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	<title>Labrador Retriever - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Labrador_Retriever&amp;diff=66663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MS 1962: VDH-Statistik nun bis 2024 verfügbar</title>
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		<updated>2025-12-04T23:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;VDH-Statistik nun bis 2024 verfügbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hunderasse&lt;br /&gt;
| Bild1            = YellowLabradorLooking new.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext1        = Labrador, gelb&lt;br /&gt;
| FCI-Nummer       = 122&lt;br /&gt;
| FCI-Gruppe       = 8&lt;br /&gt;
| FCI-Sektion      = 1&lt;br /&gt;
| Arbeitsprüfung   = mit&lt;br /&gt;
| Ursprungsland    = [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]&lt;br /&gt;
| Kontinent        = eu&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = Retriever du Labrador &lt;br /&gt;
| Widerristhöhe    = Rüde 56–57&amp;amp;nbsp;cm, Hündin 54–56&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| Gewicht          = &amp;lt;!--Im FCI-Rassestandard--&amp;gt;Nicht festgelegt&amp;lt;!--Und hier gehören nur Angaben aus dem Standard in die Box.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Labrador Retriever&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von der [[Fédération Cynologique Internationale|FCI]] anerkannte britische [[Hunderasse]] ([[Hunderassen in der Systematik der FCI|FCI-Gruppe 8, Sektion 1, Standard Nr. 122]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Vorfahren des Labradors stammten ebenso wie der [[Neufundländer]] und der [[Landseer (Hund)|Landseer]] von der [[Kanada|kanadischen]] Ostküste. Namensgebend für die Rasse ist die [[Labrador-Halbinsel]]. Über die ursprüngliche Herkunft dieser Hunde besteht weniger Klarheit, dazu gibt es verschiedene historische Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „der wahre Labrador“ wurde der Labrador 1814 vom Neufundländer unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hawker: &amp;#039;&amp;#039;Instructions to Young Sportsmen.&amp;#039;&amp;#039; 1814&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Verlauf des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in England gezüchtet, die Bezeichnung „Labrador Retriever“ wird zuerst 1870 benutzt, wobei sich &amp;#039;&amp;#039;retrieve&amp;#039;&amp;#039; auf seine ausgeprägten [[Apportieren|Apportieranlagen]] bei der Jagd bezieht. Beschrieben wurde der Labrador [[Retriever]] als mittelgroßer, kräftiger Hund mit typischem breiten Schädel und dicht behaarter „Otterrute“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum größeren Neufundländer hatte dieser kleinere und leichtere Hund eher die Aufgabe, bei der Jagd zu helfen oder abgetriebene Fische und Fischernetze aus dem Meer zu holen. Fischer brachten ihn im Lauf des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nach England mit, wo man ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Labrador&amp;#039;&amp;#039; gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der züchterischen Weiterentwicklung in Großbritannien u.&amp;amp;nbsp;a. durch den zweiten Earl [[Malmesbury]] (1778–1841) fand der wasserfreudige Hund seinen Weg zu einigen wenigen jagdbegeisterten Adeligen. Bei der Reinzucht des Labradors wurde konsequent auf seine jagdliche Leistungsfähigkeit hin gezüchtet. 1870 wäre die Rasse beinahe ausgestorben. Alle heutigen Labradors gehen wahrscheinlich auf &amp;#039;&amp;#039;Avon&amp;#039;&amp;#039; zurück, geboren 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst waren Labradors schwarz. Der erste gelbe Labrador, der nicht als Fehlzüchtung betrachtet wurde, war nach Überlieferungen &amp;#039;&amp;#039;Ben of Hyde&amp;#039;&amp;#039;, 1899 in der Zucht des Major Charles Radclyffe geboren. Da die Farbe nur [[rezessiv]] vererbt wird, wurde der gelbe Labrador erst später als Farbe neben schwarz anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigenständige Hunderasse wurde der Labrador am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1903 vom englischen [[The Kennel Club|Kennel Club]] anerkannt. Durch Erfolge bei Ausstellungen wurde seine Zucht rasch populärer. In den späteren Jahren entwickelten sich zwei Linien, die Showlinien mit kompakterer Statur, und die Arbeitslinien mit einem leichteren Erscheinungsbild. Arbeits- und Showlinien unterscheiden sich in ihrem Verhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1038/srep22162&amp;quot;&amp;gt;Fernanda Ruiz Fadel, Patricia Driscoll u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Differences in Trait Impulsivity Indicate Diversification of Dog Breeds into Working and Show Lines.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Reports.&amp;#039;&amp;#039; 6, 2016, S.&amp;amp;nbsp;22162, {{DOI|10.1038/srep22162}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait of a labrador retriever.jpg|mini|Brauner Labrador]]&lt;br /&gt;
Der braune („chocolate/schokoladenfarbene“&amp;lt;ref&amp;gt;Seltener auch „leberfarben“ genannt&amp;lt;/ref&amp;gt;) Labrador konnte schon zuvor vorkommen, als Zuchtfarbe anerkannt wurde er erst durch den von Mrs. Pauling gezüchteten &amp;#039;&amp;#039;Ch. Cookridge Tango&amp;#039;&amp;#039; von 1961, Sohn von Tweed of Blaircourt (*&amp;amp;nbsp;1958) und Cookridge Gay Princess (*&amp;amp;nbsp;1956), der 1964 als Labrador anerkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Labrador Retriever nicht nur in Großbritannien und den USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;AKC&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.akc.org/most-popular-breeds/|title=Most Popular Dog Breeds|publisher=American Kennel Club|language=en|accessdate=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine der beliebtesten und am meisten verbreiteten Hunderassen. In Deutschland steht er (2024, letzter verfügbarer Stand) auf Rang&amp;amp;nbsp;4 der Welpenstatistik des [[Verband für das deutsche Hundewesen|Verbands für das deutsche Hundewesen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDH&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |title=Welpenstatistik |publisher=Verband für das deutsche Hundewesen |url=https://www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/ |accessdate=2025-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Buccleuch Avon (1885).png|Avon, vermuteter Ahnherr aller heutigen Labradore&lt;br /&gt;
Ben of Hyde.png|Ben of Hyde, erster anerkannter gelber Labrador&lt;br /&gt;
Cookridge_Tango_1961.jpg|Cookridge Tango gewann als erster schokoladenfarbener Labrador die englische Meisterschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nach dem geltenden Rassestandard ist ein Labrador-Rüde 56 bis 57&amp;amp;nbsp;cm groß (Widerristhöhe), eine Hündin 54 bis 56&amp;amp;nbsp;cm groß. Kleine Abweichungen in der Größe werden toleriert. Labrador Retriever gibt es in den Fellfarben einfarbig schwarz, gelb oder leber/schokoladenbraun; gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot; dabei ist ein kleiner weißer Brustfleck statthaft. Die Fellfarben gelb und braun sind bei der Fellvererbung rezessiv gegenüber schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Labrador Retriever ist ein kräftig gebauter, gut bemuskelter Hund mit breitem Schädel. Sein Erscheinungsbild wird im FCI/VdH-Rassestandard als „stark gebaut, breiter Schädel, breiter und tiefer Brustkorb, breit und kurz in Lendenpartie und Hinterhand“ sowie als sehr aktiv beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rassetypisch für den Labrador Retriever ist die sich zur Spitze verjüngende, in Höhe der Rückenlinie angesetzte und verlaufende Otterrute. Unter dem kurzen Fell des Labrador Retrievers befindet sich eine wasserdichte Unterwolle. Die mittelgroßen Ohren werden dicht am Kopf getragen und sind weit hinten angesetzt. Der Fang ist von mittlerer Länge, kräftig und nicht spitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://labrador.de/rassestandard.html |wayback=20170401233324 |text=Standard des Labrador Retrievers |archiv-bot=2022-03-13 07:28:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im Rassestandard nur ein Typ von Labrador beschrieben ist, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur in England, mehr noch in Ländern auf dem europäischen Kontinent „Showlinien“ mit einem kompakteren Typ und leichter gebaute Arbeitslinien auseinanderentwickelt. Dem Rasseideal kommt sicher der klassische „Dual Purpose“-Typ, der „work“ und „show“ auch im Typ harmonisch miteinander verbindet, am ehesten nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wesen ==&lt;br /&gt;
Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder unangebrachte Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen. Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen (engl. „will to please“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chocolate Labrador Retriever pheasant.jpg|mini|Labrador beim Apportieren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Labrador.jpg|mini|The Labrador Retriever, Öl auf Leinwand von [[Albert Demuyser]] (1997)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis langjähriger Selektion auf jagdlich nutzbare Eigenschaften ist der Labrador ein Hund mit einer vorzüglichen Nase und mit einem weichen Maul, womit er gefundenes Wild oder andere Gegenstände unbeschädigt seinem Herrn zuträgt. Er ist sehr lernfähig und aufmerksam, beobachtet seinen Herrn dauernd und freut sich über jedes Lob. Diese Lernfähigkeit und Arbeitsfreude sollte man nicht nur bei der Ausbildung zum Jagd- oder sonstigen Arbeitshund nutzen, sondern auch beim reinen Familienhund. Unterforderte, in ihren Arbeitsanlagen nicht geförderte Hunde neigen dazu, unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Aufgrund seines Wesens ist der Labrador als [[Wachhund]] oder [[Schutzhund]] nicht geeignet, nach [[Rassestandard]] soll er dies aber auch gar nicht sein. Darüber hinaus ist er ein geduldiger, nervenstarker, angenehmer und kinderlieber Familienhund, dem das enge Zusammenleben mit seinen Menschen über alles geht und der zu einem ausgewogenen Klima im Zusammenleben der Menschen erheblich beitragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitliches ==&lt;br /&gt;
Wie bei allen großen und schweren Hunden besteht bei dem Labrador Retriever die Gefahr einer [[Hüftdysplasie des Hundes|Hüftgelenksdysplasie]] (HD) sowie einer [[Ellenbogendysplasie]] (ED). Die Zuchthunde der dem VDH angeschlossenen Vereine unterliegen deshalb einer Kontrolle: Zwingend nötig für die Erteilung einer Zuchtzulassung ist die Röntgenaufnahme der Hüft- und Ellenbogengelenke und deren Beurteilung durch einen vom Verein bestimmten Gutachter. Ergibt diese Beurteilung einen mittleren (HD-D) oder einen schweren (HD-E) [[Hüftdysplasie des Hundes#Schweregrade|HD-Grad]], so wird der Hund von der Zucht ausgeschlossen. Ein HD-Grad C (leichte HD) bedeutet keinen grundsätzlichen Ausschluss von der Zucht, jedoch geht mit einer solchen Beurteilung die Auflage einher, dass der betreffende Hund nur mit einem Hund gepaart werden darf, der frei von HD ist (HD A1–A2).&amp;lt;ref&amp;gt;Zuchtordnung des LCD vom 1. Juni 2008, S. 2; Zuchtordnung für Labrador Retriever im DRC von 21. Juni 2008, S. 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der ED führt Grad II und III zum Zuchtausschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den oben geschilderten Skeletterkrankungen ist auch die Vererbung verschiedener Augenkrankheiten möglich. Hierbei handelt es sich um die [[Progressive Retinaatrophie]] (PRA), den erblichen [[Katarakt (Medizin)|Katarakt]] (HC) und die Retinadysplasie (RD). Im Falle von RD sind nur Hunde, die an der totalen Form (völlige Blindheit) erkrankt sind, von der Zucht ausgeschlossen, da sich bei den anderen Formen die Erblichkeit nicht nachweisen lässt. Zuchthunde müssen regelmäßig auf PRA, erblichen HC und RD getestet werden. Ein negativer Befund muss bei jedem Deckakt vorgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuchtordnung des LCD vom 1. Juni 2008, S. 3; Zuchtordnung für Labrador Retriever im DRC von 21. Juni 2008, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der PRA ist, sofern der Hund nicht bekanntermaßen PRA-freie Eltern hat, ein Gentest für die Zuchtzulassung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Epilepsie bei Haustieren|Epilepsie]] folgt beim Labrador einem [[Polygenie|polygen]] rezessiven [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]].&amp;lt;ref&amp;gt;A. Jaggy, D. Faissler, C. Gaillard, P. Srenk, H. Graber: &amp;#039;&amp;#039;Genetic aspects of idiopathic epilepsy in Labrador retrievers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Small Animal Practice]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39, Nr. 6, 1998, {{ISSN|1748-5827}}, S. 275–2780, PMID 9673903, {{doi|10.1111/j.1748-5827.1998.tb03650.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Prävalenz]] lag in einer [[Dänemark|dänischen]] Studie bei 3,1 %. Rüden scheinen gegenüber Hündinnen ein wesentlich erhöhtes Risiko zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Mette Berendt, Hanne Gredal, Lotte Gam Pedersen, Lis Alban, Jørgen Alving: &amp;#039;&amp;#039;A cross-sectional study of epilepsy in Danish Labrador Retrievers: prevalence and selected risk factors.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Veterinary Internal Medicine.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16, Nr. 3, 2002, {{ISSN|0891-6640}}, S. 262–268, PMID 12041655, {{doi|10.1111/j.1939-1676.2002.tb02367.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere rassespezifische Krankheit ist die Labrador-[[Myopathie]]. Diese erbliche [[Muskel]]erkrankung folgt einem einfach autosomal rezessiven [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]] und ist mit einem Defekt im cnm-[[Genlocus|Locus]] auf [[Chromosom]] 2 vergesellschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Laurent Tiret, Stéphane Blot, Jean-Louis Kessler, Hugues Gaillot, Matthew Breen, Jean-Jacques Panthier: &amp;#039;&amp;#039;The cnm locus, a canine homologue of human autosomal forms of centronuclear myopathy, maps to chromosome 2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Human Genetics.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 113, Nr. 4, 2003, {{ISSN|0340-6717}}, S. 297–306, PMID 12884002, {{doi|10.1007/s00439-003-0984-7}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;T. Bley, Cl. Gaillard, Th. Bilzer, K. G. Braund, D. Faissler, F. Steffen, S. Cizinauskas, J. Neumann, T. Vögtli, R. Equey, A. Jaggy: &amp;#039;&amp;#039;Genetic aspects of Labrador Retriever myopathy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Research in Veterinary Science.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 73, Nr. 3, 2002, S. 231–236, PMID 12443679, {{DOI|10.1016/S0034-5288(02)00034-6}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Klinisch äußert sich die Erkrankung typischerweise ab dem Alter von 3 bis 4 Monaten, verläuft bis zum Alter von ca. einem Jahr progressiv und stabilisiert sich dann. Symptome sind schnelle Ermüdung bei Belastung, [[Megaösophagus]], Muskel-[[Atrophie]] und Verlust des [[Patellarsehnenreflex]]es. [[Histopathologie|Histopathologisch]] ist eine Atrophie der [[Muskelfaser#Schnell zuckende Muskelfasern oder F-Fasern (Typ 2)|Typ-II-Muskelfasern]] feststellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Symptome wie bei der Myopathie treten beim [[Exercise Induced Collapse]] (EIC) auf. Diese Krankheit wird ebenfalls autosomal-rezessiv vererbt, tritt hauptsächlich bei Labrador Retrievern auf und äußert sich dadurch, dass betroffene Tiere bei längerer starker Anstrengung zunächst einen schwankenden Gang entwickeln und schließlich kollabieren können. Nach einer Ruhepause tritt aber in der Regel eine vollständige Erholung ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VDL&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.vdl.umn.edu/services-fees/canine-neuromuscular-eic/frequently-asked-questions|title=Canine Neuromuscular (EIC) - Frequently Asked Questions|language=en|publisher=Veterinary Diagnostics Laboratory, University of Minnesota|accessdate=2016-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fibrinoide Leukodystrophie]] (&amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;s Disease&amp;#039;&amp;#039;) ist eine sehr selten auftretende und sich schnell verschlechternde [[Erbkrankheit|erbliche Erkrankung]] des Rückenmarks mit Lähmungen und Bewegungsstörungen. Sie entwickelt sich aus bislang ungeklärter Ursache innerhalb des ersten Lebenshalbjahres.&amp;lt;ref&amp;gt;J. T. McGrath: &amp;#039;&amp;#039;Fibrinoid leukodystrophy (Alexander Disease).&amp;#039;&amp;#039; In: Edwin J. Andrews, Billy C. Ward, Norman H. Altman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spontaneous animal models of human disease.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Academic Press, New York NY 1979, ISBN 0-12-058502-2, S. 147–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;D. C. Sorjonen, N. R. Cox, R. P. Kwapien: &amp;#039;&amp;#039;Myeloencephalopathy with eosinophilic refractile bodies (Rosenthal fibers) in a Scottish Terrier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the American Veterinary Medical Association.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 190, Nr. 8, 1987, {{ISSN|0003-1488}}, S. 1004–1006, PMID 3570949 (in Literaturreview).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Axonopathie des Labradors]] ist eine Degeneration der [[Weiße Substanz|weißen Substanz]], die bei Welpen mit Hinterhandschwäche beginnt und sich zu übersteigerten Bewegungen ([[Hypermetrie]]) mit Neigung zum Umfallen entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;A. de Lahunta, J. T. Ingram, J. F. Cummings, J. S. Bell: &amp;#039;&amp;#039;Labrador retriever central axonopathy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Progress in Veterinary Neurology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Nr. 3, 1994, {{ISSN|1061-575X}}, S. 117–122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Erbgang (Biologie)|Erbgang]] ist vermutlich autosomal rezessiv. Beide Erkrankungen sind nicht behandelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angeborene [[Harnleiterektopie]] tritt bei der Rasse ebenfalls überdurchschnittlich häufig auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat der Labrador Retriever (ähnlich wie der [[Golden Retriever]]) eine für mittelgroße Hunde überdurchschnittlich hohe [[Lebenserwartung]]. In einer schwedischen Studie an 350.000 Hunden starben 7 Prozent aller Labrador Retriever vor dem Alter von fünf Jahren, 14 Prozent vor dem Alter von 8 Jahren, und 25 Prozent wurden keine 10 Jahre alt. Somit haben 75 % der Labrador Retriever nach dieser Untersuchung eine Lebenserwartung von mehr als 10 Jahren. Vergleichszahlen für den Durchschnitt aller Rassehunde liegen bei 22 % (bis 5 Jahre), 23 % (bis 8 Jahre) und 35 % (bis 10 Jahre); für Mischlinge wurden 16 %, 26 % bzw. 35 % gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Egenvall, B. N. Bonnett, Å. Hedhammar, P. Olson: &amp;#039;&amp;#039;Mortality in over 350,000 insured Swedish dogs from 1995-2000: II. Breed-specific age and survival patterns and relative risk for causes of death.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Veterinaria Scandinavica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, Nr. 3, 2005, {{ISSN|1751-0147}}, S. 121–136, PMID 16261925, {{doi|10.1186/1751-0147-46-121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer australischen Studie haben braune Labrador Retriever eine geringere Lebenserwartung ([[Median]] 10,7 Jahre) als solche anderer Fellfarbe (Median 12,1 Jahre). Auch [[Pyotraumatische Dermatitis]] und [[Otitis externa]] traten bei braunen Labrador Retrievern signifikant häufiger auf als bei schwarzen oder gelben.&amp;lt;ref&amp;gt;McGreevy et al.: &amp;#039;&amp;#039;Labrador retrievers under primaryveterinary care in the UK: demography, mortality and disorders&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Canine Genetics and Epidemiology&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Nr. 8, 2018,  {{doi|10.1186/s40575-018-0064-x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch Hunde anderer Rassen, die das [[Dilute-Gen#Hunde|Dilute-Gen]] aufweisen, erkranken die &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; dem FCI-Standard entsprechenden Labradorhunde in den von manchen Laien als edel oder extravagant empfundenen Fellfarben &amp;quot;silber&amp;quot;, &amp;quot;charcoal&amp;quot; und &amp;quot;champagner&amp;quot; nicht selten an [[Liste der betroffenen Merkmale des Gutachtens zur Auslegung des Verbotes von Qualzüchtungen#Blue-dog-Syndrom|Farbmutantenalopezie (CDA)]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.hundebuchshop.com/nextshopcms/cmspdf.asp?id=538 Welche Fellfarben können Hunde krank machen?]&amp;#039;&amp;#039;. In: Schweizer Hundemagazin. Band 8, 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;U. Philipp, H. Hamann, L. Mecklenburg, S. Nishino, E. Mignot, A. R. Günzel-Apel, S. M. Schmutz, T. Leeb: &amp;#039;&amp;#039;Polymorphisms within the canine MLPH gene are associated with dilute coat color in dogs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMC genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Juni 2005, S.&amp;amp;nbsp;34, {{DOI|10.1186/1471-2156-6-34}}, PMID 15960853, {{PMC|1183202}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Labrador-Seite.de &amp;#039;&amp;#039;[https://www.labradorseite.de/dilute-gen-charcoal-labrador-silberner-labrador/ Charcoal Labrador – Silberner Labrador – Dilute-Gen]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt die Vermutung, dass sie durch Einkreuzung des [[Weimaraner]]s entstanden sind, um das Dilute-Gen einzubringen, ihre Reinrassigkeit ist umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Rütter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.martinruetter.com/schwerin/news/details/artikel/silberne-oder-blaue-hunde-und-die-folgen/ Silberne oder blaue Hunde und die Folgen]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.der-labrador.com/rund-um-den-labrador/silberne-labrador-retriever/ Silberne Labrador Retriever]&amp;#039;&amp;#039;. Labrador Retriever - Informationen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.stern.de/familie/leben/dogs/dilute-gen--aussergewoehnliche-fellfaerbung---und-die-fatalen-folgen-8644564.html Außergewöhnliche Fellfarbe bei Hunden: Weshalb sie fatale Folgen haben kann]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Fellfarben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Perfect Side View Of Black Labrador North East England.JPG|schwarz&lt;br /&gt;
Labrador Retrievers yellow and red.jpg|gelb &amp;lt;br /&amp;gt;(hellcreme bis fuchsrot)&lt;br /&gt;
Labrador Retriever Chocolate Brown Portrait - Sam.jpg|schokoladebraun&lt;br /&gt;
Labrador Farbe charcoal.jpg|Rüde in charcoal&lt;br /&gt;
Silver Labrador Retriever Cooper.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Nicht&amp;#039;&amp;#039; dem Standard entsprechender Silver Labrador&lt;br /&gt;
Colour Dilution Alopecia (CDA) in Silver Labrador dog.jpg|Silver Labrador mit Farbmutantenalopezie &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- wirklich alle wichtig? wenigstens durchsortiert nach Namen - - Warum eigentlich ? - eigenwillige Anmerkung ! ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diana Beckett: &amp;#039;&amp;#039;Labrador Retriever.&amp;#039;&amp;#039; [[Kynos Verlag|Kynos-Verlag]], Mürlenbach 1995, ISBN 3-929545-06-3.&lt;br /&gt;
* Carole Coode: &amp;#039;&amp;#039;Labrador Retrievers Today.&amp;#039;&amp;#039; Ringpress, Letchworth 1993. ISBN 0-948955-18-X.&lt;br /&gt;
* Richard Edwards: &amp;#039;&amp;#039;The Show Labrador Retriever in Great Britain and Northern Ireland. 1945–1995.&amp;#039;&amp;#039; R. Edwards, Gwent 1996.&lt;br /&gt;
* [[Dorit Feddersen-Petersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Verhaltensentwicklung von zwei Retriever-Rassen (Labrador und Golden Retriever) im Zusammenleben mit Menschen.&amp;#039;&amp;#039; In: Dorit Feddersen-Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Hunde und ihre Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1992, ISBN 3-440-05855-7, S. 56–171.&lt;br /&gt;
* Brigitte Rauth-Widmann: &amp;#039;&amp;#039;Labrador. (Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung).&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-07800-0 (Einführende Überblicksdarstellung).&lt;br /&gt;
* Marjorie Satterthwaite: &amp;#039;&amp;#039;Labrador Retriever&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kynos Kleine Hundebibliothek&amp;#039;&amp;#039;). Kynos-Verlag, Mürlenbach 1989, ISBN 3-924008-53-1.&lt;br /&gt;
* Katharina Schlegl-Kofler: &amp;#039;&amp;#039;Retriever. Expertenrat für den Hundehalter.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1994, ISBN 3-440-06780-7 (Auch als: &amp;#039;&amp;#039;Retriever. (Geschichte, Haltung, Ausbildung, Zucht).&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete, erweiterte und komplett neu bebilderte Auflage. ebenda 2003, ISBN 3-440-09746-3).&lt;br /&gt;
* The Labrador Retriever Club: &amp;#039;&amp;#039;The Early Labrador.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Labrador Retriever Club. A Celebration of 75 Years – 1916–1991.&amp;#039;&amp;#039; The Labrador Retriever Club, Shirland 1991.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Wild: &amp;#039;&amp;#039;Labrador Retriever.&amp;#039;&amp;#039; Müller Rüschlikon, Cham u. a. 1991, ISBN 3-275-01000-X.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Wild: &amp;#039;&amp;#039;Labrador Retriever. Das große Rassehandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Müller Rüschlikon, Cham 2004, ISBN 3-275-01505-2.&lt;br /&gt;
* Heather Wiles-Fone: &amp;#039;&amp;#039;Das große Labrador-Retriever-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Kynos-Verlag, Mürlenbach 1997, ISBN 3-929545-67-5.&lt;br /&gt;
* Richard A. Wolters: &amp;#039;&amp;#039;The Labrador Retriever. The History – the People, revisited.&amp;#039;&amp;#039; New edition, enlarged and updated. Dutton, New York NY 1991, ISBN 0-525-93360-3 (In deutscher Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Der Labrador Retriever. Seine Geschichte ... seine Menschen ...&amp;#039;&amp;#039; Kynos-Verlag, Mürlenbach 1993, ISBN 3-924008-97-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Labrador Retriever|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{FCI-Link|Nr= 122|Rasse=Labrador Retriever }}&lt;br /&gt;
* [https://drc.de/content/labrador-retriever-kurzbeschreibung Deutscher Retriever Club e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://lcd-labrador.de/der-labrador-retriever/ Labrador Club Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.retrieverclub.at/die-retriever-rassen/labrador-retriever/ Österreichischer Retriever Club]&lt;br /&gt;
* [https://www.retriever.ch/de/retriever/labrador/ Retriever Club Schweiz]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- Bitte keine Foren- und reine Züchterlinks einstellen, Links sollen weiterführende Informationen haben und nicht nur „nett“ sein ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdhundrasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sporting Group (AKC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gundog Group (KC)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MS 1962</name></author>
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