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	<title>Ladakh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rudolphu: /* Geographie */</title>
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		<updated>2026-03-12T17:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox indischer Bundesstaat&lt;br /&gt;
| NAME = Ladakh&amp;lt;br /&amp;gt;{{lang|hi|लद्दाख़}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{lang|bo|ལ་དྭགས་}}&lt;br /&gt;
| WAPPEN = [[Datei:Flag of Ladakh, India.svg|250px]]&lt;br /&gt;
| STATUS = [[Unionsterritorium]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web|url=https://www.businesstoday.in/current/economy-politics/jammu-and-kashmir-crisis-live-updates-governor-reviews-security-situation-in-state/story/370856.html|title=Article 370 revoked Updates: Jammu &amp;amp; Kashmir is now a Union Territory, Lok Sabha passes bifurcation bill|website=www.businesstoday.in|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| HAUPTSTADT = [[Leh]]&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 59.146 km²&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 274.289 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(2011)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://censusindia.gov.in/2011census/dchb/0103_PART_B_DCHB_LEH%20(LADAKH).pdf |titel=District Handbook Ladakh |hrsg=Census of India |abruf=2021-01-24 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEVÖLKERUNGSDICHTE = 4,9 Einwohner je km²&lt;br /&gt;
| SPRACHEN = [[Tibetische Sprache|Tibetisch]], [[Ladakhische Sprache|Ladakhi]], [[Hindi]]&lt;br /&gt;
| GOUVERNEUR = [[Radha Krishna Mathur]]&lt;br /&gt;
| CHIEFMINISTER = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://ladakh.nic.in/ ladakh.nic.in]&lt;br /&gt;
| ISOCODE = IN-LA&lt;br /&gt;
| KARTE = [[Datei:Ladakh in India (de-facto).svg|300px]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stupa Chorten Ladakh.jpg|mini|[[Chörten]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ladakh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{boS|ལ་དྭགས་|WYLIE=la-dwags}}; {{hiS|लद्दाख़|IAST=Laddā&amp;lt;u&amp;gt;kh&amp;lt;/u&amp;gt;|IPA=ləd̪.d̪ɑːx}}; {{urS|لدّاخ&amp;amp;lrm;}}) ist seit Oktober 2019 ein [[Unionsterritorium]] Indiens. Zuvor war es eine [[Division (Indien)|Division]] des indischen [[Jammu und Kashmir (Bundesstaat)|Bundesstaates Jammu und Kashmir]] und nahm fast 40 % von dessen Fläche ein. Ladakh besteht aus den Verwaltungsdistrikten [[Kargil (Distrikt)|Kargil]] und [[Leh (Distrikt)|Leh]]. Das Gebiet ist weitgehend hochgebirgig und mit 274.000 Einwohnern nur dünn besiedelt. Ladakh ist bekannt für die Schönheit seiner entlegenen Berge und die [[Tibetischer Buddhismus|tibetisch-buddhistische]] Kultur, daher wird es auch als &amp;#039;&amp;#039;Klein-[[Tibet]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte Ladakhs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladakh war ein unabhängiges buddhistisches Königreich. Ein Konflikt mit Tibet endete 1681 mit dem Versuch einer Invasion durch den fünften [[Dalai Lama]]. Mit Hilfe des [[Mogulreich]]s  konnten die Ladakhi wieder die Kontrolle über ihr Land ausüben, Ladakh wurde aber Vasall des Mogulreichs. Mitte des 18. Jahrhunderts löste Kaschmir das Mogulreich als Empfänger des Tributs ab, 1819 der [[Punjab]]. 1834 wurde das Land von [[Jammu]] erobert. In der Folge wurde Ladakh mit Kaschmir ein Teil [[Britisch-Indien]]s. Das Gebiet des Königreichs ist heute ein Teil von [[Indien]] und [[Pakistan]], die Region [[Aksai Chin]] wird von der [[Volksrepublik China]] kontrolliert. Nach offizieller indischer Sicht gehören das unter pakistanischer Kontrolle stehende [[Gilgit-Baltistan]] sowie die chinesisch kontrollierten Gebiete Aksai Chin und das [[Shaksgam-Tal]] zum Unionsterritorium.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://timesofindia.indiatimes.com/india/govt-releases-new-political-map-of-india-showing-uts-of-jk-ladakh/articleshow/71867468.cms Bharti Jain: &amp;#039;&amp;#039;Govt releases new political map of India showing UTs of J&amp;amp;K, Ladakh&amp;#039;&amp;#039;] auf timesofindia.indiatimes.com vom 2. November 2019, abgerufen am 24. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im August 2019 verabschiedetes Gesetz hat den Bundesstaat [[Jammu und Kashmir (Bundesstaat)|Jammu und Kaschmir]] am 31. Oktober 2019 in zwei Unionsterritorien reorganisiert, [[Jammu und Kashmir (Unionsterritorium)|Jammu und Kaschmir]] und Ladakh. Die in dem Gesetz enthaltenen Bestimmungen schufen die Positionen des Vizegouverneurs von Jammu and Kashmir und des Vizegouverneurs von Ladakh.&lt;br /&gt;
Oberstes Gericht Ladakhs ist der [[High Court of Jammu and Kashmir and Ladakh]] mit Sitz abwechselnd in [[Srinagar]] und [[Jammu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Vizegouverneure von Ladakh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Road Padum Zanskar Range Jun24 A7CR 00818.jpg|mini|Blick auf den Himalaya bei [[Padum]]]]&lt;br /&gt;
Ladakh erstreckt sich zwischen den Gebirgsketten des [[Himalaya]] (mit dem [[Stok Kangri]] als bekanntestem Berg) und des [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]] und dem oberen Tal des [[Indus]]. Die Täler befinden sich auf einer Höhe von 3000&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M., womit sie die höchstliegenden Kaschmirs sind. Die Berge erreichen Höhen von über 7000&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M. Der 1913 erstmals bestiegene [[Nun (Berg)|Nun]] mit 7135&amp;amp;nbsp;m und der benachbarte [[Kun (Berg)|Kun]] mit 7077&amp;amp;nbsp;m, der 1906 erstmals bezwungen werden konnte, sind die höchsten Berge Ladakhs. Die Hauptstadt von Ladakh ist [[Leh]] (etwa 27.500 Einwohner). Unweit von Leh befindet sich der [[Kardung La|Khardong-Pass]], einer der höchsten befahrbaren Pässe der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ladakh ist ein sehr trockenes Gebiet (vergleichbar mit der [[Sahara]]), da die Hauptkette des Himalaya verhindert, dass die indischen Sommer[[monsun]]e bis nach Ladakh durchdringen. Die kalten Winter sind nicht schneereich, jedoch sehr windig. Der Niederschlagsmangel wird durch Bewässerung ausgeglichen. Im Indus- wie im [[Zanskar (Fluss)|Zanskar]]-Tal und genauso in den Nebentälern des [[Suru]], des [[Nubra (Shyok)|Nubra]] oder [[Shyok]] wurden fruchtbare Oasen geschaffen, die Getreide und Gemüse gedeihen lassen. Die Oasen sind häufig Eigentum von Klöstern und werden von ihnen bewirtschaftet. Die Klöster sind für dortige Verhältnisse reich (Großgrundbesitzer, erhalten Spenden vor allem aus dem Ausland sowie von Touristen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Fluss in Ladakh ist der [[Indus]]. Er entwässert die gesamte Provinz und wird von einigen wenigen Brücken überspannt. Er gibt der Region die Bedeutung als Knotenpunkt der Handelswege von Nordwest-Indien nach [[Tibet]] und nach [[Turkestan]]. Nur ein Teil der wichtigsten Verkehrswege ist asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ladakh gibt es außerhalb bewässerter Zonen kaum Baumbewuchs, dafür zahlreiche Blütenpflanzen, die in Höhen von über 5000&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M. noch wachsen. Die verhältnismäßig wenigen Bäume, welche in Ladakh zu finden sind, wurden von den Ladakhis eingeführt. Am häufigsten vertreten sind Pappeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klimawandel in Ladakh ===&lt;br /&gt;
Jüngere Expeditionen in die schwer zugängliche Hochgebirgslandschaft haben zu Tage gebracht, dass die Niederschläge – vor allem des [[Indischer Monsun|Monsuns]] – in Ladakh drastisch zurückgegangen sind. Nach Berichten der örtlichen Bevölkerung sind Seen in den letzten Jahrzehnten stark ausgetrocknet und zu Salzseen geworden, in denen keine Fische mehr leben und aus denen Nutztiere nicht mehr trinken können.&lt;br /&gt;
Ladakh ist somit langfristig durch Wassermangel bedroht. Gebiete abseits großer Fließgewässer wie dem [[Jhelam (Fluss)|Jhelam]] können nicht weiter bewohnt werden; Gletscher existieren aufgrund der fehlenden Niederschläge oft ebenso wenig, wie sich die Seen nicht mehr ausreichend füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Ladakh gliedert sich in zwei [[Distrikt (Indien)|Distrikte]]: der [[Kargil (Distrikt)|Distrikt Kargil]] im Westen und der [[Leh (Distrikt)|Distrikt Leh]] im Osten.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Demografische Daten (Zensus 2011)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.census2011.co.in/district.php|titel=District Census 2011|hrsg=Census of India|abruf=2021|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Gebiet !! Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;(km²) !! Einwohner !! Bev.-dichte&amp;lt;br /&amp;gt;(Ew./km²)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Kargil (Distrikt)|Distrikt Kargil]] || 14.036 || 140.802 || 10,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Leh (Distrikt)|Distrikt Leh]] || 45.110 || 133.487  || 2,96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 59.146 || 274.289 || 4,64&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die [[ladakhische Sprache]] ist eine altertümliche Variante der [[Tibetische Sprache|tibetischen Sprache]], in der sich viele frühere Formen erhalten haben. Im Ladakhi sind zahlreiche Konsonanten erhalten, die im Zentraltibetischen ausgefallen sind. Beispiele: Die Entsprechung des deutschen „ja“ wird auf Tibetisch &amp;#039;&amp;#039;klas&amp;#039;&amp;#039; geschrieben und im Ladakhi auch so ausgesprochen, in Zentraltibet hingegen &amp;#039;&amp;#039;la&amp;#039;&amp;#039;. Auch die ursprüngliche Aussprache von [[Lama (Buddhismus)|Lama]] hat sich in Ladakh erhalten, hier sagt man &amp;#039;&amp;#039;bla ma&amp;#039;&amp;#039;.  Die ladakhische Sprache hat ungefähr 100.000 Sprecher in Indien und vielleicht 12.000 Sprecher in Tibet. Die drei gebräuchlichsten Dialekte sind Leh, Shamma und Nubra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:gebetsflaggen-tsemo-gompa-leh.JPG|mini|Gebetsflaggen verbinden die beiden Gipfel des „Peak of Victory“ über Leh]]&lt;br /&gt;
Zwischen Ladakh und Tibet bestehen viele kulturelle und religiöse Beziehungen, beruhend auf dem [[Tibetischer Buddhismus|tibetischen Buddhismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt durch ihre Konzentration im Distrikt Kargil bilden allerdings mit 45 % [[Schia|schiitische]] [[Islam|Muslime]] die größte Gruppe in Ladakh, gefolgt von ca. 40 % [[Buddhismus|Buddhisten]] und ca. 12 % [[Hinduismus|Hindus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kamaljit Kaur Sandhu |url=https://www.indiatoday.in/india/story/government-toys-with-delimitation-commission-in-j-k-1542446-2019-06-04 |titel=Government planning to redraw Jammu and Kashmir assembly constituency borders: Sources |werk=indiatoday.in |datum=2019-06-04 |sprache=en |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen ist im Distrikt Leh der Buddhismus dominierend, er erreicht dort 66 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.census2011.co.in/data/religion/district/621-leh.html |titel=Leh District Religion Data - Hindu/Muslim |hrsg=Census of India |datum=2011 |sprache=en |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ladakh existieren seit der Ankunft von Missionaren der evangelischen [[Herrnhuter Brüdergemeine]] aus Sachsen im 19. Jahrhundert kleine [[Christentum|christliche]] Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Haupteinnahmequelle ist heute der [[Tourismus]], insbesondere nachdem er im muslimischen Kaschmir aufgrund des [[Kaschmir-Konflikt]]es zusammengebrochen ist und die indische Regierung ihn fördert.&lt;br /&gt;
Früher dominierte die landwirtschaftliche Selbstversorgung als Wirtschaftsform, heute steigt einerseits der Anteil der Bewohner, die an Reisenden verdienen, anderseits auch die Zahl der Arbeitslosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regionen oberhalb 4000 Metern versorgen die Nomaden ihre [[Kaschmirziege]]n. Haupthandelsgut ist die hochwertige [[Kaschmirwolle]]. Auf dem Rücken von Maultieren, [[Yak]]s oder Eseln wird die Wolle zu Tal gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der abgeschiedenen und verkehrsfeindlichen Lage der Region sind weder bergbauliche Aktivitäten vorhanden noch hat sich Industrie angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiksemonastery.jpg|mini|Kloster [[Tikse]]]]&lt;br /&gt;
Die Hauptreisezeit für Touristen ist von Juni bis August. Bereits von der Hauptstadt Leh aus kann man zahlreiche [[Trekking]]touren unternehmen, die sich teils über mehrere Wochen erstrecken können. Bei Routen über 6000&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;M. ist eine Genehmigung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
In den 1870er Jahren ging der österreichische Asienforscher, [[Zoologe]], [[Botanik]]er und [[Paläontologe]] [[Ferdinand Stoliczka]] daran, die [[Tierwelt|Tier-]] und [[Pflanzenwelt]] Ladakhs zu erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tierwelt hat viel gemein mit der Zentralasiens und teilweise auch Tibets.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.india-travel-agents.com/ladakh/ladakh-tourism/fauna-ladakh.html &amp;#039;&amp;#039;Flora &amp;amp; Fauna of Ladakh.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;india-travel-agents.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugvögel verbringen den Sommer im kühleren Ladakh. [[Finken]], [[Drosseln]] und [[Rotschwänze]] sowie der [[Wiedehopf]] sind zu finden. Die [[Braunkopfmöwe]] sucht die Wasser des Indus und Seen [[Changthang]]s auf.&lt;br /&gt;
[[Rostgans|Rost-]] und [[Streifengans|Streifengänse]] sowie die seltenen [[Schwarzhalskranich]]e sind an den Gewässern Ladakhs beheimatet, ebenso [[Tibetkönigshuhn|Tibetkönigshühner]], [[Chukarhuhn|Chukarhühner]] und [[Rabenvögel]]. An Greifvögeln finden sich [[Bartgeier]] und [[Steinadler]]. In Gewässernähe lebt stellenweise die seltene [[Ladakh-Kröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Bufotes latastii&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Stöck et al. |url=https://www.iucnredlist.org/species/54687/11174841 |titel=Ladakh Toad {{!}} Bufotes latastii |werk=iucnredlist.org |datum=2004-04-30 |sprache=en |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Paarhufer]]n gibt es ein reichliches Vorkommen von [[Blauschaf]]en. Die bestens angepassten [[Sibirischer Steinbock|Sibirischen Steinböcke]] treten in den westlichen Regionen Ladakhs auf.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Namgail, J. L. Fox, Y. V. Bhatnagar: &amp;#039;&amp;#039;Habitat segregation between sympatric Tibetan argali Ovis ammon hodgsoni and blue sheep Pseudois nayaur in the Indian Trans-Himalaya.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Zoology (London).&amp;#039;&amp;#039; 262, 2004, S. 57–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T. Namgail: &amp;#039;&amp;#039;Winter Habitat Partitioning between Asiatic Ibex and Blue Sheep in Ladakh, Northern India.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Mountain Ecology.&amp;#039;&amp;#039; 8, 2006, S. 7–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T. Namgail: &amp;#039;&amp;#039;Trans-Himalayan large herbivores: status, conservation and niche relationships.&amp;#039;&amp;#039; Report submitted to the Wildlife Conservation Society, Bronx Zoo, New York 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Argali]]s finden sich in einer Stückstärke von 400 Tieren. Sie bevorzugen offenes [[Gelände|Terrain]], da sie im Gegensatz zu Artgenossen die Flucht vor Feinden nicht durch Kletterei ergreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Namgail, J. L. Fox, Y. V. Bhatnagar: &amp;#039;&amp;#039;Habitat shift and time budget of the Tibetan argali: the influence of livestock grazing.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ecological Research.&amp;#039;&amp;#039; 22, 2007, S. 25–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Tibetantilope]]n sind berühmt für ihre Königswolle [[Shahtoosh]], die nach Erlegung des Tieres gezupft wird. Im östlichen Grenzgebiet zu Tibet leben [[Tibetgazelle]]n. In Konkurrenz um die Weidegründe leben die [[Kiang]] mit den Nomaden.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. V. Bhatnagar, R. Wangchuk, H. H. Prins, S. E. van Wieren, C. Mishra: &amp;#039;&amp;#039;Perceived conflicts between pastoralism and conservation of the Kiang Equus kiang in the Ladakh Trans-Himalaya.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Environmental Management.&amp;#039;&amp;#039; 38, 2006, S. 934–941.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vornehmlich im [[Hemis-Nationalpark]] leben vereinzelte [[Schneeleopard]]en, [[Eurasischer Luchs|Eurasische Luchse]] und [[Eurasischer Wolf|tibetische Wölfe]]. [[Pfeifhasen]], [[Wühlmäuse]], [[Murmeltiere]] und [[Tibetfuchs|Tibetfüchse]] als Feind der erstgenannten, leben in enger Nachbarschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Pflanzen setzen sich [[Sanddorn]], [[Echter Kümmel|Kümmel]], [[Brennnesselgewächse]] und [[Wildrosen]] durch. [[Kaper]]n, [[Katzenminzen]], [[Kugeldisteln]], [[Meerträubel]], [[Rhabarber (Gattung)|Rhabarber]], [[Wucherblumen]] und die [[Steppenraute]] sowie weitere Sukkulenten wachsen in Ladakh. [[Wacholder]] wächst wild und in kultivierten Landschaften. [[Schwarz-Pappel|Schwarz-]] und [[Balsam-Pappel]]n, [[Maulbeeren]], [[Echte Walnuss|Walnüsse]], [[Weiden (Botanik)|Weiden]] und [[Ulmen]] sowie [[Gewöhnliche Robinie|Robinien]] und [[Zypresse]]n sind anzutreffende Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Blanche C. Olschak, Augusto Gansser, Emil M. Bührer: &amp;#039;&amp;#039;Himalaya – Wachsende Berge, Lebendige Mythen, Wandernde Menschen.&amp;#039;&amp;#039; vgs, ISBN 3-8025-2218-4.&lt;br /&gt;
* Jürgen C. Aschoff: &amp;#039;&amp;#039;Tibet, Nepal und der Kulturraum des Himalaya (mit Ladakh, [[Sikkim]] und [[Bhutan]])&amp;#039;&amp;#039;. Kommentierte Bibliographie deutschsprachiger Bücher von 1627 bis 1990 (Aufsätze bis zum Jahre 1900). Garuda Verlag, Dietikon/Schweiz 1992, ISBN 3-906139-07-7.&lt;br /&gt;
* Anneliese Keilhauer, Peter Keilhauer: &amp;#039;&amp;#039;Ladakh und Zanskar. Lamaistische Klosterkultur im Land zwischen Indien und Tibet&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1987, ISBN 3-7701-1181-8.&lt;br /&gt;
* Heike Hoppstädter-Borr, Markus Borr: &amp;#039;&amp;#039;Ladakh. Trekking im indischen Himalaya, Eine Reiseerzählung durch das Land der hohen Pässe.&amp;#039;&amp;#039;  Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-9845-9.&lt;br /&gt;
* Janet Rizvi: &amp;#039;&amp;#039;Ladakh: Crossroads of High Asia.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Delhi 1999, ISBN 0-19-564546-4.&lt;br /&gt;
* Heinrich Harrer: &amp;#039;&amp;#039;Ladakh: Götter und Menschen hinter dem Himalaya.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage 1978. Ullstein, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-548-32016-3.&lt;br /&gt;
* [[Helena Norberg-Hodge]]: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Ladakh.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg i. Breisgau 2004, ISBN 3-451-05484-1.&lt;br /&gt;
* Heinrich Harrer: &amp;#039;&amp;#039;Ladakh. Der Vorhof zum Nirwana.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geo (Zeitschrift)|Geo]].&amp;#039;&amp;#039; 12/1976, S. 6–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentationen ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0090619|Das Alte Ladakh (Ladakh – In Harmony with the Spirit)}} Deutscher Dokumentarfilm, Teil 1 der „Buddhismus-Trilogie“ von [[Clemens Kuby]] (Buch und Regie) aus dem Jahr 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Himalaya. Ladakh – Im Land der hohen Pässe&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche TV-Dokumentation von [[Peter Weinert]] aus dem Jahr 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einsteins Erben und das Rätsel von Ladakh&amp;#039;&amp;#039;. TV-Dokumentation von [[Peter Prestel]] und [[Gisela Graichen]] aus dem Jahr 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himalaya – Reich des Windpferdes&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1 &amp;#039;&amp;#039;Ladakh&amp;#039;&amp;#039; (Teil 2 &amp;#039;&amp;#039;[[Spiti (Sub-Division)|Spiti]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil 3 &amp;#039;&amp;#039;[[Mustang (Königreich)|Mustang]]&amp;#039;&amp;#039;). TV-Dokumentation von [[Hajo Bermann]] aus dem Jahr 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Christoph S. Sprung: [http://www.suedasien.info/analysen/1286 &amp;#039;&amp;#039;Krisenherd Ladakh?&amp;#039;&amp;#039;] Analyse auf suedasien.info vom 25. Juni 2006&lt;br /&gt;
* Bernhard Peter: [http://www.kultur-in-asien.de/Ladakh/ladakh.htm &amp;#039;&amp;#039;Natur und Kultur in Ladakh&amp;#039;&amp;#039;.] Bildergalerien über Ladakh: Klöster, Berge und Menschen&lt;br /&gt;
* Oliver Stebler: {{Webarchiv|url= http://www.geoimage.ch/includes/pdf/ladakh_nzz_231008.pdf | wayback= 20120201082049 | text=&amp;#039;&amp;#039;Im Dunstkreis des Himalajas&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 23. Oktober 2008 (PDF; 439 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.ladakh-leh.com/ladakh-attractions/monasteries.html Monasteries in Ladakh] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolphu</name></author>
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