona|Zeno]] war bis 1684 [[Filialkirche|Filiale]] von Ruschein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Als 1556 ein Teil der Einwohner zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformierten Lehre]] übertrat, wurden diese Leute zur Auswanderung oder zur Rückkehr zur katholischen Kirche gezwungen. Im 19. Jahrhundert kam es zu zwei grossen Bränden. Während beim ersten Brand im Jahr 1848 ein grosser Teil des Waldbestands vernichtet wurde, brannte beim Grossbrand vom 14. Oktober 1891 durch unvorsichtiges Hantieren mit Feuer durch zwei Knaben fast das gesamte Dorf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traditionelle Bauerndorf erlebte nach 1970 im Sog der Tourismusregion [[Laax]]-[[Falera]] einen Entwicklungsschub. Ferienwohnungen wurden im Rahmen der Ortsplanung von 1976 gebaut und 1974 bis 1997 erfolgte eine Gesamtmelioration mit [[Güterzusammenlegung]]. Ladir unterhielt von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1980 eine Primarschule. Bergbauernbetriebe prägten das [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Dorf noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Drei Fünftel der Erwerbstätigen arbeiteten auswärts im zweiten und dritten [[Wirtschaftssektor|Sektor]], vor allem in [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und [[Domat/Ems]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Ladir mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Luven]], [[Pigniu]], [[Pitasch]], [[Riein]], [[Rueun]], [[Ruschein]], [[Schnaus]], [[Sevgein]], [[Siat]] zur neuen Gemeinde [[Ilanz/Glion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Ladir wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = Geteilt von Blau und Silber (Weiss); in Blau ein sechsstrahliger goldener [[Stern (Heraldik)|Stern]] und in Silber ein grüner [[Dreiberg]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Wappen versinnbildlicht die landschaftliche Lage des Ortes und die malerische Wirkung der [[St. Zeno (Ladir)|Kirche St. Zeno]] von Ladir.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2004|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 98|| 94|| 139|| 107|| 117|| 107&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Ende 2004 117 Bewohnern waren 104 Schweizer Bürger. Es wird [[Sursilvan]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat bestand aus fünf Personen. Gemeindepräsident war 2010 Sigi Andreoli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Früher lebte die Bevölkerung von [[Grünland]]wirtschaft, Viehzucht und Alpwirtschaft. Mit der Zunahme der Motorisierung hat der Pendlerverkehr hinunter ins Tal stark zugenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde fördert Projekte im Bereich Tourismus, der allerdings zurzeit noch keine bedeutende Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ladir ist durch den Postautokurs &amp;#039;&amp;#039;Ilanz-Ruschein-Ladir&amp;#039;&amp;#039; ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angeschlossen. In Ilanz besteht Anschluss ans Bahnnetz (Chur-Disentis/Mustér). Ladir liegt abseits der Hauptstrassen, jedoch nur 4,7&amp;amp;nbsp;km entfernt von der Hauptstrasse von Chur nach Disentis/Mustér. Der nächstgelegene Autobahnanschluss ist Reichenau an der [[A13 (Schweiz)|A13]].&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Senda Sursilvana&amp;#039;&amp;#039;, ein Fernwanderweg entlang des jungen [[Rhein]]s, führt von ebendiesem Reichenau her durch Ladir in Richtung Oberalppass.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wandermagazin-schweiz.ch/hoch-ueber-dem-jungen-rhein/ |wayback=20220118080544 |text=Wandern Schweiz auf der Senda Sursilvana in Graubünden |archiv-bot=2026-02-12 10:20:18 InternetArchiveBot }} auf wandermagazin-schweiz.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Seit 1980 hat die Gemeinde keine eigene Schule mehr. Die Kinder aus Ladir gehen im Nachbardorf [[Ruschein]] in die Primarschule. Die Sekundarschule besuchen sie in [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche [[St. Zeno (Ladir)|St. Zeno]], deren erster Bau bereits im Jahr 998 erwähnt wird, ist mit ihren Chormalereien sehenswert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_zeno.31425 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche St. Zeno (Foto) |wayback=20230925021835}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1439|Ladir|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-05}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur / Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ilanz-glion.ch/ Website der politischen Gemeinde Ilanz/Glion]&lt;br /&gt;
* [http://www.ladir.ch/ Offizielle Website der ehemalige Gemeinde Ladir]&lt;br /&gt;
* [https://www.ladir.ch/wordpress/ucl/ Website der Uniun culturala Ladir]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1439|Ladir|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7749548-2|VIAF=237521621}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Surselva]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruob]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
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