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	<title>Ladelund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T21:55:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ladelund&amp;diff=298614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goegeo: /* Geografie */ Zweiten Absatz in eigenen Unterabschnitt Ortsteile umgeordnet und dänische Sprachvorlage eingebunden und Quellennachweis ans Satzende verlegt / Vorlage Nachbargemeinde neu strukturiert</title>
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		<updated>2025-06-07T09:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografie: &lt;/span&gt; Zweiten Absatz in eigenen Unterabschnitt Ortsteile umgeordnet und dänische Sprachvorlage eingebunden und Quellennachweis ans Satzende verlegt / Vorlage Nachbargemeinde neu strukturiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Ladelund COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 54.84066&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 9.02570&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Ladelund in NF.PNG&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Kreis            = Nordfriesland&lt;br /&gt;
| Amt              = Südtondern&lt;br /&gt;
| Höhe             = 20&lt;br /&gt;
| PLZ              = 25926&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 04666&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 01054073&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE 72G&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Marktstraße 12&amp;lt;br /&amp;gt;25899 Niebüll&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.ladelund.de/ www.ladelund.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Lutz Martensen&lt;br /&gt;
| Partei           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladelund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Kreis Nordfriesland|Kreises Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf dem Landrücken der [[Schleswigsche Geest|Schleswigschen Geest]] im Bereich des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;Lecker Geest&amp;#039;&amp;#039; (Haupteinheit Nr.&amp;amp;nbsp;690). Die nördliche Gemeindegrenze ist zugleich ein Teilabschnitt der [[Deutsch-dänische Grenze|Bundesgrenze nach Dänemark]]. In früherer Zeit war Ladelund Teil des Verwaltungsbezirks [[Karrharde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Heute (Stand 2025) zählen zur Gemeinde auch u. a. &amp;#039;&amp;#039;Beckhuus&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Bækhus}}), &amp;#039;&amp;#039;Boverstedt&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Boversted}}), &amp;#039;&amp;#039;Kolonistenhäuser&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Kolonisthuse}}), &amp;#039;&amp;#039;Königsacker&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Kongsager}}), &amp;#039;&amp;#039;Ladelundfeld&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Ladelund Mark}}), &amp;#039;&amp;#039;Ladelundmühle&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Ladelund Mølle}}), &amp;#039;&amp;#039;Neuhaus&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Nyhus}}) und Zollhäuser ({{daS|Toldhuse}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 6: Kronprinzenkoog - Mühlenrade |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2006 |ISBN=978-3-926055-85-9 |Seiten=72 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D982430949 |Abruf=2020-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |OST= [[Bramstedtlund]]&lt;br /&gt;
 |SUED= [[Achtrup]]&lt;br /&gt;
 |SUEDWEST= [[Karlum]]&lt;br /&gt;
 |WEST= [[Westre]]&lt;br /&gt;
 |NORD=[[Aabenraa Kommune|Kommune Apenrade (DK)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1352 datiert. Der Ortsname lässt sich entweder auf altnordisch &amp;#039;&amp;#039;hlaða&amp;#039;&amp;#039; bzw. dänisch &amp;#039;&amp;#039;Lade&amp;#039;&amp;#039; für eine Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 417&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auf altnordisch &amp;#039;&amp;#039;hlaði&amp;#039;&amp;#039; für einen Stabel (von Brennholz oder Torf) zurückführen&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, 2. Band, København 1867, S. 247/248&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die zweite Endung &amp;#039;&amp;#039;-lund&amp;#039;&amp;#039; bedeutet im Dänischen [[Hain]] oder lichtes Gehölz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1944 befand sich für sechs Wochen in der Nähe des Ortes das [[KZ Ladelund]], ein [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlager]] des [[KZ Neuengamme]]. Zur Erinnerung an die Gräueltaten wurde die [[KZ Ladelund#Gedenkstätte|KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1970 wurde Boverstedt eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung umfasst 13&amp;amp;nbsp;Sitze. Die Wahl am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2023 brachte folgendes Stimmverhältnis: Kandidaten der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&amp;amp;nbsp;(CDU) vereinten 47,8&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen, die der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]]&amp;amp;nbsp;(SPD) 12,8. Der [[Südschleswigscher Wählerverband|Südschleswigsche Wählerverband]]&amp;amp;nbsp;(SSW) brachte es auf einen Stimmenanteil von 16,5&amp;amp;nbsp;Prozent, die &amp;#039;&amp;#039;[[Wählergemeinschaft]]&amp;amp;nbsp;Ladelund&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(WGL) auf 23,0&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW23&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545489073.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Ladelund |werk=www.wahlen-sh.de |abruf=2023-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung betrug dieses Mal 58,0&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung in der Gemeindevertretung in der aktuellen Wahlperiode beträgt somit wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CDU sechs, SPD zwei, SSW zwei und WGL drei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 14. April 1966 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold ein roter Göpel, begleitet links von einem dreiblättrigen blauen Eichenzweig, rechts von einem blauen Kleeblatt, unten von drei durchgehenden blauen Wellenfäden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|338|Gemeinde Ladelund, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladelund, als Bauerndorf gegründet, wird 1352 erstmals erwähnt. Der Ortsname ist dänischen Ursprungs, zusammengesetzt aus den Bestandteilen „lade“ in der Bedeutung von „Scheune“ und „lund“ gleichbedeutend mit „Wald“. Demzufolge ist der Eichenzweig als eine bildliche Umsetzung der Ortsbezeichnung zu verstehen. Wie viele andere Siedlungen im Land ist auch Ladelund durch Rodung inmitten eines Waldgebietes entstanden. Davon zeugen noch heute bei Bodenbearbeitung freigelegte, fossile Baumstubben. Das Kleeblatt im Wappen deutet als Symbol auf die bäuerliche Nutzung der Dorfflur hin. Der für Weiden und Äcker urbar gemachte Boden wurde seit dem 19. Jahrhundert durch das Verfahren des Mergelns in seinem Ertrag gesteigert. Aus Mergelkuhlen sind auf der Feldmark drei Seen entstanden, die im Wappen von den drei Wellenfäden repräsentiert werden. Als Nebenprodukt aus der Bodenkultivierung hervorgegangen, haben die Seen heute einen hohen Freizeitwert. Der rote Göpel ist die stilisierte Wiedergabe eines Hausgiebels und damit als Bauernhaus oder, im Hinblick auf den Ortsnamen, als Scheune anzusehen. Die goldene Schildfarbe betont noch einmal die landwirtschaftliche Struktur und die Ernteerträge. Die Farbgebung insgesamt weist auf die Lage der Gemeinde im Kreis Nordfriesland hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker [[Willy Lippert|Willy „Horsa“ Lippert]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 2004 genehmigt. Auf gelbem Flaggentuch die Figuren des Gemeindewappens in flaggengerechter Tinktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
siehe [[Liste der Kulturdenkmale in Ladelund]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Ladelund hat eine evangelische Kirche, die St.-Petri-Kirche, eine deutsche Grundschule und ein dänisches internat (Ladelund Ungdomsskole) sowie mehrere kulturelle und sportliche Vereine. Der örtliche Sportverein ist der TSV Ladelund. Es gibt einen Fußball- sowie einen Skateboardplatz. In der alten [[Molkerei|Meierei]] befindet sich der Jugendtreff Ladelund „JULA“ mit diversen Freizeit-Angeboten. Das idyllisch gelegene Ladelunder Naturbad ist ein rund fünf Hektar großer See, der sich aus eigenen Quellen speist. Es gibt eine Badewache, abgegrenzte Kinder-/Babybecken, Kiosk und Beach-Volleyballplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ladelund liegt abseits der überregionalen Fernstraßen. Die Gemeinde wird zumeist im [[Motorisierter Individualverkehr|motorisierten Individualverkehr]] über [[Landesstraße]]n erreicht. In West-östlicher Richtung wird der Ortskern von der [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein#L 1|Landesstraße&amp;amp;nbsp;1]] durchquert. Diese bildet eine Diagonalverbindung zwischen Süderlügum (Abzweig von der [[Bundesstraße 5]]) und Wallsbüll ([[Bundesstraße 199]]). Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Grenzstraße&amp;#039;&amp;#039; im Zuge der [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein#L 199|L&amp;amp;nbsp;199]] durchzieht den außerörtlichen Gemeindebereich in Grenznähe. Die [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein#L 3|Landesstraße 3]] verläuft von Ladelund nach [[Klixbüll]] zur Bundesstraße 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Ladelund unter anderem über einen [[Bürgerbus]] erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buergerbus-ladelund.de/ |titel=BürgerBus Ladelund e.&amp;amp;nbsp;V. – Bürger fahren für Bürger |zugriff=2019-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.buergerbus-ladelund.de/wp-content/uploads/Streckennetz.jpg|titel=BürgerBus Ladelund e.&amp;amp;nbsp;V. – Streckennetz |zugriff=2019-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fahrplan]]mäßig wird die Gemeinde in das zugehörige [[Unterzentrum]] [[Leck (Nordfriesland)|Leck]] mit dem dort verkehrenden [[Linienbus]]verkehr (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;SchnellBus Flensburg-Niebüll&amp;#039;&amp;#039;) angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Grenzorte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ladelund.de/ Gemeinde Ladelund]&lt;br /&gt;
* [https://kz-gedenkstaette-ladelund.de/ KZ Gedenk- und Begegnungsstätte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111178-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ladelund| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1352]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goegeo</name></author>
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