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	<title>Ladebow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T09:12:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ladebow&amp;diff=1382113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ladebow1248: Bilder hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-10T14:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Ladebow.png|mini|hochkant|Ortslogo des Ortsteils Ladebow (Wappen dürfen Ortsteile nicht führen)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladebow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im Ortsteil [[Wieck und Ladebow]] der Universitäts- und [[Hansestadt]] [[Greifswald]] und hatte per 31. Dezember 2024 794&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.greifswald.de/de/.galleries/dokumente/Pressestelle-Dokumente/Bevoelkerung-nach-Stadtteilen-und-Altersgruppen-eigene-Fortschreibung-Stand-21.12.2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner.&amp;lt;!-- 2004: 594 --&amp;gt; Ladebow liegt nördlich des [[Ryck]] und nordwestlich des Ortsteils [[Wieck (Greifswald)|Wieck]]. Im Nordosten grenzt Ladebow an die [[Dänische Wiek]]. Hier befindet sich auch der [[Seehafen]] Greifswald-Ladebow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieck-HGW-1760-01.jpg|mini|Ladebow oben links um 1760]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ladebow Flugplatzsiedlung.jpg|mini|Wohnhaus in der ehemaligen Flugplatzsiedlung]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zu den Gütern des [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Klosters Eldena]], mit ihr bestätigte Herzog [[Wartislaw III.]] dem Kloster den Besitz des Gutshofes Ladebow.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I, Nr. 478.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname, damals &amp;#039;&amp;#039;Lathebo&amp;#039;&amp;#039;, um 1634 &amp;#039;&amp;#039;Ladeboode&amp;#039;&amp;#039;, geht auf dänische Mönche zurück. Diese stammten aus der Gegend des [[Kloster Esrom|Klosters Esrom]], des Mutterklosters von Eldena (ursprünglich in Dargun gegründet), wo es entsprechende Ortsnamen gab. Die spätere Veränderung der Endsilbe auf &amp;#039;&amp;#039;-ow&amp;#039;&amp;#039;, wie sie bei Ortsnamen [[Slawen|slawischen]] Ursprungs häufig vorkommt, beruht auf einem [[etymologisch]]en Irrtum. Der Name setzt sich aus dem dänischen &amp;#039;&amp;#039;lade&amp;#039;&amp;#039; = Scheune und &amp;#039;&amp;#039;bo&amp;#039;&amp;#039; = Haus zusammen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Ladebow&amp;#039;&amp;#039; tauchte dann 1692 erstmals auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd.&amp;amp;nbsp;2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S.&amp;amp;nbsp;78&amp;lt;/ref&amp;gt; Erwiesen ist aber archäologisch die Nähe einer spätslawischen Siedlung südwestlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich bestand der Ort nur aus einem Hof – „grangia“ – des Klosters, wie die päpstliche Urkunde aus 1250 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pommersches Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I, Nr. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1406 war mit Genehmigung von Herzog [[Wartislaw VIII.]] aus dem Klosterhof ein Gutsdorf geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Hoogeweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifter und Klöster der Provinz Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, Stettin 1924, S. 548, {{URN|nbn:de:gbv:9-g-5274453}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es seit der [[Säkularisation]] des Klosters im 16. Jahrhundert zum Amt Eldena gehört hatte, kam es durch die Schenkung des Pommernherzogs 1634 in den Besitz der [[Universität Greifswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer in der Anfangszeit durch die Mönche wurde die Landwirtschaft in Ladebow von Pächtern betrieben. Mit dem Bau der Flugplatzsiedlung Ladebow ab 1935 blieben von dem einst stattlichen Gut nur noch zwei Gebäude erhalten – ein Landarbeiterhaus und das Haus des Gutsverwalters – erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 planten die [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel-Werke]] in Ladebow Flugzeugindustrie anzusiedeln. Bedingung dafür war, dass Greifswald Ladebow eingemeindete. Gleichzeitig wurde mit dem Bau eines [[Flugplatz]]es begonnen, der ab 1928 offiziell als Sportflugplatz genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Tausch von Grundstücken erwarb die Stadt Greifswald im Jahr 1934 das Flugplatzgelände. Im selben Jahr überließ sie den Flugplatz einer Tarnfirma der [[Reichswehr]], der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Luft- und Handels-Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, zur Nutzung.&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau zum Militärflugplatz wurden eine Betonstraße und ein [[Gleisanschluss|Eisenbahnanschluss]] der [[Bahnstrecke Greifswald–Ladebow]] gebaut. Im angrenzenden Fischerdorf Wieck wurde der Turm der [[Bugenhagenkirche (Greifswald-Wieck)|Bugenhagenkirche]] gekürzt, um den Flugverkehr nicht zu behindern. Für die Militärangehörigen wurden Wohnhäuser errichtet. Nach dem Bau des Flugplatzes wurde Ladebow 1939 nach Greifswald eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sprengte die [[Sowjetarmee]] nach Demontage der Ausstattung die gesamte Flugplatzanlage. Nach Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] am 7. Oktober 1949, entstand in den 1950er Jahren auf diesem Gelände ein Betonwerk, in dem unter anderem Betonteile für das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Greifswald-Ostseeviertel&amp;#039;&amp;#039; gefertigt wurden. Erst 1952 wurden durch die Greifswalder Bürgerschaft Straßennamen in Ladebow eingeführt; bis dahin führten die Gebäude nur so genannte Unterkunftsnummern (U-Nummern). Auf Teilen der Flugplatz-Anlage entstanden später [[Kleingarten|Kleingärten]], die noch heute im Norden, Osten und Westen die Ortsfläche dominieren. Die Kleingärtner, die ihre Parzellen auf [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pachtbasis]] erwarben, bewirtschafteten und nutzten, waren zu DDR-Zeiten in der Massenorganisation des [[VKSK]], Kreisverband Greifswald, organisiert. Seit der deutschen [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] (1990) sind die Gartenfreunde in Greifswald-Ladebow dem Dachverband [[Bundesverband Deutscher Gartenfreunde]] e.&amp;amp;nbsp;V. (BDG), &amp;#039;&amp;#039;Landesverband Mecklenburg und Vorpommern e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre errichtete die [[Volksmarine]] (VM) als Teilstreitkraft der [[NVA]] im Ortsteil einen Stützpunkt mit Hafen, wofür an der Dänischen Wiek Sand aufgespült wurde. Insgesamt bestanden zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten in Ladebow drei Dienststellen der Volksmarine: 1. Das Treib- und Schmierstofflager (TSL-18), auch „Ölhafen“ genannt, den zumeist VM-Hilfsschiffe, so [[Tanker]] anliefen, als größtes Objekt am Westufer der Dänischen Wiek. Neben Militärangehörigen waren dort zahlreiche Zivilbeschäftigte tätig, langjähriger Kommandeur der Einheit: [[Fregattenkapitän]] Walter Schmidt, Stabschef: [[Korvettenkapitän]] Horst Kraft; 2. Die Instandsetzungsbasis (I-Basis) der zentralen Kfz-Werkstatt, Kommandeur: Korvettenkapitän Siegfried Helfsgott; 3. Das Zentrallager für die Mobilmachungsreserve, Kommandeur: Korvettenkapitän Heinz Kehnappel. Alle drei Objekte wurden im Zuge der deutschen Wiedervereinigung 1990 von der [[Bundeswehr]] aufgegeben. Bis 1990 befand sich der Stadthafen Greifswald, ein wichtiger Umschlagplatz für Baumaterial und Brennstoffe, an der Salinenstraße in Greifswald. Nach der politischen [[Wende (DDR)|Wende]] wurde der bisherige [[Marinestützpunkt|Militärhafen]] zum zivilen Seehafen ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre entstanden zwei neue Eigenheimsiedlungen; die Einwohnerzahl nahm zu. Ebenso wurden die unter [[Denkmalschutz]] stehenden Wohnhäuser der Flugplatzsiedlung unter denkmalpflegerischen Aspekten saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ungenutzten und teilweise unterspülten Gleise der [[Bahnstrecke Greifswald–Ladebow]] wurde bis 2014 wieder rekonstruiert und im Januar 2014 in Betrieb genommen. Greifswald erhofft sich dadurch eine Wiederbelebung der Hafenwirtschaft. Außerdem führt die &amp;quot;Hafenbahn&amp;quot; seit dieser Zeit Sonderfahrten zum Hafen Ladebow vom Bahnhof Greifswald aus zu dem alljährlich im Juli stattfindenden &amp;#039;&amp;#039;Fischerfest&amp;#039;&amp;#039; in [[Greifswald-Wieck]], dem größten maritimen Volksfest [[Vorpommern]]s, durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Ortsteils widmet sich mit „Unser Ladebow e.V.“ seit 2022 ein eigener Verein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ladebow.de/unser-ladebow-e-v/ |titel=Unser Ladebow e.V. |sprache=de-DE |abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
→ Siehe: [[Liste der Baudenkmale in Greifswald (Außenbereiche)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Denkmalgeschützte Flugplatzsiedlung Ladebow&lt;br /&gt;
* Sgraffiti von 1952 mit Motiven aus der landwirtschaftlichen Ausbildung am Haus Hugo Finke Str. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Balt|N77|79|81|[[Rudolf Biederstedt]]|Untersuchungen zur Besiedlungsgeschichte der Greifswalder Vorstädte und Ortsteile}}&lt;br /&gt;
* Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde), [[Universität Greifswald|Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald]], Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6, S.&amp;amp;nbsp;78.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Benthien]], [[Alfred von Känel]], [[Eginhard Wegner]] (Gesamtredaktion): &amp;#039;&amp;#039; Greifswald und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme im Gebiet südlich des Greifswalder Boddens. Werte der deutschen Heimat, Band 14. Berlin: Akademie-Verlag GmbH 1968, Suchpunkt &amp;#039;&amp;#039;Ladebow&amp;#039;&amp;#039;, S. 127f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|249452294}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ladebow.de/ Private Website zu Ladebow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.100954|EW=13.440356|type=city|dim=1000|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ladebow1248</name></author>
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