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	<title>Laaser Marmorbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:37:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laaser_Marmorbahn&amp;diff=874505&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rafael Zink: /* Weblinks */ +Vorlage:YT</title>
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		<updated>2026-01-20T19:02:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Vorlage:YT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; &lt;br /&gt;
{{BS-header|Laaser Marmorbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
| STRECKENNR=&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 4,0 km &amp;lt;small&amp;gt;davon Schrägaufzug:&amp;lt;/small&amp;gt; 1,0&lt;br /&gt;
| SPURWEITE= 1000&lt;br /&gt;
| STRECKENKLASSE=&lt;br /&gt;
| STROMG=&lt;br /&gt;
| STROMW=&lt;br /&gt;
| STROMD=&lt;br /&gt;
| NEIGUNG=10 ‰, Aufzug: 500&lt;br /&gt;
| RADIUS=34&lt;br /&gt;
| V-MAX=&lt;br /&gt;
| ZWEIGLEISIG=&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_FOTO=Laaser Marmorbahn 13.jpg&lt;br /&gt;
| PIXEL_FOTO=300px&lt;br /&gt;
| TEXT_FOTO=Talstation der Schrägbahn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE= LasaIndustrialRailwayMap.svg&lt;br /&gt;
| PIXEL_KARTE= 300px&lt;br /&gt;
| TEXT_KARTE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- 	&lt;br /&gt;
| Tiefster Punkt || Laas Werksgelände: 867 m	 	&lt;br /&gt;
|-	&lt;br /&gt;
| Höchster Punkt || Bergstation: 1350 m&lt;br /&gt;
|-	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laaser Marmorbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|ital.]] &amp;#039;&amp;#039;Ferrovia marmifera di Lasa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Schmalspurbahn]] mit einem Schrägaufzug, auch als &amp;#039;&amp;#039;Schrägbahn&amp;#039;&amp;#039; oder [[Bremsberg (Bergbau)|Bremsberg]] bezeichnet, die 1929 nach Plänen des Ing. Karl Francini gebaut wurde, um den [[Laaser Marmor]] aus den Bergwerken oberhalb von [[Laas (Südtirol)|Laas]] ins Tal zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es gibt drei Marmorsteinbrüche in der Umgebung von Laas, die alle in den Bergflanken der südöstlich von Laas gelegenen [[Jennwand]] beziehungsweise der benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Weisswand&amp;#039;&amp;#039; liegen und untertage betrieben werden: Der &amp;#039;&amp;#039;Weißwasserbruch&amp;#039;&amp;#039; liegt in einer Höhe von {{Höhe|1567|IT|link=true}}, der nur im Sommer betriebene Bruch &amp;#039;&amp;#039;Göflaner Mitterwandlbruch&amp;#039;&amp;#039; in einer Höhe von {{Höhe|2186|IT}} und der &amp;#039;&amp;#039;Jennwandbruch&amp;#039;&amp;#039; in einer Höhe von {{Höhe|2288|IT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die Marmorbahn zum Abtransport des im Weißwasserbruch abgebauten Marmors. Viele Jahre bis 1999 wurde die Marmorbahn auch für den Transport des Marmors vom Göflaner Mitterwandlbruch ins Tal genutzt. Dazu wurde der Marmor mit Lastwagen über den &amp;#039;&amp;#039;Marmorweg&amp;#039;&amp;#039; unter anderem durch drei Tunnel zum Ausgang des Weißwasserbruchs gefahren. Seit 1999 wird der Göflaner Marmor aus Kostengründen mit Lastwagen direkt ins Tal transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau ===&lt;br /&gt;
Lange Zeit wurden für den Transport der Marmorblöcke einfache Holzschlitten und Hanfseile verwendet. Nach der Eingliederung Südtirols in Italien nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Werk modernisiert, um eine höhere Ausbeute zu garantieren. In diesem Rahmen wurde die Laaser Marmorbahn in den Jahren 1929–1930 geplant und gebaut – beides erfolgte durch die Leipziger Firma [[Adolf Bleichert &amp;amp; Co.]] Nach einer Bauzeit von nur einem Jahr wurde eine aus zwei Teilstrecken bestehende [[Meterspur|meterspurige]] Bahnstrecke eröffnet, als deren spektakulärster Teil der [[Standseilbahn|Schrägaufzug]] gilt. Ursprünglich war die Bahn akkubetrieben, 1937 wurde sie elektrifiziert und 1997 der Betrieb auf [[Dieselelektrischer Antrieb|dieselelektrischen]] Betrieb umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sagen.at/doku/Laas/Laas_Schraegbahn_5.html Information auf www.sagen.at], abgerufen am 11. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtanlage ist bis heute weitgehend im Originalzustand erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart und Zukunft ===&lt;br /&gt;
Der Zustand des Streckenunterbaus ist schlecht, die Fahrzeuge sind teilweise überaltert. Eine Umlagerung des Transportes auf Lastwagen ist aus naturschutzrechtlichen Gründen (Nationalpark Stilfserjoch, Staubbelastung, Lärmbelastung, notwendige Salzstreuung im Winter) eher ausgeschlossen. Dazu müsste zudem erst eine Straße im [[Nationalpark Stilfserjoch]] ausgebaut werden. Die Variante einer neuen Transportseilbahnstrecke über die Häuser der Laaser Besiedelung erscheint ebenso ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Durch die sich anbahnende Entwicklung eines einzigartigen Technikdenkmales mit dem historischen Fuhrpark werden neben der Transportfunktion der Marmorbahn auch bedeutende touristische Nebeneffekte für die Region erhofft. 2007 wurde ein Verein mit dem Ziel des Erhalts der Bahn gegründet, allerdings wurden dessen Aktivitäten wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schraegbahn.it/ |wayback=20150403004216 |text=Homepage des Vereins der Freunde der Schrägbahn }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dervinschger.it/de/gesellschaft/sehe-schwarz-fuer-die-schraegbahn-22028 |titel=„Sehe schwarz für die Schrägbahn“ |datum=2016-03-31 |abruf=2020-11-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laas Seilkran Jennwand Talstation.jpg|Talstation des neuen Seilkrans vom Jennwandbruch&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Neuer Seilkran 2013.jpg|Talstation des neuen Seilkrans vom Weißwasserbruch&lt;br /&gt;
Obere Laaser Marmorbahn Streckenende 2017.jpg|Streckenende der verkürzten oberen Marmorbahn (2017)&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Hinterer Teil der oberen Strecke Verfall 2013 a.jpg|Hinterer Teil der oberen Strecke (2013)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2009 wurden die Eigentumsrechte an der Bahnanlage von der Firma &amp;#039;&amp;#039;Lasa Marmo AG&amp;#039;&amp;#039; an die Eigenverwaltung der [[Fraktion und Circoscrizione|Fraktion]] Laas übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In Laas herrscht Aufbruchstimmung&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv | url=http://www.lasamarmo.it/de/werke-visionen/historische-zeitschiene/2009.html | wayback=20110519104647 | text=Homepage der Lasa Marmor}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Diskussion, insbesondere auch in Bezug auf den Abtransport des von einem anderen Unternehmen abgebauten Göflaner Marmors, war 2013 hochaktuell.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Kursrichtung beim Marmorabtransport&amp;#039;&amp;#039;, Der Vinschger, Heft 20, 2012, 23. Mai 2012 ([http://www.dervinschger.it/artikel.phtml?id_artikel=18226 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Marmorköpfe&amp;#039;&amp;#039;,   Der Vinschgerwind, Heft 15, 2013, 25. Juli 2013, S. 6–7 ([http://issuu.com/vinschgerwind/docs/vinschgerwind_15_13 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem ersten Schritt wurde Ende 2012 ein neuer Seilkran errichtet, mit dem nun größere Marmorblöcke vom Weißwasserbruch bis deutlich über die Mitte der oberen Marmorbahn herabgelassen werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seik&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Transporte per Seil&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv|url=http://www.seik-cableway.com/images/Seik_de-low.pdf|text=Produktprospekt des Herstellers, der Firma &amp;#039;&amp;#039;Seik&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20131006191316}} (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wird nur noch das vordere Viertel der oberen Marmorbahn gebraucht. Am hinteren Teil kam es zunächst durch Geröllabgang zu Schäden. Anschließend wurde dieser Teil der Trasse mit planiertem Split zu einem Fahrweg umfunktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer, etwa zur gleichen Zeit errichteter Seilkran führt vom Ausgang des Jennwandbruchs ins [[Laaser Tal]]. Dabei wird auf einer Strecke von 1586&amp;amp;nbsp;m mit einer Steigung von 65,8 % eine Höhendifferenz von 784&amp;amp;nbsp;m überwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20140526002221|url=http://www.seik-cableway.com/referenzen/referenzen-in-italien/lechner-marmorindustrie.html|text=Homepage des Herstellers, der Firma Seik}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Talstation befindet sich am Fahrweg im Laaser Tal, und zwar einen knappen Kilometer oberhalb des ursprünglichen Endpunkts der oberen Marmorbahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lasamarmo.it/de/tradition/der-jennwand-bruch.html &amp;#039;&amp;#039;Der Jennwandbruch: höchster Marmorbruch Europas&amp;#039;&amp;#039;], Homepage der &amp;#039;&amp;#039;Lasa Marmor AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Herbst 2019 ist der Betrieb der Laaser Marmorbahn aus sicherheitstechnischen Gründen ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus und vorbei? Schicksal der Schrägbahn scheint besiegelt zu sein&amp;#039;&amp;#039;, Der Vinschger, Heft 29, 1. September 2020, S. 4 f., [https://www.dervinschger.it/de/thema/steinharter-knoten-27334 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenverlauf und Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Der von der Leipziger [[Adolf Bleichert &amp;amp; Co.]] konzipierte Transportweg des Marmors erstreckt sich insgesamt über vier Teile, nämlich von oben nach unten zunächst über einen [[Kabelkran|Seilkran]], gefolgt von der oberen Bahnstrecke, dann der eigentlichen Schrägbahn und schließlich der unteren Bahnstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seilkran ===&lt;br /&gt;
Der von 1930 bis 2011 verwendete Seilkran beförderte die Marmorblöcke über eine Länge von 475&amp;amp;nbsp;m vom Weißwasserbruch hinunter zum Endpunkt der oberen Marmorbahn. Dabei wurden 175 Höhenmeter überwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bimmelbahn.de/pkurier/pkallg76.htm Mario Mehner: &amp;#039;&amp;#039;Die Laaser Marmorbahn&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Obere Marmorbahn ===&lt;br /&gt;
Die obere Marmorbahn war ursprünglich insgesamt 1800&amp;amp;nbsp;m lang. Sie führte ohne nennenswertes Gefälle zur Verladestelle &amp;#039;&amp;#039;Aufleg&amp;#039;&amp;#039; im Laaser Tal. Hier wurden die Marmorblöcke auf Wagen umgeladen. Nach dem Verladen wurden in der Regel bis zu vier Wagen über die Strecke zur [[Bergstation]] der Schrägbahn, &amp;#039;&amp;#039;Bremsberg&amp;#039;&amp;#039; genannt, gefahren. Dort befindet sich auch das Maschinenhaus der Schrägbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Kabelkrahn bei Verladestelle 2005.jpg|Aufleg mit Seilkran (2005)&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Verladestelle 2005 a.jpg|Aufleg mit altem Seilkran im Hintergrund (2005)&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Obere Strecke.jpg|Obere Strecke&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Remise 2005.jpg|Remise mit Rangiergleis an der Bergstation (2005)&lt;br /&gt;
Bergstation 2008.jpg|Bergstation der Schrägbahn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrägbahn ===&lt;br /&gt;
Mit der Schrägbahn wird jeweils ein Wagen der Meterspurbahn ausgehend von einer Höhe von {{Höhe|1355|IT}} 474 Höhenmeter über den steilen Hang des [[Nördersberg]]s hinab hinunterbefördert. Bei der Schrägbahn handelt es sich um eine [[Standseilbahn]], deren beide gegenläufig fahrenden Wagen sich in der Mitte mit Hilfe einer [[Abt’sche Weiche|Abtschen Weiche]] kreuzen. Jeder der beiden Wagen verfügt über zwei, parallel zum Berg verlaufende Meterspur-Gleisstücke mit einer Länge von je etwa 8 Metern, von denen aber nur noch das bergseitige verwendet wurde. Die Spurweite der Schrägbahn beträgt 2,5335&amp;amp;nbsp;m, die Länge 950&amp;amp;nbsp;m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn Schrägbahn 2023a.jpg|Schrägbahn vom Tal aus gesehen&lt;br /&gt;
Laas 05.jpg|Die Bergstation des Schrägaufzuges&lt;br /&gt;
Schrägbahn mit leerem Wagen.jpg|Transport eines Meterspurwagens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untere Marmorbahn ===&lt;br /&gt;
Über eine etwa 800&amp;amp;nbsp;m lange Strecke wurde der Marmor zum Werk gefahren, das auf einer Höhe von {{Höhe|867|IT}} liegt. Abgesehen von einer scharfen Kurve an der [[Talstation]] am Fuße des Schafspitz-Berges verlaufen die Gleise bis zum Werk in einer langen Gerade und überqueren mit einer Brücke kurz vor dem Werk die [[Etsch]]. Auf dem Werksgelände befindet sich neben einem [[Portalkran]] ein Rangiergleis, um das gesamte Gelände gut bedienen zu können. Zum direkt neben dem Werk liegenden [[Bahnhof Laas]] der [[Vinschgaubahn]] führte einst ein heute nicht mehr bestehendes [[Gleisanschluss|Anschlussgleis]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Seipp: &amp;#039;&amp;#039;Der Marmor von Laas (Lasa) im Vintschgau (Südtirol) und die Marmorwerke der „Società Anonima Lasa per l’Industria del Marmo“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologie und Bauwesen&amp;#039;&amp;#039; 8. Jahrgang (1936), Heft 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Die untere Marmorbahn ist 2023 nicht mehr in Betrieb und durch einen Betonblock blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn 15.jpg|Untere Marmorbahn&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn 16.jpg|Etschbrücke der Marmorbahn mit Schrägbahn&lt;br /&gt;
Laaser Marmorbahn 21.jpg|Ankunft im Werk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wagen stammen von der Firma [[Carminati &amp;amp; Toselli]], die Lokomotiven von der Tecnomasio [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.|Brown Boveri]]. Von den ursprünglich drei gelieferten Lokomotiven sind noch zwei vorhanden, von denen je eine oben und unten eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Laaser Marmorbahn zählt zu den letzten im Originalzustand erhaltenen Werken von [[Adolf Bleichert &amp;amp; Co.]] Sie stellt als technisches Kulturerbe, das zudem bis 2019 im täglichen Routinebetrieb stand, eine kulturelle, technikgeschichtliche und touristische Besonderheit dar. Die Konstruktion der fünf erhaltenen Bahnstrecken (Portalkran, untere Marmorbahn, Schrägbahn, obere Marmorbahn, Seilkran) ist einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der touristischen Bedeutung kommt zugute, dass sowohl die Tal- als auch die Bergstation der Schrägbahn über öffentliche Fahrwege erreichbar sind. Ein mit fünf Schautafeln versehener &amp;#039;&amp;#039;Schrägbahnsteig&amp;#039;&amp;#039;, der Berg- und Talstation miteinander verbindet, wurde 2010 angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schlanders-laas.it/schlanders-laas/aktivland/marmorsteig.php|wayback=20130927190117|text=Homepage des Tourismusvereins Schlanders-Laas (archive.org)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurden Überlegungen bekannt, eine Kandidatur der Laaser Marmorbahn für die [[UNESCO-Welterbe]]-Liste zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Luther, [http://www.faz.net/aktuell/reise/marmor-aus-suedtirol-weisse-schaetze-im-zugigen-loch-13368473.html &amp;#039;&amp;#039;Weiße Schätze im zugigen Loch&amp;#039;&amp;#039;], faz.net, 18. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julia Fink, [http://www.vinschgau.net/media/9c426aef-df4b-4886-9e8c-28995a018bb4/marmormarillenbroschuere2015.pdf#page=18 &amp;#039;&amp;#039;Die Laaser Marmorbahn auf ihrem Weg zum UNESCO Welterbe&amp;#039;&amp;#039;], in: Bildungsausschuss Laas, Kaufleute Laas (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Marmor und Marillen 2015&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Andrea Canale, Fabio Tomaselli|Titel=La ferrovia marmifera di Lasa|Sammelwerk=Il treno in val Venosta da Merano a Malles|Verlag=ETR Editrice Trasporti su Rotaie|Jahr=2005}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Hubert Tscholl|Titel=Die Laaser Marmorbahn|TitelErg=Ein Meisterwerk der Technik|Verlag=StudienVerlag|Ort=Innsbruck|Jahr=2009|ISBN=978-3-7065-4800-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Laaser Marmorbahn}}&lt;br /&gt;
* [http://digilander.libero.it/maurobottegal/Lasa.htm Fotos und Graphiken auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen&amp;#039;&amp;#039; von Mauro Bottegal] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/doku/Laas/Laas_Schraegbahn.html Dokumentation zur Schrägbahn Marmorbahn in Laas auf Sagen.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.schraegbahn.it/ Verein „Freunde der Schrägbahn“]&lt;br /&gt;
* [http://www.mecschlanders.com/deutsch/Modellbahn/Private_Anlagen/Laaser_Marmorbahn.htm Nachbau des Modelleisenbahnclubs Schlanders]&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=lh2NSNBtpAI |title=Die Laaser Marmorbahn |uploader=Lasa Marmo |upload=2010-03-18 |kommentar=Von 1930 bis 2019 wurden im Laaser Tal die im Weißwasserbruch gewonnenen Blöcke aus weißem Laaser Marmor mit der Laaser Marmorbahn ins Tal gebracht. In vier Abschnitten und ebenso vielen Transportsystemen fanden die Blöcke ihren Weg ins Laaser Verarbeitungswerk. Das Besondere: Einmal auf den Transportwagen gehoben, mussten die Blöcke nicht mehr umgeladen werden, um ins Tal zu gelangen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bahnen in Südtirol}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/36/14/N |EW=10/41/26/E |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortler-Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Laas (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standseilbahn in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seilbahn in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seilbahn in den Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rafael Zink</name></author>
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