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	<title>Lacustre - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lacustre&amp;diff=674053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hdjislk am 14. November 2023 um 09:13 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-14T09:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bootsklasse&lt;br /&gt;
|Breite (Infobox)       = &amp;lt;!-- (default 200px) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Klassenzeichen         = Lacustre black.svg&lt;br /&gt;
|Breite (Klassenzeichen)= &amp;lt;!-- (default 100px) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Länge üA               = 9,5&lt;br /&gt;
|Länge WL               = 6,5&lt;br /&gt;
|Breite üA              = 1,81&lt;br /&gt;
|Freibord               = &lt;br /&gt;
|Tiefgang               = 1,2&lt;br /&gt;
|Masthöhe               = 11,3&lt;br /&gt;
|Gewicht (segelfertig)  = 1.730&lt;br /&gt;
|Gewicht (Ballast, Kiel)= 910&lt;br /&gt;
|Segelfläche am Wind    = &amp;lt;!-- alle Segelflächen in m² --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Großsegel              = 20&lt;br /&gt;
|Fock                   = &lt;br /&gt;
|Genua                  = 22&lt;br /&gt;
|Spinnaker              = 65&lt;br /&gt;
|Gennaker               = &lt;br /&gt;
|Takelungsart           = Slup&lt;br /&gt;
|Yardstickzahl          = 96&amp;lt;!-- z.B. gem. http://www.kreuzer-abteilung.org/Public_PDF/5406.PDF --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Klasse                 = &amp;lt;!-- (international / national / olympisch / one Design / ...) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:lacustre.jpg|mini|180px|Lacustre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lacustre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine klassisch elegante Renn-Segelyacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Genfersee]] war der Segelsport Anfang des 20. Jahrhunderts ein fashionables Freizeitvergnügen, bei dem die reichen Herrschaften unter sich blieben. Vor allem am westlichen Ende des Lac Leman, wo zwischen [[Versoix]] und [[Genf]] die Villen der Gutbetuchten das Ufer säumen, galt es äußerst schick, eine 6 Meter-Rennyacht oder einen extra aus [[Schweden]] eingeführten, [[30-m²-Schärenkreuzer|30&amp;amp;nbsp;Quadratmeter&amp;amp;nbsp;Schärenkreuzer]] – eigentlich konzipiert für das [[Schäre|Küstengebiet]] in [[Skandinavien]] – zu segeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser vornehmen Szenerie bewegte sich auch der 1907 geborene [[Henri Copponex]]. Er, der später in [[Zürich]] Mathematik und Ingenieurswesen studierte, Brücken konstruierte und dann in Genf eine Professur annahm, hatte offensichtlich von klein auf eine besondere Vorliebe für das [[Segeln]]. Kaum 20, steuerte er als [[Skipper]] die Rennmaschinen etlicher Herren von der [[Société Nautique de Genève]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erdman Braschos: „Yves, Yves und das raschelnde Nylon vor Nyon“, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 18 vom 3. Mai 2009, S. V9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrzehnten wurde er als Konstrukteur etlicher [[Regattasegeln|Regattayachten]] (6mR- und [[5.5m IC|5,5mR]]-Yachten) auch in der internationalen Segelsportszene bekannt. Und Copponex blieb auch selbst bis ins Alter ein erfolgreicher Segelsportler. Noch 1960, im Alter von 53 Jahren holte er für die Schweiz an den [[Olympische Sommerspiele 1960/Segeln|Olympischen Sommerspielen]] von [[Rom]] eine [[Bronzemedaille]] auf einem von ihm selber konstruierten «5,5er».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berühmteste, von ihm entworfene Boot, ist aber der Lacustre. Dieser entstand ursprünglich im Auftrag eines reichen Genfer Zahnarztes, der sich eine dem Schärenkreuzer ähnliche [[Yacht]] wünschte, allerdings etwas kleiner, und besser auf die speziellen Verhältnisse am Genfersee zugeschnitten. Mit dem neuen Boot wollte der Arzt den [[Bol d’Or (Segelregatta)|Bol d’Or]], schon damals die prestigeträchtigste Langstreckenregatta am Genfersee, für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Copponex 1938 präsentierte, war eine neuneinhalb Meter lange und nur 1,81 Meter breite Rennyacht mit einer berechneten Segelfläche von 25 Quadratmeter am Wind. Die Besegelung bestand dabei aus einem schlanken, hochgeschnittenen [[Segel|Großsegel]] und einer riesigen, weit nach [[achtern]] reichenden [[Genua (Segel)|Genua]], die bei zunehmendem Wind durch kleinere [[Vorsegel]] ersetzt werden konnte. Auch heute noch eine moderne Konstruktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an wurde der Lacustre zum Inbegriff für «klassische, sportliche Eleganz». Und die Segeleigenschaften erwiesen sich als perfekt zugeschnitten für Binnenseen, was ja auch der Name verspricht: Denn Lacustre heißt zu deutsch nichts anderes als «in Landseen heimisch». Bei mäßigen Winden schnell, bei härteren Winden seetüchtig, dazu handlich und bestechend schön, Eigenschaften wie sie kaum eine andere Yacht vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war das Boot, mit seiner zwar engen – spartanisch, aber doch zweckmäßig eingerichteten – Kajüte im beschränkten Mass «bewohnbar». Kein Wunder, dass noch im ersten Jahr (1938) acht weitere Bestellungen zum Bau solcher Boote folgten. Schon kurz nach dem Krieg sprang der «Lacustre-Funke» an den [[Bodensee]] über, wo das Boot in den folgenden Jahrzehnten die größte Anhängerschaft fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den heute rund 265 registrierten Lacustre liegen rund 170 am Bodensee (die meisten davon am deutschen Ufer), 70 an anderen Seen der Deutschschweiz, Österreichs und Deutschlands. An seiner «Geburtsstätte», dem Genfersee, ist der Lacustre gegenwärtig nur noch mit 25 Booten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank den präzisen Bauvorschriften und deren minuziösen Überwachung sind die Boote dieser Einheitsklasse noch heute so «[[Kompatibilität (Technik)|kompatibel]]», dass die in den 1930er Jahren gebauten Lacustre immer noch mit neuen Booten mithalten können. Unverändert blieben vor allem die Form des [[Schiffsrumpf|Rumpfes]], die Deckaufbauten und vor allem das Gewicht. Trotzdem ist der Lacustre alles andere als ein [[Klassische Yacht|Oldtimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank permanenter Verbesserungen im Detail und der Zulassung von modernsten Materialien und Technologien in Bezug auf [[Schiffsmast|Mast]], [[Takelage]], Beschläge und Art der Besegelung ist der Lacustre heute eine perfekte Symbiose aus Traditions-Yacht und High-Tech-Renner geworden. Da ist es nur logisch, dass die Lacustre-Segler eine äußerst wettkampffreudige Klasse bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 20 Regatten finden jährlich an den Schweizer Seen statt, jene am Bodensee mit einem höchst internationalen Teilnehmerfeld. Damit sind die Lacustre eine der aktivsten Yacht-Klassen der Schweiz. Höhepunkt ist die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Schweizer Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier die Boote beobachtet, wie sie, vorzugsweise bei Windstärken zwischen 2 und 5, mit meist starker [[Krängung]] (sich seitwärts neigend) und perfekt stehenden Tüchern [[Kurse zum Wind|hoch am Wind]] ihre Bahn ziehen, oder auf dem [[Kurse zum Wind|Raumkurs]] ihre mächtigen [[Spinnaker]] setzen, kann auch als Zuschauer leicht nachvollziehen, was die Faszination am Lacustre-Segeln ausmacht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Rumpf == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Unter Deck, Kajüte == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Rigg,Takelage, Segel == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Ausrüstung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Regatta und Wettfahrten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch== &lt;br /&gt;
* [[Liste der Bootsklassen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schiffstypen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.lacustre.ch/ Lacustre Vereinigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kielboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einheitsklasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hdjislk</name></author>
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