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	<title>Labrys - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Labrys&amp;diff=598332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raldopede: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-20T09:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AMI - Goldene Doppelaxt.jpg|mini|hochkant=1.1|[[Gold]]ene minoische Labrys (Original&amp;amp;shy;schmuck&amp;amp;shy;stück; [[Archäologisches Museum Iraklio|Archäo&amp;amp;shy;logisches Museum in Heraklion]], Kreta)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Labrys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|λάβρυς}}, unbekannter, wohl [[Ägäis|ägäischer]] oder [[Kleinasien|anatolischer]] Herkunft), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelaxt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder selten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amazonenaxt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, bezeichnet eine [[Axt]] mit zwei gegenüberliegenden gerundeten Schneiden, die etwa ab 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Frühe Bronzezeit|frühen Bronzezeit]] als Kultgegenstand oder Statussymbol Verwendung fand, vereinzelt aber auch früher. Als Waffe wurde beispielsweise die [[persische Doppelaxt]] verwendet. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Labrys&amp;#039;&amp;#039; wird allein bei [[Plutarch]] überliefert und von ihm aus dem [[Lydische Sprache|Lydischen]] hergeleitet: „Die Lyder nennen die Doppelaxt (Pelekys) Labrys“.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;moralia&amp;#039;&amp;#039; 302 a:  {{lang|grc|Λυδοὶ γάρ ‘λάβρυν’ τὸν πέλεκυν ὀνομάζουσι}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Pelekys&amp;#039;&amp;#039; (griechisch &amp;#039;&amp;#039;πέλεκυς&amp;#039;&amp;#039;) war die eigentliche Doppelaxt der Griechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet war die Labrys vor allem im [[Minoische Kultur|minoischen Kreta]] (möglicherweise mit dem Wortstamm von &amp;#039;&amp;#039;[[Labyrinth]]&amp;#039;&amp;#039; zusammenhängend), sowie bei den balkanischen [[Thraker]]n und den vorderasiatischen [[Karer]]n. In der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] [[Homer|homerischer Zeit]] kämpften vor allem nichtgriechische Gegner mit der Labrys, in späteren Mythen trugen die [[Amazonen]] eine „Amazonenaxt“ als Waffe. Ab [[Geometrischer Stil|geometrischer Zeit]] ist sie religiöses Symbol der Heiligkeit bei [[Theseus]], [[Herakles]] und [[Hephaistos]]. In der Religion des afrikanischen [[Religion der Yoruba|Yoruba-Volkes]] trägt der Gott [[Shango]] eine Doppelaxt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit wurde sie als Symbol vom französischen [[Vichy-Regime]] und [[Griechische Militärdiktatur|griechischen Faschismus]] benutzt. Heute ist die Labrys ein Sinnbild von [[Lesbisch|Lesben]], [[Feminismus|Feministinnen]] und des [[Neopaganismus]], meist als Verkörperung der Weiblichkeit verstanden (vergleiche [[Labien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minoische Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Minoische Kultgegenstaende - Doppelaxt.jpg|mini|links|hochkant=0.5|Kretominoische [[Votivgabe|Votivdoppelaxt]] (goldener Schmuck&amp;amp;shy;anhänger)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mykene Goldringmotiv 01.jpg|mini|[[Göttin]] mit drei [[Mohn]]kapseln und einer doppelten Labrys auf einem goldenen Ring (gefunden im griechischen [[Mykene]] 1500 v.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Z. im Nordosten der Peloponnes; Abzeichnung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Labrys war als Kultgerät während der [[Minoische Kultur|minoischen Kultur]] im 3.&amp;amp;nbsp;und 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf der Mittelmeerinsel [[Kreta]] in Gebrauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilsson 1992-276&amp;quot; /&amp;gt; Manche der gefundenen Äxte waren mehr als mannshoch und wurden vermutlich für Opferungen von Stieren verwendet, die in der minoischen Kultur eine wichtige Rolle spielten (siehe auch [[Stier (Mythologie)|Stier in der Mythologie]]). Bei [[Ausgrabung|archäologischen Ausgrabungen]] im [[Palast von Knossos]] wurde das Symbol der Labrys häufig entdeckt. Nach den Funden war die Doppelaxt eine zeremonielle Waffe der Priesterinnen, ein Symbol der Fruchtbarkeit und eines der heiligsten Symbole der [[Minoer]] (vergleiche auch die [[Zeremonielle Bali-Axt|zeremonielle Axt auf der indonesischen Insel Bali]]). Die minoische Bedeutung der Doppelaxt unterscheidet sich von anderen Kulturen des Nahen Osten, bei denen Waffen üblicherweise männliche Gottheiten repräsentieren: Auf Kreta wird sie ausschließlich in der Hand von Frauen – Priesterinnen oder Göttinnen – abgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dartmouth 1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verwendung der Labrys als Waffe auf Kreta ist nicht nachgewiesen. Als Werkzeug ist die Doppelaxt beispielsweise für das Schlagen von Feuerholz oder für Feldfrüchte einsetzbar, oder als [[Wiegemesser]]. Dieser Verwendung steht allerdings das meist zu weiche Material der gefundenen Objekte entgegen. Gebrauchsspuren sind zumeist nicht erkennbar, was auf eine symbolische, schmückende oder kultische Bedeutung hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Interpretation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Deutungen der Symbolik der minoischen Doppelaxt mit ihren beiden gerundeten Schneiden. Der britische Schriftsteller und Mythologe [[Robert Graves]] sah sie als Symbol für die zunehmende und die abnehmende Mondsichel der [[Große Göttin|großen Göttin]], der Sonne-Mond-Bewegungen und des An- und Abschwellens des Mondes zu beiden Seiten des Vollmonds am Himmel; für ihn war die Labrys sogar das „Symbol der kretischen Herrschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graves 1955&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Litauen|litauisch]]-amerikanische Anthropologin [[Marija Gimbutas]] sah in der Doppelaxt ein Symbol des Schmetterlings und der [[Muttergöttin]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gimbutas 2001&amp;quot; /&amp;gt; dieser Deutung folgen auch viele [[Postfeminismus|Postfeminist(inn)en]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerhalb Kretas ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Doppelaxt.jpg|mini|hochkant=0.8|Doppelaxt aus Schweden ([[Endneolithikum|Endneo&amp;amp;shy;lithikum]], um 2500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.; Zeichnung von 1912)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Greek Silver Tetradrachm of Tenedos (Mysia, Islands off Troas), a Wonderful Janiform Head of Zeus and Hera.jpg|mini|hochkant=0.8|Griechische Silbermünze mit [[Zeus]]/[[Hera]] und einer Labrys (100–70 v. Chr., [[Mysien|mysische Insel]] Tenedos, heute [[Bozcaada]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason ville fr Franconville (Val-d&amp;#039;Oise).svg|mini|hochkant=0.8|Doppelaxt im Wappen von [[Franconville (Val-d’Oise)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppelaxt gehört zu den [[Leitform (Archäologie)|Leitformen]] der [[Jungsteinzeit|neolithischen]] [[Trichterbecherkultur]] und wird im Rahmen des Kulturkreises in verschiedene [[Archäologie#Typologie|Typen]] eingeteilt. So fand man beispielsweise Doppeläxte aus Stein in [[Wommelshausen]] und im [[Landkreis Meppen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Fragment einer Doppelaxt der norddeutschen Trichterbecherkultur bei Bad Endbach-Wommelshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Biedenkopf, Nr.&amp;amp;nbsp;1, März 1991, S. 58 u. 59, Geschichtsbeilage des Hinterländer Anzeigers;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uta von Freeden, Siegmar von Schnurbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spuren der Jahrtausende, Archäologie und Geschichte in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart, 2002, ISBN 3-8062-1337-2, Seite 149, Abb. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen [[Kaukasus]]raum, vor allem in [[Aserbaidschan]], aber auch in [[Armenien]] und [[Georgien]], wurden Doppeläxte („Amazonenäxte“) in vielen Gräbern der späten Bronze- und frühen Eisenzeit entdeckt,&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den „Amazonenäxten“ im südlichen Kaukasusgebiet: Nourida Ateshi Gadirova: &amp;#039;&amp;#039;Zur Identifizierung von bewaffneten Frauen in den Gräbern des 2. bis 1. Jahrtausends v. Chr. in Aserbaidschan auf Basis der archäologischen Funde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Archäologische Informationen]] 37, 2014, S. 245–247.&amp;lt;/ref&amp;gt; von denen schon einige 1935 durch A. A. Iessen kartiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung der Verbreitungskarte bei Nourida Ateshi Gadirova: &amp;#039;&amp;#039;Zur Identifizierung von bewaffneten Frauen in den Gräbern des 2. bis 1. Jahrtausends v. Chr. in Aserbaidschan auf Basis der archäologischen Funde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Archäologische Informationen]] 37, 2014, S. 245, Abb. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Funde von Gussformen belegen, dass es sich nicht um Importe handelt, sondern die Doppeläxte lokal produziert wurden. Diese „Amazonenäxte“ fanden sich nach Angaben der Archäologin Ateshi–Gadirova vor allem in Frauengräbern, die neben Schmuck und anderen Grabbeigaben teilweise auch Waffen enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab einen männlichen Gott, der die Labrys als Waffe in seiner Hand &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; in seinem Beinamen trug: &amp;#039;&amp;#039;[[Labraunda #Tempel des Zeus Labraundos|Zeus Labraundos]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arachne – Tempel des Zeus&amp;quot; /&amp;gt; der Hauptgott der [[Karer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chaniotis 2002&amp;quot; /&amp;gt; Sie lebten in den vorchristlichen Jahrhunderten in [[Karien]] an der Südwestküste der heutigen Türkei, um die antiken Städte Halikarnassos (heute [[Bodrum]]) und Mylasa herum (heute [[Milas]]). Die Labrys des karischen [[Zeus]] war der Sage nach die Amazonenaxt der Amazonenkönigin [[Hippolyte]], die zur Zeit des sagenumwobenen Königs [[Gyges]] um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. ins Land gebracht wurde;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;quaestiones Graecae&amp;#039;&amp;#039; 45 (= &amp;#039;&amp;#039;Moralia&amp;#039;&amp;#039; 301F–302A; [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A2008.01.0216%3Asection%3D45 englische Übersetzung]).&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Doppelaxt symbolisierte die (kriegerische) Kampfkraft des Gottes – und der Karer, die auch als bezahlte Soldaten arbeiteten ([[Söldner]]). Das große und weitläufige Hauptheiligtum des Gottes stand in [[Labraunda]] an einem Berghang unterhalb einer durch einen früheren [[Blitzeinschlag]] gespaltenen Felswand, 14&amp;amp;nbsp;Kilometer von Mylasa entfernt und von dort aus gut sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppelaxt ist auch symbolisches Attribut des [[Kilikien|kilikischen]] Gottes [[Sandan (Gott)|Sandan]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Levy 1934&amp;quot; /&amp;gt; der vor allem im (heute türkischen) [[Tarsus (Türkei)|Tarsus]] verehrt wurde; seine Doppelaxt erzeugte Sturm, vergleichbar dem Hammer [[Mjölnir]] des germanischen Gottes Thor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wappenwesen ([[Heraldik]]) und auf Münzen kommt die Doppelaxt im Lauf der Jahrhunderte immer wieder vor, bekannt sind die Münzen [[Kleinasien]]s und des [[Römisches Reich|römischen Reiches]]: Auf ihnen ist häufig eine [[Amazonen|Amazone]] zu sehen, bei der es sich vermutlich um Smyrna, Gründerin der gleichnamigen Stadt (heute [[İzmir]]), handelt, die zusammen mit einer Labrys dargestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klose 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeitliche Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Philippe Pétain, Chief of State of Vichy France.svg|mini|hochkant=0.8|Flagge des Staatschefs im franzö&amp;amp;shy;sischen [[Vichy-Regime]] (1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Labrys-symbol-transparent.svg|mini|hochkant=0.7|Die Doppelaxt als Sinnbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppelaxt, vorgeblich die Waffe des gallisch-keltischen Fürsten [[Vercingetorix]], war das Symbol der Partei von [[Philippe Pétain]] in [[Vichy-Regime|Vichy-Frankreich]] 1940–1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietler 1998&amp;quot; /&amp;gt; Sie wurde als Symbol auf vom Pétain-Regime in den Jahren 1941 bis 1944 aufgelegten Münzen geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yeoman 1978&amp;quot; /&amp;gt; Auch als Symbol des Faschismus in Griechenland wurde sie von der Jugendorganisation [[Ethniki Organosis Neoleas]] (EON) in der Zeit von 1936 bis 1941 verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der brasilianischen [[Candomblé]]-Religion trägt der Gott [[Shango]] eine Doppelaxt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Terra Brasileira&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso findet sie sich als Symbol in neureligiösen [[Wicca#Werkzeuge und Utensilien|Wicca-Kulten]] und im [[Hellenismos (Religion)|hellenistischen Neuheidentum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCoy 1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit weiblichen Lebensformen und Sexualität ist die Doppelaxt ein Sinnbild für die [[Lesbisch|lesbische Lebensweise]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lesweb 2004&amp;quot; /&amp;gt; und wird beispielsweise als Tätowierung oder Schmuckstück getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmerman 2000&amp;quot; /&amp;gt; Sie soll die Streitbarkeit der [[Amazonen]] und die Frauenbefreiung symbolisieren. Im [[Feminismus|feministischen]] Zusammenhang steht die Doppelaxt für eine [[Matriarchat|matriarchale Gesellschaft]] oder für den Glauben an eine [[Muttergöttin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hans-Günter Buchholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Herkunft der kretischen Doppelaxt. Geschichte und auswärtige Beziehungen eines minoischen Kultsymbols.&amp;#039;&amp;#039; Kiefhaber Elbl, München 1959 (Doktorarbeit von 1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Labrys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilsson 1992-276&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Martin Persson Nilsson: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Religion.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Religion Griechenlands bis auf die griechische Weltherrschaft.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1992, ISBN 3-406-01370-8, S. 276 (Neuauflage der 3., durchgesehenen und ergänzten Ausgabe von 1976; {{Google Buch |BuchID=biSc9u7BGr4C |Seite=276 |Linktext=Seitenansicht |Land=DE}}): „Daß die Doppelaxt ein Kultgerät, vielleicht ein Kultgegenstand von hervorragender Bedeutung war, ist sicher.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dartmouth 1999&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | zugriff   = 2014-01-22&lt;br /&gt;
 | autor   = Jeremy B. Rutter&lt;br /&gt;
 | titel   = Lesson 15: Minoan Religion – Double Axe&lt;br /&gt;
 | url   = http://www.dartmouth.edu/~prehistory/aegean/?page_id=720#l153&lt;br /&gt;
 | werk   = Aegean Prehistoric Archaeology&lt;br /&gt;
 | hrsg   = Dartmouth College&lt;br /&gt;
 | datum   = 1999&lt;br /&gt;
 | sprache   = englisch&lt;br /&gt;
 | kommentar   = &lt;br /&gt;
 | archiv-url   = https://web.archive.org/web/20150923230854/http://www.dartmouth.edu/~prehistory/aegean/?page_id=720#l153&lt;br /&gt;
 | archiv-datum   = 2015-09-23&lt;br /&gt;
 | offline   = 1&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graves 1955&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Robert Graves]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1955, S. 269 (Neuausgabe 2003 in einem Band: ISBN 3-499-55404-6).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gimbutas 2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Marija Gimbutas]], Mirijam Robbins Dexter: &amp;#039;&amp;#039;The Living Goddesses.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 0-520-22915-0, S. 131–150: &amp;#039;&amp;#039;The Minoan Religion in Crete&amp;#039;&amp;#039; (englisch; Neuauflage 2001: {{Google Buch |BuchID=7DfI39EDbMcC |Seite=131 |Linktext=Seitenansichten |Land=DE}}).&amp;lt;!--konkrete Seitenangabe fehlt!--&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Marija Gimbutas: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Göttin. Das verschüttete Symbolsystem der westlichen Zivilisation.&amp;#039;&amp;#039; Zweitausendeins, Frankfurt 1995 (amerikanisch: 1989), ISBN 3-86150-120-1, S. 273: Kapitel&amp;amp;nbsp;24.6: &amp;#039;&amp;#039;Der minoische Schmetterling&amp;#039;&amp;#039;, vor allem Abbildung&amp;amp;nbsp;427: „Der doppelaxtförmige Schmetterling in einem Ei symbolisiert das neue Leben […] (Palast von Phaistos, Kreta; um 1700 v. Chr.).“ Ebenda: S. 275: Abbildung&amp;amp;nbsp;432 (2): &amp;#039;&amp;#039;Typologie der Schmetterlingsmotive&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Levy 1934&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gertrude Rachel Levy: &amp;#039;&amp;#039;The Oriental Origin of Herakles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Hellenic Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 54, Nr. 1, 1934, S. 47 (englisch).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chaniotis 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Angelos Chaniotis]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltagsskizzen aus Aphrodisias.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ruperto Carola.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1, Universität Heidelberg 2002 ([http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca1_2002/chaniotis.html online]): „Der Labrys (Doppelaxt) war in Aphrodisias das Symbol des karischen Zeus.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klose 1987&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Dietrich O. A. Klose]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Münzprägung von Smyrna in der römischen Kaiserzeit.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1987, ISBN 3-11-010620-5, S. 27 ([http://books.google.de/books?ei=Oo7OUoWmJ7D34QSuyoDoAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=J0tmAAAAMAAJ&amp;amp;dq=inauthor%3A%22Dietrich+O.+A.+Klose%22&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=labrys Snippet-Ansicht] in der Google-Buchsuche).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arachne – Tempel des Zeus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | zugriff = 2014-01-22&lt;br /&gt;
 | autor   = Bilddatenbank&lt;br /&gt;
 | titel   = Tempel des Zeus – Labraunda (Labranda), Ortaköy&lt;br /&gt;
 | url     = http://arachne.uni-koeln.de/arachne/index.php?view%5Blayout%5D=bauwerk_item&amp;amp;search%5Bconstraints%5D%5Bbauwerk%5D%5BsearchSeriennummer%5D=2107007&lt;br /&gt;
 | werk    = [[Arachne (Bilddatenbank)|Arachne]]&lt;br /&gt;
 | hrsg    = Deutsches Archäologisches Institut, Berlin&lt;br /&gt;
 | datum   = 2014&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietler 1998&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael Dietler: &amp;#039;&amp;#039;A Tale of Three Sites. The Monumentalization of Celtic Oppida and the Politics of Collective Memory and Identity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Nr. 1, 1998, S. 72–89 (englisch).&amp;lt;!--konkrete Seitenangabe fehlt!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yeoman 1978&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Richard S. Yeoman: &amp;#039;&amp;#039;A Catalog of Modern World Coins 1850–1964.&amp;#039;&amp;#039; Western Publishing, Racine 1978, ISBN 0-307-90538-1 (englisch).&amp;lt;!--Seitenangabe fehlt!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zimmerman 2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eintrag: &amp;#039;&amp;#039;Symbols.&amp;#039;&amp;#039; In: Bonnie Zimmerman, George E. Haggerty (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lesbian Histories and Cultures.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Garland, New York 2000, ISBN 0-8153-1920-7, S. 747 (englisch; E-Buch: {{Google Buch |BuchID=nvt8el4QtPwC |Seite=747 |Linktext=Seitenansicht |Land=DE}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lesweb 2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | zugriff    = 2014-01-22&lt;br /&gt;
 | autor      = Eintrag&lt;br /&gt;
 | titel      = Symbole: Doppelaxt/Labrys&lt;br /&gt;
 | url        = http://www.lesweb.de/web/symbole.html&lt;br /&gt;
 | werk       = Lesweb.de – Das Portal für die lesbische Frau&lt;br /&gt;
 | hrsg       = Delango&lt;br /&gt;
 | datum      = 2004&lt;br /&gt;
 | zitat      = Heute steht sie als Erkennungszeichen politisch aktiver Lesben.&lt;br /&gt;
 |archiv-url  = https://web.archive.org/web/20090417070448/http://www.lesweb.de/web/symbole.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum= 2009-04-17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Terra Brasileira&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 | zugriff    = 2014-01-22&lt;br /&gt;
 | autor      = Eintrag&lt;br /&gt;
 | titel      = Xangô&lt;br /&gt;
 | url        = http://www.terrabrasileira.net/folclore/regioes/6ritos/orixas/xango.html&lt;br /&gt;
 | werk       = Terra Brasileira&lt;br /&gt;
 | hrsg       = Rio de Janeiro&lt;br /&gt;
 | datum      = 2000&lt;br /&gt;
 | sprache    = portugiesisch&lt;br /&gt;
 | kommentar  = Infoseite über brasilianische Folklore&lt;br /&gt;
 |archiv-url  = https://web.archive.org/web/20091218054541/http://www.terrabrasileira.net/folclore/regioes/6ritos/orixas/xango.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum= 2009-12-18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;McCoy 1998&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Edain McCoy: &amp;#039;&amp;#039;Celtic Women’s Spirituality.&amp;#039;&amp;#039; Llewellyn, St. Paul 1998, ISBN 1-56718-672-6, S. 170 f. (englisch; {{Google Buch |BuchID=DYV7RdFnH_AC |Seite=170 |Linktext=Seitenansichten |Land=DE}}): „…the feminist Pagan path known as the Dianic Tradition has adopted the labrys as its symbol.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Axt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stangenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritual]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Heraldik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raldopede</name></author>
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