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	<title>Laal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-07-22T15:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox_Sprache&lt;br /&gt;
|Sprache =Laal&lt;br /&gt;
|Länder =[[Tschad]]&lt;br /&gt;
|Sprecher =749 &amp;#039;&amp;#039;(Stand: 2000)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Klassifikation =Unklassifizierte Sprache&lt;br /&gt;
|KSprache =Laal&lt;br /&gt;
|Amtssprache =&lt;br /&gt;
|Nationalsprache =[[Tschad]]&lt;br /&gt;
|ISO1 = -&lt;br /&gt;
|ISO2 = -&lt;br /&gt;
|ISO3 = gdm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine noch unklassifizierte Sprache, die von ca. 750 Einwohnern (Stand: 2000) dreier Dörfer in der Präfektur [[Moyen-Chari]] im [[Tschad]] gesprochen wird. Es ist wahrscheinlich eine [[Isolierte Sprachen|isolierte Sprache]] und würde demnach ein isoliertes Überbleibsel einer ausgestorbenen [[Zentralafrika|zentralafrikanischen]] Sprachfamilie darstellen. Es ist eine (mit Ausnahme linguistischer [[Transkription (Schreibung)|Transkriptionen]]) ungeschriebene, rein mündlich weitergereichte Sprache. Laut David Faris, einem Mitglied des [[Summer Institute of Linguistics|SIL]]-Tschad, ist Laal vom Aussterben bedroht, da sich immer mehr Sprecher unter 25 des lokal stärker vertretenen [[Baguirmi (Sprache)|Baguirmi]] bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fokus linguistischer Betrachtungen rückte die Sprache erstmals 1977 durch [[Pascal Boyeldieu]]s Feldarbeiten an einem einzigen Sprecher aus [[Damtar]] von 1975 bis 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprecher und Status ==&lt;br /&gt;
Die meisten Sprecher sind Flussfischer und Bauern, die als Nebeneinkunft [[Salzhandel|Salz]] verkaufen, welches sie aus der Asche verbrannter Palmen gewinnen. Wie ihre Nachbarn, die [[Niellim]], waren sie ursprünglich Viehhirten, die ihre Herden um die [[Jahrhundertwende]] herum verloren. Die Mehrheit gehört dem [[Islam]] an, obwohl sie bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein die &amp;#039;&amp;#039;Yondo&amp;#039;&amp;#039;-Religion der Niellim ausübten. Die Gegend ist ziemlich unentwickelt; es gibt zwar [[Koranschule]]n in Gori und Damtar, die nächste staatliche Schule liegt jedoch 7&amp;amp;nbsp;km entfernt, und in der ganzen Region gibt es keine Apotheke (Stand: 1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf [[Damtar]] hatte früher einen eigenständigen Dialekt, &amp;#039;&amp;#039;Laabe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;la:bé&amp;#039;&amp;#039;), der 1977 nur noch von zwei oder drei Dorfbewohnern gesprochen wurde; er wurde durch den Dialekt von Gori ersetzt, nachdem zwei Familien gegen Ende des 19. Jahrhunderts vor einem Krieg nach Damtar geflohen waren. Es sind keine weiteren Dialekte des Laal bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach tschadischem Recht besitzt Laal – wie alle Sprachen Tschads außer [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Arabische Sprache|Arabisch]] – den Status einer [[Nationalsprache]]. Obwohl die [[Verfassung]] von 1996 festlegt, dass „die Förderungs- und Entwicklungsbedingungen aller Nationalsprachen gesetzlich zu sichern sind“, findet keine tschadische Nationalsprache im [[Bildungswesen]] oder zu offiziellen Zwecken Verwendung; lediglich einige der weiter verbreiteten Sprachen haben ihren eigenen Radiosender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifizierung ==&lt;br /&gt;
Laal konnte bisher nicht klassifiziert werden, obwohl starke Einflüsse der [[Adamawa-Ubangi-Sprachen]] (hauptsächlich [[Bua-Sprachen|Bua]]) und in geringem Ausmaß auch der [[Tschadsprachen]] vorliegen. Deshalb wird Laal manchmal einer dieser beiden [[Sprachfamilie]]n zugeordnet, jedoch weit häufiger als [[Isolierte Sprachen|isolierte Sprache]] behandelt. Roger Blench (2003) nimmt an, „sein Wortschatz und seine Morphologie stammen teils aus den tschadischen, teils aus den Adamawasprachen – und der Rest aus einer unbekannten Quelle, vielleicht der erloschenen Sprachfamilie des Laal.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt im Laal viele [[Lehnwort|Lehnwörter]] aus dem [[Baguirmi (Sprache)|Baguirmi]], da die Region für mehrere Jahrhunderte einen Teil des [[Sultanat Baguirmi|Baguirmireiches]] bildete; die lokale Hauptstadt war [[Korbol]]. Daneben sprechen die meisten Bewohner der Gegend Niellim als Zweitsprache, und mindestens 20 %–30 % des Wortschatzes des Laal weist Gemeinsamkeiten mit demjenigen dieser Sprache auf. Außerdem kamen mit der Verbreitung des Islams auch einige arabische Lehnwörter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Ernst Kausen: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprachfamilien der Welt. Teil 2: Afrika – Indopazifik – Australien – Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg 2014, ISBN 978-3-87548-656-8, S. 471–474.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unklassifizierte Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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